Der Wassersturz am Bosporus

News in Frühzeit des Menschen 96 Kommentare »
Die Theorie erhärtet sich, dass die biblische Sintflut auf eine reale Überschwemmung vor 7500 Jahren zurückgeht
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Forscher: Schriftkultur der Maya älter als bisher angenommen

News in Lateinamerika | Altamerikanische Kulturen 1 Kommentar »
Wissenschafter der Universität New Hampshire analysierten Inschriften in Guatemala aus vorchristlicher Zeit
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US-Experte hält Kuba-These für falsch

News in USA | Kanada 1 Kommentar »
Der ARD-Dokumentarfilm "Rendevous mit dem Tod" liefert neue Details zur Kennedy-Ermordung. Die Untersuchung wird in US-Fachkreisen bereits ausgiebig debattiert. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE meldet der amerikanische Kennedy-Experte Lamar Waldron allerdings Zweifel an der These an.
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Großbritannien: Bauarbeiter entdecken 800 Objekte aus Bronzezeit

News in Frühzeit des Menschen Noch keine Kommentare »
4000 Jahre alte Werkzeuge und Waffen von Jägern und Fischern
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Überraschende Entdeckung im Kölner Dom

News in BRD | DDR Noch keine Kommentare »
Teppich vor dem Chor entpuppte sich als kostbare chinesische Gebetsmatte
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Maizière: Der Name erzählt europäische Geschichte der frühen Neuzeit

News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie Noch keine Kommentare »
Der Familienname des Ministers im Kanzleramt, Thomas de Maizière, ist ein Herkunftsname - wie die Namen seiner Kabinettskollegen Seehofer, Steinbrück und Tiefensee. Der namengebende Vorfahr wurde nach dem Ort benannt, aus dem er stammte, nur mit dem Unterschied, daß der Herkunftsort nicht in Deutschland zu finden ist, sondern in Frankreich. Maizière ist ein sogenannter Hugenottenname.
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Schäuble: Der Ahn war dünn wie ein Strohhalm oder Strohhändler

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Was ein Schaubhut ist, weiß heute kaum einer mehr, auch die wohl nicht, die so heißen. Etwa 120 Leute tragen diesen Namen, weil ihr namensgebender Vorfahr ihn wohl ungewöhnlich oft und gern auf dem Haupt getragen hat: einen mehr oder weniger kunstvoll geflochtenen Hut aus Stroh. Eine andere Bezeichnung ist Scheibelhut mit etwa genauso vielen Namensträgern.
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Glos: Der heilige Nikolaus stand Pate für 600 "zerhackte" Namen

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Der Familienname des fränkischen Müllermeisters und CSU-Politikers Michael Glos erscheint uns auf den ersten Blick fremd, fremder jedenfalls als die bodenständigen Namen seiner Parteikollegen Günther Beckstein und Horst Seehofer. Der Ursprung von Glos ist in der Tat ein Name von weither, ein Name aber, der uns allen von frühen Kindheitsjahren an innig vertraut ist. Es ist der Name des volkstümlichsten aller Heiligen, Sankt Nikolaus, der im 4. Jahrhundert Bischof von Myra in Kleinasien war.
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Wieczorek-Zeul: Der Doppelname verbindet den Abend mit der Waldsiedlung

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Der Name der SPD-Politikerin Heidemarie Wieczorek-Zeul gehört zu den durchaus geläufigen, heute wieder aus der Mode kommenden, Doppelnamen. 1953 erhielt in Deutschland die Ehefrau, dem Gleichberechtigungsgrundsatz entsprechend, das Recht, ihren Geburtsnamen dem Namen des Ehemannes (mit Bindestrich) hinzuzufügen. Bis dahin galt die lapidare Bestimmung des Bürgerlichen Gesetzbuches: "Die Frau erhält den Familiennamen des Mannes."
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Steinbrück: Einer von etwa 150 000 Namen, die auf dem Herkunftsort beruhen

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Die Namen der beiden SPD-Politiker Peer Steinbrück und Wolfgang Tiefensee sind Herkunftsnamen. Das heißt: Ihre namengebenden Vorfahren wurden benannt nach den Orten, aus denen sie stammten. Im ausgehenden Mittelalter, in dem unsere Familiennamen entstanden, blühten die Städte auf und boten Schutz ("Stadtluft macht frei!"), Arbeit und Brot und öffneten dem Handel ihre Tore. Das führte zu enormen Binnenwanderungen. Zog zum Beispiel ein Mann namens Konrad aus Steinbrück oder Steinbrücken nach Köln, so wurde er dort wohl als Konrad aus Steinbrück oder Konrad, der Steinbrücker, in die Steuerlisten eingetragen.
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Gabriel: Am Ende des Mittelalters kamen die biblischen Namen

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Der namengebende Vorfahr des SPD-Politikers und Umweltministers Sigmar Gabriel hatte einen Erzengel als Taufpaten. Gabriel bedeutet hebräisch "Streiter Gottes" und kommt in reiner Form als Familienname etwa 13 000mal in Deutschland vor. Es gibt ihn auch verschliffen als Gaber, Gaberle, Kabriel und Kapprell.
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Steinmeier: Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Bauer oder Baustoffhändler

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Im Familiennamen des derzeit im Rampenlicht stehenden Bundesaußenministers Frank-Walter Steinmeier haben sich zwei Wörter verbunden, die in unserer Namenwelt außerordentlich häufig vorkommen. "Stein" ist Bestandteil unzähliger, über ganz Deutschland verbreiteter Flurnamen: Stein allein gibt es bereits 27mal als Ortsname. Und dann gibt es auch noch viele Steinach, Steinbach, Steinberg, Steinbrück, Steinheim, Steinhausen und so weiter.
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Kreta: Antike Statue am Straßenrand gefunden

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Auf der Mittelmeerinsel Kreta ist an einem Straßenrand nahe der Hafenstadt Iraklion eine rund 2.000 Jahre alte Marmor-Statue einer Frau gefunden worden.
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Die Kinder der Manns

News in Kultur- und Philosophiegeschichte Noch keine Kommentare »
Nie war das Interesse an Thomas Mann und seiner Familie größer als heute, und es gibt - wie die Ausstellung im Münchner Literaturhaus zeigt - noch immer viel Neues zu entdecken. Erstmals widmet sich eine Ausstellung allen sechs Kindern von Thomas und Katia Mann: von den ältesten, Erika und Klaus, über die mittleren, Golo und Monika, bis hin zu den Nachzüglern Michael und Elisabeth Mann.
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Echtheit von Mozart-Schädel nicht bewiesen

