Tonkrieger in Münster

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Chinesische Tonkrieger wachen in den Münster-Arkaden. Die lebensgroßen Figuren weisen Besuchern den Weg zu einer Ausstellung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) über erfolgreiche chinesisch-deutsche Forschungskooperationen.
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Zahn der Zeit nagt am alten Preußen

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Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten – verantwortlich für Erhalt und Betrieb der wichtigsten Bau- und Kulturdenkmäler aus preußischer Zeit in Berlin, Potsdam und Umgebung – hat ihr Veranstaltungsprogramm für 2006 vorgestellt. Unter dem Motto „Marmor, Stein und Eisen bricht...“ wollen die Verantwortlichen dieses Jahr vor allem auf den besorgniserregenden Verfall von Bausubstanz an vielen Schlössern und Gärten zwischen Havel und Spree aufmerksam machen.
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Mahler-Enkelin fordert von Österreich Rückgabe eines Munch-Gemäldes

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Nach der Niederlage im Streit um fünf berühmte Bilder von Gustav Klimt kommt auf Österreich ein weiteres Restitutionsverfahren zu: Marina Mahler, die Enkelin von Alma Mahler-Werfel, fordert jetzt erneut die Rückgabe des Gemäldes "Sommernacht am Strand" von Edvard Munch, das - wie die Klimt-Bilder - bisher in der staatlichen Galerie Belvedere in Wien hängt. Notfalls werde sie Österreich vor Gericht bringen. Der österreichische Kunstbeirat, der über die Rückgabe von Kunstwerken entscheidet, die während der NS-Zeit enteignet wurden, hatte die Rückgabe 1999 abgelehnt.
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Antike Handschriften und Weltkarten in Wien

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Bedeutende Handschriften, antike Weltkarten und historische Schriftrollen werden von 7. bis 12. März im Van Swieten Saal der Österreichischen Nationalbibliothek zu sehen sein. Bei den Werken handelt es sich um Faksimiles des darauf spezialisierten spanischen Verlages M. Moleiro Editor mit Sitz in Barcelona. Ausgestellt werden unter anderem der "Kodex von Girona", die Bibel Ludwigs des Heiligen oder auch der Weltatlas von Diogo Homem aus dem Jahr 1565.
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Frankreich gedenkt der "Hölle von Verdun"

News in Der Erste Weltkrieg 8 Kommentare »
Mit dem Namen Verdun verbinden Deutsche und Franzosen auch 90 Jahre nach der Schlacht die Schrecken des Krieges. Bei der fast zehn Monate dauernden Schlacht starben auf beiden Seiten der Front rund 700.000 Soldaten. In den kommenden Monaten will Frankreich den Opfern des Stellungskriegs mit zahlreichen Veranstaltungen gedenken.
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Archäologie Land Niedersachsen - Ausstellung im Helms-Museum

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Bis zum 09. Juli 2006 zeigt das Helms-Museum zum 25-jährigen Jubiläum des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes die Sonderausstellung „Archäologie Land Niedersachsen". Thematisch spannt die Ausstellung einen Bogen von den ältesten Holzspeeren der Welt aus den Fundstellen des Urmenschen Homo erectus in Schöningen bis hin zu Ausgrabungsfunden der modernen Zeitgeschichte.
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Vielleicht doch zu retten

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Gemessen an ihren Forschern, ist die deutsche Geschichtswissenschaft eine blühende Disziplin. «Es gab wohl nie so viele ausgebildete und sehr gut ausgebildete Historiker wie gegenwärtig», urteilte kürzlich Michael Stolleis über sein Fach. Doch vielleicht täuscht ja die Pracht der Blüten darüber hinweg, dass der Zweig, der sie trägt, bereits am Verdorren ist? Auf die Gärtner ist kein Verlass.
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Saladin und die Kreuzfahrer

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Ab dem 5. März dieses Jahres zeigt das Landesmuseum für Natur und Mensch in Oldenburg eine beachtenswerte Ausstellung: „Saladin und die Kreuzfahrer“ lautet der Titel der Schau, für die 220 Exponate aus Museen des Vorderen Orients und den bedeutendsten europäischen Sammlungen zusammengestellt wurden (u. a. Louvre, El Escorial, British Museum, Rijksmuseum). Die Sonderausstellung im hohen Norden, die in fünf Themenblöcke unterteilt ist, vereint erstmals Ausstellungsstücke aus dem Umfeld der Kreuzfahrerstaaten zusammen mit Objekten aus der islamischen Welt.
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Freies Spiel der Phantasie

News in Kunstgeschichte 1 Kommentar »
Mit seinen "modellierten Gedanken" eröffnete der Bildhauer Auguste Rodin vor hundert Jahren Spielräume für die Phantasie. Der Mann, der sich als "Brücke zwischen gestern und morgen" verstand, bezog das im Werden Begriffene zur Ausdruckssteigerung in sein Werk ein. Folgerichtig waren auch seine selbstkonzipierten Ausstellungen Ateliersituationen nachempfunden: der schöpferische Prozeß wurde zum Ausstellungsgegenstand.
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Lossau: Die Vorfahren lebten in Brandenburg an einem See mit Elchen

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Der Familienname Lossau ist ein Herkunftsname, das heißt, er leitet sich ab vom Namen des Ortes, aus dem der erste Namensträger stammt. Lossau ist eine eingedeutschte Form des slawischen Ortsnamens Lossow bei Frankfurt an der Oder. Die Geschichte dieser Siedlung reicht bis in die Bronzezeit zurück, bis etwa 1300 vor Christus. Funde aus dieser Zeit sind im Museum für Ur- und Frühgeschichte in Potsdam und im Museum Viadrina in Frankfurt (Oder) zu sehen.
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Zeitung: 10.000 Jahre alte Grabstätten in Polen entdeckt

