Zauberlehrling, Diktator, Imperator

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«Keine Tasse Tee habe ich getrunken, ohne den Ruhm und den Ehrgeiz zu verfluchen, die mich fernhalten von der Seele meines Lebens», schrieb ein verzweifelter Napoleon Bonaparte im März 1796 aus Nizza an seine Frau Joséphine in Paris. «Nimm Flügel, komm, komm!», flehte er ein paar Wochen später aus Carru, und Mitte Juni aus Mailand: «Mein Leben ist ein andauernder Albtraum. Eine schreckliche Vorahnung hindert mich daran, zu atmen.» Der Albtraum war keineswegs der Feldzug, den der General in Italien für das revolutionäre Frankreich führte und mit dem sein fulminanter Aufstieg zum Kaiser Frankreichs und Beherrscher Europas begann, sondern die Befürchtung, die schöne Joséphine könnte ihn betrügen.
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Wie vom Dämon getrieben

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Im Mittelpunkt moderner Geschichtswissenschaft stehen längst nicht mehr die Schlachten und Staatsaktionen der gekrönten Häupter – so möchte man meinen. Spätestens seit der historiografischen Revolution, die mit dem Namen Annales verbunden ist, gelten Biografien nur dann noch als interessant, wenn sie sozial- und mentalitätsgeschichtlich eingebettet sind, das heißt, wenn sie Probleme analysieren, statt bloß – von der Wiege bis zur Bahre – ein Leben zu »erzählen«. In Sachen Napoleon hat dafür bereits 1935 der französische Historiker Georges Lefebvre einen Versuch gewagt, und siebzig Jahre später darf man hoffen, dass die Geschichtsschreibung zu noch subtileren Analysen in der Lage ist.
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Badischer Barock

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Über ein Doppeljubiläum kann sich das badische Rastatt in diesem Jahr freuen: Das Rastatter Schloß, die älteste Barockresidenz am Oberrhein, wurde vor 300 Jahren gegründet, während vor 350 Jahren der legendäre „Türkenlouis“, Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden, geboren wurde.
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Gräber, Siedlungen und Identitäten. Das 4. bis 7. Jahrhundert im Westen

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Vom 27. bis 30. 4. 2005 findet an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg eine internationale Tagung mit dem Thema "Gräber, Siedlungen und Identitäten. Das 4. bis 7. Jahrhundert im Westen" statt.
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Deutsch: Wer im Grenzgebiet nicht Romanisch sprach, war thiudisk

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Warum heißen 7000 Deutsche "Deutsch", oder "Deutschmann" oder gar "Deutschländer"? Wenn einer aus Garmisch nach Köln oder aus Nürnberg nach Hamburg zieht, ist es ganz natürlich, daß man ihn Bayer oder Franke nennt. Aber "Deutsch" in Deutschland?
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(C) Daniel Oswald