Die Landschaft und die Religion

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Vom 4. bis zum 8. Mai 2005 findet in Stuttgart das neunte Internationale Kolloquium zur Historischen Geographie des Altertums statt. Veranstalter ist die Abteilung Alte Geschichte des Historischen Instituts der Universität Stuttgart. Unter diesem Dachthema "Landschaft und Religion" sollen die vielschichtigen Wechselwirkungen zwischen geographischen und topographischen Gegebenheiten und religiösen Phänomenen vorgestellt und diskutiert werden.
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Mehr Licht für Frankfurt

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Am 16. Mai 1891 wurde die Internationale Elektrotechnische Ausstellung in Frankfurt eröffnet. Sie stellte die Weichen für den Bau eines ersten zentralen Kraftwerks, das Frankfurt mit elektrischer Energie versorgte. Der Organisator und technische Leiter der Ausstellung, Oskar von Miller, wurde vor 150 Jahren, am 7. Mai 1855, in München geboren.
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Briefe, Marken und Schreibkultur

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1840 wurde in England die erste Briefmarke der Welt herausgegeben. Die Grundidee der Erfindung der Briefmarke war, das Briefporto nicht mehr vom Empfänger einziehen zu lassen, sondern vom Absender. Außerdem wurde damit eine Vereinfachung und Senkung des Briefportos verbunden, so daß ein Briefwechsel nicht mehr nur reichen Personen vorbehalten war. Die Erfindung der Briefmarke revolutionierte geradezu das Postwesen.
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Schiller - Das peinliche Genie

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An einem Frühlingsabend im Mai 1789, während im fernen Paris die Wache auf den Wällen der Bastille patrouilliert, hält der neue Geschichtsprofessor der Universität Jena seine Antrittsvorlesung. Um 18 Uhr soll die Veranstaltung beginnen. Halb sechs ist der Hörsaal voll. Der Professor schaut aus dem Fenster und sieht "Trupp über Trupp die Straße heraufkommen", bis das Gebäude überquillt. Er entschließt sich, in einen Saal am anderen Ende der Stadt umzuziehen. Der Weg dorthin, durch die Menge der Studenten und Schaulustigen, wird zum Triumphzug. Endlich findet der Gefeierte im Gewühl das Katheder, besteigt es unter lautem Beifallklopfen und sieht sich "von einem Amphitheater von Menschen umgeben ... und ich las mit einer Stärke und Sicherheit in der Stimme, die mich selbst überraschte".
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Die Chronik der Kreuzzüge

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1095: - Papst Urban II. ruft zur Befreiung des Heiligen Landes auf


1096: "Pilgerkreuzzug" scheitert 1096-1099: 1. Kreuzzug gipfelt in der Eroberung Jerusalems, Gründung des Königreichs Jerusalem


1145-1149: 2. Kreuzzug scheitert vor Damaskus


1147: Kreuzzüge gegen die ostelbischen Wenden, die Mauren in Spanien, Eroberung Lissabons
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Drei, zwei, eins - Schatzsuche!

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Den zwei Entdeckern der Himmelsscheibe von Nebra hat ihr Fund bislang wenig Glück gebracht - sie sind als Hehler vorbestraft. Jetzt versucht einer der beiden sein Glück bei eBay. Gegen Bezahlung will er über seine Gedanken und Gefühle beim Schatzfund plaudern.
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Betteltour

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Morgen geht im Bonner Kunstmuseum die sechsmonatige Ausstellung über den Pharao Tutanchamun mit einem Rekord zu Ende: 800.000 Besucher wurden gezählt, so viele wie nie und im Verhältnis gleichauf mit dem bisherigen Rekordhalter Berlin, dessen MoMa-Ausstellung in neun Monaten 1,2 Millionen anlockte.
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Futterneid zwischen Neandertalern und Hyänen

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Die Neandertaler waren wohl mobiler als bislang angenommen. Das zeigt die Form eines 41.000 Jahre alten Oberschenkelknochens, den ein internationales Forscherteam in Frankreich entdeckt hat. Weitere Funde von Tierknochen lassen zudem vermuten, dass die Neandertaler mit Hyänen um Nahrung konkurrieren mussten: Die Knochen tragen sowohl Schnittspuren menschlicher Werkzeuge als auch Zahnabdrücke von Hyänen.
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Die Kunst des Weglassens

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Daß Wissen Macht ist, darf bezweifelt werden; daß Wissen Lust macht, ist gewiß. Oder ist es etwa nicht aufregend, daß der göttliche Anführer der Azteken Huitzilpochtli hieß, die Ewige Stadt für unseren Begriff "Romantik" Pate stand und mit einiger Wahrscheinlichkeit ausgerechnet die Beckenknochen der Dinosaurier diese als Nestflüchter charakterisieren?
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Athen sucht Sponsoren für Restaurierung der Akropolis

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Erstmals sollen Sponsoren die aufwändige Dauer-Restaurierung der Akropolis mitfinanzieren dürfen. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sei dies unabwendbar, hieß es in einer Erklärung des griechischen stellvertretenden Kulturministers, Petros Tatoulis. Bisher waren Privatgelder für diese Aufgabe wegen der damit verbundenen Werbung tabu, berichtete die Athener Presse. Die Rahmenbedingungen für Sponsoren sollen noch festgelegt werden.
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Mumie bezaubert Archäologen