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In Polen sollen Archäologen nach einem Zeitungsbericht fünf der ältesten Gräber Europas freigelegt haben. Die etwa 10.000 Jahre alten Grabstätten lägen in nacheiszeitlichen Dünen in dem Dorf Dwreca in Zentralpolen, berichtete das Blatt "Rzeczpospolita daily" am Donnerstag. Darin seien die Überreste von einer jungen Frau, einem Baby und von zwei Kindern gefunden worden, wurde die Archäologin Marian Marciniak zitiert. Ein männlicher Jugendlicher habe aufrecht - wie auf einem Stuhl oder Thron - daneben gesessen.
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Wrack eines knapp 700 Jahre alten Schiffes in Stockholm gefunden

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Archäologen haben im Schlamm eines Kanals mitten in Stockholm ein Schiffswrack aus dem 14. Jahrhundert entdeckt. Wie das Nationale Schifffahrtsmuseum am Donnerstag mitteilte, dürfte das Lastschiff 1390 auf den Grund des Riddarfjarden mitten in Schwedens Hauptstadt gesunken sein. Erbaut wurde es den Angaben zufolge zwischen 1350 und 1370.
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Geheimnisumwitterte Illyrer in Wels

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Mit dem geheimnisumwitterten Volk der Illyrer beschäftigt sich von 9. März bis 15. August eine Sonderausstellung im Stadtmuseum Wels. Die 300 gezeigten Exponate aus Gold, Silber, Bronze, Glas, Keramik und Stein sind Leihgaben der Republik Albanien. Zusammengestellt wurde die archäologische Schau von der Akademie der Wissenschaften in Albanien, dem Institut für Ur- und Frühgeschichte in Wien und dem Landesmuseum Asparn an der Zaya in Niederösterreich.
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Woher stammen die Menschen in Mittelasien?

News in Frühzeit des Menschen 1 Kommentar »
Wo kommen die zahlreichen in Mittelasien und dem Kaukasus lebenden Bevölkerungsgruppen her? Mit dieser spannenden Frage beschäftigt sich jetzt ein Internationales Forscherteam aus Deutschland, Großbritannien und Usbekistan. Der Genpool der Bevölkerungsgruppen jener Region - soviel ist bekannt - weist eine große Diversität auf; es lassen sich Komponenten sowohl eindeutig europäischer als auch asiatischer Herkunft nachweisen.
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G’schichten aus der Wiener Vorstadt

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Aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums des Staatsvertrags von 1955, der für Österreich die vollständige Souveränität bedeutete, veranstaltete die Wiener Designergruppe „microgiants industrial design gmbh“ im vergangenen Jahr eine großangelegte Interviewaktion zur Dokumentation eines halben Jahrhunderts österreichischer Geschichte. In vier Wochen wurden an mehreren Orten mehr als 300 Interviews gesammelt, die nun dokumentiert und ediert in einer besonderen Ausstellungsform gezeigt werden.
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Aus der Pionierzeit des Volkssports Nummer eins

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Die Fußball-Weltmeisterschaft in diesem Sommer wirft ihre Schatten voraus: Als Einstimmung auf das sportliche Weltereignis veranstaltet die Nationale DFB Kulturstiftung als Teil des offiziellen Rahmenprogramms zur WM eine Ausstellungstournee durch mehrere Städte mit 100 historischen Fotografien aus der Frühzeit des Fußballs von 1900 bis 1940. Die Schau möchte dabei weniger historisch bedeutsame Spiele dokumentieren, sondern vielmehr die entscheidenden Faktoren des Fußballs überhaupt in den Mittelpunkt rücken: wichtige Spielszenen, körperlicher Einsatz und Emotionen innerhalb wie außerhalb des Spielfeldes.
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Kunst hinter Klostermauern

News in Kunstgeschichte 1 Kommentar »
Drei sehr verschiedene Sonderausstellungen bilden die Höhepunkte des diesjährigen Programms des Neuen Klosters in Schussenried (Oberschwaben). Die großzügigen Räume und der sehenswerte Bibliothekssaal des ehemaligen Prämonstratenserklosters bilden dabei die Kulisse für die Ausstellungen, die ein breites Spektrum umfassen.
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600 Jahre altes Schiffswrack entdeckt

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Nur durch Zufall haben Experten in Schweden einen phantastischen Fund gemacht: Bei Arbeiten für einen S-Bahn-Tunnel entdeckten sie ein mehr als 600 Jahre altes Lastschiff: in einer Bucht in Stockholm.
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"An Stelle der Revolution kam Napoleon"

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Vor 200 Jahren unterlag Preußen der französischen Armee. Mit der Niederlage stellte sich auch die Frage nach einer deutschen Identität. Der damalige Epochenbruch zeigt heute noch Wirkung, meint der Historiker Jörn Leonhard
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Die Titel des Papstes

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Papst Benedikt XVI. will kein "Patriarch des Westens" mehr sein und verzichtet künftig auf diesen von seinen Vorgängern verwendeten Titel. Zum besseren Verständnis dieser Nachricht ist ein kleiner Ausflug in die Geschichte notwendig, zuerst ins Jahr 380. Damals machte Kaiser Theodosius I. das christliche Credo von Nizäa zum Pflichtbekenntnis aller Untertanen Roms. Zwölf Jahre später ließ derselbe Kaiser jeden heidnischen Kult verbieten. Zwei Jahre später vereinigte er noch einmal das ganze Römische Weltreich, bevor das Imperium nach seinem Tod 395 endgültig in zwei Teile auseinander brach.
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Das längste Kulturdenkmal Deutschlands

News in Das Römische Reich 2 Kommentare »
Limes: Was von der Sperranlage der Römer übrigblieb, ist heute Unesco-Erbe. Als eine der ersten Grenzen Europas symbolisierte der 550 Kilometer messende Wall Größe und Macht.
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Verloren geglaubt – zurück in Dresden

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Manchmal ereignen sich Dinge, die nicht zu hoffen waren. Durch Vermittlung von Stefan Günther, Geschäftsführer des Dresdener Kunstauktionshauses Günther, und mit finanzieller Unterstützung des Vereins Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden e.V. konnte Anfang des Jahres 2006 ein seit 1945 verloren geglaubtes Werk der Gemäldegalerie Alte Meister in die Sammlung zurückgeführt werden.
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Krieg, Sex und Gewalt

