Napoleon soll an Rattengift gestorben sein

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Seit Jahren streiten sich die Experten darüber, ob Napoleon Bonaparte eines natürlichen Todes starb oder vergiftet wurde. Eine neue Analyse liefert jetzt den Anhängern der Mordtheorie neue Munition.
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Porzellan Parforce

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Zwei Leidenschaften verbanden den sächsischen Kurfürsten und polnischen König August II. und seinen Sohn August III. miteinander: Das Sammeln von Porzellan und die Ausübung der Jagd. So entstand einerseits unter August II. eine der umfangreichsten Porzellansammlungen der Welt im Japanischen Palais zu Dresden. Andererseits wurde Hubertusburg unter August III. als größtes Jagdschloss Europas ausgebaut. Mit der Einführung der Parforcejagd in Deutschland im frühen 18. Jahrhundert ging der ursprüngliche Charakter des Waidwerks, Wildbret und Trophäen zu erbeuten, allmählich verloren. Stattdessen wurde die Jagd zu einer festlichen Veranstaltung, die auf das Vergnügen des Jagdherrn und seiner Gäste ausgerichtet war.
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Drei Meter Schnee geräumt - Königshaus am Schachen von Samstag an wieder geöffnet

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Der Weg zum Königshaus am Schachen ist frei. Nach Befreiung von den restlichen Schneemassen sind Königshaus und Berggaststätte ab Samstag, 4. Juni, wieder geöffnet. Die Bayerische Schlösserverwaltung befreite den Weg von bis zu drei Metern hohen Schneebergen mit einem Räumfahrzeug. Die Schneemassen stammen unter anderem von einer Lawine, die dort im Winter abgegangen ist.
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Die "Out of Asia"-Hypothese

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Asien könnte bei der Entstehung der Menschheit doch eine bedeutendere Rolle gespielt haben als bislang vermutet. Darauf deuten Fossilfunde früher Primaten aus Asien hin, die ein internationales Forscherteam untersucht hat. Demnach lebten vor etwa 30 Millionen Jahren in der Region des heutigen Pakistans Primaten, die als Vorfahren des Menschen in Betracht gezogen werden.
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Mein Name ist Hase: Meine Vorfahren galten als furchtsam und scheu

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"Mein Name ist Hase. Ich weiß von nichts!" Diese, übrigens auf einer wahren Begebenheit beruhende, Redewendung hätte sicher nicht so eine Verbreitung gefunden, wenn nicht zwei Dinge in ihr zusammengekommen wären: die Häufigkeit der Hasen-Namen und die in diesen Namen oft vorhandene abschätzige Bedeutung, die die Furchtsamkeit des Hasen hervorhebt. Nach Wolf und Fuchs belegt der Hase den dritten Platz in unseren Familiennamen. Neben den "reinen" Hasen (Hase, Haase, Haas), die allein fast 80 000mal vorkommen, gibt es noch Haese, Haske, Haeske, Haaser, Hasner, Hasis, Haasis, Haes, Haeseke, Haesner, Hees, Heese, Haesen, Haselein und die Formen mit "sch": Haasch, Haschke, Hasche, Haasche.
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Ehrenbreitstein schon seit 3000 Jahren befestigt

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Am Ort der heutigen Festung Ehrenbreitstein auf der rechten Rheinseite von Koblenz stand schon sehr viel früher eine Befestigungsanlage als bisher angenommen. Das belegt ein Graben aus der Zeit um 1000 v. Chr., der zu einer Bergfestung gehörte, wie der Leiter des Amtes für archäologische Denkmalpflege, Hans-Helmut Wegner, mitteilte. "Wir sind deutschlandweit momentan die einzige Festung, die eine 3000jährige Festungsgeschichte nachweisen kann", so der Archäologe Axel von Berg.
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Riesiges Gräberfeld erzählt vom Leben der Römer

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In einem interdisziplinären Forschungsprojekt analysieren Wissenschaftler die Bestattungs- und Lebensweise der Römer in Österreich. Sie unterziehen dafür ein römerzeitliches Gräberfeld nahe Schloss Halbturn im Burgenland einer genaueren Betrachtung.
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Innengräber in Pfarrkirche gefunden

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Drei Innengräber aus dem 16.- bis 18. Jahrhundert sind bei Renovierungsarbeiten in der Pfarrkirche Damüls gefunden worden.
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Freudenfest im Sonnenhaus

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Das viel besungene »House of the Rising Sun« gab es tatsächlich. Archäologen entdeckten im Französischen Viertel von New Orleans die Überreste des Bordells. Als der Song 1964 in die Plattenläden kam, gaben ihm die Kritiker keine Chance. »So lange will doch keiner einem einzigen Lied zuhören«, urteilten sie über die längste Aufnahme, die je auf eine Single gepresst worden war. Doch mit House of the Rising Sun landeten Eric Burdon und seine Band, die Animals, einen Riesenhit.
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"Es ist ein Munch, keine Frage"

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Kunst-Sensation in Bremen: Hinter der Leinwand des Bildes "Die tote Mutter" von Edvard Munch entdeckte die Bremer Kunsthalle ein weiteres, bisher unbekanntes Gemälde des norwegischen Meisters.
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Sehnsucht nach Süden

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Gleich drei Kunst-Ausstellungen widmen sich dem romantischen Italien-Bild der Deutschen. "Kennst Du das Land" fragt Münchens Neue Pinakothek. "Endlich in Rom", wiederum Goethe, wenngleich ein wenig verkürzt, seufzt das Museum Georg Schäfer in Schweinfurt. "Landschaften und Legenden", nicht nur italienische, verspricht das Herzog-Anton-Ulrich-Museum in Braunschweig mit der Sammlung Hausmann. Das Romantische ist offensichtlich gefragt. Denn mit "Wunschwelten" will auch die Schirn in Frankfurt auf eine "Neue Romantik in der Kunst der Gegenwart", die allerdings ohne das Italienerlebnis auskommt, aufmerksam machen.
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Zehnjahresplan soll Inka-Ruinen retten