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Archäologen haben in der Wüste südlich von Kairo eine 2300 Jahre alte Mumie entdeckt. Der Sarkophag ist in einem sehr guten Zustand - möglicherweise handelt es sich um den schönsten bisher gefundenen überhaupt.
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Schweizer Ärzte beweisen: Napoleon starb an Magenkrebs

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Schweizer Ärzte haben 184 Jahre nach dem Tod Napoleons die Diagnose Magenkrebs bestätigt. Die Wissenschaftler des Universitätsspitals Basel weisen in einer Studie einen großen Gewichtsverlust in den letzten Lebensjahren Napoleons nach, der am 5. Mai 1821 auf der Insel Sankt Helena starb. Die Todesursache des Kaisers im Exil beschäftigt seit je die Gerichtsmediziner und Medizinhistoriker. Napoleons Leibarzt Francesco Antommarchi stellte im Autopsiebericht einen bösartigen Magentumor fest. Dieser Befund wurde jedoch allgemein angezweifelt, weil Napoleon dafür zu fettleibig gewesen sein soll. Wegen einer erhöhten Arsenkonzentration im Haar gab es auch Spekulationen über eine Vergiftung oder eine fehlerhafte Behandlung.
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"Die Römer hätten Weinkrämpfe bekommen"

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Wenn sich Christoph Blase im Kino einen Monumentalfilm ansieht, hält es ihn kaum auf dem Sitz: Meist wimmelt es dort nur so von Fehlern. Galeerensklaven beispielsweise gab es im alten Rom nicht. Aus seinem Ärger machte der bekennende Besserwisser einen Job - als Geschichtsberater.
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Der Vatikan und die Juden

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Leidenschaftliche Diskussionen und eine nicht enden wollende Flut von Publikationen ruft seit über vierzig Jahren das Verhältnis des Vatikans zum «Dritten Reich» hervor. Den Auftakt dazu gab 1963 Rolf Hochhuths «Stellvertreter». Das Theaterstück hatte zumindest ein Verdienst: Es bewirkte, dass der in seiner Archivpolitik konservative und gegenüber zeitgeschichtlichen Vorgängen besonders zurückhaltende Vatikan in rascher Folge zwischen 1965 und 1981 elf Dokumentarbände herausgab, welche die inkriminierte Periode betrafen.
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Pompeji eröffnet antikes Wirtshaus

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Wie speisten eigentlich die antiken Pompeianer? Dieser Frage können demnächst Besucher aus aller Welt nachgehen, wenn das Wirtshaus der antiken Stadt erstmals wieder seine Pforten öffnet. Die Schenke werde ab dem 26. Mai einen Monat lang an den Wochenenden zu sehen sein, berichtete die italienische Zeitung "Corriere della Sera" am Dienstag. Dann müsse sie aus akutem Geldmangel wieder geschlossen werden: "Wir bräuchten 125 Millionen Euro, um das gesamte Ausgrabungsareal in einen angemessenen Erhaltungszustand zu versetzen", sagte ein Verantwortlicher.
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"Mumien lehren wenig"

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Interview mit Dietrich Wildung, 64, Direktor des Ägyptischen Museums Berlin, über den neuesten Mumienfund in der Totenstätte Sakkara südlich von Kairo.
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"Vom Beutetier zum Gefährten: Die Archäologie des Pferdes" - Sonderausstellung im Fed

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Die Sonderausstellung "Vom Beutetier zum Gefährten: Die Archäologie des Pferdes" im Federseemuseum Bad Buchau präsentiert bis zum 09. Oktober viele Aspekte der kulturhistorisch spannenden und jahrtausendealten Beziehung zwischen Mensch und Pferd.
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"Zeigen, daß er modern ist"

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Der kleine Flakon mit dem gelblichen Zeug kostet acht Euro. Schiller-Punsch "auf Zitronenbasis". Aha, seine Schreib-Schmiermittel. Fehlen noch Koffein und Nikotin, mit denen sich der schwer schluckende und paffende Dichter auf Trab brachte. Arbeitsrausch: in neun Monaten den "Tell" gemacht. Workaholic: zuletzt fast jedes Jahr ein neues Stück - und vier Babys. Erfolgsrausch: Der Mann war Superstar.
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Unter Kreuz oder Halbmond - Juden im Mittelalter

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In der europäisch-christlichen Geschichte mussten Juden seit jeher antisemitische Vorurteile und Verfolgung ertragen. Im islamischen Kulturraum war das lange Zeit nicht so. Das hat zu dem Mythos geführt, jüdisch-arabische Geschichte sei ausschließlich harmonisch gewesen. Entstanden ist aber auch der Gegenmythos, der Juden in arabischen Gesellschaften als Opfer permanenter Angriffe sieht.
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Österreichs Aufstieg zur Großmacht