News in Kunstgeschichte 1 Kommentar »
Im Oktober 1915 kommt Max Beckmann nach Frankfurt, klingelt mitten in der Nacht bei Freunden und bittet um Asyl. Er ist erst 31 Jahre alt und doch am Ende seiner Kräfte. Er hat sich längst als Maler durchgesetzt, hat Preise bekommen, in Amerika ausgestellt und die Berliner Sezession geleitet. Aber 1914 ließ er sich als freiwilliger Sanitätssoldat hinter die Fronten des Ersten Weltkriegs schicken. In Ypern erlebt er eine der mörderischsten Schlachten: "Seltsam unwirkliche mondgebirgsartige Städte sind da entstanden. Tote werden an uns vorbeigeschleppt, einen Franzosen, der halb aus seinem Grab heraussah, habe ich gezeichnet." Im Herbst 1915 bricht er zusammen, wird beurlaubt und rettet sich nach Frankfurt.
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Karten, Kodizes und ein Sportbuch aus der frühen Neuzeit

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Bedeutende Handschriften, antike Weltkarten und historische Schriftrollen sind von 7. bis 12. März im Van Swieten Saal der Österreichischen Nationalbibliothek zu sehen. Bei den Werken handelt es sich um Faksimiles des darauf spezialisierten spanischen Verlages M. Moleiro Editor.
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Präkolumbianische Höhlenmalereien in Chile entdeckt

News in Lateinamerika | Altamerikanische Kulturen 1 Kommentar »
Archäologen finden über 40 Wandbilder und Walknochen in Grotte auf der Insel Madre de Dios
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Die griechische Insel Delos "sendet einen Notruf"

News in Archäologie 5 Kommentare »
Fast alle antiken Monumente auf Delos müssen dringend restauriert werden. Im Altertum galt die Kykladen-Insel den Griechen als Heiligtum, sie war dem Gott der Sonne und des Lichtes Apollon gewidmet.
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Weisheitszähne schwächelten schon in Altsteinzeit

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Weil sie Probleme bereiten, müssen Weisheitszähne heutzutage häufig gezogen werden. Doch bereits vor 15.000 Jahren kämpften Menschen mit stecken gebliebenen Kauwerkzeugen, wie die Untersuchung eines Frauenskeletts aus der Altsteinzeit ergab.
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Nutzung von Feuer förderte die Evolution des Homo sapiens

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Genetisch unterscheiden sich Menschen kaum von Schimpansen, aber dennoch sind sie sehr verschieden. Wissenschaftler um Yoav Gilad von der Universität Chicago erklären nun in "Nature", daß es weniger auf die Zahl der abweichenden Gene ankomme, sondern darauf, wie die Gene arbeiten.
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Osterinseln spät besiedelt

News in Australien und Ozeanien 2 Kommentare »
Die Datierung von neuen archäologischen Funden und Bodenproben zeigt, daß die Besiedlung der Osterinseln erst um 1200 n. Chr. stattgefunden hat und nicht schon zwischen 400 und 1000 n. Chr.
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Was ein Ereignis zur Katastrophe macht

News in Geschichte der Naturwissenschaften 2 Kommentare »
Schneechaos und Vogelgrippe sind die aktuellen Stichworte, die in Bevölkerung und Medien zu der Frage führen, ob es sich hierbei um zufällige Launen der Natur handelt oder ob sich der Kosmos gegen die Menschheit wendet. Doch Katastrophen von teilweise apokalyptischer Dimension hat es in der Geschichte immer wieder gegeben. Wie Menschen verschiedener Kulturen und Epochen solche Ereignisse deuteten und bewältigten und welche Rückschlüsse auf aktuelle Probleme des Katastrophenmanagements daraus zu ziehen sind, untersucht ein Netzwerk von Nachwuchswissenschaftlern unter Federführung von Dr. Gerrit Schenk vom Historischen Institut der Universität Stuttgart sowie seines Züricher Kollegen Dr. Franz Mauelshagen.
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Rauten regieren Rechen

News in BRD | DDR 11 Kommentare »
So richtig angefreundet haben sich Franken und Bayern auch nach 200 Jahren nicht. Viele Franken betonen nach wie vor gerne ihre Eigenständigkeit. Dabei sind sie mit Bayern schon seit Napoleons Zeiten in einem Staat zusammengefaßt. 1806 zum Königreich aufgewertet, wurden dem bisherigen Kurfürstentum umfangreiche Gebiete des alten fränkischen Reichkreises, besonders aber der Reichsstadt Nürnberg, zugeschlagen. Das wechselvolle Zusammenleben der beiden Landesteile in den vergangenen zwei Jahrhunderten beleuchtet nun eine große Landesausstellung vom 4. April bis 12. November 2006 unter dem Titel „200 Jahre Franken in Bayern“ im Museum Industriekultur/Nürnberg.
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Sehnsucht nach der Bürgerlichkeit

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Der Wind pfiff wieder einmal durch die Berliner Straßen, daß man gar nicht anders konnte, als an Jakob van Hoddis zu denken und sein Gedicht "Weltende": "Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut, in allen Lüften hallt es wie Geschrei. Dachdecker stürzen ab und gehen entzwei und an den Küsten - liest man - steigt die Flut". Und spült immer mehr tote Schwäne an Land, könnte man aktuell ergänzen.
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Geschichte als Event

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Es ist zur Zeit viel von einer neuen Bürgerlichkeit die Rede, die wieder deutsche Salons oder Foyers erobert. Als ein Beleg dafür wird die Zunahme mäzenatischer Stiftungen genannt. Oder auch das böse Bild von den neuen Klassenschranken, die der Neoliberalismus angeblich errichtet und hinter denen sich die neuen Bourgeois einrichten. Beide Argumente haben gemeinsam, daß sie sich von wirtschaftlichen Zahlen ableiten, getreu dem Marxschen Credo, nach dem das Sein das Bewußtsein bestimmt.
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Bader: Vorfahren hatten Heilberuf