News in Kultur- und Philosophiegeschichte 1 Kommentar »
Endlich sollte das Geheimnis um den in Salzburg gehüteten Mozart-Schädel gelüftet werden. Doch ein Vergleich mit den Überresten angeblicher Familienangehöriger brachte keine Beweise, sondern neue Rätsel.
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Das Leben in Uitikon zur Römerzeit

News in Das Römische Reich Noch keine Kommentare »
Die Verfasser des Uitiker «Weihnachtskuriers» nehmen die vor Jahresfrist abgeschlossene Ausgrabung eines örtlichen römischen Kaltwasserbads zum Anlass, einen vertieften Einblick in das Leben und Sterben im römischen Zürich zu gewähren. So erfährt man etwa, dass die Römer, um nach dem kühlen Bad keine Erkältung zu riskieren, über Fussbodenheizungen verfügten.
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Eine neue "Theorie" über Atlantis

News in Sonstiges im Altertum Noch keine Kommentare »
Lag die versunkene Insel in Algerien, bei den Azoren - oder doch in der DDR?
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Literaturkritik kann schlimme Folgen haben

News in Indien | Ferner Osten Noch keine Kommentare »
Yao Wenyuan war der letzte der berüchtigten "Viererbande". Mit seinen Texten löste er die chinesische Kulturrevolution aus
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Die lustlose Weihe des Mozart-Hauses: Wien hat seine dritte Oper

News in Kunstgeschichte 1 Kommentar »
Man kann füglich vom Beginn einer neuen Ära in der Wiener Musikgeschichte reden: Wien besitzt jetzt drei große Opernhäuser, und die Stadt ihr eigenes. Denn Staats- und Volksoper fallen in die Zuständigkeit der Republik, nicht der Gemeinde.
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Goldene Bulle

News in Das Heilige Römische Reich 2 Kommentare »
Ein Gesetz, das 450 Jahre gilt, ist gewiß eine Ausnahme. Erst recht, wenn es die Regentschaft in einem großen Reich regelt, in dem die unterschiedlichsten Herrschaftsansprüche aufeinandertreffen. Doch die "Goldene Bulle" von 1356, auch wenn sie nicht immer respektiert wurde, verlor ihre Rechtskraft erst 1806 als Kaiser Franz II. am 6. August die Krone des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation niederlegte.
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Edle Einfalt, satte Farbe

News in Kunstgeschichte Noch keine Kommentare »
Das Urteil war folgenreich und apodiktisch: „Da nun die weiße Farbe diejenige ist, welche die mehresten Lichtstrahlen zurückschicket, folglich sich empfindlicher machet: so wird auch ein schöner Körper desto schöner sein, je weißer er ist.”
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Tradition der Vaterhärte

News in Trash Noch keine Kommentare »
Nie wieder sollte sich hier, auf der anderen Seite des Mittelmeeres, ein Feind gegen Rom erheben. Karthago, in generationenlanger Konkurrenz zum Inbegriff von allem geworden, was römischer Macht und römischer Sitte entgegenstand, war besiegt, zerstört und umgepflügt. Die Geschichte hatte wieder einmal ein stimmiges Schlußwort gesprochen. Wie passend, daß der Oberkommandierende und Triumphator des Jahres 146 v. Chr. den Namen Publius Cornelius Scipio trug. Denn hatte nicht sein gleichnamiger Vorfahr damals, im Ersten Punischen Krieg ein halbes Jahrhundert zuvor, schon einmal gegen den semitischen Feind mit seinen kinderfressenden Göttern gesiegt - wenn er auch damals den "job" nicht hatte vollenden dürfen?
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Ist Deutschlands Weltkulturerbe in Gefahr?

News in BRD | DDR 25 Kommentare »
Gleich zwei Orte in Deutschland sind dieser Tage in die Diskussion geraten, weil Bauvorhaben ihren Status auf der Weltkulturerbeliste der Unesco gefährden: die Wartburg bei Eisenach in Thüringen sowie das Dresdner Elbtal.
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Transatlantischer Veitstanz

News in BRD | DDR Noch keine Kommentare »
Versöhnlich ausgedrückt: Wir Deutsche haben uns das Staunen über die Kultur des Rock bewahrt. Briten und Amerikaner stellen in Museen oder Ruhmeshallen kommentarlos die gebrauchten Instrumente ihrer Musikanten hin und deren Kleidungsstücke, immer im Selbstverständnis großer Popnationen. Während sich der Deutsche gründlich unterrichten läßt, das heißt dann "Rock!" und widmet sich der "Jugend und Musik in Deutschland". Eine Ausstellung des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig und der Bundeszentrale für politische Bildung. Emsig wurde kuratiert (zweieinhalb Jahre), eine eindrucksvolle Zahl von Exponaten aufgetrieben (1200) und dazu Belehrungstafeln formuliert. Hier wird Pop als Forschungsgegenstand bezwungen, und der Deutsche wundert sich.
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Skrupellos wie kein anderer

News in Geschichtsmedien und Literatur Noch keine Kommentare »
Caesar fasziniert immer noch, auch wenn die Antike längst aus dem Zentrum in eine Nische des Bildungshaushaltes abgeschoben worden ist. Im 19. Jahrhundert galt er als »welthistorisches Individuum« (Hegel). Theodor Mommsen ließ seine Römische Geschichte mit einer Glorifizierung Caesars als »Demokratenkönig« enden, der zugleich die welthistorisch notwendige Umgestaltung des Imperium Romanum in Angriff genommen habe. Jacob Burckhardt pries Caesar als den »größten Sterblichen«, der wie einst Alexander im Osten nun im Westen die Zukunft der Zivilisation gesichert habe.
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Benjamin Franklins Angst vor "germanisiertem" Amerika

News in USA | Kanada Noch keine Kommentare »
Der amerikanische Politiker und Naturwissenschafter Benjamin Franklin hatte nach Angaben seines Biografen Angst vor einer Dominanz deutscher Einwanderer in Amerika. "Er befürchtete, die große Zahl Deutscher würde die britische Mehrheit, insbesondere in seiner Heimat Pennsylvania, unterminieren", sagte der Yale-Professor Edmund Morganh.
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Wikinger feilten und färbten sich die Zähne

