Schloß Veitshöchheim nach zweijähriger Sanierung bald wieder zu besichtigen

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Im Restaurierungszentrum der Bayerischen Schlösserverwaltung hat wenige Wochen vor Wiedereröffnung von Schloss Veitshöchheim bei Würzburg der Endspurt begonnen. Restauratoren und Handwerker restaurierten seit 2003 rund
170 Einrichtungsgegenstände aus dem Schloss, darunter rund 90 Möbelstücke. In enger Zusammenarbeit mit der Museumsabteilung der Schlösserverwaltung wurden neben Möbelstücken wie Kommoden, Polsterstühle und Betten auch
textile Wandbespannungen, Papiertapeten, Lüster, Marmorskulpturen sowie fast 30 Gemälde restauriert. Die Möbel sollen Anfang April nach Veitshöchheim transportiert werden.
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Die verhinderte Dynastie

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Das niederösterreichische Schloss Artstetten blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Es diente als Familiensitz und Sommerresidenz der kaiserlichen Familie und wurde zur letzten Ruhestätte für Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin, Sophie Herzogin von Hohenberg, die beide 1914 in Sarajevo einem fanatisierten Jugendlichen zum Opfer fielen.
Der architektonisch reizvolle Bau, der urkundlich erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt wird, wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgestaltet, bis er seine heutige endgültige Form fand: ein quadratischer Mittelbau flankiert von sieben charakteristischen Türmen.
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Tafelaufsatz für das Marstallmuseum

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Zu Beginn der Sommersaison der Bayerischen Schlösserverwaltung bietet die Nymphenburger Porzellansammlung den Besuchern eine neue Attraktion - einen bislang unbekannten Tafelaufsatz aus der Zeit von König Max I. von Bayern. Präsentiert wird der schwarz-goldene Tafelaufsatz aus Porzellan und vergoldeter Bronze im Marstallmuseum inmitten einer neu gestalteten Tischdekoration.
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Tiere in der Großstadt

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In Massen strömten die Wiener anno dazumal in die Hetzgasse Nr. 4, um im dortigen Amphitheater am Toben und Lärmen von aufeinander gehetzten Hunden, Bären, Löwen oder Wildschweinen Vergnügen zu finden. Das „k.k. privilegierte Hetztheater" im dritten Wiener Gemeindebezirk bestand bis 1796. Ist etwas besonders lustig, verwendet man in Wien bis heute die Redewendung: „Das war eine Hetz".
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Gekitzelte Ratten kichern

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Die menschliche Fähigkeit des Lachens scheint in der Evolution älter zu sein als das Sprechvermögen. Wie sonst ließe sich erklären, dass auch Tiere beizeiten amüsiert Kichern.
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Das Lächeln der Heiligen

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Hoheitsvoll, majestätisch, ernst sitzt Maria auf einem prächtigen Stuhl, einen kleinen König, die Rechte zum Segnungsgestus erhoben, auf dem Schoß. Diese holzgeschnitzte thronende Muttergottes stand einst in der Kapelle der Kölner Benediktinerinnen. Ebenfalls Kölner Ursprungs ist die Reliquienbüste einer Heiligen aus dem Gefolge der heiligen Ursula. Sie fällt durch ihr mehr verschmitztes als verklärtes Lächeln auf. Diese "Kölschen Meechen" waren im Mittelalter ein beliebter Exportartikel, eine Reliquie eingeschlossen. Denn als man bei Köln ein römische Grablege mit vielen Skeletten entdeckte, glaubte man, das seien Reliquien der elftausend Jungfrauen, die mit der heiligen Ursula in Köln gemeuchelt wurden. Das begründete einen schwunghaften Handel, weit über die Stadtgrenzen hinaus.
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Der geheimnisvolle Tod der Mätresse

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Mehr als ein halbes Jahrtausend kursierten Gerüchte über den gewaltsamen Tod der Mätresse des französischen Königs Karl VII. Seit Samstag ist es offiziell: Agnès Sorel, die am Hofe die Mode der unbedeckten Brust einführte, starb an einer Quecksilbervergiftung. Ein Mord sei möglich, aber nicht völlig erwiesen, sagte der Paläopathologe Philippe Charlier am Samstag in Loches in Westfrankreich.
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Rätien soll leben!

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Bayern gehörte einst zu einer wohlhabenden und sicheren römischen Provinz mit Namen Rätien. Doch dann drohte Gefahr: Marodeure aus dem Norden überrannten das Voralpenland. So könnte der Bericht eines Legaten an Kaiser Claudius II. gelautet haben.
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Echtes "Braveheart"-Schwert verlässt die Heimatscholle

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Eines von Schottlands Nationalheiligtümern, das Schwert des William Wallace, hat zum ersten Mal seit 700 Jahren das Land verlassen. Wie die Stadt Stirling im Norden Schottlands mitteilte, wurde das Schwert am Mittwoch auf die Reise nach New York geschickt.
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Krieg in Sicht

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Vor 130 Jahren - am 8. April 1875 - erschien in einer als regierungsnah geltenden deutschen Zeitung ein Artikel mit der Überschrift: "Ist der Krieg in Sicht?" Der Krieg ließ noch 39 Jahre auf sich warten. Doch mit der Krieg-in-Sicht-Krise blieb der seltene Umstand verbunden, dass eine Zeitungsüberschrift in die Geschichtsbücher einging.
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Scheibenfund sorgt für Aufsehen

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Was Archäologen längst vermuteten, scheint seit gestern bestätigt: Der Osterburger Fuchsbau muss in der Bronzezeit (etwa 2100 bis 800 vor Christus) ein bedeutendes Siedlungszentrum gewesen sein. Denn bei Arbeiten zur Errichtung des Hallenbades fanden Bauarbeiter gestern eine Platte, die verblüffende Ähnlichkeiten mit der Himmelsscheibe von Nebra aufweist.
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Lebendes Museum erhält antikes Haus

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Anfang April beginnen im Archäologischen Park Carnuntum die Bauarbeiten für eine Weltpremiere: In antiker Bautechnik wird ein römisches Wohnhaus am Originalstandort und in voller Größe errichtet. Wer schon immer Probleme hatte, sich unter den Steinresten von Ausgrabungen etwas vorzustellen, dem wird es südlich von Wien leicht gemacht. Landesrat Josef Plank legte den Grundstein für das Gebäude, das ab Sommer dem 2006 für die Besucher zugänglich sein soll.
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Wien: Zehn Jahre wiedereröffnete Silberkammer

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Vor zehn Jahren, am 1. April 1995, wurde die Silberkammer in der Wiener Hofburg wiedereröffnet. In der Sammlung zu sehen gibt es rund 7.000 Objekte aus den Beständen der Hofsilber- und Tafelkammer, darunter von Mitgliedern des Kaiserhauses benutzte exquisite Einzelstücke, aber auch ganze Ensembles aus dem Haushalt der Habsburger.
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Salzhandel bei den Maya

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Bei den Mayas gab es bereits einen blühenden Handel mit Meersalz. Das lassen rund vierzig antike Salzwerkstätten vermuten, die amerikanische Forscher an der Südküste von Belize entdeckt haben. Das dort gewonnene Salz wurde wahrscheinlich per Kanu zu den dicht besiedelten Maya-Stätten ins Innere des Landes transportiert, wie die Wissenschaftler aus dem Fund eines hölzernen Kanupaddels in einem der Salzwerke schließen.
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Neue Theorie: Handel brachte den Neandertalern das Aus