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Die berühmte Inka-Festung von Machu Picchu leidet unter Touristenströmen und unkontrollierten Bautätigkeiten. Um die Ruinen vor dem Verfall zu schützen, hat das Nationale Kulturinstitut einen Plan vorgelegt. Darin werden Besucherzahlen eingeschränkt und Eintrittsgelder erhöht.
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Die Michaelergruft in Wien wird restauriert

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Die Michaelergruft unter der gleichnamigen Kirche in der Wiener Innenstadt wird einer umfassenden Restaurierung unterzogen. Die barocke letzte Ruhestätte von rund 4.000 Menschen ist akut vom Verfall bedroht. Feuchtigkeit und der Holzwurm haben den 250 erhaltenen Särgen und den teils mumifizierten Leichnamen stark zugesetzt. Die Arbeiten werden bis zu 15 Jahre dauern und geschätzte drei Mio. Euro kosten.
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Dschingis Khan und seine Erben - Blüte und Niedergang der Steppenreiche Zentralasiens

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Die Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn veranschaulicht vom 17. Juni bis 25. September 2005 anhand von archäologischen Funden, wertvollen Beispielen der materiellen Kultur und buddhistischer Kunst, Manuskripten, Miniaturen und alten Karten die kulturellen Leistungen des großmongolischen Reiches.
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Neue Impulse für eine Geschichte Europas

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„Nationen, Grenzen, Identitäten. Die Zeit der Revolutions- und Napoleonischen Kriege in der Europäischen Erinnerung“ ist das Thema eines Forschungsprojekts des Zentrums für Frankreich-Studien und des Instituts für Geschichtswissenschaften der Technischen Universität Berlin und des Berliner Kollegs für die Vergleichende Geschichte Europas der Freien Universität Berlin und der Humboldt Universität Berlin. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt das Projekt, das in diesem Monate beginnt, mit 265.000 Euro.
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Neue Theorie über Todesursache Jesu Christi

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Ein Experte aus Israel hat eine neue Hypothese darüber veröffentlicht, woran Jesus Christus gestorben sein könnte. Möglicherweise sei er einer Gefäßblockade zum Opfer gefallen.
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141 Jahre altes U-Boot könnte "Nautilus"-Vorbild sein

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An der Küste Panamas hat ein britischer Forscher ein gusseisernes U-Boot aus der Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges entdeckt. Das mehr als 140 Jahre alte Relikt könnte Jules Verne als Vorbild für die "Nautilus" von Kapitän Nemo gedient haben.
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London ehrt seinen Kritiker Theodor Fontane

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Man findet sie allenthalben in Londons labyrinthischen Stadtteilen, diese nahezu 800 kreisrund-blauen Plaketten an diversen Häuserfronten, dort, wo jeweils eine Berühmtheit der Geschichte sich vorübergehend niederließ. Verantwortlich für diese Pflege ist "English Heritage", die Erinnerungsverwaltung der Nation. Heute nun darf der deutsche Botschafter Thomas Matussek die jüngste dieser Gedächtnisplaketten enthüllen, am Haus Nr. 6 in der St. Augustine's Road in Londons Stadtteil Camden. Hier hat Theodor Fontane mit seiner Familie 1857 bis 1858 gelebt. Es war aber nur ein Zeitfenster aus Fontanes drittem Britannien-Aufenthalt, seinem längsten.
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Schwarzer Schlamm

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Kam es vor 8300 Jahren am Schwarzen Meer zu einer Sintflut wie in der Bibel? Sedimente und eine Computersimulation legen das nahe.
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Unerfreuliche Papyri

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Die ägyptischen Großbauten, Pyramiden wie Tempelanlagen, erfreuen sich anhaltender Faszination, und die Ära der Pharaonen ist eine längst nicht ausgeschöpfte Fundgrube für Erzählungen aller Art, seien sie seriös wissenschaftlicher Natur oder munter ausgesponnenes Garn. Die Biografie Ramses III. liefert Stoff für beides. Wenn in dieser von der BBC und dem History Channel in Auftrag gegebenen unterhaltsamen Geschichtslektion vor dem Hintergrund altägyptischer Ruinen von Haremsintrigen, Arbeiteraufständen und Attentatsversuchen erzählt wird, ersteht die groß aufgemachte Hollywood-Verfilmung bereits vor dem inneren Auge.
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Pharaonen-Statue in Luxor gefunden

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Eine Pharaonen-Statue ist der neueste Fund im ägyptischen Luxor. Es handelt sich um eine lebensgroße Doppelfigur, von der jedoch bislang nur die Hälfte freigelegt werden konnte. Die Statue soll nicht komplett entfernt werden, sondern zunächst an ihrem ursprünglichen Ort - etwa 720 Kilometer südlich von Kairo - bleiben.
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Historiker rücken verklärtes Bild des amerikanischen Bürgerkrieges zurecht

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Romanzen und Beziehungsdramen bestimmen in Hollywood-Filmen wie "Fackeln im Sturm" oder "Vom Winde verweht" den Inhalt. Der Bürgerkrieg dient dafür meist nur als Kulisse. Diese Zerrbilder rücken Geschichtswissenschaftler jetzt zurecht.
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Die schmerzhafte Geburt Europas

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Es ist gerade 200 Jahre her seit dem ersten modernen Anlauf zur Integration Europas. Trotz der langen Napoleonischen Kriege waren damals Bündnisse, Sicherheit, wirtschaftliche Entwicklung, den heutigen bereits recht ähnlich. Vielleicht setzte die Schlacht bei Trafalgar am 21. Oktober 1805 den Anfang. Der geschlagene Napoleon verfügte eine Kontinentalsperre, um Absatz englischer Produkte zu boykottieren. Doch auch die Uraufführung von Beethovens Eroica (am 7. April 1805) und die Namensgebung dieser Symphonie (zuerst Napoleon zugedacht) zeugen von gesamteuropäischer Sichtweise.
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Erste Weltkarte der Neuzeit wartet auf Meistbieter