News in Die Wikinger 5 Kommentare »
Die Wikinger feilten und färbten ihre Zähne - offenbar zu Schmuckzwecken. Zu diesem Schluss kommt die Arbeit der Anthropologin Caroline Arcini vom Schwedischen Denkmalamt (Riksantikvarieämbetet). Sie untersuchte die Zähne von 24 jungen Männern, die in der Wikinger-Zeit auf der Ostsee-Insel Gotland und in der südschwedischen Provinz Schonen (Skåne) lebten.
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Ausstellung über die Geschichte des österreichischen Sozialstaats geplant

News in Österreich | Schweiz Noch keine Kommentare »
Wie bringt man die Entwicklung des österreichischen Sozialstaates adäquat ins Bild? Die überparteiliche steirische "Arge Jugend gegen Gewalt und Rassismus" nimmt sich dieses wichtigen Teiles des österreichischen Selbstverständnisses an und bereitet für Mitte Mai eine Schau vor, die als Wanderausstellung in ganz Österreich gezeigt werden soll. Historisches Fotomaterial und Ausstellungsstücke aus privaten Sammlungen werden noch gesucht und bis Ende März entgegengenommen.
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Mit dem Zauber des Authentischen

News in Persönlichkeiten im Mittelalter Noch keine Kommentare »
Mit einem internationalen wissenschaftlichen Symposium und einer Vortragsreihe rückt die „Europäische Stiftung Kaiserdom zu Speyer“ in diesem Jahr Kaiser Heinrich IV. in den Blickpunkt. Der Todestag des Salierherrschers, der in der romanischen Kathedrale seine letzte Ruhestätte fand, jährt sich 2006 zum 900. Mal.
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Das menschliche Monster

News in Geschichtsmedien und Literatur Noch keine Kommentare »
Die heilige Einfalt stand Pate bei dieser Biografie, daran wird nicht herumzudeuteln sein. Bei Jung Chang und Jon Halliday ist Mao Zedong ein machtgieriger, geiler, skrupelloser Schlächter. Irgendeine Ambivalenz oder auch eine Einordnung in historische Umstände, die doch immerhin die handelnde Person im Rahmen des in ihrer Zeit Möglichen agieren lassen, sind ausgeschlossen. Bei diesem Buch handelt es sich um ein im roten Umschlag daherkommendes Schwarzbuch Mao.
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Adler tötete "Kind von Taung"

News in Frühzeit des Menschen Noch keine Kommentare »
1924 entdeckten Forscher in Südafrika den Schädel eines dreijährigen Mädchens, das vor zwei Millionen Jahren starb. Der Fund bestätigte, das Afrika die Wiege der Menschheit ist. Jetzt scheint festzustehen, wie das "Kind von Taung" zu Tode kam.
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Voyeur auf der Leiter

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Als der greise Kaiser Franz Josef bei der Internationalen Jagdausstellung in Wien vor einem lebensgroßen Frauenakt von Egon Schiele zu verweilen geruhte, soll er sich mit den Worten "Das ist ja ganz entsetzlich!" erschüttert abgewandt haben. Wie hätte die apostolische Majestät erst angesichts der mittlerweile in australischem Privatbesitz befindlichen Schiele-Gouache "Eros" von anno 1911 reagiert? Da starrt uns der Künstler mit äffischer Fratze direkt ins Auge, während er seinen leuchtend roten Phallus von beachtlichen Ausmaßen masturbiert.
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Die Stiftsbibliothek St. Gallen lebt

News in Kunstgeschichte Noch keine Kommentare »
Vor drei Jahren war ihr Beitrag zur Biennale in Venedig der schönste Geheimtip: Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger hatten ihre "Hängenden Gärten" in die Dependance des Schweizer Pavillons in der Kirche San Stae in Venedig gebracht und die Besucher einer lauten, unübersichtlichen Kunstbiennale mit dem zarten Gespinst verzaubert.
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Heidelberg gibt Parthenon-Fragment zurück

News in Archäologie Noch keine Kommentare »
Die Universität Heidelberg gibt nach mehr als 130 Jahren ein Relief-Fragment vom Fries des Athener Parthenon-Tempels an Griechenland zurück. Das bestätigte ein Sprecher der Hochschule. Die Rückgabe des knapp acht Zentimeter hohen und elf Zentimeter breiten Marmorstücks dient nach Angaben der Hochschule dem wissenschaftlichen Ziel, die Zusammenführung des Parthenon - eines einzigartigen Denkmals der Weltkultur - zu fördern.
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Rekord für Bonns Haus der Geschichte

News in Ausstellungen | Historische Sehenswürdigkeiten Noch keine Kommentare »
Das Bonner Haus der Geschichte hat mit 670 000 Besuchern in der Dauerschau und 360 000 Interessenten für die Wechselausstellungen 2005 einen neuen Rekord erzielt. Magnet bleibe die Dauerausstellung, die die deutsche Geschichte seit 1945 mit 6000 Objekten und Dokumenten erlebbar macht. Da viele Besucher der Wechselangebote - 2005 waren es zum Beispiel "Elvis in Deutschland" oder "Udo Lindenbergs bunte Republik" - auch die Dauerschau besuchen, können die Zahlen nicht einfach addiert werden. Das Museum spricht von gut einer Million "Besuchen" gegenüber 863 000 im Vorjahr.
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Toll trieben es die alten Griechen

News in Antikes Griechenland Noch keine Kommentare »
Wohl niemand, und schon gar nicht Wolfgang Petersens Historienfilm "Troja", hat unseren Blick auf die griechische Antike so sehr beeinflußt wie der Dichter Homer. Seine Epen "Ilias" und "Odyssee" sind reich an martialischen Kriegen und tiefen Gefühlen, sprich: großes Kino für den Kopf. Da verwundert es nicht, daß sie zu literarischen Vorlagen zahlloser Kunstwerke geworden sind.
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Deutscher Prototyp

News in Frühzeit des Menschen Noch keine Kommentare »
Vor 150 Jahren wurde das Skelett des weltberühmten Neandertalers entdeckt. Seine Art starb aus, unsere Vorfahren setzten sich durch.
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Der letzte Schrei bleibt aus

News in Kunstgeschichte 1 Kommentar »
Keine Frage, was die Mona Lisa für die Malerei, ist die Laokoongruppe für die Bildhauerkunst: von zahllosen Fachleuten kontrovers interpretiert, millionenfach abgebildet und immer wieder karikiert. Fast eineinhalbtausend Jahre lang war die berühmte antike Skulpturengruppe allerdings einfach verschwunden. Nur ein antikes Zitat kündete von dem Meisterwerk.
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Ausgrabungen stellen jüdische Geschichte in Frage