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Der moderne Mensch konnte den Neandertaler erfolgreich verdrängen, weil er über ausgefeilte Handelsstrukturen verfügte. Dadurch war er in der Lage, Aufgaben unter Einzelnen aufzuteilen und so seine Fähigkeiten optimal einzusetzen. So lautet die Hypothese eines niederländisch-amerikanischen Forscherteams, berichtet der Online-Dienst des britischen Wissenschaftsmagazins New Scientist.
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Zu Besuch bei den alten Römern

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Das Römerkastell Saalburg bei Bad Homburg lockt mit zahlreichen Veranstaltungen rund um die Antike. Vor allem für Kinder ist das diesjährige Programm interessant. Die Saalburg, das ist Geschichte zum Anfassen, aber nicht nur die Kleinen können hier neues entdecken, auch für die Erwachsenen wird viel geboten.
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Triebstau im Neandertal

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7000 Jahre alte Pornofiguren aus Sachsen und ein Erotiktempel mit Lehmbrüsten entfachen eine Debatte um das Liebesleben in der Steinzeit. Trieben es unsere Vorfahren so enthemmt wie die Bonobos? Oder wurde der Sex bereits durch Kulthandlungen streng reglementiert?
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Im zweischläfrigen Bett

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Die Mätresse wird, solange das Königsheil in der Linie des Blutes liegt, niemals Königin. Nur in Spätzeiten, wenn die Monarchie zur Dekoration wird, zum Legitimitätsspender der demokratischen Regierung, nehmen die Menschen und die Monarchen die Sache leichter.
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Julius Cäsar und Papst Gregor XIII. sind die Väter unseres Kalenders

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Die Erde rast auf einer leicht ellipsenförmigen Bahn um die Sonne. Der blaue Planet legt dabei im Durchschnitt stolze 30 Kilometer in der Sekunde zurück - das sind mehr als 100 000 Kilometer in der Stunde! Für einen vollständigen Umlauf um die Sonne benötigt die Erde zirka 365,25 Tage. Man erkennt sofort, daß es hier ein Problem beim Erstellen eines Jahreskalenders gibt. Was macht man bloß mit dem häßlichen Vierteltag, um den das Jahr länger als 365 Tage ist? Dieses Problem wurde schon früh erkannt, und bereits im 46 vor Christus durch Julius Cäsar eingeführten julianischen Kalender wurde alle vier Jahre ein Schalttag hinzugefügt, um den Lauf der Erde um die Sonne mit dem Jahreskalender zu synchronisieren.
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Zahnlos glücklich

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Bereits vor 1,77 Millionen Jahren haben sich die frühen Vorfahren des Menschen teilnahmsvoll um ihre älteren Mitmenschen gekümmert. Das schließen georgische Wissenschaftler aus der Untersuchung eines Schädels und eines zahnlosen Kieferknochens, den sie in Georgien fanden. Der Hominide hatte schon einige Jahre vor seinem Tod fast alle Zähne verloren. Seine Kaufunktion war dadurch stark beeinträchtigt. Nur mit der Hilfe anderer Mitglieder seiner Sippe und indem er weiche Pflanzen- und Tierteile aß, konnte der zahnlose Mensch noch jahrelang weiterleben.
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Das Gesicht unseres ältesten Vorfahren

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Ein afrikanischer Schädelknochen stammt nach neuen Erkenntnissen von unserem ältesten Vorfahren. Zwei Forscherteams vermuten, der sieben Millionen Jahre alte Hominid habe schon auf zwei Beinen gehen können. Eine anderer Fund zeigt prähistorische Barmherzigkeit: Schon vor Jahrmillionen fütterten unsere Ahnen Verwandte durch.
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Mona Lisa ist umgezogen

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Mehr Platz, weniger Gedränge, bessere Sicht: Leonardo da Vincis "Mona Lisa" ist aus der kleinen "Salle Rosa" in die frisch renovierte "Salle des États" im Louvre umgezogen, wie es der Bestsellerautor Dan Brown in seinem Roman "Sakrileg" bereits vorausgewußt hat. Nicht auf die befremdend dunkle Scheibe im engen "Salle Rosa" sondern bereits auf die neue Scheibe im frisch restaurierten "Ständesaal" ließ Brown die entscheidende Botschaft schreiben. Noch in diesem Sommer beginnt die Verfilmung des Romans - Mona Lisa wird Filmstar. Die Rätsel um das Gemälde werden sich aber auch dann nicht lösen lassen.
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"Lasst Schädel sprechen" - Die Sammlung Alexander Ecker

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Was haben menschliche Schädel aus archäologischen Ausgrabungen in Afrika, Peru oder Malaysia und aus heimischen Bestattungsplätzen der Steinzeit sowie der Kelten und Germanen gemeinsam? Einige von ihnen - so bizarr und makaber es klingen mag - besaßen die seltene Ehre, als inventarisiertes wissenschaftliches Forschungsobjekt in einer Freiburger Studiensammlung die Jahrhunderte überdauert zu haben.
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Toumaï ging als erster aufrecht

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Die Augen wirken konzentriert, der Mund ist leicht geöffnet, als würden seine Lippen vom letzten Spaziergang am Seeufer erzählen. Vielleicht war Toumaï im Sumpf gestolpert auf der Flucht vor einem Krokodil, hatte Affen beim Spielen beobachtet, den Fischen zugeguckt oder einfach nur so aufs Wasser gestarrt, doch darüber sprechen konnte der Sahelanthropus tchadensis nie.
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Manche Menschen wurden mit dem Teufel in Verbindung gebracht

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Die Hölle ist, vor allem in der katholischen Tradition, der Ort ewiger Verdammnis. Heute wird das Wort fast nur noch im übertragenen Sinn gebraucht: "Auf der Party war die Hölle los." Oder es wird zur emotionalen Steigerung benutzt (Höllenlärm). Im ausgehenden Mittelalter, als unsere Familiennamen entstanden, war die Drohkulisse der Kirche noch aufgebaut. Die Menschen rochen den Schwefelgestank des Teufels.
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ARCHEO CINEMA, als die Archäologie laufen lernte

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ARCHEO CINEMA wird im Rahmen der Landesausstellung "Von Anfang an. Archäologie in Nordrhein-Westfalen 2005" im Römisch-Germanischen Museum Köln vom Rheinischen Landesmuseum in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Filmkultur e.V. veranstaltet.
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Die Gefangenen des Vatikans

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Was genau passiert bei einem Konklave? Das Verfahren zur Papstwahl ist im Laufe der Geschichte mehrfach modifiziert worden. Eines aber ist geblieben: Ein frisch gewählter Papst muss zuerst und vor allem seine Unwürdigkeit bekunden
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Kannten die Kelten das Urheberrecht?

