Wien war anders

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Fotografien aus der Zeit um 1900 im Wien Museum am Karlsplatz – Ausstellung vom 27. April bis 27. August 2006

Weltstädtische Eleganz entlang der Ringstraße, repräsentative Gründerzeitbauten, die Stadt als brodelnde Metropole: So kennen wir Wien um 1900. Doch Wien war auch anders. Hinter der glänzenden Fassade verbarg sich eine Stadt im Umbruch. Noch trotzten alte Vorstadtviertel wie Erdberg oder Lichtental den neuen Zinskasernen. Doch schon bald mussten diese sozial rückständigen, ärmlichen Viertel, mit ihren verwinkelten Gassen und oft schäbigen Wohnhäusern, der expandierenden Großstadt-Bebauung weichen. Dieses andere, verschwindende Wien hat der Fotograf August Stauda auf tausenden Fotos festgehalten: Die Stadt, nicht aus herrschaftlicher Perspektive, sondern in Nahaufnahme vom Straßenniveau aus.

Rund 3000 Fotografien von August Stauda befinden sich in der Sammlung des Wien Museums – ein stadthistorisch und fotogeschichtlich einzigartiger Bestand. Erstmals wird im Wien Museum Karlsplatz nun dieses dichte Werk in der Ausstellung „Wien war anders. August Stauda, Stadtfotograf um 1900“ präsentiert. Bislang waren Staudas Aufnahmen „anonymisiert“ in der topografischen Sammlung des Wien Museums eingeordnet, in den vergangenen Jahren wurden sie aus dem insgesamt 140.000 Fotos umfassenden Bestand herausgefiltert. Erstmals erschließt sich dadurch die Stadt aus der spezifischen Perspektive eines einzigen Fotografen. Staudas „Standbilder“ erlauben eine präzise Standortbestimmung der Stadt um 1900.

Quelle: Wien Museum
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Ende eines Schurken

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Seit Jahrzehnten wandelt sich das Judas-Bild. Sein neu gefundenes Evangelium legt nahe, daß er keineswegs ein Verräter war.

In dem neugefundenen Evangelium des Judas ist Judas der Lieblingsjünger Jesu. Träfe das historisch zu, dann wäre das der krönende Abschluß, die Spitze der Karriereleiter im theologischen Ansehen des Judas, das sich in den vergangenen fünfzig Jahren kontinuierlich gebessert hat.
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MOYA zeigt Ausstellung über Epoche des Stalinismus in Rumänien

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Mit der Zeit des Stalinismus in Rumänien der 50er und 60er Jahre noch vor der Ära von Diktator Nicolae Ceausescu beschäftig sich eine Ausstellung im Wiener Museum of Young Art (MOYA). "Rumänien kommt mit seiner gesamten Vergangenheit in die EU", sagte der rumänische Botschafter in Österreich, Andrei Corbea-Hoisie, dazu am Dienstag bei einer Pressekonferenz. "Wir sind nach 1990 nicht ganz neue Menschen geworden, wir sind nicht aus einem Vakuum gekommen."
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Tonnenschwerer Münzschatz lag in verborgenem Keller

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Zum Teil über 900 Jahre alte Münzen per Zufall bei Bauarbeiten in der Provinz Shaanxi gefunden

Peking - Wissenschaftler haben in China eine ganze Tonne antiker Münzen ausgegraben. Die Geldstücke wurden per Zufall bei Bauarbeiten in der Provinz Shaanxi gefunden, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag berichtete.