News in Judentum | Israel | Naher Osten 2 Kommentare »
Mit der Entdeckung eines antiken Dorfes in der Nähe von Jerusalem haben Archäologen eine 2.000 Jahre alte Geschichte in Frage gestellt: Die Flucht der Juden nach der Zerstörung des Jerusalemer Tempels durch die Römer im Jahr 70 hat möglicherweise so nicht stattgefunden.
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Experte bezweifelt Echtheit

News in Kunstgeschichte Noch keine Kommentare »
Es geht um mehrere Millionen Dollar: So viel könnte eine Zeichnung einbringen, Michelangelo zugerechnet wird und vom Auktionshaus Christie's versteigern werden soll. Der Kunstexperte Alexander Perrig bezweifelt allerdings, dass der alte Meister die Feder führte.
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Alte Karte soll beweisen: Chinese entdeckte Amerika vor Columbus

News in Zeitalter der Entdeckungen (15. - 18. Jhd.) 28 Kommentare »
Admiral Zheng He war mit großer Flotte zwischen 1405 und 1435 auf den Weltmeeren unterwegs
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Ägyptens versunkene Schätze

News in Das Alte Ägypten Noch keine Kommentare »
Im Martin-Gropius-Bau wird vom 13. Mai bis 4. September 2006 die Ausstellung „Ägyptens versunkene Schätze“ zu sehen sein. Wie der französische Unterwasserarchäologe Franck Goddio und der Direktor des Martin-Gropius-Bau, Gereon Sievernich, mitteilten, sollen in der Ausstellung Funde gezeigt werden, die bei Goddios Unterwasserexpeditionen vor der ägyptischen Mittelmeerküste, vor Alexandria und Aboukir, geborgen wurden.
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Der archetypische AmerikanerHandwerker, Publizist, Diplomat und Staatsmann

News in USA | Kanada 1 Kommentar »
Man hat seinen Kopf schon oft gesehen, wie er abschätzig und ungeduldig auf den Betrachter herabsieht, die spärlich gewordenen Haare lang auf den Kragen herabfallend, der schmale Mund Konzentration, die Augen Wachheit und Neugier verratend. Aber wo? Die amerikanische Republik hat Benjamin Franklin, Mit-Vater des Vaterlandes, auf die grüne 100 Dollar-Note gesetzt.
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Onkel Toms Hütte

News in USA | Kanada Noch keine Kommentare »
Wer in Amerika auf den Spuren von Harriet Beecher Stowe und ihrem Anti-Sklaverei-Roman "Onkel Toms Hütte" von 1852 wandeln will, hat mehrere Fährten zur Auswahl. Viele Literaturliebhaber reisen nach Hartford in Connecticut, wo die Autorin die letzten Jahre lebte, bis sie 1896 verarmt und geistig umnachtet starb.
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Gräberfund widerlegt Pharaonen-Propaganda

News in Das Alte Ägypten 3 Kommentare »
Einen bemerkenswerten Fund haben österreichische Archäologen in einer antiken Palastanlage in Ägypten gemacht. Die Wissenschafter des Instituts für Ägyptologie der Universität Wien und des Österreichischen Archäologischen Instituts in Kairo sind auf einen antiken Friedhof gestoßen, auf dem zahlreiche kleinwüchsige Menschen bestattet wurden.
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Deutschlands vergessene Blütejahre

News in Das Deutsche Kaiserreich 6 Kommentare »
Wir stehen unter dem Eindruck, daß plötzlich eine ungeheure Macht in unserer Mitte aufgetaucht ist", schrieb die Londoner "Times" über die Ereignisse, die sich zu Beginn des Jahres 1871 zutrugen: Frankreich war von Preußen-Deutschland besiegt worden. In Versailles hatte Otto von Bismarck den preußischen König Wilhelm I. am 18. Januar 1871 zum Deutschen Kaiser ausgerufen. Die Nation taumelte im Glück der Einheit, schien doch die alte Zwietracht überwunden zu sein.
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Opfer der Legenden: Wie der römische Kaiser Nero zum Sündenbock der Geschichte wurde

News in Persönlichkeiten im Altertum 20 Kommentare »
Wer an Nero denkt, hat das Bild eines Monsters vor sich. Schuld sind Jahrhunderte christlicher Historiographie und ein Hollywoodfilm mit Peter Ustinov. Dabei war Nero nicht skrupelloser als seine Gegner. Etwa einige frühe Christen, eine Art al-Qaida der Antike, die Motive hatten, Rom anzuzünden, sagt Richard Herzinger
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Die Evolution als Ausstellung

News in Frühzeit des Menschen Noch keine Kommentare »
Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Es sind dieselben Fragen, mit denen sich seit Anbeginn die Religionen, Philosophien und die Dichtung aller Kulturen beschäftigt haben. Welche Antworten kann die Evolutionsforschung heute auf die uralten Fragen nach dem Wesen des Menschen geben. Noch bis zum 23. Juli 2006 bietet die Sonderausstellung „Evolution. Wege des Lebens" im Deutschen Hygiene-Museum, Dresden dem Besucher diese möglichen Antworten zu ergründen.
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Die antiken Mosaiken aus Ravenna in Dresden

News in Archäologie 2 Kommentare »
Die Originale gibt es natürlich nicht zu sehen, die sind wie seit Jahrhunderten an den Decken und Wänden in den sakralen Bauten Ravennas. Aber insgesamt werden an der TU Dresden 23 orgininalgetreue Repliken gezeigt, die in ihrer Gesamtheit Einblicke in die Schönheit verschiedener antiker Mausoleen, Basiliken, Kapellen und weiterer Kirchenbauten Ravennas und damit auch in die Geschichte des oströmisch-byzantinischen Reiches geben.
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Vier Urmütter haben 3,5 Millionen Nachkommen

News in Judentum | Israel | Naher Osten 16 Kommentare »
Ein großer Teil der europäischen Juden stammt offenbar von nur vier Frauen ab. Die "Urmütter" von rund 3,5 Millionen Mitgliedern des Volksstamms der Aschkenasim lebten vor rund 1000 Jahren in Europa, wie Genforscher herausfanden.
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Deutsche Archäologen entdecken Monumentalinschrift im Reich der Königin von Saba