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Die Himmelsscheibe von Nebra, die als Sensationsfund im Jahr 2002 auf einem Acker der kleinen Gemeinde südlich von Halle entdeckt wurde, brachte den sachsen-anhaltinischen Landesarchäologen Harald Meller auf den Plan. Dass er für sein Bundesland das Eigentum an dem Kleinod beansprucht, ist nicht überraschend und im Ausgrabungsgesetz geregelt. Das Land darf also seinen Schatz in Ausstellungen zeigen. Doch mit den Eintrittsgeldern allein wird der schwindsüchtige Kulturhaushalt des ostdeutschen Landes nicht saniert werden können. Deshalb möchte der Landesarchäologe am liebsten an jeder Publikation einer Abbildung der Himmelsscheibe mitverdienen und hat einige Verlage verklagt: Er meint, die Verwertungsrechte an der Scheibe zu besitzen.
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Tempelrolle von Qumran wird erstmals in Europa gezeigt

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Die berühmte Tempelrolle von Qumran wird vom 20. Mai an erstmals in Europa in einer Ausstellung in Berlin gezeigt. Die Schriftrolle mit Texten aus dem Alten Testament gilt als Fundament jüdischer Kultur und wurde eigens für die Präsentation israelischer Kunst im Martin-Gropius-Bau restauriert, teilte das Ausstellungshaus am Donnerstag in Berlin mit.
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Im Schutze mächtiger Mauern

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Anlässlich der sensationellen Ergebnisse der Ausgrabung am Konstanzer Münsterplatz und der Entdeckung des spätantiken Kastells von Konstanz veranstaltet das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Amt für Archäologie des Kantons Thurgau in Frauenfeld, dem Vorarlberger Landesmuseum Bregenz und dem Liechtensteiner Landesmuseum Vaduz eine Sonderausstellung zur spätrömischen Zeit im südlichen Bodenseeraum. Die Ausstellung mit dem Titel „Im Schutze mächtiger Mauern – Das spätrömische Kastell von Konstanz und sein Umfeld" wird vom 30. April 2005 bis 01. November 2005 im Archäologischen Landesmuseum zu sehen sein.
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Muß England die älteste Bibel der Welt zurückgeben?

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Der British Library in London droht der Verlust des so genannten "Codex Sinaiticus", eine in griechischer Sprache verfaßte Bibelabschrift aus dem 4. Jahrhundert, die als die älteste erhaltene der Welt gilt. Ihre ursprünglichen Besitzer, die Mönche des griechisch-orthodoxen St. Katharinen-Klosters am Berge Sinai, hatten stets erklärt, die Ziegenhautseiten nicht freiwillig abgegeben zu haben.
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Die gefangene Königin - über Johanna die Wahnsinnige

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Fern der Eltern und Geschwister, einem nordischen, düsteren Klima ausgesetzt, mit einer Lebensweise konfrontiert, die ganz anders als die gewohnte ist - dies zu verkraften, war zu viel. Sie zog sich zurück, mied Kontakte, suchte einzig den zu ihrem frisch angetrauten Ehemann. Der sah sich fortan in eheliche Pflichten genommen. Das Ehepaar zeugte sechs Kinder. Das mochte die Erbfolge sichern, doch für Johanna hatte das unentwegte Liebesspiel noch einen ganz anderen, beinahe entgegengesetzten Sinn: den Druck einer Welt zu mindern, deren Ansprüchen sie nicht genügen konnte. Darum also Flucht in Erotik und Sinnlichkeit, und zwar so häufig und so exzessiv, dass eingeweihte Zeitgenossen von ihr als einer «ardientísima», einer «äusserst feurigen» Frau, sprachen.
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Die Sinalco-Epoche

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„Land der Erbsen, Land der Bohnen, Land der vier Besatzungszonen..." So lautete eine spöttische Abwandlung der 1947 eingeführten österreichischen Bundeshymne. Hülsenfrüchte, Trockenmilch und Konserven aus Lebensmittel-Hilfslieferungen prägten in den Nachkriegsjahren den Speisezettel. Hunger war für viele eine alltägliche Erfahrung. Ab den 1950er Jahren stabilisierte sich die Situation, und es herrschte ein starker Nachholbedarf auf kulinarischer Ebene. Kalte Platten, Hawaii-Schnitzel und bunte Erfrischungsgetränke begleiteten das beginnende „Wirtschaftswunder", sie wurden zu Sinnbildern für ein besseres und leichteres Leben.
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Genprojekt verfolgt Spuren der Menschheit

News in Frühzeit des Menschen 37 Kommentare »
Die DNS-Analyse von mehr als 100.000 Menschen soll zeigen, wie unsere Vorfahren die Erde besiedelten. Mit dieser weltweit größten genetischen Datenbank wollen die Forscher einen Stammbaum der Menschheit erstellen.
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Früchte des Staubs

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Es war ein Anblick, als habe der Herr den sieben biblischen Plagen noch eine achte als Postskriptum hinterhergeschickt: An den Horizonten von Texas, Oklahoma und New Mexico rollte ein gigantischer, mehrere hundert Meter hoher Tsunami aus Staub heran.
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Der Schmerzensmann - Christus

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Er hat von sich keine einzige authentische Zeile hinterlassen und gehört doch zu den meistzitierten Personen, zu den Superstars der Weltgeschichte; was wir über ihn wissen, das ist dem Apostel Paulus und den vier Evangelisten geschuldet, die keine Augenzeugen waren, sondern aus "zweiter Hand" berichteten. Er war ein armer Jude in Palästina, der in einer Sprache, Aramäisch, redete, die heute nur noch von einer Minderheit gesprochen wird - Zimmermannssohn, Wunderkind und Wanderrabbi, der "kein Geld im Gürtel" hatte und "kein zweites Hemd", wie es bei Johannes 19, 23 heißt. Dieser Jesus von Nazaret predigt vornehmlich in Galiläa, genauer am nördlichen Teil des Sees Genezareth, die Gottesherrschaft. Er wendet sich in Wort und Tat an das ganze Volk.
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Delphi, Jerusalem, Rom: Die Wurzeln des Pilgerns

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"Ein umherirrender Aramäer war mein Vater", heißt es im Deutoromonium (26,5). Er ging nach Ägypten und wurde ein großes und starkes Volk, das ins Gelobte Land zog: So beschreibt die Bibel den Wandel vom ziellosen Nomaden zum seßhaften Bauern. Wenn er wandert, hat er ein Ziel - den Tempel in Jerusalem als Ort des Bundes mit dem einen Gott. Dieses Motiv stellt die jüdischen Pilger in eine Linie mit denen der altorientalischen oder griechisch-römischen Welt. Auch Reisen nach Delphi oder Olympia, zu den ägyptischen oder mesopotamischen Tempeln sind Pilgerdienst als Hinwendung zum Heiligen an bestimmten Orten.
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Wie der Rheinländer die Sprache am Verdrehen ist

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Es gibt in der deutschen Sprache so manches, was es offiziell gar nicht gibt. Die sogenannte Rheinische Verlaufsform zum Beispiel. Die hat weniger mit dem Verlauf des Rheins zu tun, dafür umso mehr mit Grammatik. Vater ist das Auto am Reparieren, Mutter ist die Stube am Saugen. Und der Papst war wochenlang im Sterben am Liegen.
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Verhöhnt, verprügelt, vergiftet