News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie 2 Kommentare »
Wer Lasser oder Schräpler heißt, weiß in der Regel wohl nicht, daß sein namengebender Vorfahr einen Heilberuf ausgeübt hat. Die Lasser (etwa 400 Namensträger) und Schräpler (etwa 350) waren keine Ärzte. Schon im ausgehenden Mittelalter, als diese Familiennamen entstanden, gab es studierte Leute, die sich Medicus, Physikus oder Chirurgicus nannten. Aber sie waren selten und teuer und im Falle eines Falles weit weg. Wer ein Wehwehchen hatte, ging zum Bader, und der durfte auch bei schlimmeren Verletzungen helfen. Der Bader war eine Art Wundarzt, es war ein Beruf, den man in zwei oder drei Jahren erlernen konnte.
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Das große Versprechen

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Vor 150 Jahren wurde die Türkei in das Konzert der europäischen Mächte aufgenommen. Zur selben Zeit entwickelte sie ein erstaunliches Reformprogramm.
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200 Jahre 68

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Axel Kuhn und Jörg Schweigard rekonstruieren die erste deutsche Studentenbewegung zur Zeit der Französischen Revolution – Schelling, Tieck und Beethoven waren auch dabei.
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Reformstau im Drachenboot

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Die Wikinger waren die größte Seemacht des frühen Mittelalters. Als Plünderer, Händler und Pioniere legten sie sich in die Riemen, wenn Profit lockte. Im dänischen Roskilde sind Archäologen den vergessenen Künsten ihrer Vorfahren auf der Spur.
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500 Jahre Vatikanische Museen

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Die Vatikanischen Museen feiern heuer ihren 500. Geburtstag. Sie beherbergen jene Schätze aus christlichen und vorchristlichen Zeiten, die die kunstsinnigen römischen Päpste im Laufe der Jahrhunderte zusammengetragen haben.

Ein Rundgang durch die insgesamt sieben Kilometer langen Säle mit Blick auf Meisterwerke von Michelangelo, Raffael und anderen Größen der Kunstgeschichte zählt für Rombesucher zu den Pflichtterminen.

Nicht weniger als vier Millionen Menschen werden in diesem Jahr die Vatikanischen Museen besuchen. Ein Höhepunkt des Museen-Jubiläums: Am 16. März öffnet das neu gestaltete "Museo Cristiano" seine Pforten.
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Ein Buch, das alle haben – der Kalender

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Mit der Publikation eines Buches wird jetzt im Seminar für Religionswissenschaft der Universität Erfurt ein langjähriges Forschungsunternehmen zur europäischen Kalendergeschichte abgeschlossen. Fasziniert von der Konstanz des Kalenders mit seinen Monatsnamen und Monatslängen seit der Antike hat Prof. Jörg Rüpke die Geschichte des Kalenders als graphische Darstellung und gesellschaftliches Steuerungsinstrument neu aufgerollt.
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Weitere Löwenkopf-Statuen entdeckt

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Wenige Tage nach dem Fund von sechs Statuen der Göttin Sekhmet in der ägyptischen Stadt Luxor haben Archäologen 17 weitere Sekhmet-Skulpturen ausgegraben. Die Figuren aus schwarzem Granit sind knapp zwei Meter hoch.
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Antike Stätten auf Insel Delos gefährdet

News in Antikes Griechenland 1 Kommentar »
Fast alle antiken Monumente auf Delos müssen dringend restauriert werden. Im Altertum galt die Kykladen-Insel den Griechen als Heiligtum, sie war dem Gott der Sonne und des Lichtes Apollon gewidmet. Nach Archäologenschätzungen sind für Sanierungsarbeiten mindestens 20 Millionen Euro notwendig. Seit der Entdeckung der antiken Ruinen Ende des 19. Jahrhunderts seien keine nennenswerten Restaurierungen durchgeführt worden. "Die Insel sendet einen Notruf, sagte der Archäologe Demosthenes Ziro.
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Nationalismus im Mittelalter?

News in Geschichtsmedien und Literatur 4 Kommentare »
Es gibt Dissertationen, die zwar fachlich korrekt, aber so pflichtschuldig verfasst sind, dass nicht nur der Leser, sondern auch das behandelte Objekt in Mitleidenschaft gezogen wird. Und es gibt Dissertationen, die zwar übers Ziel hinausschiessen, aber von einem intellektuellen, auch den Leser fesselnden Engagement durchdrungen sind, das letztlich ihrer Sache zugute kommt.
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Die Schamanen von Göbekli Tepe

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Tonnenschwere, zwölftausend Jahre alte Rätsel: Der Archäologe Klaus Schmidt gräbt im Südosten der Türkei die ältesten Steintempel der Welt aus. Dagegen sind die Pyramiden Neubauten!
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Weitgespannter Bogen

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Der im letzten Jahr verstorbene Latinist Manfred Fuhrmann hat die hier anzuzeigende, an Studenten und Gymnasiallehrer gerichtete «Geschichte der römischen Literatur» auf die Ära der heidnischen Autoren konzentriert.
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Die Entstehung des Alpenmythos

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Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts galten die Schweizer vor allem als blutrünstige Söldner oder grobschlächtige Bauern und ihre Berge als ungastlich und wild. Zwischen 1770 und 1830 wandelte sich dieses Bild völlig. Es bildete sich nun in den Reiseberichten ein positiver Alpenmythos aus, der dann auch zu einem wesentlichen Bestandteil des Schweizer Selbstbildes wurde. Diesem Prozess widmete der Lausanner Romanist Claude Reichler 2002 eine Monographie, die jetzt auch auf Deutsch vorliegt.
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Solidarität zwischen „Erbfeinden“

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Courrières nahe der Stadt Lens in Nordfrankreich (Département Nord-Pas de Calais) am 10. März 1906: 1425 Bergleute befinden sich gerade in der weitverzweigten Zeche unter Tage, als eine gewaltige Explosion das Gelände erschüttert. Die ungeheure Detonation sorgt für eine der größten Katastrophen der europäischen Bergbaugeschichte. Insgesamt 1099 Kumpel verlieren ihr Leben: sie werden durch die Wucht der Kohlenstaubexplosion zerfetzt, verbrennen durch die Hitze der Explosionsflamme oder ersticken kurz darauf an den giftigen Schwaden. Das kleine Courrières erlangt in jenen Tagen weltweit traurige Berühmtheit, denn nicht nur über tausend meist junge Männer sind plötzlich aus dem Leben gerissen worden; Hunderte Familien betrauern ihre Söhne, Brüder oder Familienväter und verlieren damit auch ihre Existenzgrundlage.
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Restaurierte „Festdekoration“ als Ausstellungs-Höhepunkt