News in Zeitalter der Entdeckungen (15. - 18. Jhd.) Noch keine Kommentare »
Die erste Weltkarte, die den neu entdeckten Kontinent im Westen "Amerika" nannte, kommt am Mittwoch in London unter den Hammer. Wie das Auktionshaus Christie's am Montag mitteilte, soll das 500 Jahre alte, "wirklich bahnbrechende" Dokument zwischen umgerechnet 740.000 und 1,2 Millionen Euro bringen.
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Vom Kardinalsornat zur Luther-Bibel

News in Zeitalter der Glaubensspaltung (1517 - 1648) Noch keine Kommentare »
Kunst und Leben des Seidenstickers Hans Plock im Spannungsfeld der Reformation – Ausstellung im Museum „Nikolaikirche" in Berlin vom 24. Juni bis 9. Oktober.
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Kaiserliche Grabkammer im Prager Veitsdom wieder-entdeckt

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Die Prager Burg meldet eine einzigartige Entdeckung: Im Veitsdom wurde jene Grabkammer entdeckt, in der am 16. Dezember 1378 der Körper des verstorbenen Kaisers und Königs Karl IV. bestattet worden war, schreibt die tschechische Tageszeitung "Pravo" unter Berufung auf Historiker. Die zwei gefundenen Räume sind jedoch fast leer. Fragmente von Knochen und Särgen seien nach Experten möglicherweise Ehefrauen des Kaisers zuzuordnen.
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Tiroler Archäologen finden geflügelten Geißbock in Pompeji

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Tiroler Archäologen haben in Pompeji in Süditalien einen besonderen Fund gemacht. Nach Angaben vom Mittwoch entdeckte ein Grabungsteam der Universität Innsbruck einen geflügelten Ziegenbock aus Marmor, der zu einem prunkvollen Tisch gehört haben dürfte.
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Das fahrbare Universum

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Der Sonnenwagen von Trundholm, ein Prunkstück der skandinavischen Bronzezeit, ist zur Zeit in Speyer zu bewundern. Er ist erstaunlich klein. Gerade mal 60 Zentimeter lang und trotzdem eines der bekanntesten Fundstücke der Bronzezeit überhaupt. Die wunderschön verzierte Scheibe hat einen Durchmesser von 26 Zentimetern, und doch zieht der kleine Wagen viele in seinen Bann: Hier steht ein Abbild des vorzeitlichen Universums.
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Das alte Ägypten zum Be-Greifen

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Exponate nicht nur bestaunen, sondern auch berühren - diese Möglichkeit bietet das Ägyptische Museum der Universität Leipzig in der Sonderausstellung "Das alte Ägypten (be-)greifen" bis zum 2. Oktober im Gohliser Schlösschen zu Leipzig. Der Aufbau der Ausstellung ist auch auf behinderte Menschen ausgerichtet. Insbesondere Blinde und sehbehinderte Menschen stehen im Mittelpunkt der Konzeption.
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Eine Woche lebendige Antike im Saarland

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Das Saarland ist überaus reich an Zeugnissen der keltischen, römischen und gallo-römischen Geschichte. Um diese stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, soll in Saarbrücken eine Woche lang die Kelten- und Römerzeit lebendig werden.
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Grünes Gewölbe wird bis Jahresende fertig

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Die Wiederherstellung des Historischen Grünen Gewölbes in Dresden soll bis Jahresende abgeschlossen sein. Rund 100 Restauratoren, Handwerker und Bildhauer geben den Schloßräumen die barocke Fassung von 1733 zurück. Mit Eröffnung des Museums im September 2006 ist die einzigartige Sammlung wieder komplett. Der Freistaat Sachsen investiert in den Ausbau des alten und modernen Grünen Gewölbes rund 41,6 Millionen Euro.
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Pfeffer: Im Mittelalter ließen sich mit dem Gewürz Schulden bezahlen

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Wenn einer Pfeffer heißt, dann kann es sich um einen Übernamen (Neck- oder Spottnamen) handeln, der dem namengebenden Vorfahr "angehängt" wurde, weil der ein besonders quirliger Typ war, einer, von dem man auch heute etwas derb sagt: "Der hat wohl Pfeffer im Hintern" - oder ein Mensch von beißender, ätzender Gemütsart. Der Name kann aber auch Berufsname des Pfefferhändlers sein.
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Der vergessene Held der Meere

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Fast 90 Jahre vor Kolumbus segelte der chinesische Admiral Zheng He über die Ozeane - jetzt wird er gefeiert. Dieser Zwei-Meter-Kerl konnte gar nicht anders als seine Zeitgenossen beeindrucken: Moslem aus dem Binnenland war Zheng He, Eunuch und Admiral. Chinesischer Admiral. Vor sechshundert Jahren.
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Historisches Alpenarchiv wird online gestellt

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Über 300.000 Fotos, Kunstwerke, Objekte und Archivalien des Deutschen und des Österreichischen Alpenvereins geben Auskunft über die Veränderung des Alpenraums und den Alpinismus in den letzten 200 Jahren. Im Rahmen eines dreijährigen Projektes werden diese Sammlungen nun aufbereitet und zu Recherchezwecken für jeden Interessierten ins Internet gestellt.
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Im Reich der Waldkönige

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Sie umhüllten ihre Toten mit Kautschuk und schwitzten in Dschungelsaunas: Ruinen im Regenwald liefern neue Details über Aufstieg und Fall der Maya. Auch deutsche Archäologen arbeiten in Guatemala. Doch Raubgräber sind meist schneller. Dem kulturellen Erbe droht irreparabler Schaden.
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Wirbel um angebliche Archäologie-Sensation