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Leopold I. - In seiner Regierungszeit von 1658 bis 1705 begann das "Heldenzeitalter" Österreichs und sein Aufstieg zur europäischen Großmacht nach dem Sieg über die Türken, sowie im Zuge der Abwehr französischer Angriffe im Westen des Römisch-Deutschen Reiches. Seine 47-jährige Herrschaft sah aber auch dank des Mäzenatentums von Krone, Kirche, Adel und Städten die Ausprägung einer spezifischen österreichischen Barockkultur, während er selbst als eine der "komponierenden Majestäten" des Hauses Habsburg in die österreichische Musikgeschichte einging: Kaiser Leopold I., dessen 300. Todestag sich am 5. Mai zum 300. Mal jährt.
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Geschichten aus dem Großstadtmüll

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Epaphroditus hörte sie klappern unten auf der Straße: Die Castagnetten-Spieler kamen. Weit lehnte der achtjährige Sklavenjunge sich aus dem Schlafzimmerfenster seines Herrn, um die buntgewandeten Musiker besser sehen zu können. Zu weit. Epaphroditus verlor das Gleichgewicht, stürzte hinunter auf die Straße und starb.
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Steiermark: "Nebenstraße" aus der Römerzeit freigelegt

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In der Marktgemeinde Hengsberg im weststeirischen Laßnitztal wird eine Römerstraße freigelegt. Es handelt sich um eine Nebenstraße, die das Gebiet südlich von Graz mit der römischen Siedlung in Deutschlandsberg verbunden hat. Möglicherweise hat sie bis nach Kärnten geführt, meinte der Grazer Grabungsleiter Gerald Fuchs. Am Donnerstag (5. Mai) wird ein "Tag der offenen Tür" veranstaltet, hieß es von Seiten des örtlichen Kulturparkes Hengist.
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Christoph Columbus litt vermutlich an Arthritis

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Christoph Columbus hat nach der Entdeckung Amerikas vermutlich an einer schweren Form von Arthritis und nicht wie bisher angenommen an Gicht gelitten. Das sagte der Rheumatologe der Universität von Texas in Houston, Frank Arnett, am Freitag zu neuen Forschungen. Nach dem, was man heute wisse, steckte Columbus sich bei einer seiner Schiffsüberfahrten in die Neue Welt mit reaktiver Arthritis an.
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„Hoffnung besserer Zeiten“

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Das Jahr 2005 verknüpft sich mit mehreren für die Geschichte des Pietismus bedeutenden Jubiläen. Im Jahr 1555 wurde Johann Arndt geboren (gest. 1621). Für die Erforschung des Pietismus sowie für das historische Verständnis der Franckeschen Stiftungen nimmt Johann Arndt eine Schlüsselrolle ein. Dies gilt in noch stärkerem Maße für Philipp Jakob Spener (1635 bis 1705), der als väterlicher Freund August Hermann Franckes ganz unmittelbaren Einfluss auf den Halleschen Pietismus genommen hat und dessen 300. Todesjahr wir 2005 begehen. Spener prägte Francke in vieler Hinsicht und sorgte mit dafür, dass Francke im Jahr 1691 einen Ruf nach Halle erhielt. Wenn Spener als der Kopf des Pietismus bezeichnet werden kann, der für die programmatischen Grundlagen sorgte, dann war August Hermann Francke der Arm der Bewegung, befähigt, die Reformideen in konkrete Taten umzusetzen.
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Das Antlitz von Tutenchamun

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Die Forscher aus Ägypten, Frankreich und den USA stützten sich dabei auf die Ergebnisse einer Computertomographie, die im Januar an der Mumie aus dem 14. Jahrhundert vor Christus durchgeführt worden war. Die Ergebnisse wurden gestern von Zahi Hawass, dem Chef der ägyptischen Altertümerverwaltung, in Kairo vorgestellt.
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Ältester Schuh Großbritanniens entdeckt

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Archäologen haben in einem hohlen Baumstamm den ältesten Schuh Großbritanniens gefunden. Er ist nach ihren Erkenntnissen mindestens 2.000 Jahre alt und so gut erhalten, dass im Leder noch die Löcher für die Schuhriemen zu erkennen sind.
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Neue Dauerausstellung im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim

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Im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim ist diese Woche eine Dauerausstellung mit dem Titel "Frühe Menschen - aus Afrika in die ganze Welt" eröffnet worden, die neue Wege der musealen Präsentation von paläontologischen und anthropologischen Forschungen eröffnet.
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Ein Zeichen der Vielfalt

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Vor 58 Jahren kletterte ein Hirtenjunge in den Felsen an der Nordwestecke des Toten Meeres - und begründete eine ganze Wissenschaft. Denn er stieß auf eine Höhle, in der einige Schriftrollen verborgen waren. Die nach ihrem Fundort benannte Qumran-Forschung war geboren.
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Der Erleuchtete

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Er wuchs in Luxus auf, hatte einen Harem aus 500 Musikantinnen und hungerte sich fast zu Tode - Gautama, Gründer des Buddhismus.
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Der Weg ins Nirwana

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Da Buddha keine Autorität hinterließ, die seine Worte maßgebend auslegte, zerfiel seine Anhängerschaft bald in zwei Gruppen. Die eine behauptete, seine Worte in unveränderter Form zu bewahren, die andere meinte, sie freier interpretieren zu können. In dieser Teilung zeichnet sich die spätere Spaltung in das Kleine Fahrzeug (Hinayana oder Theravada) und das Große Fahrzeug (Mahayana) ab.
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Pilger und Spätheimkehrer