News in Archäologie Noch keine Kommentare »
Bei den Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Instituts in Sirwah, Jemen wurde eine über sieben Meter lange Steininschrift entdeckt. Es handelt sich dabei um die bislang monumentalste Inschrift, die in Südarabien bei wissenschaftlichen Ausgrabungen gefunden wurde. Der Stein lag im Heiligtum des sabäischen Gottes Almaqah mit der Inschriftenseite verdeckt im Sand.
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Die goldene Adele

News in Kunstgeschichte Noch keine Kommentare »
Die Welt geht nicht unter, nur weil Gerechtigkeit herrscht. Manchmal freilich tut Justitia weh. Die Republik Österreich aber hat die Schmerzen, unter denen sie jetzt leidet, verdient. Wien muß fünf Gemälde von Gustav Klimt aus dem Belvedere an die Erben der ehemaligen Besitzer zurückgeben. Mit der weder rechtlich noch moralisch anfechtbaren Entscheidung einer unabhängigen Schiedskommssion ist der spektakulärste Rechtsstreit in der Geschichte der österreichischen Restitutionen beendet.
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Gab es in Bosnien Pyramiden?

News in Archäologie 613 Kommentare »
In Zentralbosnien sollen sich die einzigen vorgeschichtlichen Pyramiden Europas befinden. Für April ist der Beginn internationaler archäologischer Ausgrabungen nahe Visoko, 30 Kilometer nördlich von Sarajevo, vorgesehen.
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Ableger des ältesten Rebstocks der Welt in Pariser Museum

News in Westeuropa Noch keine Kommentare »
Ableger des ältesten Rebstocks der Welt in Pariser Museum
Frankreich
In Paris ist künftig ein Ableger des ältesten Weinstocks der Welt zu bewundern: Ein Sproß des mehr als 400 Jahre alten Rebstocks aus dem slowenischen Maribor soll Ende des Monats im Innenhof des Weinmuseums gepflanzt werden. Ableger dieses Rebstocks sind äußerst selten; einen davon hatte der im vergangenen Jahr gestorbene Papst Johannes Paul II. erhalten.
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Raubgrabungen im Irak aus dem All geortet

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Der Boden des Vorderen Orients ist noch immer reich gefüllt mit archäologischen Schätzen. Hier entwickelten sich die frühen Hochkulturen, entstanden Landwirtschaft und Schrift sowie die ersten Städte. Mit diesen ergab sich die Notwendigkeit einer planenden Administration, um beispielsweise die Versorgung der geballt zusammenlebenden Menschen zu organisieren. Bauwerke, Schrifttafeln, Reste von Handelsgütern und Alltagsgegenständen legen davon Zeugnis ab.
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Schwamm der Neandertaler nach Europa?

News in Frühzeit des Menschen 1 Kommentar »
Spanien ist nicht glücklich darüber, daß beinahe jede Nacht Menschen vom Schwarzen Kontinent über die Straße von Gibraltar nach Europa zu flüchten versuchen. Und auch die immer wieder auf der östlichsten Kanareninsel Fuerteventura anlandenden Afrikaner sind den Politikern der beliebten Urlaubsinsel eher lästig.
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Mais-Zucht begann vor 6200 Jahren im Hochland von Mexiko

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Popcorn, Tacco-Chips und Polenta sind vielleicht nicht die wichtigsten, doch typische Beispiele für die Verwendung von Mais als Nahrungsmittel. Das stärkehaltige Korn wird seit Jahrtausenden in Mexiko angebaut. Jetzt haben amerikanische Wissenschaftler seine Herkunft genauer datiert und lokalisiert. Demnach begann die Kultivierung der Urpflanze Teosinte vor etwa 6200 Jahren im südlichen Hochland. Mais habe seinen Ursprung in 1200 bis 2000 Meter hoch gelegenen Gebieten und nicht in Küstennähe.
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Juden im Mittelalter: Taufe oder Tod

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Im 11. Jahrhundert sind Speyer, Worms und Mainz geistige und wirtschaftliche Zentren der Juden Mitteleuropas. Doch als der Papst zum Kreuzzug aufruft, stellt schon bald ein aufgehetzter Mob die Juden vor die Wahl: Taufe oder Tod
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Glück und Unglück der Mendelssohns

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«Heute passierten das Rosenthaler Tor sechs Ochsen, sieben Schweine, ein Jude», vermerkte ein Berliner Wachposten im Oktober 1743. Die Legende besagt, dass es sich beim Neuankömmling auf zwei Beinen um einen mittellosen, lediglich des Hebräischen mächtigen 14-jährigen Knaben aus Dessau gehandelt haben soll, der später unter dem Namen Moses Mendelssohn zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Philosophen aufsteigen sollte. Die Anekdote steht auch am Anfang von Thomas Lackmanns Familienbiografie.
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Athen schließt Gegenleistung für Parthenon-Fragment nicht aus

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Das griechische Kulturministerium erwägt eine antike Gegengabe an die (APA/dpa)für die anstehende Rückführung eines Relief-Fragments des Athener Parthenon-Tempels. Derzeit werde diskutiert, ein Kunstdenkmal aus der griechischen Antike an die Universität Heidelberg zu schicken, sagte ein Sprecher des Kulturministeriums in Athen der Zeitung "Eleftherotypia" am Dienstag.
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Tilsiter Käse und „Patrizier Lavendel“

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Der österreichische Archäologe Harald Stadler legt ungewöhnliche Suchschnitte in die Zeitgeschichte an. Seine Forschungsprojekte ernten jedoch nicht nur Zuspruch.
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Von Jacobs und Wilhelms eigener Hand

News in Kultur- und Philosophiegeschichte 1 Kommentar »
Philologen sind immer auch Schatzsucher. Kaum etwas erregt sie mehr als der Fund einer verlorenen Handschrift von einem berühmten Autor. Wer "Der Name der Rose" gelesen hat, weiß auch als Laie etwas von diesem Nervenkitzel. Nun elektrisiert die Wissenschaftler eine Meldung aus Krakau: In der dortigen Jagiellonen-Bibliothek sind neun Bände des "Deutschen Wörterbuchs" der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm mit handschriftlichen Randbemerkungen der Autoren aufgetaucht, meldet der neuseeländische Germanist Alan Kirkness.
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Heiliger Berg der Jäger