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Die Bayerische Schlösserverwaltung restauriert für die große Sonderausstellung „Bayerns Krone 1806 - 200 Jahre Königreich Bayern“ eine 14 Meter lange Festdekoration in der Münchner Residenz. Die Festdekoration wird bei der Ausstellung erstmals in voller Pracht der Öffentlichkeit präsentiert. Dass es dieses Gemälde aus dem Jahr 1814 überhaupt noch gibt, ist eine kleine Sensation. Festdekorationen waren ursprünglich nur für einmaligen Gebrauch gedacht. Erhalten blieb neben dem 14 Meter langen Gemälde auch ein neun Meter langer Abschnitt eines zweiten Transparentgemäldes.
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Vom Ursprung der Kulturkriege

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Den "Krieg der Kulturen" hat nicht Samuel Huntington erfunden. Vom "guerre des cultures" spricht Julien Benda in seinem 1927 erschienenen Buch "La Trahison des Clercs" (Der Verrat der Intellektuellen). "Daß der politische Krieg den Krieg der Kulturen impliziert, ist eine Erfindung unserer Zeit", schreibt Benda, "und sichert ihr einen herausragenden Platz in der Moralgeschichte der Menschheit. Heute stellt jedes Volk selbstverliebt seine ganze ,Kultur" allen anderen Völkern entgegen."
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Das Erbe der Gejagten

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Evolutionsforscher denken um. Nicht Jagdglück hat den Menschen geprägt, sondern Angst vor der Bestie. Dieses Gefühl bestimmt uns bis heute.
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Pforzheimer Preziosen

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Im Jahr 1767 wurden in Pforzheim die Grundlagen gelegt: Ein Vertrag zwischen dem Markgrafen Karl Friedrich von Baden und dem französischstämmigen Uhrenhändler Jean François Autrun über die Errichtung der ersten örtlichen Uhrenmanufaktur markiert den Beginn des Aufstiegs des Ortes zur Schmuck- und Goldstadt. Der Kontrakt, der später auf die Herstellung feiner Stahlwaren, Juwelen und Kleinodien ausgedehnt wurde, war verantwortlich für die bis heute gebliebene Ausnahmestellung als internationales Zentrum des Schmuckhandwerks.
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Chemikalienfund: "Grabkammer" war Mumifizierungssaal

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Eine im vergangenen Monat in Luxor entdeckte vermeintliche Grabkammer soll in Wirklichkeit ein Raum zur Mumifizierung der toten Pharaonen gewesen sein. Die ägyptische Altertümerverwaltung erklärte am Montag in Kairo, darauf deuteten unter anderem Chemikalien hin, die in dem vier mal vier Meter großen unterirdischen Raum, der im Tal der Könige liegt, gefunden worden seien. Diese Stoffe seien in mit Gips und Ton verschlossenen Gefäßen aufbewahrt worden.
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Die Öko-Katastrophe der Osterinsel kam schnell

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Als der Niederländer Jakob Roggeveen im Jahr 1722 mit drei Schiffen die abgelegene Osterinsel (benannt nach dem Tag ihrer "Entdeckung") erreichte, fand er ein im Vergleich zu anderen pazifischen Inseln ödes Stück Land vor: Den beeindruckenden Tempeln und "Moai"-Steinfiguren, die die Osterinsel berühmt gemacht haben, standen erodierte Böden, Nahrungsmittelmangel und eine darbende Urbevölkerung gegenüber.
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Antike Siedlung in Israel entdeckt

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Israelische Archäologen haben in Kana (nördlich von Narzareth) eine Siedlung aus der Zeit König Salomos ausgegraben, wie israelnetz.de berichtet. Neben Gebäuderesten konnten auch Teile Stadtmauer aus dem 10. Jh. v. Chr. freigelegt werden.
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Spezielle Funde bei Grabungen am römischen Gutshof in Dietikon

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Bei laufenden Ausgrabungen der Kantonsarchäologie Zürich am römischen Gutshof in Dietikon sind einige besondere Funde zum Vorschein gekommen. Der Höhepunkt der Grabung bildet die Entdeckung zweier gut erhaltener Bronzefiguren: eine kleine Büste eines glatzköpfigen Mannes mit einem erigierten Penis auf dem Schädel sowie eine Statuette der Göttin Minerva.
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Neandertaler hatte Pausbacken

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Der Neandertaler hatte nicht nur einen flacheren Schädel und ein fliehendes Kinn: Auch deutliche Pausbacken unterschieden ihn von heute lebenden Menschen. Dies zeigt die Rekonstruktion eines Neandertalerschädels, die einem Forschungsteam aus Deutschland und der Schweiz nun gelungen ist.
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Geschlechtskorrektur bei Moorleiche

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"Das Mädchen von Windeby" war eigentlich ein Bub, ergab eine anthropologische Untersuchung
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"Ötzis Vorfahrin": Jungsteinzeitliches Skelett bei Bozen entdeckt

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Sensations-Fund dürfte 6.000 bis 7.000 Jahre alt sein - Landesamt für Bodendenkmäler hofft auf weitere Entdeckungen
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Der Geist der Samurai

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Im Jahr 1274 segeln die Mongolen mit einer gewaltigen Flotte nach Japan. Den Invasoren stellen sich gepanzerte Samurai entgegen: adelige Krieger, die nach alter Tradition mit Schwert und Bogen kämpfen. Doch gegen die Waffen und die neuartige Taktik der Angreifer haben sie keine Chance - bis ihnen die Götter zur Hilfe kommen.
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Über die Grabungen in Hattusa, der Hauptstadt der Hethiter

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Vor 100 Jahren begannen deutsche Wissenschaftler in Zentralanatolien mit der Ausgrabung von Hattusa, der Hauptstadt der Hethiter. Die rund 30.000 Keilschrifttafeln, die dort seitdem gefunden wurden, haben das Geschichtsbild der Späten Bronzezeit in Vorderasien wesentlich mitbestimmt. Bei einer Tagung an der Uni Würzburg liefern nun mehrere Ausgräber aus erster Hand Informationen über aktuelle Ergebnisse.
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Amerikaner wider Willen?

