Ende eines Schurken

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Seit Jahrzehnten wandelt sich das Judas-Bild. Sein neu gefundenes Evangelium legt nahe, daß er keineswegs ein Verräter war.

In dem neugefundenen Evangelium des Judas ist Judas der Lieblingsjünger Jesu. Träfe das historisch zu, dann wäre das der krönende Abschluß, die Spitze der Karriereleiter im theologischen Ansehen des Judas, das sich in den vergangenen fünfzig Jahren kontinuierlich gebessert hat.
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MOYA zeigt Ausstellung über Epoche des Stalinismus in Rumänien

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Mit der Zeit des Stalinismus in Rumänien der 50er und 60er Jahre noch vor der Ära von Diktator Nicolae Ceausescu beschäftig sich eine Ausstellung im Wiener Museum of Young Art (MOYA). "Rumänien kommt mit seiner gesamten Vergangenheit in die EU", sagte der rumänische Botschafter in Österreich, Andrei Corbea-Hoisie, dazu am Dienstag bei einer Pressekonferenz. "Wir sind nach 1990 nicht ganz neue Menschen geworden, wir sind nicht aus einem Vakuum gekommen."
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Tonnenschwerer Münzschatz lag in verborgenem Keller

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Zum Teil über 900 Jahre alte Münzen per Zufall bei Bauarbeiten in der Provinz Shaanxi gefunden

Peking - Wissenschaftler haben in China eine ganze Tonne antiker Münzen ausgegraben. Die Geldstücke wurden per Zufall bei Bauarbeiten in der Provinz Shaanxi gefunden, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag berichtete.

Dabei durchstießen Bauarbeiter mit einer Ramme die Decke eines aus Ziegelsteinen erbauten Kellers, der seit Jahrhunderten unter dem Erdreich schlummerte. Die Münzen wurden von Experten auf ein Alter von rund 900 Jahren geschätzt. Wer ihr einstiger Besitzer war, ist unklar. (APA)
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Keine besonderen Vorkommnisse

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Das Tagebuch von Petr Ginz (1928-1944) gewährt Einblicke in das Leben eines klugen Jungen im Prag der NS-Zeit
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Archäologische Sensation in Sachsen-Anhalt

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In Sachsen-Anhalt stoßen Archäologen auf einen etwa 2500 Jahre alten Grabschmuck und lernen daraus. Denn die Kelten, die diesen Schmuck einst trugen, lebten viel weiter südlich.
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Kleopatras Sohn fliegt im Airbus

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Ein Riesenairbus fliegt monumentale Exponate aus dem antiken Ägypten nach Berlin. Sie waren zuvor von Tauchern geborgen worden und werden demnächst in einer Ausstellung zu sehen sein.
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Beste Lektion, die man geben kann

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In Frankreich war die Ausstellung über deportierte jüdische Kinder in den Bahnhöfen ein Erfolg. Die Deutsche Bahn weigert sich jedoch, diese auch in Deutschland zu erlauben
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Grünes Licht für Vindonissapark im Aargau

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In Mannschaftsunterkünften der römischen Legionäre übernachten: Das soll mit der Realisierung des Projektes «Legionärspfad-Vindonissapark» in Windisch ab Frühjahr 2008 für Schulklassen möglich werden.

Mit der Bewilligung von 460 000 Franken aus dem Lotteriefonds hat der Regierungsrat der Realisierung des Legionärspfades grünes Licht gegeben. Dabei handelt es sich um ein historisches Vermittlungsprojekt, mit dem das ehemalige Legionslager Vindonissa sanfter touristischer Nutzung zugänglich gemacht werden soll.

Der Legionärspfad ist ein Lern- und Erlebnisraum für Geschichte und Archäologie, der sich vor allem an Schulklassen und Familien mit Kindern richtet, wie die Abteilung Kultur des Departementes Bildung, Kultur und Sport und die Kantonsarchäologie am Dienstag mitteilten.

Auf einem Stationenweg durch Vindonissa und an Stellen, wo antike Bausubstanz erhalten ist, wird römische Alltagsgeschichte vermittelt. Dabei sollen sich auf dem Rundgang die Einzelteile zu einem ganzheitlichen Bild des täglichen Lebens in einem grossen Militärlager und in einer angrenzenden Siedlung zusammenfügen.

Das Herzstück des Legionärspfades bilden die contubernia, zwei orgiginalgetreu nachgebaute Mannschaftsunterkünfte der Legionäre. Die Unterkünfte laden Schulklassen zum Übernachten ein.

Der Legionärspfad wird in Etappen realisiert und mit Beteiligung von Privaten, Fördervereinen und Gemeinden betrieben. In einer ersten Etappe sollen 8 bis 12 Stationen erstellt werden. Die erste Station, eine 2003 ausgegrabene Offiziersküche, öffnet bereits im Sommer ihre Pforten. Gerechnet wird mit jährlich 50 000 Besucher. (sda
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Bemerkenswerte Funde aus dem römischen Dietikon

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Grosse Flächen der ca. 13 ha umfassenden römischen Gutshofanlage von Dietikon wurden in den 1980er Jahren archäologisch untersucht. In den letzten zwei Jahren erforschte die Kantonsarchäologie Zürich in Dietikon weitere rund 3500 Quadratmeter dieses Areals.

Den bemerkenswertesten Fund der laufenden Kampagne bildet die Bronzebüste eines glatzköpfigen Mannes. Auffallend an ihr sind nicht nur die Gesichtsform und der kahle Schädel mit dem Haarbüschel am Hinterkopf, sondern vor allem das erigierte Glied auf dem Schädel. In der Schweiz wurden bisher nur drei vergleichbare Büsten gefunden, alle jedoch ohne Phallus. Bei der entdeckten Bronzebüste in Dietikon handelt es sich daher um ein sehr seltenes Fundstück. Die Bedeutung des Phallussymbol war in römischer Zeit nicht so eindimensional wie heute. So galt der Phallus als Glücksbringer und Abwender von Unheil. Verwendet wurde der rund fünf Zentimeter hohe Kopf vermutlich als Aufsatz auf einem Holzjoch, das zum Anschirren von Pferden vor dem Wagen diente. Mensch und Pferd sollten vor Schaden bewahrt werden.
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(C) Daniel Oswald