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Das war nicht die feine christliche Art. Senator Matteo Rosso Orsini läßt am 22. August 1241 die 13 Kardinäle in einem verfallenen Palast am Palatin-Hügel, dem Septizonium, zusammenpferchen. Er will sie zwingen, schnell einen Nachfolger für Papst Gregor IX. zu wählen. Die Wachen schließen die Eminenzen mit dem Schlüssel - "cum clave" - ein, sie demütigen und foltern sie. Die Versammlung geht als "Schreckenskonklave" in die Geschichte der Papstwahlen ein. Orsini, Stammvater eines Aristokratengeschlechts, das es in Rom bald zu Macht und Einfluß bringen wird, droht dem ehrwürdigen Kollegium, den toten Pontifex zu exhumieren und ihn in vollem Ornat vorzuführen, falls sich die Kardinäle nicht beeilen. Eine makabre Drohung. Aber keine unrealistische.
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Der lange Weg zum geregelten Konklave

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Die ersten Nachfolger Petri wurden wohl von der Gemeinde Roms gewählt. Bald übernahmen dies die Bischöfe benachbarter Diozösen und Kirchenvertreter. In dem Maße, wie der Bischof von Rom als Oberhaupt der (westlichen) Christenheit anerkannt wurde, gewann seine Wahl an Bedeutung. Die Personalie wurde der Gemeinde mitgeteilt, die ihre Zustimmung oder Ablehnung (ggf. durch die Wahl eines Gegenpapstes) zum Ausdruck brachte. Die Zustimmungspflicht der Römer wurde 769 abgeschafft.
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Vorbild aller Wörterbücher

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Vor 250 Jahren erschien "A Dictionary of the English Language" von Samuel Johnson. "Dicke Bücher! Vieles Wissen!/ Ach! Was werd ich lernen müssen!/ Will es nicht in Kopf hinein, Mag es doch im Buche sein!" - Das schrieb Goethe seiner Schwiegertochter Ottilie in ein Buch, das er ihr im Oktober 1824 schenkte. Es war das zweibändige "Dictionary of the English Language" von Samuel Johnson, die sechste Auflage von 1785, durchaus ein antiquarisches Werk und trotzdem keine antiquarische Angelegenheit (1815 war die 14. Auflage erreicht). Und noch heute kann man Johnsons "Dictionary" kaufen, digitalisiert auf CD-Rom - falls man nicht 20 000 bis 30 000 Dollar für die erste Ausgabe, die am 15. April 1755 erschien, investieren will.
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Sieben: Germanischer Name und christliche Gotteszahl als Wurzel

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Warum heißen Leute Siebenlist oder Siebenschuh, Siebenwurst oder Siebenhaar? In jeder Kultur gibt es Zahlen, denen eine magische Bedeutung zugeschrieben wird. Unseren germanischen Vorfahren galt die Neun (drei mal drei) als heilige, vollkommene Zahl. Die aber wurde mit dem Siegeszug des Christentums fast völlig verdrängt.
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Neandertaler ernährten sich fast ausschließlich von Fleisch

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Die Neandertaler verzehrten fast ausschließlich Fleisch - und das am liebsten vom Mammut, Riesenhirsch oder Wollnashorn. Entsprechende Untersuchungen an den Knochen von Neandertalern hätten gezeigt, daß die vor knapp 30 000 Jahren ausgestorbenen Hominiden sich so einseitig wie Wölfe ernährt hätten, berichteten gestern Forscher in Bonn.
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107 Jahre alte US-Dampflok lag im Schlamm Chinas vergraben

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Eine 107 Jahre alte Lokomotive aus den USA ist im Nordosten Chinas unter einer meterdicken Schlammschicht entdeckt worden. Die historische Dampflok sei in der Stadt Caijiagou in der nordöstlichen Provinz Jilin von Bauarbeitern gefunden worden, die gerade eine neue Bahnstrecke verlegten, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag. Eine Plakette am Kessel verrate, dass die Lokomotive 1898 in Philadelphia hergestellt worden sei.
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Tordurchfahrt wie zu Ottheinrichs Zeiten

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Besucher von Schloss Neuburg an der Donau erleben den Zugang in das Renaissanceschloss wieder wie zu Zeiten des Pfalzgrafen Ottheinrich. Auf Initiative der Gesellschaft Alte Residenz Neuburg wurde das Portal mit einem Bronzeabguss des prachtvollen Ziergitters der Renaissance im Bogenfeld vervollständigt. Bei einer Feierstunde wurde die Bronzekopie heute der Bayerischen Schlösserverwaltung als Schenkung übergeben. Vor Jahrzehnten musste das originale Gitter entfernt werden, damit die hohen Fahrzeuge der Feuerwehr im Notfall einfahren können.
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Gerettetes Schriftgut geht auf Reisen

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Die im Vorjahr gezeigte Ausstellung des Steiermärkischen Landesarchives „Sind sie noch zu retten. Restaurierung und Konservierung von Schriftgut" wird zum Exportschlager: Bis zum 13. Mai ist sie in Maribor und anschließend bis 13. Juni in Ptuj (Pettau) zu sehen. Weitere Stationen der Ausstellung in Slowenien sind Celje (Cilli) (16. 6. bis 9. 9.) und Ljubljana/Laibach (15. 9. bis 21. 10.). Im Rahmen der Steiermarkwoche im ungarischen Pecs wird die Ausstellung vom 6. Juni an auch im Komitat Baranya zu sehen sein
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Älteste Sprossenleiter Europas entdeckt

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Wie die österreichische Zeitung „Der Standard" meldet, haben Archäologen auf dem Dürrnberg bei Hallein in einem prähistorischen Bergbau-Stollen im Georgenberg eine 2.500 Jahre alte Leiter entdeckt. Seit Jahren werden die Stollen nach archäologischen Funden durchsucht. Schon mehrere Ausrüstungsgegenstände von keltischen Bergleuten wurden bisher gefunden. Doch die Leiter, die aus zwei Tannenholzholmen und Sprossen aus Obstbaumgewächsen und Haselnusstrecken besteht, ist eine kleine Sensation. Sie ist extrem gut erhalten und wurde wohl von den Bergleuten in der Eisenzeit genauso zurückgelassen, wie sie die Archäologen gefunden haben.
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Frühe Siedlungen unter Pompeji entdeckt

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Die alten Römer haben Pompeji an einem schicksalhaften Ort gebaut. Denn an der gleichen Stelle wurden schon zuvor Siedlungen vom Vesuv ausgelöscht: Archäologen sind unter Pompeji auf die Reste von Behausungen aus der Steinzeit und der Bronzezeit gestoßen.
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Unter Männern

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Wir wissen nicht, wie oft die Kardinäle in ihrer Freizeit die Sixtinische Kapelle aufsuchen. Vielleicht dürfen wir sogar unterstellen, daß viele von ihnen die großartigen Fresken dort nicht wirklich kennen. Von heute an werden die Kardinäle seit langem wieder einmal viel Zeit haben, genau hinzuschauen. Wenn sich das Procedere der Papstwahl hinzieht, können sie ihren Blick zur Decke erheben, die Michelangelo vor fünfhundert Jahren ausgemalt hat, und die Augen über eines der großartigsten Kunstwerke aller Zeiten wandern lassen.
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Die Geschichte der Sixtinischen Kapelle