Dabei durchstießen Bauarbeiter mit einer Ramme die Decke eines aus Ziegelsteinen erbauten Kellers, der seit Jahrhunderten unter dem Erdreich schlummerte. Die Münzen wurden von Experten auf ein Alter von rund 900 Jahren geschätzt. Wer ihr einstiger Besitzer war, ist unklar. (APA)
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Keine besonderen Vorkommnisse

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Das Tagebuch von Petr Ginz (1928-1944) gewährt Einblicke in das Leben eines klugen Jungen im Prag der NS-Zeit
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Archäologische Sensation in Sachsen-Anhalt

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In Sachsen-Anhalt stoßen Archäologen auf einen etwa 2500 Jahre alten Grabschmuck und lernen daraus. Denn die Kelten, die diesen Schmuck einst trugen, lebten viel weiter südlich.
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Kleopatras Sohn fliegt im Airbus

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Ein Riesenairbus fliegt monumentale Exponate aus dem antiken Ägypten nach Berlin. Sie waren zuvor von Tauchern geborgen worden und werden demnächst in einer Ausstellung zu sehen sein.
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Beste Lektion, die man geben kann

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In Frankreich war die Ausstellung über deportierte jüdische Kinder in den Bahnhöfen ein Erfolg. Die Deutsche Bahn weigert sich jedoch, diese auch in Deutschland zu erlauben
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Grünes Licht für Vindonissapark im Aargau

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In Mannschaftsunterkünften der römischen Legionäre übernachten: Das soll mit der Realisierung des Projektes «Legionärspfad-Vindonissapark» in Windisch ab Frühjahr 2008 für Schulklassen möglich werden.

Mit der Bewilligung von 460 000 Franken aus dem Lotteriefonds hat der Regierungsrat der Realisierung des Legionärspfades grünes Licht gegeben. Dabei handelt es sich um ein historisches Vermittlungsprojekt, mit dem das ehemalige Legionslager Vindonissa sanfter touristischer Nutzung zugänglich gemacht werden soll.

Der Legionärspfad ist ein Lern- und Erlebnisraum für Geschichte und Archäologie, der sich vor allem an Schulklassen und Familien mit Kindern richtet, wie die Abteilung Kultur des Departementes Bildung, Kultur und Sport und die Kantonsarchäologie am Dienstag mitteilten.

Auf einem Stationenweg durch Vindonissa und an Stellen, wo antike Bausubstanz erhalten ist, wird römische Alltagsgeschichte vermittelt. Dabei sollen sich auf dem Rundgang die Einzelteile zu einem ganzheitlichen Bild des täglichen Lebens in einem grossen Militärlager und in einer angrenzenden Siedlung zusammenfügen.

Das Herzstück des Legionärspfades bilden die contubernia, zwei orgiginalgetreu nachgebaute Mannschaftsunterkünfte der Legionäre. Die Unterkünfte laden Schulklassen zum Übernachten ein.

Der Legionärspfad wird in Etappen realisiert und mit Beteiligung von Privaten, Fördervereinen und Gemeinden betrieben. In einer ersten Etappe sollen 8 bis 12 Stationen erstellt werden. Die erste Station, eine 2003 ausgegrabene Offiziersküche, öffnet bereits im Sommer ihre Pforten. Gerechnet wird mit jährlich 50 000 Besucher. (sda
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Bemerkenswerte Funde aus dem römischen Dietikon

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Grosse Flächen der ca. 13 ha umfassenden römischen Gutshofanlage von Dietikon wurden in den 1980er Jahren archäologisch untersucht. In den letzten zwei Jahren erforschte die Kantonsarchäologie Zürich in Dietikon weitere rund 3500 Quadratmeter dieses Areals.

Den bemerkenswertesten Fund der laufenden Kampagne bildet die Bronzebüste eines glatzköpfigen Mannes. Auffallend an ihr sind nicht nur die Gesichtsform und der kahle Schädel mit dem Haarbüschel am Hinterkopf, sondern vor allem das erigierte Glied auf dem Schädel. In der Schweiz wurden bisher nur drei vergleichbare Büsten gefunden, alle jedoch ohne Phallus. Bei der entdeckten Bronzebüste in Dietikon handelt es sich daher um ein sehr seltenes Fundstück. Die Bedeutung des Phallussymbol war in römischer Zeit nicht so eindimensional wie heute. So galt der Phallus als Glücksbringer und Abwender von Unheil. Verwendet wurde der rund fünf Zentimeter hohe Kopf vermutlich als Aufsatz auf einem Holzjoch, das zum Anschirren von Pferden vor dem Wagen diente. Mensch und Pferd sollten vor Schaden bewahrt werden.
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Architektonischer Gottesbeweis

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Mehr Platz für ein Grabmal: Vor 500 Jahren wurde in Rom der Grundstein für den Petersdom gelegt.