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Die älteste Hochkultur Europas liege mitten in Sachsen begraben, berichtete eine britische Zeitung. Die Entdecker der angeblichen Sensation sind nicht amüsiert: Die Fakten seien seit Jahren bekannt, und erklären könne sich die mysteriösen Rundgräben nach wie vor niemand.
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Wirklichkeit und Himmelsblick

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Zeichnungen aus Bologna und der Emilia Romagna im Hessischen Landesmuseum noch bis zum 4. September.
Die Kunst Bolognas gilt als die Kunst der Gegenreformation schlechthin. Das kunstgeschichtliche Urteil fällt entsprechend dem sich wandelnden Geschmack höchst unterschiedlich aus: Lange als Höhepunkt der Kunst überhaupt betrachtet, fiel sie in der Zeit der Romantik allgemeiner Verachtung anheim, um erst in den letzten Jahrzehnten als Maßstab gesamteuropäischer Barockkunst wiederentdeckt zu werden.
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Nebeneinander, Miteinander

News in Zeitalter der Glaubensspaltung (1517 - 1648) Noch keine Kommentare »
Der Augsburger Religionsfrieden war ein epochales Ereignis. Seine Prinzipien sind aktueller denn je.
Religion ist ein überholter Standpunkt? Wer so denkt, weiß nichts von der europäischen Geschichte und ahnt nichts von den Kräften, die das 21. Jahrhundert längst bestimmen. Die Kinder der Aufklärung halten ihr eigene Weltsicht für eine verläßliche Wegbeschreibung. Der Blick auf die jugoslawischen Erbfolgekriege oder auf Nordirland lehrt das Gegenteil. Noch mehr jene revolutionäre Glaubenskraft, mit der Papst Johannes Paul II.
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Antike Medizin. Ein Lexikon

News in Geschichtsmedien und Literatur 1 Kommentar »
Karl-Heinz Leven, Antike Medizin

Mit diesem Band liegt erstmals ein Lexikon der antiken Medizin vor. In rund 1000 Artikeln decken über 80 Medizinhistoriker, Philologen und Historiker alles Wissenswerte aus dem Bereich der antiken Heilkunde ab. Sachstichwörter von der mesopotamischen bis in die byzantinische Zeit werden behandelt, wobei die griechisch-römische Zeit im Mittelpunkt steht. Der inhaltliche Rahmen reicht von berühmten antiken Ärzten wie Hippokrates und Galen über medizinische Quellenwerke wie das Corpus Hippocraticum, Heilpflanzen, Untersuchungstechniken, Zahnheilkunde, Krankenversorgung und Arzneimittel bis zum Umgang mit dem Tod.
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Archäologischer Park Carnuntum wird ausgebaut

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26 Mio. Euro sollen investiert werden - "Europaweit einmaliger" Kultur-Erholungspark geplant.
Die niederösterreichische Landesregierung hat am Dienstag den Ausbau des "Archäologischen Parks Carnuntum" (Bezirk Bruck/Leitha) beschlossen. In den Jahren 2006 bis 2011 sollen hier insgesamt 26 Mio. Euro investiert werden. Das gaben Kulturlandesrätin Petra Bohuslav (V) und Finanzlandesrat Wolfgang Sobotka (V) gemeinsam mit der Leitung des Parks bekannt.
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400 Jahre alter Aktenberg bleibt

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Wiener Hofkammerarchiv soll nun doch nicht vollständig abgesiedelt werden - Seit 1848 Sitz in Biedermeier-Gebäude in der Johannesgasse.
Die Gespräche über die Zukunft des Hofkammerarchivs in der Wiener Johannesgasse zwischen Bundesdenkmalamt und der zuständigen Sektion im Kanzleramt haben erste Ergebnisse gebracht. Demnach scheint eine vollständige Absiedelung des historischen Archivs vom Tisch, während im Parterre und im 4. und 5. Obergeschoß des Baus eine neue kulturelle Nutzung möglich sein wird. Im April waren Übersiedlungspläne nach Erdberg bekannt geworden und hatten zu Protesten des Denkmalamtes geführt.
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Die Stadtmauer von Messene - Gerda Henkel Stiftung unterstützt die Erforschung

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Mit 150.000 Euro unterstützt die Gerda Henkel Stiftung die Erforschung der Stadtmauer des antiken Messene (Griechenland). Diese Stadtmauer nimmt zwar in der antiken Fortifikationsarchitektur aufgrund ihres exzellenten Erhaltungszustandes und ihrer Baugeschichte eine Schlüsselstellung ein, ist aber kaum dokumentiert und bearbeitet.
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Satanisten-Schatz in Kaliningrad entdeckt

News in Kunstgeschichte 1 Kommentar »
Russische Archäologen haben in Kaliningrad, dem früheren Königsberg, in den verschütteten Kellern des Ordensschlosses einen rätselhaften Schatz geborgen. Bei Ausgrabungsarbeiten nahe dem Nordflügel fanden sie eine mehrere hundert Jahre alte Silberschatulle, deren Inhalt offenbar satanischen Ritualen diente.
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Texte früher Hochkultur im Internet

News in Hochkulturen Mesopotamiens 1 Kommentar »
Frühgeschichtliche Mythen, Sprichwörter und Geschichten in der ältesten Schriftsprache der Welt sind ab sofort im Internet abrufbar. Britische Wissenschafter haben die uralten Texte, die in sumerischer Keilschrift auf Tontäfelchen gedruckt wurden, digitalisiert und übersetzt.
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Hinweise auf Menschenopfer im Alten Ägypten

News in Das Alte Ägypten 2 Kommentare »
"National Geographic": Art des Todes bleibt rätselhaft - Menschenopfer-Kult gab es nur wenige hundert Jahre lang
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Salz: Das begehrte "weiße Gold" hat viele Berufe hervorgebracht

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Was sagt der Name?