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Der Name erinnert an Papst Sixtus IV., der die antike Große Kapelle 1477 bis 1480 umbauen ließ. Die anschließende Freskenbemalung wurde Pietro Perugino, Sandro Botticelli, Domenico Ghirlandaio und Cosimo Rosselli und ihren Werkstätten übertragen. 1483 weihte Sixtus IV. die Kapelle der heiligen Jungfrau. Papst Julius II., Sixtus' Neffe, beauftragte 1508 Michelangelo Buonarroti mit der Umgestaltung der Decke.
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2400 Jahre alte Kelten-Kindergräber

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Archäologen sind im Saarland auf ein rund 2400 Jahre altes keltisches Doppelgrab gestoßen. Die Gebeine der beiden bestatteten Kinder seien im Muschelkalkboden des Bliesgaus weitgehend erhalten geblieben, so das Landesdenkmalamt. Das Doppelgrab enthält verhältnismäßig reiche Grabbeigaben, die darauf hinweisen, daß es sich bei den Bestatteten um Mitglieder der damaligen Führungsschicht handelt.
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Der eine Gott in drei Naturen

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Das Christentum ist die zahlenmäßig größte der fünf Weltreligionen: Rund zwei Milliarden Menschen, ein Drittel der Erdbevölkerung, bekennen sich zu ihm; 1,1 Milliarden davon sind römisch-katholischer Konfession. Seine Zukunft liegt in Lateinamerika, Afrika und Asien. In Europa verringert sich die Zahl der Christen Jahr für Jahr um ein halbes Prozent (derzeit rund 520 Millionen), in Deutschland um ein Prozent. In Lateinamerika steigt sie dagegen um 1,5, in Afrika um 2,8 und in Asien um 3,7 Prozent. Das Land mit dem schnellsten Wachstum ist China, man schätzt 10 000 Neubekehrungen pro Tag. Seinen Namen hat das Christentum von dem Juden Jesus Christus (griechisch: Christos, der Gesalbte), dem erwarteten Heilsbringer, "Messias", am Ende der Geschichte.
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Griechische Klassiker werden durch High-Tech wieder zugänglich

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Wissenschaftler der Universität Oxford und der Brigham-Young-Universität in Utah haben mit Hilfe einer hochsensitiven Infrarotfotografie bislang nicht zugängliche Meisterwerke griechischer Literaten - darunter Sophokles, Euripides und Hesiod - sichtbar und lesbar gemacht. Die Forscher gehen davon aus, daß sie mit Hilfe dieser High-Tech allein in der Bibliothek der Universität Oxford rund 400 000 alte Schriften zum Leben erwecken können. Diese weltweit größte Sammlung von weitgehend ungelesenen Papyrus-Schriften aus der Antike wurde im Jahre 1896 von den britischen Studenten Bernard Grenfell und Arthur Hunt in der ägyptischen Stadt Oxyrhynchus entdeckt und nach England gebracht.
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Erstaunliches Gerät

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Die wirtschaftspolitische Bedeutung von Seemächten wie Spanien, England und Venedig wuchs gegen Ende des 13. Jahrhunderts, weil durch die Erfindung des Magnetkompasses die Navigation einfacher, die Güterbeförderung somit schneller und billiger wurde und der Handel zunahm. Der Kompass, der in einem chinesischen Manuskript aus dem 11. Jahrhundert als Instrument des Fengshui erwähnt und zwei Jahrhunderte später in Europa zum Navigationsutensil entwickelt wurde, ist ein Beispiel für den gelungenen technologischen Transfer zwischen Asien und Europa - und steht in einem ursächlichen Zusammenhang mit der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Entwicklung der Welt.
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Die Vergangenheitsmaschinen

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Die Vergangenheit und die Zukunft stehen miteinander in einem geheimnisvollen Stoffwechsel. Als dessen Zentralorgan fungieren die grossen Bibliotheken, die alles Vergangene ohne Rücksicht auf Aktualität für die Zukunft bewahren. Sie sind darum Grundlage der kulturellen Selbstdarstellung wie der Vergangenheitskonstruktion.
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Unter Verschluss - Papstwahlen in der Geschichte

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Wenn sich heute in Rom die Türen hinter den Kardinälen schließen, vollzieht sich ein Wahlritual, dessen Traditionen bis ins Mittelalter zurückreichen. Nicht immer war die Papstwahl ein Privileg der Kardinäle gewesen; erst auf dem 3. Laterankonzil im Jahre 1179 wurde dekretiert, dass nur die Angehörigen des Kardinalskollegiums mit Zweidrittelmehrheit den Papst wählen. Knapp hundert Jahre später, 1274, regelte Papst Gregor X. auf dem 2. Lyoner Konzil die Form der Wahl bis in die Einzelheiten. Die dabei getroffenen Bestimmungen sollten sich als außerordentlich haltbar erweisen. In ihren wesentlichen Grundzügen blieb diese Wahlverfassung bis zum heutigen Tag erhalten.
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Hausnummern: Die Erfassung der Seelen

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Wann ist Geschichte spannend - und dazu noch ein Augenöffner? Wenn sie Dinge, die wir für selbstverständlich halten, in Frage stellt, deren Entstehung zeigt, kurz: historisiert. Je banaler, desto instruktiver. Hausnummern zum Beispiel. Die sind nämlich nicht vom Himmel gefallen. Dass es sich bei deren Geschichte keineswegs um eine unbedeutende Fußnote handelt, zeigen die Forschungen des Wiener Historikers Anton Tantner, derzeit Junior Fellow am IFK, dem Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften.
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Die Liste des Malachias

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Prophezeiungen und Orakel haben einiges für sich: Ihre knappe Allgemeinheit und ihre Vieldeutigkeit etwa. Sie sind auf tausend und mehr Lebenssituationen anwendbar, vor allem, wenn es darum geht, sie post festum als zutreffend zu charakterisieren. Das gilt auch für den Oberhirten der Katholischen Kirche. Die Prophezeiungen des Malachias aus dem 12. Jahrhundert sind hier die berühmteste Quelle. Der Heilige schrieb auf, welche Päpste es, vom 167. an, noch bis zum Weltuntergang geben würde. Er gab ihnen eine Art Beschreibung. So wurde Coelestin II. im Jahre 1143 Papst und figurierte bei Malachias als "Ex Castro Tyberis". Sehr passend, kann man sagen, denn Coelestin II. wurde in Città di Castello, in der Toskana, am Tiber geboren.
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Kommerz bedroht Weltkulturerbe

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Neben Kriegen und Naturkatastrophen bedrohen zunehmend kommerzielle Interessen das Weltkulturerbe. Das teilte die Internationale Gesellschaft für Denkmal- und Naturschutz (Icomos) bei der Präsentation des "Weltreports über Denkmäler in Gefahr" mit. Ein Beispiel dafür seien die geplanten "Wolkenkratzer" in Köln, die die "visuelle Integrität" der Stadt zerstörten, sagte Icomos-Präsident Michael Petzet.
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Joseph Beuys predigt wieder - in London