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"Mein Gott, was für eine Scheußlichkeit!", notierte Stendhal in seinem Tagebuch nach der Besichtigung der Kathedrale von Autun, einer der schönsten Frankreichs. "Man muß schon ein ziemlich dickes Fell haben, um unsere Kirchenarchitektur zu studieren!" Die gleiche niedrige Meinung von den Bauten des Mittelalters hatte Giorgio Vasari, der sie mit dem Schmähwort "Gotik" belegte. Erst der französische Amateurhistoriker Charles de Gerville unterschied die frühen "gotischen" Kirchen mit ihren Rundbögen, Staffelchören und Kapellenkränzen von den späteren und nannte sie 1818 in Anlehnung an die Sprachwissenschaft "romanisch".
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Immer der Küste nach

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Als die ersten frühen Menschen von Ostafrika aus nach Asien aufbrachen, wählten sie eine Route entlang der Küste. Es ist wenig wahrscheinlich, dass sie wie bisher vermutet durch das Landesinnere des Mittleren Ostens reisten. Das legen die Ergebnisse zweier genetischer Studien verschiedener heutiger Bevölkerungsgruppen nahe.
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Ötzi soll am Knie operiert werden

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Auf Röntgenaufnahmen sei in Höhe der Kniescheibe ein Fleck entdeckt worden, berichtete die römische Zeitung "La Repubblica" am Sonntag. Dabei könne es sich um eine Luftblase handeln, hieß es. Jedoch könnte der Fleck auch ein Anzeichen von Bakterien oder organischer Verwesung sein.
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Pfingsten: Kirchenfeste und damit Zinstermine gaben Familiennamen

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"Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen." So beginnt Goethe sein Versepos "Reinecke Fuchs". Als liebliches Fest ist Pfingsten seit altersher emphatisch gefeiert worden. Denn Pfingsten, das war der ersehnte, freudige und endgültige Abschied von der kalten Jahreszeit. "Zu Pfingsten auf dem Eis" ist eine redensartliche Umschreibung für "niemals". Das Fest hat seinen Namen aus dem Griechischen: "Pentekoste" und meint den fünfzigsten (Tag nach Ostern).
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Der angeblich echte Tutanchamun

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Die Berichte des Archäologen Howard Carter über seine ersten Stunden mit der Mumie des Tutanchamun lesen sich wie die eines Verliebten. Mit zitternden Händen, so erzählte er 1926, habe er nach der Öffnung des Sargs und dem Heben der goldenen Totenmaske einen Blütenkranz und ein Tuch vom Kopf des toten Pharaos entfernt, um dann in „das ernste Antlitz eines schönen zartgliedrigen Jünglings” zu blicken.
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Archäologen finden protestantischen Friedhof aus dem 17. Jahrhundert nahe Paris

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Erstmals sind Archäologen in Frankreich auf Überreste eines protestantischen Friedhofs aus dem 17. Jahrhundert gestoßen. Von dem Fundort in Saint-Maurice im Südosten von Paris erhoffen sich die Wissenschaftler nun Aufschlüsse über das Procedere potestantischer Bestattungen im mehrheitlich katholisch geprägten Frankreich, wie das staatliche Institut Archäologische Forschung (INRAP) am Freitag mitteilte. Außerdem hoffen die Forscher, auf Überreste der ersten protestantischen Kirche des Landes zu stoßen, die 1607 vermutlich unweit des Friedhofs von Saint-Maurice errichtet worden war.
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Hund: Des Menschen treuester Freund prägt auch Familiennamen

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Der Hund ist des Menschen ältester Hausgenosse, wegen seiner vielen guten Eigenschaften (Treue, Gehorsam, Anspruchslosigkeit) geschätzt und geliebt, aber auch als Scheltwort (armer Hund!) mißbraucht. Wir benutzen heute das Wort ja auch zwiespältig, ähnlich wie den "armen Teufel" im Vergleich zum "Teufelskerl".
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Ägyptisches Museum der Uni Bonn zeigt "Bilder des Orients"

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Bereits seit den frühen 80er Jahren bereist die studierte Ägyptologin und Fotografin Edith Bernhauer den Orient. Auf mehr als 30 Reisen in den Mittleren und Nahen Osten ist ein großes Werk von Schwarz- Weiß-Fotografien entstanden, das die Welt des Orients einfängt. Das Ägyptische Museum der Universität Bonn zeigt vom 21. Mai bis zum 14. August eine Auswahl ihrer Bilder.
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Um die Wurst

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Die Ausstellung „Um die Wurst“ nimmt die existentielle Bedeutung des Essens in einer Epoche, in der für viele Menschen Hunger eine alltägliche Erfahrung war, unter die Lupe. Sie beschäftigt sich mit den soziologischen und kulturellen Wertigkeiten und Bedeutungen von Essen und Trinken im Mittelalter. Ein weiteres zentrales Thema ist die Technik der mittelalterlichen Nahrungszubereitung: das Konservieren, Herstellen, Kochen und Entsorgen von Speis und Trank.
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Archäologen entdecken "chinesisches Pompeji"