Nicht jeder, der Soltkahn heißt, wird wissen, daß sein Name an die jährlichen Salzflotten erinnert, die von Lüneburg in die Hafenstädte der Hanse fuhren: Salzkahn.
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Barock pur

News in Absolutismus und Aufklärung (1648-1789) 2 Kommentare »
Die Barockresidenz Rastatt steht kurz vor dem Höhepunkt der Feierlichkeiten und attraktiven Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr 2005. Am Samstag, 25. Juni 2005, feiern die Staatlichen Schlösser und Gärten das große barocke Sommer-Schlossfest. Die Stadt Rastatt und das Wehrgeschichtliche Museum sind mit dabei.
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Kulturgeschichte des Sammelns

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Das Bayerische Nationalmuseum feiert in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag. Die Gründung des Museums geht auf die persönliche Initiative von König Maximilian II. zurück. In einem Handschreiben des Monarchen vom 30. Juni 1855 bestimmte er den bis heute gültigen Namen des Museums. Mit seinen Kunstschätzen legte das Haus Wittelsbach auch den Grundstock für die Sammlung des Bayerischen Nationalmuseums. Schon bald nach 1855 gelangten weitere ganz unterschiedliche Sammlungskomplexe an das Haus, die den Ruhm des Museums begründeten.
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2.700 Jahre alte Moorleiche entdeckt

News in Archäologie 4 Kommentare »
Zuerst dachte die Polizei, es handele sich bei ihrem Leichenfund um einen ungeklärten Mordfall. Dann entwickelte sich die Entdeckung zu einer archäologischen Sensation: Bei der Toten handelt es sich um eine 2.700 Jahre alte Moorleiche.
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Er kam als Autor auf die Welt

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War Jean-Paul Sartre der "größte Philosoph des 20. Jahrhunderts", wie seine Bewunderer behaupten? Oder wurde, wie ein Kollege spottete, sein philosophisches Hauptwerk, "Das Sein und das Nichts", nur deshalb ein Erfolg, weil das Buch exakt ein Kilo wog und den Pariser Lebensmittelhändlern als Gewichtsersatz diente? Ich glaube weder das eine, noch das andere - wie ein Pariser Publizist im 17. Jahrhundert antwortete, als man ihn fragte, ob der Kardinal Mazarin tot oder noch am Leben sei.
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"Tristan" in Regensburg: Uralte Handschrift der Sage entdeckt

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In der Zentralbibliothek des Bistums Regensburg ist bei einer Katalogisierungsaktion eine der ältesten Handschriften der Tristan-Sage entdeckt worden. Die Regensburger Literaturwissenschaftlerin Edith Feistner berichtete, die beiden rund 800 Jahre alten Pergamentseiten seien der älteste Tristan-Text in Deutschland. Die doppelseitig beschriebenen Blätter seien von der Bayerischen Staatsbibliothek in München auf Grund der Handschrift auf den Zeitraum zwischen 1200 und 1225 geschätzt worden. Ein ähnlich altes Tristan-Dokument sei bisher nur in Kärnten in Österreich gefunden worden.
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Die Urgesellschaft hatte Klassen

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Interview mit dem Prähistoriker Wilfried Menghin über die neuen Funde aus Europas Steinzeit.
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Milliarden-schwerer Goldschatz wird gehoben

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Schatzsucher vermuten in der nordwesttürkischen Stadt Edirne 300 Tonnen Gold aus der Zeit der osmanischen Sultane. Als Leitfaden bei den Ausgrabungsarbeiten auf einem Gelände der Stadtverwaltung von Edirne werde eine Karte aus osmanischer Zeit verwendet, berichtete die Zeitung "Vatan" am Donnerstag.
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Oben ohne im FKK-Abteil nach Sylt

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Skurriles, Kurioses und Seltenes aus 170 Jahren Eisenbahngeschichte hat das DB Museum in Nürnberg aus seinen Depots gekramt. Ein Spazierstock erinnert an den Direktor der ersten Eisenbahn Deutschlands, Hippie-Reklame an die Siebziger - und freizügige Fotos an amtliche Aprilscherze.
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Unverwüstliche Religion?

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Am 2. April 2005 starb Papst Johannes Paul II. In den Tagen bis zu seiner Beisetzung sah Rom eine beispiellose Menschenansammlung. Weisen die Millionen auf den Strassen Roms «auf eine Renaissance der Religiosität und des Christentums hin? Oder sind sie nichts anderes als die Ausstrahlung des charismatischen Führers auf die Massen?» So fragte Karl Otto Hondrich in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung».
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Ägypter brannten Glas in Bierkrügen

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Die alten Ägypter waren Monopolisten der Glasproduktion. Wie deutsche Archäologen herausfanden, stellten sie das höchst wertvolle Material in einem aufwändigen zweistufigen Prozess her. Glasobjekte dienten nicht nur als Statussymbol, sie verliehen auch politische Macht.
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Jüdische Zeugnisse aus römischer Zeit

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In der Römerstadt Augusta Raurica bei Basel wurde vor vier Jahren ein Menora-Ring entdeckt. Mit diesem Fund wird ein neues Kapitel jüdischer Geschichte aufgeschlagen: Der Ring belegt, dass sich Juden bereits zur Römerzeit nördlich der Alpen aufgehalten haben.
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"Wege ins Jenseits" - Sonderausstellung auf Schloss Gottorf

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"Wege ins Jenseits" heißt die erste gemeinsame Ausstellung des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte und des Archäologischen Landesmuseums, die vom 26. Juni bis zum 30. Oktober 2005 auf Schloß Gottorf in Schleswig zu sehen sein wird.
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"Archäologie mit Kindern"

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Archäologie kennenlernen und Geschichte (be)greifen , das kann man ab sofort in Altdorf bei Landshut tun. Einzige Vorrausetzung man muss noch in die Schule gehen. Bis zum Schuljahresende sind noch Schulklassen eingeladen, an einer archäologischen Grabung teilzunehmen - auf äußerst geschichtsträchtigem Boden: Denn dort, wo unter der Anleitung von Monika Weigl der Boden bereits 20 Zentimeter abgetragen ist, wurde vor einem halben Jahr das Grab einer Frau aus der Jungsteinzeit gefunden - ca. 4500 Jahre alt.
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Grimms Märchen zum Weltdokumentenerbe erklärt