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Die Wiege der Zivilisation steht im Südosten der Türkei. Genauer gesagt: ein paar Kilometer von der anatolischen Provinzhauptstadt Urfa in Obermesopotamien. Weithin sichtbar erhebt sich hier, auf dem höchsten Punkt eines rundherum nackten Kalksteinplateaus, rund 15 Meter hoher Erdhügel mit einem Durchmesser von etwa 300 Metern. Die örtlichen Bauern nennen ihn den "gebauchter Berg" (türkisch: Göbekli Tepe). Gekrönt wird der Hügel von einem einzelnen Baum. Seinen Zweigen pflegen die Einheimischen ihre Wünsche zu übergeben - und hoffen, sie werden in Erfüllung gehen.
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Ein Häuschen, das Geschichte schrieb

News in USA | Kanada 1 Kommentar »
Das schlichte Holzhäuschen, das durch den Anti-Sklaverei-Roman "Onkel Toms Hütte" weltberühmt wurde, soll mehr als 150 Jahre nach Erscheinen des Werks der US-Autorin Harriet Beecher Stowe zum historischen Monument deklariert werden. Wie örtliche Behördenvertreter am Dienstag mitteilten, wurde die Hütte (mitsamt einem daran angeschlossenen Haus aus dem 18. Jahrhundert) nun für eine Million Dollar (rund 830.000 Euro) aus Privatbesitz an den Landkreis Montgomery im US-Bundesstaat Maryland verkauft.
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Rätsel um die Lokalisierung des neutestamentlichen Emmaus soll gelüftet werden

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Nach dem Tod des bisherigen Projektleiters Prof. Carsten Peter Thiede und einer damit verbundenen Pause wird die archäologische Grabung in Moza bei Jerusalem unter dem Titel Emmaus 2006 im Auftrag der STH BASEL dieses Jahr fortgesetzt. Als neuer Projektleiter wurde der Archäologe Dr. Norbert Lurz benannt. Kooperationspartner vor Ort ist die Israelische Antikenbehörde unter Leitung von Raphael Lewis.
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Byzanz in der Schweiz

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In einer Sonderausstellung sind noch bis zum 12. März 2006 die Reste einer frühbyzantinischen Monumentalmalerei zu bestaunen. Sie zeigen unter anderem eine überlebensgroße Gestaltung des Strafgerichts der sieben Engel mit Posaune, eine riesige Engelsglorie und mehrere Heilige, die zusammen ein großangelegtes Weltgericht bilden. Weiterhin ist eine Koimesis (die byzantinische Darstellung des Marientodes) abgebildet. Es handelt sich um die weltweit ältesten materiell nachweisbaren Darstellungen dieser Art.
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Neander: Der Neue im Dorf hieß zunächst Neumann

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Der Name des protestantischen Theologen und Kirchenlieddichters Joachim Neander (1650-1680) ist ein sogenannter Humanistenname. Nach ihm ist ein kleines Flußtal in der Nähe von Düsseldorf benannt, das weltweit berühmt wurde: Im Neandertal wurden vor 150 Jahren erstmals Knochen des Homo sapiens neanderthalensis gefunden.
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Anthropologie: Neandertaler jagten gut

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Eine neue Studie in "Current Anthropology" zeigt, daß Neandertaler mit den gleichen Methoden und ähnlich erfolgreich jagten wie der homo sapiens. Anthropologen der Universitäten in Haifa, Connecticut und Harvard untersuchten Funde in einer Höhle in Georgien aus der Zeit zwischen 60 000 und 20 000 vor Christus. Neandertaler unterhielten danach offenbar keine Verbindungen zu weiter entfernten Gruppen und hatten keinen Zugang zu Gütern, die woanders vorhanden waren.
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Märtyrerin oder Mörderin?

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Maria Stuart war schon zu Lebzeiten eine umstrittene und zugleich faszinierende Herrscherfigur – und sie ist es bis heute geblieben. Dabei schwankte das Urteil nicht zuletzt vor dem Hintergrund der konfessionellen Blickrichtung.
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Der Schöpfer des „Union Jack“

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Welche Ironie der Geschichte: Nach dem Tod Elisabeths erbte der Sohn der enthaupteten Maria Stuart den englischen Thron. Den nicht besonders guten Ruf, der ihm in England bis heute anhaftet, hat Jakob I. nicht verdient.
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Schottlands eiserner Reformator

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John Knox war der erbittertste Gegen?spieler Maria Stuarts in Schottland. Für den radikalen Reformator, der „Weiberherrschaft“ generell grauenvoll fand, war die Königin eine Hure und Götzendienerin.
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3000 Jahre altes Grab entdeckt

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Im antiken Forum Romanum in Rom sind Archäologen auf ein 3000 Jahre altes Grab gestoßen. Es ist damit älter als die italienische Hauptstadt, die der Legende zufolge im Jahr 753 vor Christus gegründet wurde.
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Sankt Peter und der Minutenzeiger

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Bist nach dem Fall erhöht / nach langem Ach / genäsen .../ Du herrlichs Vatican, dem man nichts gleich kan bauen", schwärmte Andreas Gryphius (1616-1664). In seinem Gedicht "Als Er aus Rom geschidn" ist vom Petersdom nicht die Rede. Denn Alt-Sankt-Peter war in weiten Teilen abgerissen, Neu-Sankt-Peter mit dem Vorplatz eine permanente Baustelle. Die ersten Planungen für den Neubau der Papstkirche gingen auf das Jahr 1505 zurück, doch erst 1593 konnte das Kreuz über der Kuppel geweiht werden. Und erst 1672 war das Ensemble mit Kirche, Platz und Arkaden vollendet.
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Archäologie: Raubgrabungen im Römerlager Hedemünden

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Die Zahl der illegalen Ausgrabungen auf dem Gelände des historischen Römerlagers bei Hedemünden (Kreis Göttingen) nimmt zu. Die Täter haben dabei nach Einschätzung des Kreisarchäologen Klaus Grote bereits viele wertvolle, vermutlich sogar die kostbarsten antiken Metallgegenstände erbeutet.
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Historiker und das Internet

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Ein einziges Buch gebe es, in dem alles stehe, was man wissen müsse, und zwar das «Schlaue Buch» von Donald Ducks Neffen Tick, Trick und Track, schreibt Peter Haber in seinem Beitrag über das «Google-Syndrom» im neuen Band von «Geschichte und Informatik», einer ersten Bilanz über den Umgang von Historikern mit dem Internet. Auch wenn das «Schlaue Buch» in Entenhausen bleiben muss – die zehn Artikel des Bandes thematisieren eine ganze Reihe (schlauer) Internet-Angebote, vom Lernportal «Ad fontes» bis zur freien Enzyklopädie «Wikipedia».
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Geschichte der Türkei