Es gibt eine ungebrochene Kontinuität in der Geschichte des Petersdoms, und es gibt hier einen unglaublichen Bruch. Genau hier, 119 Meter unter dem Kreuz auf der Spitze der Peterskuppel, wurde Simon Petrus aus Bethsaida in Galiläa nach seiner Kreuzigung im Neronischen Zirkus in Rom begraben. Das war nach der Tradition am 26. Juni 67 in der ersten großen Christenverfolgung oder schon am 13. Oktober 64, aus Anlaß der Gedenkfeiern zur Thronbesteigung Kaiser Neros zehn Jahre zuvor, wie es eine neuere Hypothese will.


Das Grab wurde in den vierziger Jahren in einer Ausgrabungskampagne unter Pius XII. wieder entdeckt, hinter einer Mauer, auf der auf griechisch noch folgendes Fragment zu entziffern war: "Petr(os) eni". Auf Deutsch: "Petrus ist hier". Altäre aus der Zeit Konstantins (um 320), Gregors des Großen (um 600), Callistus II. (1123) oder Clemens VIII. (1594) haben die Erinnerung an den Ort festgehalten.
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Abgesandte aus dem Reich des Lichts

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Über das «Evangelium des Judas» und die Umstände seiner Publikation

Seit einiger Zeit gibt das «Evangelium des Judas» zu reden - das Zeugnis einer frühchristlichen gnostischen Strömung. Nach Jahren der Geheimhaltung ist es nun in der Karwoche mit beträchtlichem Public-Relations-Aufwand veröffentlicht worden. Nachfolgend äussert sich dazu ein ausgewiesener Kenner der Materie.
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Die Diener wurden häufig frech

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Schönredner der deutschen Kolonialverbrechen geben im Internet den Ton an

Die ersten Konzentrationslager des 20. Jahrhunderts standen in Afrika: Nachdem die deutschen Kolonisten in "Deutsch-Südwestafrika" den dort lebenden Herero das Land genommen hatten, ließen sie sie auf ihren Farmen schuften und erniedrigten, misshandelten, vergewaltigten sie. Als sich die Herero 1904 erhoben, gab Oberbefehlshaber Lothar von Trotha die Order: "Innerhalb der deutschen Grenzen wird jeder Herero mit oder ohne Gewehr, mit oder ohne Vieh erschossen." Bis 1911 ermordeten die Deutschen mindestens 40000 Afrikaner im heutigen Namibia - oder trieben sie in Lagern oder in der Omaheke-Wüste in den Tod.
Die populärsten Webseiten stammen von Freizeit-Historikern

Wer sich jedoch im Internet über den deutschen Kolonialismus informieren will, braucht Geduld - und jede Menge Skepsis. Denn ob man mit Google, Altavista oder Yahoo sucht, die populärsten Webseiten stammen meist von Freizeithistorikern, die statt Kolonien lieber "Schutzgebiete" sagen. Den späten deutschen Griff nach Afrika, der 1884 begann und mit dem Ersten Weltkrieg endete, beschreiben sie bis zum kaiserlichen Uniformknopf genau - die afrikanischen Opfer lassen sie jedoch unerwähnt.
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Die Königlichen Gewächshäuser von Laeken

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200 Jahre alte Apfelsinen- und Lorbeerbäume, eine umfangreiche Kameliensammlung oder ein sechs Meter hoher Gummibaum – die (normalerweise der Öffentlichkeit nicht zugänglichen) Königlichen Gewächshäuser von Laeken bieten Pflanzenliebhabern vom 19. April bis 7. Mai 2006 die Möglichkeit, einen Blick auf tropische und subtropische Gewächse zu werfen. Architekturliebhaber kommen darüber hinaus in den Genuß eines im Jugendstil erbauten Gewächshauskomplexes, der als einer der schönsten der Welt gilt.
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Alexandria lange vor Alexander