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Aschenputtel und Rotkäppchen, das tapfere Schneiderlein und Rapunzel: Die Grimmschen Märchenfiguren bevölkern bis heute die Phantasie von Kindern. Jetzt erhalten die Fabeln auch höchste kulturelle Weihen: Die UNESCO hat sie ins Weltdokumentenerbe aufgenommen.
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Eine Promotionsurkunde für Thomas Mann

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1919 erhielt Thomas Mann die Ehrendoktorwürde der Uni Bonn, 1936 entzogen die Nazis sie ihm wieder. Jetzt hat Manns Geburtsstadt Lübeck die Urkunde, die die Ehrung belegt, erworben - zusammen mit 13 weiteren wertvollen Dokumenten.
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Die Politik ist gescheitert

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Die Beutekunstverhandlungen der Bundesregierung stocken seit Jahren. Und es gibt keine Ideen, wie es weiter gehen könnte - nicht von Kulturstaatsministerin Christina Weiss und nicht von der Bundesregierung. Es scheint fast, als habe die deutsche Regierung dieses Thema abgehakt.
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Bühls Bernsteinzimmer

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Seine Frau ist lange der einzige Mensch gewesen, dem Hans M. die Geschichte erzählt hat. Das ändert sich erst, als er im Frühjahr 2003 Fernsehberichte über die Wiederherstellung des von den Nazis aus St. Petersburg geraubten Bernsteinzimmers sieht, nach dem Historiker, aber auch Schatzsucher jahrzehntelang vergeblich geforscht haben. Kurz darauf wird er krank. Mit den Herzproblemen kommt die Angst, er könnte sterben, und mit ihm die Geschichte, die er seit 1945 mit sich herumträgt.
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Der Schlaf - ein Menschheits-Rätsel

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Woher kommt eigentlich das Wort? Wie dachten die Menschen in Altertum und Mittelalter darüber? Wie betteten sie sich? Wann schliefen sie? Was sagen Kunst und Philosophie dazu? Hier ist sie, die kurze Geschichte des Schlafes.
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Supermacht der Steppenwölfe

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„Im vergangenen Jahr brach ein Volk in die Reiche der Ruthener ein, das einen ganzen Stamm vernichtete. Wir wissen von jenem Volk nicht, wer es ist, woher es kommt und wohin es geht”, notierte Caesarius von Heisterbach 1222.
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Restaurierte Herrschaft

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Ende September 1814 versammelten sich in Wien die Herrscher der meisten europäischen Staaten, um mit der Französischen Revolution und dem napoleonischen System abzurechnen. Der ungestüme Korse hatte Monarchien gestürzt, revolutionäre Ideen verbreitet, den Umsturz in Europa betrieben und sich – so die Auffassung der in Wien versammelten Staatsführer – Herrschaft widerrechtlich angeeignet. »Von sämtlichen Siegermächten wurde der Sturz Napoleons als Untergang der Französischen Revolution und als Triumph der Legitimität betrachtet.« (Friedrich Engels) Allerorten, vor allem aber in Deutschland, machten Aristokraten und Kirchenfürsten wieder ihre Rechte geltend.
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Mittelalterliches Buchrecycling: Hieronymus-Blatt wurde zu Einband

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Bereits im Mittelalter gab es Buchrecycling. Viele Schriften aus Klosterbibliotheken besaßen nach der Reformation nur noch den Wert des Pergaments und wurden von weltlichen Institutionen wiederverwendet oder von fahrenden Händlern auf- und weiterverkauft. "Es war gängige Praxis, in Archiven und Amtsstuben damit Rechnungen und andere Akten einzuschlagen", sagte die Philologin Gerlinde Huber-Rebenich von der Universität Jena am Dienstag.
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Römische Siedlung in Waidbruck bei Bozen ausgegraben

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Gold-, Silber- und Bronzemünzen, Gefäßfragmente, Metallgegenstände und die Reste einer römischen Siedlung sowie einer römischen Straße haben die Archäologen des Landesamts für Bodendenkmäler bei mehreren Grabungen in Waidbruck bei Bozen entdeckt. Nach Angaben vom Dienstag wurde auf einer Fläche von 575 Quadratmetern der gesamte Erdbereich genauer unter die Lupe genommen. Die Grabungsarbeiten werden weitergeführt.
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Karolingische Funde in Aachen

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Bauarbeiter sind in der Aachener Innenstadt auf karolingisches Mauerwerk aus dem 9. Jahrhundert gestoßen. Es soll sich um Reste eines Verbindungstraktes zwischen der Pfalzkapelle Karls des Großen (747-814) - dem Dom - und dem Rathaus handeln.
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Turiner Grabtuch jederzeit "echt" produzierbar

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Französische Wissenschafter haben im Auftrag einer Zeitschrift ein "Turiner Grabtuch" hergestellt, das nach ihren Angaben alle Eigenschaften der in Turin aufbewahrten Reliquie ("la Santa Sindone") aufweist. Wie französische Medien am Mittwoch unter Berufung auf die Zeitschrift "Science et Vie" berichteten, sei die Herstellung mit im Mittelalter vorhandenen Mitteln möglich gewesen, meldete die Nachrichtenagentur kathpress.
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Eine russische Revolution

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Kaliningrad, das alte Königsberg, wird 750 Jahre alt – Reise in die Stadt Kants und der Preußenkönige, die ihre dritte Gründung erlebt. Wer in diesem Moment den Kopf aus dem Zugfenster steckt, sieht ein Bild, das er so bald nicht vergisst: Das Tor nach Kaliningrad steht offen – ein wirkliches Tor aus Eisen und Draht, keine Politikerphrase. So wirklich wie der russische Soldat mit seiner geschulterten MP, der es für uns aufgemacht hat und hinter uns schließen wird, wenn der Zug aus Berlin durch ist.
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Rätselhafter junger Mann