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Sit-ins sind wieder in. Zumindest in der Londoner Tate Modern. Vor den großen Videoschirmen sitzen junge Leute auf dem nackten Boden, in den Händen einen Becher Kaffee, und lauschen dem Gemurmel des Joseph Beuys (1921-1986). Der Meister mit dem Filzhut zieht noch immer. Vielleicht weil er heute noch politisch ist? Zumindest in der Vitrine der "Organisation für direkte Demokratie". Über einen Lautsprecher vernimmt man die Stimmen von Müllarbeitern, die den ganzen Dreck der "Einheit" und "Politikverdrossenheit" zusammenkehren.
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Der politische Prophet

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Allahs Prophet Mohammed trat mit seinem Sendungsbewußtsein in die kultur-religiöse Einöde der Arabischen Halbinsel im siebten Jahrhundert unserer Zeitrechnung - fernab der großen Heerstraßen und Handelswege, berührt von den Kulturländern nur durch Karawanen, Kaufleute und Erzähler.
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Der Islam

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Der Islam, die neben Christentum und Judentum dritte bedeutende monotheistische Buchreligion mit heute rund 1,3 Milliarden Gläubigen, ist in 40 Ländern der Erde Staatsreligion. 57 Staaten sind in der Organisation Islamische Konferenz (OIC) vertreten. Der Koran ist das heilige Buch, das die Moslems als Gottes Wort ansehen und also nicht in Frage gestellt, bestenfalls mit größter Sorgfalt interpretiert werden darf. Der Koran enthält in 114 Kapiteln (Suren) die Lehre des Propheten.
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24. Niederbayerischer Archäologentag in Deggendorf

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Vom 22.-24. April findet in Deggendorfer Stadthalle zum 24sten Mal der öffentliche Niederbayerische Archäologentag statt. Auf der mehrtägigen Veranstaltung werden die aktuellsten Forschungsergebnisse präsentiert, wozu Wissenschaftler und Interessierte nicht nur aus Niederbayern sondern auch aus Österreich und Tschechien erwartet werden.
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Museum der Arbeit eröffnet neue Außenstelle im Hamburger Hafen

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Am 30. April 2005 eröffnet das Hamburger Museum der Arbeit in seiner Außenstelle im Hafen ein Schaudepot mit Objekten aus der Hafensammlung. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Hamburg Maritim hat das Museum im historischen Kaischuppen eine rund 700 Quadratmeter große Fläche angemietet, auf der nun die seit 1986 zusammengetragene Objektsammlung des Museums zu Hafenumschlag, Revierschifffahrt und Schiffbau der Öffentlichkeit präsentiert wird.
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Ähnlich oder schön?

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Das Bild, das man sich von Sissi macht, wird - soweit sich nicht Romy Schneider als Film-Sissi in den Vordergrund drängt - von zwei großen Gemälden bestimmt. Das eine zeigt die Kaiserin im Staatskleid, das andere mit aufgelöstem Haar. Beide stammen von Franz Xaver Winterhalter, der heute vor 200 Jahren geboren wurde. Ähnlich ist es mit der Vorstellung von Königin Victoria und Prinz Albert mitsamt ihren Kindern, von Napoleon III. und Kaiserin Eugenie. Stets mischt sich fürstliche Repräsentation mit bürgerlich-familiären Zügen.
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Bisher sieben deutsche Päpste

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In der Kirchengeschichte hat es bisher sieben deutsche Päpste gegeben. Zuletzt war vor fast 500 Jahren, in den Anfängen der Reformation, Hadrian VI. Kirchenoberhaupt. Die Deutschen an der Spitze der katholischen Kirche blieben zumeist aber wenig bedeutend. Leo IX. jedoch machte sich als Reformer einen Namen. Doch sein Name steht ebenso für die Spaltung Roms von der Ostkirche.
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Keltische Goldmünze bei Bozen gefunden

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Eine Goldmünze aus dem 2. Jahrhundert vor Christus ist bei archäologischen Grabungen des Landesamtes für Bodendenkmäler auf Schloss Sigmundskron bei Bozen gefunden worden. Nach Angaben des Landesamtes für Bodendenkmäler vom Dienstag handelt es sich um den zweiten derartigen Fund in Südtirol.
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Willms' Napoleon-Biografie: Momentaufnahme eines Jahrzehnts

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Neben Adolf Hitler gilt Napoleon Bonaparte als der
am gründlichsten erforschte Diktator der Weltgeschichte. Dass ein
Emporkömmling aus kleinen Verhältnissen das Machtgefüge Europas
durcheinander wirbeln konnte, hat immer wieder namhafte Gelehrte zu
großen Darstellungen angeregt - meist allerdings in Frankreich. Nun
legt der Historiker und Journalist Johannes Willms die seit mehr als
100 Jahren erste deutsche Napoleon-Biografie vor. Doch bei allem
Faktenreichtum und aller Lesbarkeit bleibt Willms hinter seinen
großen Vorgängern wie auch hinter dem Stand moderner historischer
Lebensbeschreibung zurück.
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Der Obelisk kehrt zurück

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Fast 70 Jahre nach dem Raub eines Obelisken durch den damaligen italienischen Diktator Benito Mussolini ist das erste Segment nach Äthiopien zurückgekehrt. Ein Frachtflugzeug brachte die etwa 50 Tonnen schwere Spitze der Basalt-Stele in der Nacht zum Dienstag von Rom nach Axum im Norden Äthiopiens. "Es ist ein großer Moment für alle Äthiopier, denn dieser Obelisk ist ein Symbol für die Entstehung ihrer Kultur", sagte Richard Pankhurst, Gründer des Instituts für äthiopische Studien in Addis Abeba, der seit Jahrzehnten für die Rückgabe geraubter Kulturgüter eintritt. Die anderen beiden Teile sollen bis Ende des Monats folgen.
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Die Mosaiken von Ravenna - in Freiburg

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Eine archäologische Sensation ist das gewiß, wenn die berühmtesten Mosaiken aus Ravenna im Sonderausstellungssaal der Universitätsbibliothek Freiburg zu sehen sind. Bis zum 7. Juni 2005 präsentiert die Archäologische Sammlung der Universität Freiburg diese Sonderschau in Zusammenarbeit mit der Comune di Ravenna, dem Italienischen Konsulat in Freiburg und der Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg.
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Osteuropas islamische Geschichte im Spiegel der Münzen: Buch und Symposium

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Neue wichtige Quellen zur Geschichte des Kaukasus und Osteuropas legt das Orientalische Münzkabinett der Universität Jena jetzt in Form eines Kataloges vor. Er wird auf der mitteleuropäischen Tagung der "Oriental Numismatic Society", die morgen (23.4.05) in Jena beginnt, erstmals der internationalen Wissenschaftlergemeinde vorgestellt. Die Tagung wird vom Lehrstuhl für Semitische Philologie und Islamwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität ausgerichtet, zu dem auch das Münzkabinett gehört.
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Altdorfer Steinzeitmann rund 4500 Jahre alt - C 14-Datierung bestätigt erste Schätzun

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Der im Oktober vergangenen Jahres in Altdorf bei Landshut geborgene steinzeitliche Mann hat zwischen 2500 und 2400 v. Chr. gelebt. Dieses Ergebnis der C 14-Datierung des Skelettes hat damit die erste Vermutung der Ausgräber bestätigt. Der jungsteinzeitliche Mann war demnach ein Angehöriger der so genannten Kultur mit Schnurkeramik.
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Schrumpfköpfe im Linden-Museum

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Es scheint fast, als ob sich das Linden-Museum in Stuttgart langsam auf das 100 jährige Jubiläum des Hauses im Jahr 2011 vorbereitet. Mit neuem Logo und neu gestaltetem Veranstaltungskalender präsentiert sich das Staatliche Museum für Völkerkunde, dazu passend ist gestern die neue Lateinamerika-Dauerausstellung "Indianer Südamerikas –Von den Anden bis zum Amazonas" eröffnet worden. Kuratorin Doris Kurella hat mit viel Liebe zum Detail besondere Exponate aus dem Bestand des Linden-Museums ausgewählt. So finden sich in den Vitrinen farbenfroher Federschmuck, Waffen und bemalte Keramiken.
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Der Limes - zukünftiges Weltkulturerbe?