News in USA | Kanada Noch keine Kommentare »
Benjamin Franklin (1706-1790) ist schwer auf einen Nenner zu bringen: Politiker und Gründervater der USA, umtriebiger Diplomat bei Hofe, findiger Wissenschaftler und Erfinder des Blitzableiters, erfolgreicher Geschäftsmann und Mitgründer der ersten amerikanischen Universität. Am 17. Januar 2006 jährte sich sein Geburtstag zum 300. Mal, und in den USA erinnert man sich an ihn mit Gedenkveranstaltungen und Ausstellungen.
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Zünftiges Bayern

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„Laptop und Lederhose“ – mit dem einprägsamen Slogan warb Bayern lange für sein traditionsbewußt-modernes Erscheinungsbild. Die Wirtschaft im Freistaat muß den Spagat zwischen Althergebrachtem und High-Tech beherrschen. Besonders das Handwerk war in Bayern im Laufe der Jahrzehnte tiefgreifenden Veränderungen ausgesetzt. Im Rahmen der Gedenkfeiern zum 200. Jubiläum des bayerischen Königreichs erinnert eine Ausstellung im Deutschen Museum in München an die Rolle und die Entwicklung des Wirtschaftszweiges in den letzten zwei Jahrhunderten.
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Große Wissensoper

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Klaus Albrecht Schröder, der Direktor, äußerte ein etwas zwiespältiges Kompliment. Die Ausstellung, die nun für sechs Monate - "keine unfreundliche Übernahme" - sein Haus beherrsche, sei so geworden, wie er sie "nie und nimmer gemacht und nie und nimmer zustande gebracht hätte". Beides dürfte stimmen. Eine derartige Schau gab es in der ehrwürdigen Wiener Albertina wirklich noch nie.
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Unsere erste Republik

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Das erste moderne deutsche Parlament stand nicht in Karlsruhe, nicht in Frankfurt, nicht in Bonn und auch nicht in Berlin. Es stand in Mainz. Es ist das Deutschhaus, ein spätbarockes Palais am Rhein, in dem heute der Rheinland-Pfälzische Landtag berät. Dort trat im März 1793 der Rheinisch-Deutsche Nationalkonvent zusammen. Es war der Höhepunkt der Mainzer Republik, die zwar nur kurz währte, immerhin aber das erste demokratische Experiment auf deutschem Boden ist. Ein kleiner Hinweis nur findet sich heute am historischen Ort, denn die Mainzer Obrigkeit ignoriert diesen Abschnitt ihrer Stadtchronik nach Kräften; die Demokratie und ihre Geschichte in Deutschland interessieren dort nicht wirklich.
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Germaine die Große

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Unter ihrem modischen Turban dampfte eines der regsten Gehirne, unter ihrem üppigen Busen pochte eines der glühendsten Herzen Europas. Die fulminante Frau schlief ihr Lebtag lang selten mehr als vier Stunden und raubte durch ihre Wachheit Geliebten, Dichtern, auch Napoleon oft den Schlaf. Auf vitale Weise vereinten sich in ihr Geist und Macht, wenn es, um 1790, über sie hieß: »Die Royalisten empfing sie am Morgen, die Girondisten zum Diner, die Jakobiner zum Souper – und bei Nacht empfing sie jedermann.«
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Die begehrteste Leiche der Welt

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Vor 1800 Jahren verschwand die Mumie Alexanders des Großen. Seither entzündet das Grab des großen Feldherrn die Fantasie von Schatzsuchern, Schriftstellern und Regisseuren. Jetzt wittern Forscher eine neue Spur.
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Juden im Mittelalter: Taufe oder Tod

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Im 11. Jahrhundert sind Speyer, Worms und Mainz geistige und wirtschaftliche Zentren der Juden Mitteleuropas. Doch als der Papst zum Kreuzzug aufruft, stellt schon bald ein aufgehetzter Mob die Juden vor die Wahl: Taufe oder Tod.
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Italienische Forscher entdecken Amykles

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Italienische Archäologen haben in Süditalien offenbar das antike Amykles entdeckt, eine legendäre Gründung der griechischen Göttersöhne Kastor und Pollux. Umfassungsmauern und Keramikreste nahe dem rund 30 Kilometer nördlich von Neapel gelegenen Fondi könnten zu der von Auswanderern aus Sparta errichteten Stadt gehören, berichtete die Tageszeitung La Repubblica am Freitag unter Berufung auf Wissenschaftler aus Bologna und Neapel.
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Kurze Geschichte der Zeit

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Wenn Carl von Linné gefragt wurde, wie spät es sei, so reichte ihm ein Blick auf das Blumenbeet vor seinem Fenster in Uppsala. Das sah aus wie eine Uhr und war 1745 von dem Botaniker reihum mit zahlreichen Kräutern bepflanzt worden. Die Blumenuhr funktionierte, weil Roter Pippau, Schuppenmiere, Mauseohr oder Wunderblume ihre Blüten im Lauf des Vormittags ziemlich pünktlich öffnen und auch nachmittags wieder schließen. Linné habe mit seiner Uhr, so sagt man, bis auf fünf Minuten genau gelegen. Jedenfalls im Sommer.
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Südtiroler "Ötzi" hat Konkurrenten: Vorarlbergs "Götzi"

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Skelett eines Kindes ist 9.500 Jahre alt, somit das älteste aus der Mittelsteinzeit in Österreich
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Das Gold der Himmelsscheibe ist anders

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Eine Forschergruppe will das Gold auf der 3.600 Jahre alten "Himmelsscheibe von Nebra" vollständig analysieren. "Es hat eine völlig andere Zusammensetzung als unser modernes Gold", sagte der Leiter des Curt-Engelhorn-Zentrums für Archäometrie in Mannheim, Ernst Pernicka, am Montag. Bislang sei aber nur bekannt, dass es einen hohen Silberanteil habe, Kupfer und Zinn enthalte und aus dem heutigen Rumänien stamme.
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Buch-Paten gesucht