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Weniger ist häufig mehr. Das muss erkennen, wer sich durch Feroz Ahmads «Geschichte der Türkei» gelesen hat. Was der Autor, emeritierter Historiker in den USA und Türkei-Spezialist, vorlegt, ist dabei eigentlich attraktiv: eine Gesamtschau über die wechselhafte Geschichte des anatolischen Staates, vom Zusammenschluss einiger Turkstämme im 13. Jahrhundert bis hin zum Amtsantritt des islamistischen Premiers Recep Tayyip Erdogan im Jahr 2003.
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Hochzeit mit vielen Tränen

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In den kommenden Tagen müssen in Landshut die Hochzeitskostüme zurückgegeben werden. "In einwandfreiem Zustand und gereinigt, die Schuhe gesäubert und soweit notwendig aufgerichtet", mahnt der Verein "Die Förderer". Heute die Herzogs- und die Kaisergruppe, morgen die Brautpagen und Armbrustschützen, kommende Woche die Edeldamen, Gaukler und Dudelsackbläser, die Feuerkopfstecher und Stadtknechte.
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Nach dem Eid auf die Donau

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Die Holzkähne sehen aus als hätte sich ein Karnevalsumzug in den Sommer verirrt. Hunderte dieser bunten Schalen schippern auf der bei Ulm breiten Donau. "Habemus Papam" und "Wir sind Papst" steht auf einer. Darauf balancieren Männer in clownesken Schwarz-Rot-Gold-Kostümen. Dahinter attackiert ein Schifflein den "Pleitegeier Fußgängerzone". Man kennt solche Mottowagen. Doch es ist heiß und der vorletzte Montag im Juli. Dann wird in Ulm der Schwörmontag gefeiert. Ein Fest voller eherner Rituale.
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Naumburg feiert eine Rettung, die nie stattfand

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Was für ein seltsamer Name: Hussiten-Kirschfest. Noch eigentümlicher ist die Geschichte dieses Festes, das die Naumburger jedes Jahr am letzten Juni-Wochenende feiern, vier Tage lang und immer mit weit über hunderttausend Besuchern.
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Nicht nur tapfer und treu

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Die Inszenierung von Vergangenheit hat ein intensives Verhältnis zu Jubiläen: Je weiter ein Ereignis in der Vergangenheit liegt, desto wichtiger wird die magische runde Zahl der Jahre, die seither vergangen sind. Die Gründung der päpstlichen Schweizergarde vor 500 Jahren ist keine Ausnahme. Der Anlass wird kräftig gefeiert, und Daten dafür gibt es genug: Der 21. Juni 1505, der Tag des päpstlichen Schreibens zur Anwerbung einer Palastwache aus eidgenössischen Söldnern, ist letztes Jahr in Luzern bereits laut und farbenprächtig begangen worden.
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Hunderte "Kolumbus-Nachfahren" treten zum DNA-Test an

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Genforscher der Universität von Granada versuchen derzeit mit Hilfe von DNA-Tests, den Jahrhunderte alten Streit über die Herkunft von Christoph Kolumbus zu lösen. In mehreren Mittelmeerregionen würden seit November Hunderten von selbsterklärten Nachfahren des Entdeckers von Amerika Speichelproben entnommen, sagte der Leiter der Untersuchung, Jose Antonio Lorente.
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500 Jahre Schweizergarde: Feiern in Rom und Freiburg

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Päpstlicher Segen beim Angelus-Gebet - Papst Julius II. 1506 ersuchte Eidgenossenschaft um Garde zum Schutz seiner Person
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Neue Attraktion in Wien

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Das Palais Mollard präsentiert sich nach zweijähriger Generalsanierung in neuem Glanz und empfängt vom 1. Dezember 2005 an den Besucher mit einer eindrucksvollen Sammlung. Drei bedeutende Museen finden hier nun eine neue Unterkunft.
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Dresdner Schätze bei einer Ausstellung im Schloss Versailles

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Vor über 250 Jahren schauten viele europäische Herrscher ehrfurchtsvoll gen Frankreich und sahen im Absolutismus Ludwigs XIV. eine beispielhafte, wirkungsmächtige Demonstration politischer Führungsstärke, an der man sich orientieren wollte. Friedrich August I., besser bekannt als August der Starke (1670-1733), Kurfürst von Sachsen und als August II., König von Polen, war solch ein Herrscher, der in besonderer Weise für französischen Geschmack im Kurfürstentum Sachsen sorgte.
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Luxor: Gut erhaltene Königinnen-Statue entdeckt

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Bei Ausgrabungen im Karnak-Tempel von Luxor sind Forscher auf eine besonders gut erhaltene Granitskulptur gestoßen. Sie stellt die Pharaonengemahlin Teje dar, eine der mächtigsten Frauen im Alten Ägypten.
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George Washington für 17,4 Millionen Euro

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Ein überlebensgroßes Porträt von George Washington aus der Zeit des amerikanischen Revolutionskrieges hat bei einer Versteigerung des Auktionshauses Christie's in New York einen Rekord aufgestellt. Das Bild aus dem Jahr 1779 erzielte einen Preis von 21,3 Millionen Dollar (17,4 Millionen Euro) und wurde damit zum teuersten Americana-Gemälde, wie Bildnisse bedeutender Amerikaner genannt werden.
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Kosmischer Ausflug mit Dante

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Papst Johannes XXIII. war noch keine drei Monate zuvor gekrönt worden, als er am 25. Januar 1959 in der Basilika Sankt Paul vor den Mauern schon überraschend die Einberufung eines Allgemeinen Konzils verkündete. Die Ankündigung des 77jährigen war eine Sensation. Danach leitete das Konzil einen Prozeß ein, der von vielen als radikale Wende verstanden und als Bruch mißverstanden wurde, wie Benedikt XVI. im Dezember sagte, der heute am gleichen Tag in der gleichen Basilika feierlich die Veröffentlichung seiner ersten Enzyklika zelebrieren wird.
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Brünnhilde, ein Waschbrett