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Alexander der Große war nicht der Gründer der Stadt Alexandria, schreibt das deutsche "Bild der Wissenschaft". An dem Ort am Rande des Mündungsdeltas des Nil lebten bereits vor mehr als 4500 Jahren Menschen, mehr als zwei Jahrtausende vor dem Eroberer, behaupten französische Wissenschafter nach Analyse von Schlammproben aus dem historischen Hafen der heute ägyptischen Metropole.
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Mach´ mir noch ´ne Sphinx!

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Ein griechischer Kunstkrimi: Auf den einsamen Kykladen wurde ein Antikenschmuggelring entdeckt. Objekte aus Raubgrabungen und klassisch anmutende Büsten aus einer Bildhauerwerkstatt, in der offenbar Fälschungen hergestellt wurden.
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Bestellung an den Olymp

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Um ihre Konkurrenten Schachmatt zu setzen, bedienten sich die Menschen in der Antike unorthodoxer Methoden. Sie riefen die Götter um Hilfe, und verwünschten ihre Gegner mit Flüchen.
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Christentum: Das Geheimnis des Judas - Ein neu entschlüsselter Text stellt Verrat inf

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Das Bild der Kirche von Judas, dem Verräter, lieferte im Laufe der Geschichte immer wieder den Vorwand für Judenpogrome und Antisemitismus. Ein neu entdecktes historisches Manuskript spricht Judas jedoch von jeder Schuld frei. Muss die katholische Kirche nun umdenken und Judas rehabilitieren?
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Neueste Resultate der Israel-Archäologie

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In einem vierteiligen Fernsehfilm, der 2005/6 in Kooperation von ARTE und Bayrischem Rundfunk entstand, werden die Arbeitsweisen der modernen Archäologie sowie der modernen Bibelwissenschaft vorgestellt und miteinander in Beziehung gesetzt.
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Riesiges Linienbild in Peru entdeckt

News in Lateinamerika | Altamerikanische Kulturen 10 Kommentare »
Eine neue Linienzeichnung in Peru haben japanische Forscher auf Satellitenbildern entdeckt. Aus der Vogelperspektive klar zu erkennen bleiben die Jahrhunderte alten Darstellungen am Boden verborgen - weil sie zu groß sind.
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Unergründliche Katastrophen

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Eines der größten Erdbeben der Geschichte zerstörte vor 100 Jahren San Francisco. Das Unglück gilt als Geburtsstunde der Seismologie. Aber wo, wann und wie stark es wieder bebt, ist bis heute nicht vorauszusagen.
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Deutschlands größtes Musikinstrumentenmuseum wiedereröffnet

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Am Wochenende wurde in Leipzig das Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig wiedereröffnet. In den im Art déco-Stil errichteten und 1929 eröffnete Museumskomplex am Johannisplatz, der im Krieg schwer beschädigt wurde, kehren die drei Museen - für Völkerkunde, für Musikinstrumente und für Angewandte Kunst (ab 2007) - Schritt für Schritt aus ihren Interimsquartieren zurück. Damit bestehen für die drei Kultureinrichtungen seit mehr als 60 Jahren wieder adäquate Rahmenbedingungen für die Präsentation ihrer wertvollen Sammlungen.
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Revolutionen: Ein uneingelöstes Potenzial

News in Kultur- und Philosophiegeschichte 3 Kommentare »
Der Baum der Freiheit muss ab und zu mit dem Blut von Patrioten und Tyrannen getränkt werden." Dieser Ausspruch Thomas Jeffersons aus dem Jahr 1787 klingt wie eine düstere Prophetie der Weltgeschichte. Jeffersons Heimat hatte zu diesem Zeitpunkt den Unabhängigkeitskampf gegen England soeben hinter sich, doch viele der Probleme, die zu diesem Krieg geführt hatten, waren noch zu lösen.
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Ansichtssache: Deutscher Orden stellt Schatzkammer aus