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An fast keinem Material nagt der Zahn der Zeit so schnell, wie an Papier. Dem natürlichen Alterungsprozess ausgesetzt, setzen diesem Material außerdem chemische und biologische Schäden in Form von Papierzerfall, Schimmelbildung, Bakterienbefall und Insektenfraß zu. Davon wissen die Restauratoren im Rheinischen Amt für Denkmalpflege in Brauweiler ein Lied zu singen. Das Amt, in Trägerschaft des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), bearbeitet ausschließlich in Handarbeit und in einem sehr aufwändigen Verfahren dieses sehr sensible Material und rettet damit wertvolle Dokumente, Bücher, Urkunden vor dem endgültigen Verfall.
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Grundstein für „Quadratestadt“

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Ihren 400. Geburtstag begeht die Stadt an Rhein und Neckar zwar erst nächstes Jahr, doch gibt es bereits 2006 Grund zum Feiern und Erinnern. Am 17. März 1606 legte Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz den Grundstein für die nach ihm benannte Zitadelle Friedrichsburg und die Festung Mannheim, der Vorläuferin des heutigen Schlosses.
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Michelangelos Geburtsort

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In Caprese war man sich seiner Sache sicher: "Michelangelo wurde am 6. März 1475 in Caprese im Casentin als Sproß der alten Familie der Buonarroti Simoni geboren, die in den florentinischen Chroniken seit dem 12. Jahrhundert erwähnt werden." So beginnt Romain Rollands "Michelangelo". So liest man es im vielbändigen Künstlerlexikon "Thieme/Becker". Und so ist es allenthalben überliefert. Schließlich nennt sich die Kommune längst Caprese Michelangelo, um den historischen Moment gebührend herauszustellen.
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Klaus Störtebeker und die Vitalienbrüder

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Mit zusammengebundenen Händen schritt Klaus Störtebeker zur Hinrichtungsstätte auf dem Hamburger Grasbrook, wo sein Kopf unter dem Beil des Henkers fiel. Damit endete die erstaunliche Karriere eines Seeräubers, der die mächtigen Hansestädte jahrelang zur Weißglut getrieben hatte.
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Das Los der Frauen im ältesten Gewerbe

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Die Entstehungsgeschichte dieses Buches ist etwas ungewöhnlich. Der Norweger Nils Johan Ringdal, ein Historiker und Soziologe, begleitete seinen Lebensgefährten, der als Arzt im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation WHO Untersuchungen zu Aids unternahm, viele Jahre auf dessen Reisen. Dabei versuchte Ringdal die gering, aber doch vorhandene Aktenlage über Prostitution zu untersuchen.
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Sarkophag enthielt Illustrationen zu Homer-Epen

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Bauarbeiter haben auf Zypern einen 2.500 Jahre alten Steinsarkophag mit farbigen Illustrationen der Epen Homers entdeckt. Die Darstellungen seien im Hinblick auf das Thema und die verwendeten Farben einzigartig, sagte der Leiter der Archäologiebehörde Zyperns, Pavlos Flourentzos, am Montag. Bislang wurden erst zwei ähnliche Sarkophage auf Zypern gefunden.
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Der verfemte Prinz

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Der Preußenprinz August Wilhelm hatte bislang eine eher schlechte Presse. Wenn überhaupt von ihm die Rede war, dann meist im Zusammenhang mit der verlorenen Schlacht bei Kolin im Siebenjährigen Krieg, nach der August Wilhelm von seinem Bruder, Friedrich dem Großen, die undankbare Aufgabe zugewiesen bekam, das geschlagene Heer aus Böhmen herauszuführen. Das gelang nur unter weiteren Verlusten und brachte den preußischen König dazu, seinem Bruder völliges Versagen zu attestieren. Ein preußisches Lehrstück aus Unterordnung, Pflicht und Konsequenz. Die Kurzfassung des familiären Bulletins will, das August Wilhelm an den Vorwürfen Friedrichs zerbrach und bald darauf an gebrochenem Herzen starb.
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Aufstieg und Herrschaft der „Häuptlinge“ im mittelalterlichen Friesland

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Eigentlich waren alle Friesen im Mittelalter stolz auf ihre Freiheit; doch manche dünkten sich „freier“ als die anderen, weil sie über mehr Macht, mehr Land, mehr Reichtum verfügten. Die „Vitalienbrüder“ wurden für diese Häuptlinge zu höchst willkommenen Partnern.
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Die Schaffung des Herzogtums Nassau vor 200 Jahren

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Für viele deutsche Klein- und Mittelstaaten gilt das Motto, das der Historiker Thomas Nipperdey seiner „Deutschen Geschichte 1800–1866“ voranstellte: „Am Anfang war Napoleon“. Auch Nassau verdankte seinen Aufstieg dem Kaiser der Franzosen – und dem Geschick seiner Staatsmänner, die den Staat durch die Umbruchszeit lavierten.
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Neues Akropolis-Museum soll 2007 fertig sein

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Besucher der Akropolis von Athen müssen sich noch kurze Zeit gedulden: Das neue Museum für das Wahrzeichen der griechischen Hauptstadt wird nach Angaben des griechischen Kulturministeriums 2007 fertig sein.
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Spitzweg in Mannheim geklaut

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Der "Arme Poet" ist weg, der "Liebesbrief" ebenfalls und nun wurde auch noch "Friedenszeit" gestohlen: Carl Spitzwegs Kunst scheint auf Diebe einen ganz besonderen Reiz auszuüben. Nachdem 1989 die beiden Berliner Bilder aus der Gemäldegalerie im Charlottenburger Schloß spurlos verschwanden, wurde am vergangenen Wochenende in der Kunsthalle Mannheim das kleine, nur 25 mal 49 Zentimeter große Gemälde mit dem einsamen Soldaten vor Wäscheleinen brutal aus dem Rahmen gerissen und mitgenommen.
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Kompositbogen und Köcher mit 19 Pfeilen aus dem 10. Jahrhundert