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Chinesische Archäologen haben Ruinen eines Dorfes entdeckt, das ähnlich dem italienischen Pompeji abrupt verschüttet wurde. Das Dorf in der nördlichen Provinz Hebei scheine während der Song-Dynastie (960 bis 1279 v. Chr.) ein florierendes Wirtschaftszentrum gewesen zu sein, als es vor 700 Jahren vermutlich durch ein Erdbeben zerstört wurde, berichtete die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinuha am Sonntag.
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Trompetensoli des Genies

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Seit gestern ist in Berlin eine aufwändige Ausstellung über das Leben und Wirken von Albert Einstein zu sehen. Gezeigt werden nicht nur private Erinnerungsstücke wie der Schreibtisch des Genies - auch die bis heute reichenden Nachwirkungen von Einsteins Denken werden dargestellt.
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Götter für alle Fälle

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Der Hinduismus ist die älteste Religion der Welt und ein Sammelbecken unzähliger spiritueller Gruppen. Die älteste organisierte Religion der Welt hat keinen bestimmten Begründer. Zumindest, so sagen fromme Hindus, keinen menschlichen. Niemand weiß von einem indischen Propheten, der als erster den Gott Brahma besang. Kein Philosoph hat vor allen anderen den Hinduismus in religiöse und soziale Regeln gegossen, kein Vor- oder Querdenker scharte mit einer ganz und gar neuen Glaubenslehre Schüler um sich, die fortan seine Gedanken weitertrugen. Für seine Bekenner ist der Hinduismus die ewige, überzeitliche Urreligion der Menschheit.
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Früchte für Brahma

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Da die Hindus glauben, daß Brahma seine Macht und Gunst in ein geheiligtes Bildnis innerhalb eines Tempels oder Hausaltars senden kann, gehört das regelmäßige Gebet, Puja, zum Alltag. Jeder Gläubige bringt seinem Idol täglich zu Sonnenauf- und Sonnenuntergang Früchte, Blumen, ein Licht oder Räucherstäbchen dar.
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4.700 Jahre alte Wein- und Bierkrüge in Abydos ausgegraben

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Die Pharaonen wussten einen guten Tropfen zu schätzen. Wie die Altertümerverwaltung in Kairo am Dienstag berichtete, hat ein US-Archäologenteam im ägyptischen Abydos kürzlich an einem Ort rund 200 gut erhaltene Wein- und Bierkrüge ausgegraben.
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Rußlands Stolz

News in Russland | Sowjetunion | Osteuropa Noch keine Kommentare »
Abergläubisch war Zarin Elisabeth offensichtlich nicht. Denn der 26. April 1755, den sie für die feierliche Eröffnung der Moskauer Universität gewählt hatte, war der 13. Jahrestag ihrer Krönung. Gemeinhin gilt die Moskauer Universität als die erste in Rußland. Das ist nur bedingt richtig. 1747 war in St. Petersburg eine Universität ins Leben gerufen worden. Anfangs hatte sie 24 Studenten, doch bereits 1753 wurde aus Mangel an Hörern der Lehrbetrieb wieder eingestellt.
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Der Heidelberger Schloßstreit und seine Folgen

News in Ausstellungen | Historische Sehenswürdigkeiten 2 Kommentare »
Anfang des 20. Jahrhunderts entbrannte der sogenannte Schloßstreit um das Heidelberger Schloß. Es war während des Dreißigjährigen Krieges schwer beschädigt worden. Weitere Zerrstörungen erlitt das Schloß, als der französische Sonnenkönig Ludwig XIV. 1685, im Namen seiner Frau Liselotte, Erbansprüche an die Pfalz stellte, und versuchte diese militärisch durchzusetzen. Das Renaissanceschloß wurde angezündet und durch Minen gesprengt. Man versuchte es durch notdürftige Reparaturen wiederaufzubauen, doch 1764 wurde das Schloß von einem Blitz getroffen und so endgültig zur Ruine.
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Sich selbst erfinden

News in Judentum | Israel | Naher Osten Noch keine Kommentare »
Im Berliner Martin-Gropius-Bau werden "Die neuen Hebräer - 100 Jahre Kunst in Israel" gezeigt. Es beginnt mit einem "Tränenkrug" und endet mit einem Scherbenhaufen. Was dazwischen verblüfft, erschreckt und erstaunt, ist mehr, als der Titel "Die neuen Hebräer - 100 Jahre Kunst in Israel" zunächst vermuten läßt. 40 Jahre diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel sind Anlaß für das Israel Museum Jerusalem und die Berliner Festspiele, im Berliner Martin-Gropius-Bau die Kunst- und Kulturgeschichte Israels zu zeigen, wie sie bislang noch nicht zu sehen war.
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Sophokles im Schutt

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Interview mit der Papyrologin Andrea Jördens über spektakuläre Neufunde und die schwierige Rekonstruktion antiker Bücher.
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Verloren im blauen Kosmos