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Als einer der drei größten deutschen Ritterorden wurde der Deutsche Orden 1190 als Hospitalbruderschaft gegründet. Bereits im Jahr 1206 wurde das Haus in der Wiener Singerstraße Nr. 7 nahe dem Stephansdom bezogen. Anlässlich des 800-jährigen Bestehens des Standortes wurden die Räume nun revitalisiert, in denen die Schatzkammer des Ordens präsentiert wird.
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Rätsel zum Lobe des heiligen Kreuzes

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Lohnt es sich eines einzigen Buches wegen nach Mainz zu fahren? Die Frage ist leicht zu beantworten: Dreimal Ja. Das erste Ja des Alters wegen. Heißt es, ein Mann müsse, um seinen Tod zu überleben, einen Sohn zeugen, einen Baum pflanzen, ein Buch schreiben, so wären Sohn, Sohnessohn usw. längst vergangen und vergessen, hätte es sie denn gegeben. Rabanus Maurus, an dessen Todestag vor 1150 Jahren Mainz mit einer Ausstellung im Dommuseum erinnert, war Mönch, Abt, Erzbischof.
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Hunde unterm Blattgoldhimmel

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Das "Buch der Jagd" von Gaston Phoebus: Eine der schönsten Bilderhandschriften des Mittelalters liegt als Faksimile vor.
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Barocke Zeichenlust: Lanfranco in Düsseldorf

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"Der Eindruck mancher Werke Lanfrancos ist ein sehr lauter, ja förmlich betäubender, und je selbständiger er sich weiter entwickelte, um so roher, äußerlicher und undifferenzierter wird seine Kunst", schrieb Hermann Voss im Künstlerlexikon "Thieme/Becker". Diesen Giovanni Lanfranco (1582-1647) vermag man im Düsseldorfer Museum Kunst Palast derzeit nicht zu entdecken. Dort ist das umfangreiche Konvolut seiner Zeichnungen zu sehen, das bereits 1778 für die Kunstakademie erworben wurde.
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Die ersten Luftbilder Deutschlands

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In Luxemburg sind die wahrscheinlich ersten Luftbilder Deutschlands aufgetaucht. Die rund 120 Jahre alten Fotos zeigen, mit welchem Geschick und Wagemut die Technik-Pioniere der Kaiserzeit vorgingen - und mit welchen technischen Problemen sie zu kämpfen hatten.
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Vasallentyrann oder Friedensfürst: Erste "Herodeskonferenz" an der Universität Bochum

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Kaum eine biblische Gestalt ist so umstritten wie König Herodes: War er ein grausamer Tyrann und williger Handlanger Roms? Oder ein geschickter Diplomat, der sein Reich Judäa - eine notorische "Krisenregion" - erfolgreich konsolidierte? Wissenschaft und Öffentlichkeit schwanken auch heute noch zwischen Ablehnung und Anerkennung.
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Hölzerne Datierung - Der Ausbruch von Santorin ist neu datiert

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Der gewaltige Ausbruch von Santorin bedeckte ein weites Gebiet im östlichen Mittelmeer mit Asche und schuf so eine universelle Zeitmarke für die Synchronisierung von Kulturen der späten Bronzezeit in dieser Region. Die Datierung dieses Ereignisses ist aber bislang umstritten. Mittels der historischen Datierung, so zum Beispiel über die ägyptischen Königslisten, wurde der Ausbruch bisher in einen Zeitraum zwischen 1530 und 1500 v. Chr. datiert.
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Hauptgewinn – ein Schloß

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Noch sind es drei Wochen bis zur Eröffnung: In Weikersheim laufen die letzten Vorbereitungen für die Einrichtung der großen Sonderausstellung „Hauptgewinn ein Schloss“ auf Hochtouren. Vom 13. Mai bis 1. Oktober wird die Ausstellung mit dem Untertitel „Glück und Glanz der Hohenlohe“ dann in den historischen Schlossräumen für das Publikum geöffnet sein.
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Orte der Unzucht?