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In Münster wurde das angeblich einzige erhaltene Porträt des Dichters Grimmelshausen präsentiert. Abwesenheit fasziniert. Vor allem die Abwesenheit von Bildern und Namen beschert uns die wildesten Thesen und beeindruckende Beweisketten, in denen es nur so von Ungereimtheiten wimmelt.
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Kairos neues Ägyptisches Museum

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Welchen Fortschritt die Ägyptologie in den letzten hundert Jahren gemacht hat, läßt sich gut an ihrem wichtigsten Museum studieren. 1902 wurde sein Bau am zentralen Tahrir-Platz in Kairo eröffnet. Auf 15 000 Quadratmetern sollten einmal 50 000 Objekte gezeigt werden.
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Knecht: Dieser Familienname steht für Tapferkeit und Tüchtigkeit

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Wer Knecht heißt - etwa 5000 tragen diesen Namen, dazu noch etwa 900 Knechtel und Knechtle -, dem sei gesagt, daß er keinen Anlaß hat, sich über seinen Namen zu grämen. Denn das heutige negative Image der Worte Knecht oder gar Knechtschaft deckt sich überhaupt nicht mit seiner einstigen, hohen Wertschätzung. Im Englischen hat es diese Bedeutung noch: Der "knight" gehört zur ersten Klasse des niederen Adels. Im Mittelhochdeutschen, als unsere Familiennamen entstanden, bedeutete das Wort Knechtheit = Tapferkeit, und knechtlich = tapfer, tüchtig.
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Älteste alphabetische Inschrift entziffert

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Ein Mainzer Sprachwissenschaftler hat die nach Angaben der Johannes Gutenberg-Universität älteste alphabetische Inschrift der Welt entziffert und übersetzt. Es handele sich um einen rund 3000 Jahre alten Fluch auf Grabschänder, teilte die Universität am Donnerstag in Mainz mit.
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Türkei: Museum mit Schätzen aus der Römerstadt Zeugma eingeweiht

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Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat am Donnerstag in der südostanatolischen Stadt Gaziantep ein Museum mit Funden aus der antiken Römerstadt Zeugma eingeweiht. Ausgestellt werden dort 550 Quadratmeter römischer Mosaike, Fresken, Statuen, alte römische Münzen und Ähnliches. Die Stelle, an der sich Zeugma befand, ist nicht weit von Gaziantep entfernt. Allerdings ist die Ausgrabungsstätte im Jahr 2000 im Birecik-Stausee untergegangen. Nur ein Teil der Schätze wurde geborgen.
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Auf, auf, zum fröhlichen Jagen

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Die Jagd gehörte als eine der zentralen fürstlichen Vergnügungen ebenso zur herrscherlichen Selbstdarstellung der Barockzeit wie rauschende Feste, exquisite Kunstsammlungen oder prunkvolle Schlösser. Auch die sächsischen Kurfürsten waren von der Jagdleidenschaft erfaßt. Besonderer Beliebtheit erfreute sich die Parforcejagd, eine mit einer Hundemeute durchgeführte Hetzjagd zu Pferd auf Füchse, Hirsche oder Wildschweine.
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Himmelsscheibe von Nebra durchleuchtet

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Erstmals haben Forscher einen Blick ins Innere der Himmelsscheibe von Nebra geworfen. Ein Computertomograf hat das berühmteste archäologische Fundstück Deutschlands durchleuchtet. Eine echte Überraschung brachte aber erst die Untersuchung zweier Schwerter, die mit der Scheibe gefunden worden waren.
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800 Gräber von Römern und Franken gefunden

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Archäologen haben im Braunkohlentagebau Inden einen Friedhof mit 800 römischen und fränkischen Gräbern aus dem 3. bis 7. Jahrhundert entdeckt und kostbare Grabbeigaben geborgen. Das teilte das rheinische Amt für Bodendenkmalpflege gestern in Titz mit. Zu den Fundstücken gehören silberne Broschen mit Edelsteinauflagen, Ketten und Gefäße. Nach der Bergung und der wissenschaftlichen Auswertung wurde der Fundort im Zuge der Braunkohlegewinnung abgebaggert.
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Deutscher Imperialismus

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Als Kolonialmacht spielte Deutschland insgesamt nur eine periphere Rolle, die auch lange ein Randgebiet der Historiographie blieb. Zwei neue Studien wenden sich nun dem Thema und seinen Bezügen zum deutschen Selbstverständnis zu.
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Kepler unter Verdacht

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Im Februar 1600 treffen in Prag der dänische Astronom und Edelmann Tycho Brahe und der damals noch gar nicht berühmte Johannes Kepler zusammen. Brahe ist zu diesem Zeitpunkt Kaiserlicher Mathematiker am Hof des deutsch-römischen Kaisers Rudolf II. Sein Lebenswerk – 40 Jahre akribische Beobachtung der Himmelskörper – ist von grossem wissenschaftlichem Wert. Kepler wird Brahes Assistent.
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Neues Sappho-Gedicht gefunden

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Ein bisher unveröffentlichtes Gedicht von Sappho, der größten Lyrikerin des Altertums, ist am Freitag in der "Times" abgedruckt worden. Das Gedicht, das über das Altern und die verlorene Jugend reflektiert, wurde nach Angaben des Blatts im letzten Jahr in der Papyrushülle einer ägyptischen Mumie entdeckt. Das Werk umfasst 101 Worte.
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Mustermanns Schein