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Franck Goddio, derzeit wohl der bekannteste Wasserarchäologe der Welt, fasst sein Metier, das er seit den achtziger Jahren mit großer Leidenschaft betreibt, in einem Satz zusammen: »Unterwasserarchäologie ist eine Schule der Geduld.« Ohne zähe Beharrlichkeit wäre es dem Franzosen Goddio und seinen Expeditionsteams gewiss nicht gelungen, am Mittelmeer und in den Gewässern vor den Philippinen ein Dutzend historisch bedeutender Schiffswracks aufzuspüren und zu erkunden.
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Im Hass vereint

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Dies ist ein Buch, das man gerne liest. Es schildert zwei Personen, die im 18. Jahrhundert Geschichte geschrieben haben, die einander auf das Blutigste bekriegten, sich von Herzen hassten, aber jede auf ihre Weise für ihr Land Großes vollbrachten: der preußische König Friedrich II. und die österreichische Kaiserin Maria Theresia. Geschrieben hat es der Kulturhistoriker Klaus Günzel, der vor wenigen Tagen, 69 Jahre alt, in seiner Heimatstadt Zittau gestorben ist.
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Neue Funde aus Herculaneum in Halterner Schau

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Neue archäologische Fundstücke aus der untergegangenen Römerstadt Herculaneum bei Neapel sind von diesem Samstag an erstmals in Deutschland zu sehen. Die kostbaren Kunstwerke und zahlreichen Alltagsobjekte aus den antiken Villen und Wohnhäusern werden bis zum 14. August im Römermuseum Haltern bei Recklinghausen ausgestellt.
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Die Schlacht am Talas

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Das Fergana-Tal in Usbekistan gilt heute als Brutstätte des Islamismus in Zentralasien. Fast wäre es allerdings chinesisch geworden. Der chinesische Kaiser Wudi (156-87 v. Chr.) aus der Dynastie der Han hatte große, himmelstürmende Pläne. Zu ihrer Verwirklichung führte er Kriege, die ausgedehntesten, die je ein Kaiser Chinas geführt hat: in Korea, im Süden und in Zentralasien. Was ihn nach Westen trieb, waren Pferde, jene Tiere also, denen die Nomaden der Steppe ihre militärische Überlegenheit verdankten - und denen Wudi nicht nur die Abwehrstärke seiner Mauern, sondern eine eigene Kavallerie entgegensetzen wollte.
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Frauen mit großem Vermögen oder Einfluß gaben der Familie manchmal den Namen

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"Die Frau erhält den Familiennamen des Mannes." So bestimmte es noch das Bürgerliche Gesetzbuch vom 1. Januar 1900. Um so mehr galt das in der durch und durch patriarchalisch geprägten Gesellschaft des Mittelalters, als unsere Familiennamen entstanden.
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Urahnen haben Afrika über den Indischen Ozean verlassen

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Unsere Vorfahren haben Afrika vor rund 70 000 Jahren offenbar auf einem anderen Weg verlassen als bisher angenommen. Das berichten zwei Forscherteams aus Schottland und Indien in "Science". Sie gehen davon aus, daß unsere Urahnen nicht durch den Mittleren Osten wanderten, sondern auf dem Indischen Ozean bis nach Südostasien zogen. Die Wissenschaftler stützen ihre These auf genetische Untersuchungen von Ureinwohnern in Südostasien.
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Schönheit und Schrecken dicht an dicht

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Es sei leichter, in Rom Konsul zu werden als Bürgermeister in Pompeji. So witzelte das Imperium über die politischen und sozialen Kapriolen der hektischen Handelsstadt am Fuß des Vesuvs. Von Herculaneum, ihrer fünfzehn Kilometer entfernten Nachbarin dagegen hieß es, sie habe das schönste Meerespanorama im ganzen Golf von Neapel zu bieten, sei mit ihrer immerwährenden leichten Brise ein fabelhafter Luftkurort und mit der berühmten Milch ihrer nicht minder berühmten Schafherden ideal für gesundheitsfördernde Trinkkuren.
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Ausstellung in Karl Marx' Geburtshaus wird aktualisiert

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Eine kritisch-aktuelle Auseinandersetzung mit dem geistigen Vermächtnis von Karl Marx soll in dessen Geburtsstadt Trier neu angestoßen werden. "Die Fragen, die er gestellt hat, können wir uns heute auch noch stellen", sagte Prof. Beatrix Bouvier, Leiterin des Karl-Marx-Hauses in Trier im Gespräch mit der dpa. Gerade im Zuge der Globalisierung komme die Frage nach einer Erklärung der Gesellschaft durch die ökonomische Dominanz neu auf.
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Zwischen Klausur und Welt

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Im Kloster lebten sieben der acht Schwestern des berühmten Nürnberger Humanisten Willibald Pirckheimer 1470–1530) – und sie alle wechselten zahlreiche Briefe mit ihrem Bruder. Aus den Briefwechseln läßt sich ein anschauliches Bild des Verhältnisses zwischen den Geschwistern rekonstruieren.
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Der „Zergliederer“