News in Wirtschaftsgeschichte 10 Kommentare »
In vielen Städten gibt es Straßen, die den Namen „Rosenstraße“ tragen. Warum die Straßen so heißen, wird mei-stens nicht schlüssig begründet. Die Forschung zeigt: Im Mittelalter waren sie oftmals Orte der Prostitution.
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„Einen Kerl zu dressiren...“

News in Absolutismus und Aufklärung (1648-1789) 3 Kommentare »
An Mythen, Legenden und Klischees über die Armee Friedrichs des Großen ist kein Mangel. Glorifizierung steht dabei neben scharfer Kritik. Doch wie verlief das alltägliche Leben der Soldaten des 18. Jahrhunderts wirklich?
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Was ist „politische Größe“?

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Der spektakuläre Einmarsch in Schlesien im Dezember 1740 bestimmte die gesamte Regierungszeit Friedrichs II. von Preußen. Seine historische Größe ist für unseren Autor Johannes Kunisch unbestritten. Doch kann diese Größe einen Rechtsbruch wie den Angriff auf Schlesien legitimieren?
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Germanisches Nationalmuseum: Neue Dauerausstellung der Mittelalter-Sammlung

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Nach über einem Jahrzehnt im Depot präsentiert das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg seine Mittelalter-Sammlung ab Mittwoch, 26. April in einer neuen Dauerausstellung. Die Schau im für rund zwei Millionen Euro frisch sanierten Galeriebau umfasst rund 500 Objekte von der Zeit der Karolinger bis ins 15. Jahrhundert. Die Sammlung zähle zu den ältesten und bedeutendsten ihrer Art in ganz Europa, sagte Generaldirektor G. Ulrich Großmann.
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Gallische Bauten mitten in Paris freigelegt

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Mitten in Paris sind die Überreste von vier Gallier-Häusern und einer Straße aus der Römerzeit entdeckt worden. Archäologen präsentierten am Montag die Ruinen, die sie auf dem Sainte-Genevieve-Hügel im Herzen der französischen Hauptstadt nahe der Sorbonne-Universität zu Tage gefördert hatten. Die sechs Meter breite, mit Bürgersteigen gesäumte Straße stammt aus der Zeit des römischen Kaisers Augustus, der vom Jahr 27 vor Christi Geburt bis zum Jahr 14 unserer Zeitrechnung geherrscht hatte.
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Friedrich der Große – Stationen seines Lebens

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46 Jahre regierte Friedrich II. als preußischer König. Bei seinem Tod am 17. August 1786 konnte sich kaum ein Untertane an einen anderen Herrscher erinnern. Er gilt als die Verkörperung des aufgeklärten Absolutismus.
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Flugpionier Lindbergh soll weitere uneheliche Kinder haben

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Der US-Flugpionier Charles Lindbergh hatte angeblich über mehr als zehn Jahre gleichzeitig Affären mit zwei Schwestern in München. Die neu aufgedeckte Liebesbeziehung habe er mit der älteren Schwester der Hutmacherin Brigitte Hesshaimer gehabt, mit der Lindbergh drei Kinder hatte, berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus".
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Wie heilig ist der „Heilige Vater“?