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Kürzlich wurden den ersten frischgebackenen Limes-Führern im ehemaligen Benediktinerkloster Lorch feierlich die Zertifikate überreicht. Die qualifizierte Ausbildung der Cicerones erfolgte in Kooperation zwischen dem Landesdenkmalamt Baden-Württemberg einerseits und dem Ostalbkreis sowie dem Rems-Murr-Kreis andererseits. Das beispielhafte Pilotprojekt dient der touristischen Erschließung des römischen Grenzwalls und soll noch vor seiner Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes die Popularität des Limes steigern.
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Mittelalterliche Metropole, Preußische Festung, Landeshauptstadt

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Die Ausstellung zeigt, daß Magdeburg immer wieder ein Brennpunkt europäischer Geschichte gewesen ist. Zu den Exponaten gehören archäologische Funde, Gemälde und Fayencen, Möbel und historische Schriftstücke… Zahlreiche Ausstellungsstücke sind prominente Leihgaben europäischer Museen.
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"Kepler war kein Mörder"

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Interview des Spiegel mit Manfred Fischer, 71, Vorsitzender der Kepler-Gesellschaft mit Sitz in Weil der Stadt.
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Das Genie sehen

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Um 1840 präsentierte der Kunstliebhaber H.C. Clements dem Londoner Publikum ein Gemälde, das er wie folgt charakterisierte: "Das Original-Porträt Shakespeares, Vorlage für den inzwischen berühmten Stich von Droeshout, der die erste Gesammelte Ausgabe seiner Werke ziert, die 1623, also sieben Jahre nach seinem Tod, veröffentlicht wurde. Dieses Bild wurde neun Jahre vor seinem Tod gemalt."
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Made by Einstein

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Papier und Bleistift und viel Ruhe zum Denken. Sonst brauchte Einsteins nichts, um das physikalische Weltbild auf den Kopf zu stellen. Zeitweise tüftelte der geniale Denker aber auch an handfesten Geräten, wie Kugelkompassen, Kühlschränken, Kameras, Flugzeugtragflächen und Hörgeräten. Diese Aktivitäten gingen Ende der zwanziger Jahre so weit, daß er zeitweilig mehr Arbeiten in Patentämtern einreichte als bei wissenschaftlichen Zeitschriften. Der Erfolg blieb indes dürftig.
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Vorpharaonische Totenstadt in Ägypten entdeckt

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Ein Archäologenteam hat in Südägypten eine große Totenstadt aus der Zeit vor den Pharaonen mit Hinweisen auf eine frühe Form der Mumifizierung entdeckt. Wie der Chef der obersten Antikenverwaltung, Sahi Hawass, am Donnerstag mitteilte, befindet sich das mehr als 5.000 Jahre alte Gräberfeld im Gebiet von Kom el Ahmar, zwischen Luxor und Assuan.
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Die »Akte T«

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Die Legenden um seinen Tod lesen sich wie ein Abenteuerroman. Er sei gemeuchelt und hastig in einer Gerümpelkammer verscharrt worden. Priester hätten seine Leiche mit einem Fluch belegt, der Grabschänder und Ruhestörer ins Jenseits befördere. Doch wie starb Tutanchamun im Jahr 1323 vor Christus wirklich? Und was passierte dann mit dem Körper des Kindkönigs der 18. Dynastie?
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Vor der Versöhnungsoffensive

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Der neue Papst hat den Namen Benedikt XVI. gewählt. Wollte er damit eine Geistesverwandtschaft zu Giacomo della Chiesa (1854-1922) zum Ausdruck bringen, dem Papst, der sich nach seiner Wahl am 3. September 1914 den Namen Benedikt XV. gab - wiederum in Erinnerung an Benedikt XIV., den großen Papst des 18. Jahrhunderts?
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Der Erste unter Amerikas Präsidenten

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Eine Laune der Geschichte fügt es, daß Fernsehzuschauer in Springfield (Illinois) am Dienstag vor einem geteilten Bildschirm warten: Links soll der neue Papst erscheinen, rechts ihr Präsident eine Rede vor dem neuen Museum für Abraham Lincoln halten. Von sieben Zeitzonen getrennt hebt George W. Bush am Ende der Feierstunde zur Huldigung an Amerikas heiligen Vater an, just als sich Benedikt XVI. zum Gehen wendet. Beide beanspruchen ein Erbe. Bush verneigt sich vor dem Bewahrer der Einheit und dem Befreier von dem "monströsen Unrecht der Sklaverei". Ohne Mühe bringt er den 11. September, den Krieg im Irak und Amerikas Freiheitsliebe in Einklang mit Lincolns allerhöchstem moralischem Vorbild. Mythos und Mann seien eins. Der Jubel ist höflich. Illinois wählt die Demokraten, man bestreitet durchaus dem 43. das Erbe des 16. Präsidenten.
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Fremde Welten

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In der Mitte des 16. Jahrhunderts hatte sich die erfahrbare Welt für den Menschen ausgeweitet. Afrika war umsegelt, Amerika entdeckt und erobert, europäische Forscher begannen nach Asien zu reisen. Ein wachsender Strom von Informationen über diese «Neuen Welten» wollte dargestellt und einem interessierten Publikum vermittelt werden. Der Frankfurter Verleger und Kupferstecher Theodor de Bry gab zusammen mit seinen Söhnen zwischen 1590 und 1630 ein reich illustriertes Werk über die «West- und Ost-Indischen Reisen» heraus, das mit seinen populären Bildern und Texten nachhaltig die Vorstellung vom Fremden besetzte.
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Geleitschutz in den Tod

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Amerikanische Archäologen sind in Südägypten auf ein altertümliches Grab gestoßen, das vermutlich von einem Herrscher aus der Mitte des vierten Jahrtausends vor Christus stammt. In der Grabstätte fanden sie vier Leichen - vermutlich Untergebene, die ihren Herrn in den Tod begleiteten mussten.
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Frankreich wollte Island im 18. Jahrhundert

News in Die großen Kolonialreiche 7 Kommentare »
Neu aufgetauchte Dokumente aus dem französischen Militärarchiv haben es ans Tageslicht gebracht: Islands Hauptstadt könnte heute womöglich "Baie de Fumée" heißen. Nämlich dann, wenn Dänemark im 18. Jahrhundert auf den Vorschlag Frankreichs eingegangen wäre, die Nordatlantik-Insel Island gegen den heutigen US-Bundesstaat Louisiana einzutauschen, der damals noch französische Kolonie war (und 1803 für 15 Millionen Dollar verkauft wurde).
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Zahnpflege als Samurai-Tugend