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Anlässlich der 800-Jahr-Feiern der Mongolei finden von 30. März bis 4. April "Mongolische Tage" in Wien und Niederösterreich statt. Höhepunkt ist die Ausstellung "Dschingis Khan und seine Erben", die am 31. März auf der Schallaburg eröffnet wird und bis 1. November zu sehen ist.
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Ägypten: 5.500 Jahre alte Brauerei entdeckt

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Dass die alten Ägypter gerne Wein und Bier tranken, ist bekannt. Im Nil-Delta haben polnische Archäologen nun nach eigenen Angaben die Überreste der größten bisher bekannten Brauerei aus dieser Zeit entdeckt.
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Jahrhundertealtes Schiff an Land entdeckt

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Bauarbeiter sind in Florida auf ein altes spanisches Holzschiff gestoßen. Archäologen vermuten, dass ein Hurrikan das Wrack an Land gespült hat. Es könnte aus dem 16. Jahrhundert stammen.
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Kalkriese: Wissenschaftliche Auswertung bis 2010 gesichert

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Seit knapp zwei Jahrzehnten führen Wissenschaftler in der Kalkrieser-Niewedder Senke bei Bramsche (Osnabrück) archäologische und naturwissenschaftliche Forschungen durch. Die bisherigen Funde belegen einen ungewöhnlich ausgedehnten und bedeutenden Kampfplatz zwischen Römern und Germanen. Nach dem heutigen Stand des Wissens könnte es sich dabei um einen Schauplatz der Varusschlacht des Jahres 9. n. Chr. handeln, wenngleich dies nicht unbestritten ist.
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Abgehobene Ausstellung

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Was mit den Pionieren Orville und Wilbur Wright im Jahre 1903 und einem holprigen "Flug" über einige hundert Meter begann, hat sich nach über einem Jahrhundert zu einem Massenphänomen entwickelt. Heute verzeichnet der globale Luftverkehr 1,6 Milliarden Passagiere jährlich – mit steigender Tendenz. Längst hat sich das Flugzeug als selbstverständliches Verkehrsmittel in nahezu allen Teilen der Welt etabliert. Die Ausstellung "Airworld – Vom Reisen in der Luft" im Technischen Museum Wien zeigt noch bis zum 28. Juni 2006 die Geschichte des Fliegens.
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Kunst der Selbstbeschränkung

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Wenn dieses Jahr in München der 200. Jahrestag der Erhebung der Wittelsbacher Kurfürsten zu Königen gefeiert wird, weckt das in Schwaben und Franken gemischte Gefühle. Bayerns Königtum war, wie Württembergs und Badens Standeserhebung, mehr von Napoleons als von Gottes Gnaden.
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Museen: Kassel gibt gestohlenen Marmorkopf zurück

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Ein in Italien gestohlener antiker Marmorkopf, den die Staatlichen Museen Kassel 1992 in gutem Glauben gekauft hatten, ist an Italien zurückgegeben worden. Das Museum hatte den Kopf für rund 10 000 Euro in der Annahme gekauft, es handele sich um ein bisher noch nicht bekanntes Kunstwerk.
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Von der Kabbala zu E=mc²

News in Geschichte der Naturwissenschaften 64 Kommentare »
Albert Einstein und Sigmund Freud sind nur die bekanntesten. Warum unter den erfolgreichen und innovativen Wissenschaftlern so viele Juden sind, fragt man sich schon seit hundert Jahren. Es ist an der Zeit, die Frage zu hinterfragen.
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Gesichter und Geschichte

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100.000 Bilder umfaßt die Porträtsammlung des Wien Museums, darunter allerhand Prominenz, aber auch Aufnahmen von gänzlich unbekannten Bewohnern der Donaumetropole. Eine Sonder-ausstellung in der Wiener Hermesvilla zeigt nun eine Auswahl von 300 besonders markanten Porträts, die in elf Themenbereiche gegliedert sind und anhand der Gesichter die Stadtgeschichte erzählen.
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"Ich will wie Ingres malen"

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Die Ausstellung ist ein Schock. Nicht weil die Bilder von Salvador Dalí schockierten. Die sind schließlich schon längst postkartenfähig und ins imaginäre Museum, in den allgemeinen Bilderhaushalt eingegangen. Es ist vielmehr die Art, wie in den Räumen des Museums Ludwig in Köln mit der Farbe umgegangen wird.
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Chinesische Weltkarte könnte tatsächlich echt sein

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Neuseeländische Wissenschafter halten eine chinesische Weltkarte für möglicherweise echt, die die "Entdeckung" Amerikas durch die Chinesen 1418 darstellen soll - vor Kolumbus also, die etwas früher angekommene ansässige Bevölkerung wie bei den meisten "Entdeckungen" natürlich ausgeklammert. Sie stützen sich dabei auf eine Radiokarbondatierung einer Kopie der Karte aus dem Jahr 1763. Die angebliche Originalkarte aus der Zeit der Ming-Dynastie ist nicht erhalten.
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Kreuzzüge sollen rehabilitiert werden

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Eine Konferenz in einer katholischen Hochschule in Rom tritt in den Kulturkampf ein und verbindet die Kreuzzüge mitsamt dem christlichen Märtyrertum mit der Gegenwart des muslimischen Dschihad.
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Ungekrönte Kaufmannskönige

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Es war hoher Besuch, der sich zu Beginn des vorigen Jahrhunderts im Haus des Hamburger Bürgermeisters Johann Heinrich Burchard angekündigt hatte. Kein geringerer als Kaiser Wilhelm II. kam zum Mittagessen. Doch als sich der Gast verabschiedete, spähten vier kleine Burchard-Töchter unter der Obhut ihres Kindermädchens vom ersten Stock aus durch die Gardinen und lästerten. "Wißt ihr", erklärte die Älteste, Marianne, ihren Schwestern, "verglichen mit Papa sieht der Kaiser doch furchtbar ordinär aus."
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Forscher wollen Zitadelle des Ajax gefunden haben

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Griechische Archäologen haben möglicherweise gefunden, was Generationen von Altertumsforschern vergeblich gesucht hatten: die Zitadelle des Ajax. Das Hauptquartier des antiken Kriegshelden lag demnach auf der Insel Salamis.
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(C) Daniel Oswald