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Zumindest gläubigen Katholiken erscheint es heute fast selbstverständlich, daß Heiligsprechungen durch den Papst vorgenommen werden. Doch das war beileibe nicht immer so gewesen. Auch die „Heiligkeit“ des Papstes selbst war eine Frage, die in der 2000jährigen Geschichte der Kirche kontrovers betrachtet worden ist.
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200 Jahre nach dem Ende des "Heiligen Römischen Reiches"

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Mit der wechselvollen Rolle Österreichs im Heiligen Römischen Reich setzt sich nun eine Ausstellung im Haus-, Hof- und Staatsarchiv auseinander. Anlässlich des Gedenkjahres zum Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation (1806) zeigt das Staatsarchiv nun seine historisch wertvollsten Dokumente.
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Briefe von Albert Einstein entdeckt

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Ein einzigartiges historisches Fundstück wurde soeben im Österreichischen Volkshochschularchiv entdeckt: Es handelt sich um die Korrespondenz Albert Einsteins mit dem Präsidium der Wiener Urania rund um seinen Vortrag bis Jänner 1921.
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Vom Steinzeit-Rambo zum Großstadtmenschen

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1856 entdeckten SteinbruchArbeiter im Neanderthal die Skelett-Teile eines Urzeitmenschen – des Neandertalers, wie die urtümliche Menschenart in Anlehnung an den Fundort der Knochen genannt wurde. Heute ist der sensationelle Fund in dem gleichnamigen Museum in Mettmann zu sehen. Auf faszinierende Weise erzählt das Museum die Entwicklungsgeschichte der Menschheit.
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Kaiserliche Macht im Jenseits

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Liebreizender Empfang: Das Gesicht der Hofdame, fein geschnitten mit kaum hervortretender Nase, scheint schamhaft gerötet. Wobei es sich hier wohl um die Schatten rouge-ähnlicher Bemalung handelt. Die Hände sind vor der Brust gefaltet. Der Kopf und das runde Gesicht, betont durch volles, in der Mitte gescheiteltes Haar, sind graziös zur Seite geneigt. Die weichen runden Bögen der Frisur krönen gleichsam das Schönheitsideal einer so genannten "dicken Dame".
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Die weltliche Macht rettet das päpstliche Erbe

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Am 20. September 1870 schossen die Truppen des 1861 gegründeten Königreichs Italien bei der Porta Pia eine Bresche in die römische Stadtmauer. Mit diesem eher symbolischen Akt militärischer Gewalt war die weltliche Herrschaft der Päpste be- und die nationale Einigung Italiens vollendet. König Viktor Emanuel II. nahm allerdings die neue Hauptstadt, Roma capitale, eher zögerlich in Besitz.
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Chinesen wollen Golf erfunden haben

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Alte Gemälde und Beschreibungen aus dem Mittelalter sollen beweisen, dass die Wiege des Golfsports in China stand. Im schottischen St. Andrews Links, der selbsternannten Heimat des Golfs, ist man gar nicht amüsiert.
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Freiheitsstatue

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Vor 120 Jahren begann New York mit dem Bau seines Wahrzeichens. Pinocchio müßte vor Neid erblassen. Auch mit der dicksten Lüge hätte er es nicht auf eine Nasenlänge von 1,37 Metern gebracht. Dabei ist der Dame, die vor 120 Jahren in den New Yorker Himmel wuchs, nicht einmal nachzusagen, daß ihre Gesichtszüge unansehnlich seien. Denn was sind schon 1,37 Meter, wenn man 46 Meter groß ist?
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Archäologen deuten St. Michael neu

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Unter dem Fußboden der Kirche St. Michael in Hildesheim haben Historiker die Originalfundamente aus dem Anfang des 11. Jahrhunderts freigelegt. An den "voraussichtlich sensationellen Ergebnissen" lasse sich erkennen, daß die Klosterkirche von Anfang an im heutigen Grundriß gestaltet worden sei, sagte Kirchensprecher Eberhard Blanke.
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Ein Olivenzweig verwirrt die Archäologen

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Der Ast eines Olivenbaums wirbelt die Geschichte der Ägäis und Ägyptens durcheinander. Das Stück Holz wurde nämlich vor einigen tausend Jahren auf der heutigen Insel Santorini unter einer dicken Schicht von Asche und Bimsstein begraben, als dort ein Vulkan bei einer der gewaltigsten Ausbrüche der letzten Jahrtausende sich selbst in die Luft sprengte.
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(C) Daniel Oswald