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In Polyphems Höhle gab sich Odysseus als "Niemand" aus, was den Zyklopen natürlich verwirrte: "Wer hat mir das angetan?" wird sich der geblendete Unhold gefragt haben: "Niemand?" Doch selbst wenn der listenreiche Grieche sich als Klaus Mustermann ausgewiesen hätte, so hätte das Polyphem nichts genutzt, weil er nicht nur sein Augenlicht verloren hatte, sondern wohl auch Analphabet war.
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Älteste alphabetische Inschrift übersetzt

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Ein Mainzer Forscher hat nach eigenen Angaben die älteste bekannte alphabetische Inschrift der Welt erstmals vollständig übersetzt. Freundlich ist deren Inhalt nicht: Es handelt sich um einen 3000 Jahre alten Fluch gegen Grabschänder.
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Silbermünze aus Wrack vor Helgoland geholt

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Sporttaucher haben bei einer Schatzsuche vor Helgoland ein Wrack entdeckt und eine 250 Jahre alte Silbermünze geborgen. Um was für ein Schiff es sich handelt, war zunächst unklar, bestätigte Wolfgang Bauch vom Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein am Freitag einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Das Amt prüfe zur Zeit, in welche Zuständigkeit dieser Fund falle. Das Geldstück mit dem Abbild des französischen Königs Ludwig XV. (1710-1774) lag 16 Seemeilen vor der Insel in 20 Metern Tiefe.
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Ein Heldenepos mit 2442 Strophen

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Vor 250 Jahren wurde im Palast von Hohenems im Vorarlberger Rheintal die Handschrift C des Nibelungenliedes entdeckt. Mit ihren 2442 Strophen ist die Handschrift C die umfangreichste und wohl auch älteste. Seit dem Jahr 2001 befindet sich der Codex als Eigentum der Landesbank Baden-Württemberg und der Bundesrepublik Deutschland in der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe.
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Du sollst dir ein Bildnis machen

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Sah Christus nun aus wie Jim Caviezel, wie ein Neandertaler oder doch wie Martin Norz? Eine durchaus aktuelle Frage, so blasphemisch sie zunächst anmuten mag. Denn Jim Caviezel spielte Christus in dem umstrittenen Film "Die Passion Christi" von Mel Gibson. Eine (angeblich) historisch-kriminalistische Rekonstruktion des Christusgesichtes, die zur gleichen Zeit durch die Presse geisterte, erinnerte stark an einen Neandertaler.
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Die Kultur des Nierentisches

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In Österreich wurde 2005 zum „Jahr der Alltagskultur“ erklärt. Zahlreiche Ausstellungen vermitteln anschaulich den Wandel der Alltagswelt. Andere Sammlungsschwerpunkte und eine veraltete Vorstellung von Volkskultur verstellten lange Zeit den Blick auf die Bedeutung der Alltagsgegenstände für ein umfassendes Kulturverständnis. Dabei wurden aus einfachen Gebrauchsgegenständen oft Symbole für eine ganze Epoche, Sinnbilder für das Lebensgefühl einer ganzen Genera-tion. Dies gilt besonders für die Alltagsgeschichte seit 1945, die von einem rasanten Wandel geprägt ist.
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Wohnen im 9. Jahrhundert

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Ausgrabungen in dem syrischen Dorf Kharab Saijar fördern eine ausgedehnte islamische Stadtanlage aus dem 9. Jahrhundert zutage. Sie bietet spannende Einblicke in Wohnen und Wirtschaften dieser Zeit.
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Heine-Geburtshaus in Düsseldorf wird Literaturzentrum

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Das Geburtshaus des Dichters Heinrich Heine in Düsseldorf soll Literaturzentrum werden. Das zuletzt von einer Gaststätte genutzte Heine-Haus in der Düsseldorfer Altstadt, in dem der bedeutende Schriftsteller am 13. Dezember 1797 das Licht der Welt erblickt hat, wird künftig eine Buchhandlung sowie ein "Literaturcafé" beherbergen.
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Steinbruch von Stonehenge entdeckt

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Archäologen haben offenbar den Steinbruch entdeckt, aus dem die ältesten Brocken des weltberühmten Stonehenge stammen. Auf dem nur knapp einen Hektar kleinen Gelände fanden die Forscher zahlreiche Spuren aus der Jungsteinzeit.
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Nelsons Vermächtnis

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Noch einmal Seeluft schnuppern, in der Erinnerung an vergangene Zeiten; noch einmal eine Flotte aufziehen sehen, wie sie Britanniens Gesicht - und das Selbstverständnis der Insel - über so viele Jahrhunderte hin geprägt hat. Die mächtigen Takelagen der Segler, die schaukelnden Rümpfe der Dreimaster in der Sommerwärme des Solent, dem Wasserstreifen zwischen Portsmouth und der Isle of Wight, umschwärmt von Tausenden kleiner Boote und Jachten: Eine Viertelmillion Briten folgte am Dienstag der Einladung nach Portsmouth, um an der Seite ihrer Seeleute, der Admiralität und der Monarchin noch einmal einen Blick in die Geschichte zu werfen, und sich an diesem Tribut für einen alten englischen Volkshelden, für Horatio Nelson, zu laben.
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Burg am Ende der Welt

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Anno 963, als die Erde noch eine Scheibe war, verbannte man seine Feinde ans Ende der Welt, an den Tellerrand. Dorthin schickte Kaiser OttoI. den unliebsamen Papst BenediktV., als er seinen willfährigen Gegenkandidaten LeoVIII. ins Amt hieven wollte. Machtpolitik im Zentrum der zivilisierten Welt – der Vertriebene aber musste in die Hammaburg, jenes morastige Stück Nirgendwo, das der Hansestadt Hamburg Ursprung und Namensgeber werden sollte.
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Sarkophag des Stallmeisters von Ramses II. entdeckt

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Ägyptische Archäologen haben in einer Grabanlage in Sakkara bei Kairo einen roten Granit-Sarkophag entdeckt, in dem einst der Stallmeister von Pharao Ramses II. (1279-1213 v. Chr.) bestattet worden war.
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(C) Daniel Oswald