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An den wegweisenden Mediziner, Naturforscher und Erfinder Samuel Thomas Soemmerring erinnert eine Ausstellung zu seinem 250. Geburtstag. Lang ist die Liste seiner Veröffentlichungen, breitgefächert sind seine Interessengebiete und Talente. Samuel Thomas Soemmerring, 1755 als neuntes Kind des Stadtarztes von Thorn an der Weichsel geboren, studierte an der Universität Göttingen Medizin, vor allem Anatomie und Physiologie.
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Luther fand Adam und Eva lächerlich

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Interview mit dem Philosophen Kurt Flasch über unsere mythischen Urahnen, und was man aus dem Wandel ihrer Interpretation lernen kann.
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Es kenne mich die Welt

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Nach seinem Tode ging's erst richtig los. Aber das auch nicht gleich. Zwei Jahrzehnte Schamfrist mußten noch verstreichen. Zwanzig Jahre mußte der Dichter der "Buddenbrooks" noch weihe- und würdevoll als Leistungsethiker und Goethe-Nachfolger, als Humanist und Bildungsbürger durch die Gazetten stelzen. Dann wurde er endlich in seiner ganzen schillernden Verfaßtheit kenntlich. Der alte "Zauberer", dessen 50. Todestag sich am 12. August jährt, hatte schon immer seine Hände im Spiel gehabt, wenn es um die Rezeptionslenkung seines Werks und seines Lebens ging.
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Vom Schulabbrecher zum Patentierknecht und Nobelpreisträger

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"Mir geht es gut; ich bin ein ehrwürdiger eidgenössischer Tintenscheißer mit ordentlichem Gehalt", schreibt Albert Einstein 1906 an seinen Freund Alfred Schnauder. 3500 Franken (rund 2260 Euro) pro Jahr verdient der 27jährige Physiker zu jener Zeit als "technischer Experte III. Klasse" am Patentamt in Bern. Noch ist weder ihm noch seiner Umgebung bewußt, daß er im Vorjahr ganz nebenbei das bisherige physikalische Weltbild auf den Kopf gestellt hat.
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Schicksalsjahr 1859

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Aus den Archiven des vor drei Jahren verstorbenen Naturwissenschafters Stephen Jay Gould lassen sich noch immer gewichtige Schätze heben. Wobei die Vokabel «gewichtig» nicht mit jener im deutschen Sprachraum verbreiteten Form von Wissenschaftlichkeit verwechselt werden darf, die nur allzu oft zentnerschwer auf des Lesers Aufnahmefähigkeit lastet. Goulds Fähigkeit besteht darin, leichte Verbindungen zwischen Dingen und Erkenntnissen herzustellen, die auf den ersten Blick nun wirklich nicht «kompatibel» sind.
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Archäologen untersuchen Osttiroler Kosaken-Tragödie

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Zeitgeschichte und Archäologie - an diese nicht alltägliche Kombination wagt sich ein Forschungsprojekt und in Kürze auch eine Ausstellung im Osttiroler Lienz. Es geht um die so genannte "Lienzer Kosakentragödie", die vom 25. Mai bis 10. Juli in der Lienzer Tammerburg im Mittelpunkt einer Ausstellung mit dem Titel "Flucht in die Hoffnungslosigkeit - Kosaken in Osttirol" steht.
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Das wahre Traumschiff

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Was ein Küchenchef wirklich auf der Pfanne hat, das sieht man, wenn das Tranchiermesser fehlt und der Kühlschrank leer ist. Von Tim Mälzer oder Ralf Zacherl weiß man, daß sie unter Laborbedingungen sehr ordentlich pochieren und dabei auch noch parlieren können. Aber wo bliebe alle Brillanz und Eloquenz, wenn man sie vor ein paar Kisten mit schimmligen Speckseiten, Trockenfisch und gut abgelagerten Kohlköpfen stellte? In eine Nische, kaum größer als Johann Lafers Bauchumfang? Mit Kohle-Ofen und einem Faß voll brackigen Wassers?
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Magere Bilanz: Amerikanische Ureinwohner haben nur 70 Urahnen

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Lediglich etwa 70 Einwanderer aus Asien erreichten vor knapp 14.000 Jahren Amerika über die damals noch vorhandene nördliche Landbrücke. Die Neue Welt wurde somit von einer erstaunlich geringen Zahl an Menschen besiedelt, hat ein amerikanischer Biologe anhand von Genanalysen herausgefunden.
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Röntgenstrahl enthüllt Archimedes-Text

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Mit einem Teilchenbeschleuniger konnten Physiker der kalifornischen Stanford University das älteste Archimedes-Manuskript wieder lesbar machen. Der antike Text des mathematischen Genies war im 12. Jahrhundert von einem Mönch überschrieben worden.
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Alte Römer sollen Champagner erfunden haben

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Die Nachricht könnte manchen Franzosen schäumen lassen vor Wut: Eine italienische Forscherin behauptet, der Champagner sei gar nicht in Frankreich erfunden worden. Vielmehr hätten schon die alten Römer Schaumwein geschlürft.
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Aktuelle Forschungen im einstigen Land der Königin von Saba

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Neueste Forschungsergebnisse aus dem antiken Südarabien stehen im Mittelpunkt der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Tagung "Rencontres Sabéennes" an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
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Der ewige Dissident