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Links und rechts ein Schminktisch mit Glühbirnen, auf der Bühne im Dunkel gleißende Neon-Objekte, ein Rad, eine Spirale, Leuchtwände, eine Kirche, die sich zum Kreuz hebt. Und der Venusberg als rotglühendes "Crazy Horse" mit Showgirls an der Stange und einem paarungsbereiten Minotaurus. Verkörpert von einem echten Pornodarsteller mit der wohl ersten Erektion auf einer Opernbühne.
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Flamen haben mit Deutschen mehr gemein als mit Franzosen

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Größte Bevölkerungsgruppe in Belgien stammt laut Gentest von Germanen ab - Doktorarbeit an der Universität Antwerpen
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Verheerende Seuche im antiken Athen identifiziert

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Ausgrabung zeigt: Typhus kostete rund ein Drittel der damaligen Bevölkerung das Leben
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Neuer Hinweis auf rätselhaftes Goldland

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Ägyptische Funde weisen auf Land "Punt" hin - Überreste von Booten als Indizien für regen Seehandel
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Schatzsuche vor Gibraltar gestoppt

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Spanien: Auflagen nicht eingehalten - großer Goldschatz im Wrack auf dem Meeresgrund vermutet
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Die Anfänge der europäischen Druckgraphik

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Gemeinsam mit der National Gallery of Art in Washington präsentiert das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg erstmals die Geburt des frühesten europäischen Massenmediums: des Holzschnitts. Er machte es im 15. Jahrhundert Menschen aller Schichten möglich, Bilder zu besitzen. Mit hochkarätigen Leihgaben aus den großen europäischen und amerikanischen Sammlungen gibt die Ausstellung einen faszinierenden, so noch nie gezeigten Einblick in die Frühgeschichte der Druckgraphik.
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Götter, Meer und Plündereien

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Der Strand mit dem treffenden Namen heißt Paradise Cove, Paradiesbucht. Beim unschuldigen Schlendern über privates Gelände kommt man aus dem Staunen nicht heraus, denn hier präsentiert sich, geballt wie wohl nirgendwo sonst auf der Welt, die Supermacht des Geldes. Kulisse folgt auf Kulisse, so wie alles in dieser grell-gigantischen Stadt nicht für die Ewigkeit gebaut zu sein scheint. Der Strandläufer passiert zahllose Zeitzonen, Palladio inspirierte Schlößchen, ausladende Bungalows aus den siebziger Jahren, glitzernd-kühle Gehry-Fassaden, Hockneyblaue Pools in irrwitziger Nähe zum Ozean. Nach Harmonie sucht offenbar kaum einer.
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Eine Heine Nachtmusik

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Nichts gegen Mozart, auch nicht zu seinem 250. Geburtstag auf sämtlichen Fernsehkanälen und Radiowellen. Aber es war doch eine willkommene Abwechslung, daß es dem ZDF gelang, aus Anlaß des 150. Todesjahres von Heinrich Heine noch einmal das "Literarische Quartett" zusammenzurufen - auf eine Insel der Bücherseligen im reißenden Notenstrom. Man fühlte sich sicher und aufgehoben: Schließlich stammt garantiert keine der mehr als 10 000 Heine-Vertonungen von Wolfgang Amadeus.
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Ohrenschmalz offenbart genetische Unterschiede

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Die Wiege der Menschheit stand einst in Afrika. Von dort aus verbreitete sich der Homo sapiens vor etwa 100 000 Jahren und trat seinen weltweiten Siegeszug an. Im Verlauf der Evolution veränderten sich seine Gene leicht, so daß sich heute auch regionale Unterschiede im Genom finden. Oft stehen Krankheiten damit in Zusammenhang, nun haben japanische Forscher ein harmloses Beispiel gefunden. Ausgerechnet im Gehörgang hat ein Team der Universität in Nagasaki nun neue Hinweise für die Wanderbewegungen des Menschen entdeckt: Die Konsistenz von Ohrenschmalz ist in Asien anders als in Afrika, weil auf Chromosom 16 ein Gen mutierte.
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Die Erkenntnisse von Nikolaus Kopernikus führten den Menschen näher an Gott heran

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Wenn von der "Kopernikanischen Wende" die Rede ist, scheinen sich alle auszukennen. Bekanntlich hat der Domherr Nikolaus Kopernikus im 16. Jahrhundert den Vorschlag gemacht, die Rolle von Sonne und Erde zu tauschen und unseren Planeten auf eine Umlaufbahn um den strahlenden Stern zu schicken. Wie es aussieht, hat er damit dem Menschen die zentrale Stellung im Universum geraubt und ihn statt dessen mehr an den Rand bugsiert. So sah es jedenfalls Sigmund Freud, der das, was Kopernikus vorgeschlagen hat, als eine der Beleidigungen beschrieb, die die Wissenschaft dem Menschen zugefügt habe. Als weitere Beleidigung hat Freud die Darwinsche Idee der Evolution bezeichnet, die dem Menschen seine Position als Krone der Schöpfung geraubt habe.
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Der wahnsinnige Kaiser

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Das Geschichtsbild des römischen Kaisers Caligula ist geprägt von Schilderungen über Prunksucht und Grausamkeit gegenüber dem politischen Gegner. Heute ist umstritten, inwieweit die Darstellung eines wahnsinnig gewordenen Herrschers über das mächtige Weltreich der Antike zutrifft. Vor 1965 Jahren wurde Caligula ermordet.
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"Museen vernichten die Geschichte unserer Erde"

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Es ist alles nur geklaut, sagt Oscar White Muscarella. Ein Gespräch mit dem Antiken-Experten des Metropolitan Museum of Art über den Alltag in seiner Branche: Raub, Schmuggel und Zerstörung
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Seeschlacht um Milliarden-Goldschatz der "Sussex"

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Als das britische Kriegschiff "Sussex" 1694 vor Gibraltar sank, riss es einen riesigen Goldschatz mit in die Tiefe. Um dessen Bergung ist jetzt ein diplomatischer Streit entbrannt. Spanische Boote behindern das von Großbritannien eingesetzte Bergeteam bei der Arbeit.
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400 Jahre altes Anatomie-Lehrbuch restauriert

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Das Österreichische Staatsarchiv hat ein 400 Jahre altes Anatomie-Lehrbuch der Medizinischen Universität Wien restauriert. Staatsarchiv-Generaldirektor Lothar Mikoletzky übergab am Dienstag das Werk "De humani corporis fabrica libri septem" von Andreas Vesal aus dem Jahr 1555 dem Rektor der Medizinischen Universität Wien, Wolfgang Schütz.
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(C) Daniel Oswald