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Die japanischen Samurai hielten bereits vor mehreren hundert Jahren viel von Mundhygiene. Sie benutzten regelmäßig eine Zahnbürste, fand ein Team um den Anthropologen Joichi Oyamada von der Universität Nagasaki heraus. Das berichtet das Magazin "Geo" in seiner Mai-Ausgabe.
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Totenstadt unter Standort des "Obelisken von Aksum" entdeckt

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In unmittelbarer Nähe des Originalstandorts des "Obelisken von Aksum" in Äthiopien haben Experten eine weitläufige unterirdische Totenstadt aus vorchristlicher Zeit entdeckt. Die Kammern und Arkaden seien unter einem 1963 erbauten Parkplatz in der Umgebung der historischen Stätte aufgespürt worden, teilte die UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) am Dienstag in Addis Abeba mit. Die Entdeckung sei im Zusammenhang mit Vorbereitungen zur jüngst erfolgten Rückkehr des "Obelisken von Aksum" aus Italien gemacht worden, als ein Team von UN-Wissenschaftlern die Bodenbeschaffenheit rund um den vorgesehenen Standort der Säule mit Radar und elektrotomographischen Geräten überprüft habe.
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Das doppelte Genie oder „Wo ist Friedrich Schiller“?

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Jahr für Jahr besuchen Tausende die Fürstengruft in Weimar und stehen in andächtigem Schweigen vor den Särgen Goethes und Schillers. Kaum einer weiß jedoch um das Rätsel, das die sterblichen Überreste Schillers umgibt. Denn seit beinahe 200 Jahren ist die Frage ungeklärt, ob in diesem Sarg tatsächlich die Gebeine des Marbacher Dichters ruhen.
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Beutekunst - Neuer Streit zwischen Deutschland und Russland

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Eine Ausstellung in Moskau sorgt für Missstimmungen zwischen Deutschland und Russland. Im Puschkin-Museum der russischen Hauptstadt wird "Beutekunst" aus Deutschland gezeigt. Deutsche Museumsvertreter beklagen, dass ihnen der Zugang zu den russischen Depots bisher verwehrt wurde.
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Satellit soll Kalenderstreit unter Muslimen verhindern

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Die erscheinende Mondsichel markiert für Muslime den Monatsbeginn. Astronomische Berechnungen und Beobachtungen am Himmel differieren jedoch häufig. Jetzt soll ein Satellit den Beginn islamischer Feiertage ausrufen.
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Das Judentum

News in Judentum | Israel | Naher Osten Noch keine Kommentare »
Weltweit gibt es rund 18 Millionen Juden, knapp sechs Millionen davon in den USA, rund fünf Millionen in Israel. In Europa lebten bis zur Machtergreifung Hitlers 1933 geschätzte 18 Millionen Juden. Die Nationalsozialisten ermordeten sechs Millionen von ihnen.
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Der Vater eines großen Volkes

News in Judentum | Israel | Naher Osten 1 Kommentar »
Ein alter Mann und ein Junge gehen gemeinsam einen Berg hinauf. Sie schwitzen, sie stolpern. Der Junge hat Holzscheite auf den Rücken gebunden, der Alte trägt eine glimmende Fackel und ein langes Messer in der Hand. "Vater!" sagt der Junge plötzlich. "Ich sehe hier das Feuer und das Holz. Aber wo ist denn das Lämmchen, das wir Gott zum Opfer bringen sollen?" Der Alte schweigt. Ist es die Gluthitze des Orients, die ihm die Kehle ausdörrt? Schließlich sagt er mit rauher Stimme: "Im richtigen Moment wird Gott uns das Lamm schon senden, mein Sohn."
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Für Australien sind die Gefallenen von Gallipoli Nationalhelden

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Australien hat am Montag seiner Gefallenen gedacht - unter anderem im türkischen Gallipoli, wo vor 90 Jahren mehr als 10 000 Australier und Neuseeländer starben. Das Schlachtfeld gilt heute als Geburtsstätte des australischen Nationalbewusstseins.
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Jäger der verlorenen Flugzeuge

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Über 20 Jahre lang hat Holger Steinle in aller Welt historische Flugzeuge aufgespürt: Er zog Kampfflugzeuge aus eisigen Fjorden Norwegens und suchte im Wüstensand Jemens nach einer Junkers F13. Seine exotischen Fundstücke sind nun im Deutschen Technikmuseum in Berlin versammelt.
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Weltkulturerbe zwischen Auszeichnung und Verpflichtung

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Zum „Weltkulturerbe“ zu gehören, das wünscht sich so manche Kommune für ihre touristischen Highlights. Doch wie erhält man die so ehrende wie verpflichtende Auszeichnung, und wie ist sie überhaupt entstanden?
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Die Leichen im Keller

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Viele Universitäten wissen gar nicht, welche Schätze ihre Archive bergen. Zwei Projekte sollen die Sammlungen vor dem Vergessen bewahren.
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Waffen und Rüstungen im Wandel der Zeit - Symmposium an der Trnava-Universität

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"Waffen und Rüstung im Wandel der Zeit" (von der Bronzezeit bis Spätantike) lautet das Thema der Tagung zu der der Lehrstuhl für klassische Archäologie der Trnava-Universität (Slowakei) im November einlädt.
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Totenstadt in Äthiopien entdeckt

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In der Wüste Äthiopiens ist Forschern ein überraschender Fund gelungen: Unter dem Originalstandort des berühmten Obelisken von Aksum befindet sich eine weitläufige Totenstadt aus vorchristlicher Zeit.
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Kennen Sie Hans Memling?

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Zu große Gesichter malte er und zu kleine Hinterköpfe, die Augen sind oft nicht ganz symmetrisch - und trotzdem war Hans Memling der größte Porträtist des 15. Jahrhunderts. In Brügge, wo er berühmt wurde, war er der bedeutendste, gefragteste und vielleicht auch routinierteste von allen. Etwa 100 Werke sind von ihm erhalten - das ist viel für einen Maler des 15. Jahrhunderts. Über sein Leben aber ist fast nichts bekannt.
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James Gleick: "Isaac Newton"

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Isaac Newton: Die letzte große Revolution hat die Physik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit der Relativitäts- und der Quantentheorie erlebt. Dabei wurden Sir Isaac Newtons Erkenntnisse verfeinert, keinesfalls umgestoßen. Newtons Werk zu Gravitation, Optik und Mathematik bleibt revolutionär und hat bis heute Bestand.
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Besucher werden im Museum zu Hobby-Forschern

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Deutschlands erstes Forscherlabor für Besucher öffnet an diesem Freitag (29.4.) im Westfälischen Archäologiemuseum in Herne. Die Hobby-Forscher werden dort einen spannenden archäologischen Fall nachvollziehen. Tatort ist ein Großsteingrab aus dem westfälischen Warburg Kreis Höxter, das in dem 140 Quadratmeter großen Labor rekonstruiert wurde.
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(C) Daniel Oswald