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Nunmehr vier Jahrhunderte sind seit der Geburt eines literarischen Meisterwerks vergangen, dessen Autor und Held beide jünger erscheinen als wir selbst. Die einfachste Erklärung hierfür ist in Flauberts Beschreibung des Don Quichote zu finden: "Ich entdeckte meine Ursprünge in diesem Buch, derer ich mir in meinem Herzen bewußt war, noch bevor ich lesen lernte." Und in der Tat, den Kern des Don Quichote bildet etwas Grundlegendes, das wir wußten, bevor wir das Buch lasen, das jedoch erst, nachdem wir seine hypnotisierende Reise abgeschlossen hatten, ein Teil unseres Wesens wurde. Dies ist das unverkennbare Merkmal eines großen Schriftstellers.
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Wissenschaftler bezweifeln Echtheit der Zarengebeine

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Die Zweifel an der Echtheit der sterblichen Überreste der Familie des letzten Zaren, die vor sechs Jahren in der Peter-und-Pauls-Festung ihre letzte Ruhestätte fanden, haben neue Nahrung erhalten. Ein Sprecher der russisch-orthodoxen Kirche erklärte am Dienstag, neueste wissenschaftliche Untersuchungen hätten die Bedenken der Kirche mit neuen Erkenntnissen erhärtet.
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Sonderausstellung zur Pfahlbau-Archäologie in Asparn a. d. Zaya

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Die Entdeckung seltsamer Holzpflöcke tief unten am Grund des Zürcher Sees hat 1854 die Archäologie revolutioniert. Rund 150 Jahre später präsentiert das Urgeschichtemuseum in Asparn a. d. Zaya (Bezirk Mistelbach) nicht nur den Werdegang der Unterwasser-Forschung, sondern zeigt auch seltene Fundstücke aus den "Pfahlbausiedlungen", die von der Jungsteinzeit bis in die Spätbronzezeit an den Ufern vieler Gewässer zu finden waren.
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Goldene Bronzezeit

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Noch bis zum 11. September zeigt das Historische Museum der Pfalz Speyer die Sonderausstellung „Goldene Zeichen. Kult und Macht in der Bronzezeit“. Die Bronzezeit gilt als eine der interessantesten Epochen der europäischen Vorgeschichte. Sie gibt den Forschern heutzutage immer noch Rätsel auf. Da es praktisch keine schriftlichen Quellen aus dieser Zeit gibt, sind es vor allem die archäologischen Funde, die Aufschluß über die Menschen und ihre Lebensart geben. Die Ausstellung umfaßt die Mittel- und Spätbronzezeit von 1400 bis 800 vor Christus.
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Der alte Mann und das Flair

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Über zwanzig Jahre lang lebte Ernest Hemingway auf seiner Hacienda in der Nähe Havannas. Um die Bewahrung des legendären Domizils bemühen sich sowohl amerikanische als auch kubanische Wissenschaftler - und nehmen dabei so manche politische Hürde in Kauf.
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Altes High-Tech-Messing aus Indien

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Die indischen Hersteller von Messing im 17. Jahrhundert waren ihren europäischen Kollegen um zwei Jahrhunderte voraus. Das hat der amerikanische Materialwissenschaftler Brian Newbury bei Analysen so genannter Astrolabien herausgefunden. Diese oft kunstvoll verzierten Konstruktionen aus der Kupfer-Zink-Legierung Messing wurden als Rechenscheiben für astronomische Berechnungen oder in der Landvermessung verwendet.
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Zwillinge in der Antike

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Zu zweit zur Welt zu kommen, ist und war in allen Kulturen etwas Besonderes: aufschlussreich daher, wie das soziale Umfeld reagiert. Die antike Mythologie kennt unter Göttern und Heroen über achtzig Zwillingspaare: darunter strahlende Vorbilder wie die Dioskuren oder Artemis und Apollon, ambivalente wie Romulus und Remus, abschreckende wie die Söhne des Ödipus, Eteokles und Polyneikes, die sich gegenseitig töteten. Umso mehr fällt auf, wie wenig man über die tatsächlichen Fälle (und ganz besonders über die weiblichen und zweigeschlechtlichen) weiss, was allein schon die widersprüchliche Einstellung zu solchen Geburten erhellt.
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Jungsteinzeitliches Hügelgrab mit "Doppelnutzung" entdeckt

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In der Nähe des Fundortes der Himmelsscheibe von Nebra in Sachsen-Anhalt haben Archäologen ein 4.200 Jahre altes Hügelgrab aus der jüngeren Steinzeit entdeckt. "Das Grab ist etwa fünf Kilometer vom Fundort der Himmelsscheibe entfernt", sagte die Archäologin Mechthild Klamm am Donnerstag.
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Ältestes Sonnenobservatorium der Welt soll rekonstruiert werden

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Das älteste, 7.000 Jahre alte Sonnenobservatorium der Welt in Goseck (Sachsen-Anhalt) wird als Tourismusmagnet wieder aufgebaut. Die rekonstruierte Anlage ist Teil der archäologischen Route "Himmelswege" durch das südliche Sachsen-Anhalt. Auf der Route liegt auch der Fundort der "Himmelscheibe von Nebra".
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(C) Daniel Oswald