Neanderthaler und Co.

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Drei Ausstellungen und ein Kongress werden dieses Jahr unter dem Motto "Neanderthaler und Co." an die Entdeckung des Neanderthalers vor 150 Jahren erinnern. 1856 hatten Steinbrucharbeiter in dem Tal bei Mettmann 42.000 Jahre alte Knochen gefunden, die einer ganzen Menschenart weltweit den Namen gaben.
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Tontafelfragmente aus dem antiken Haft Tappeh

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Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben bei archäologischen Grabungen im antiken Haft Tappeh im heutigen Iran einen Archivraum mit zahlreichen Tontafelfragmenten entdeckt. Die Forscher hoffen, dass die Entzifferung der auf den Tontafeln hinterlassenen Texte in Keilschrift genauere Erkenntnisse über dieses wichtige altorientalische Zentrum ergibt.
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Sonderausstellung: "Donau, Fürsten und Druiden. Kelten entlang der Donau"

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Bis zum 26. November präsentiert das Museum für Urgeschichte in Asparn die Sonderausstellung "Donau, Fürsten und Druiden - Kelten entlang der Donau" präsentiert.Die Schau entstand in Kooperation zwischen dem Museum für Urgeschichte, dem Heuneburgmuseum in Hundersingen/Donau (Baden-Württemberg), dem Museum Quintana in Künzing (Bayern) sowie dem Naturhistorischen Museum in Wien und wird in den nächsten Jahren in den deutschen Partnermuseen zu sehen sein.
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Epochenjahr 1806

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Am 1. Januar 1806 ging für die Dynastie der Wittelsbacher ein langgehegter Traum in Erfüllung – ihr Land wurde zum Königreich erhoben. Auch der benachbarte württembergische Herzog schmückte sich in diesem Jahr mit der Königskrone, und aus dem Markgrafen von Baden wurde ein Großherzog.
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Streit um Untergang der Minoer

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Ein Vulkanausbruch auf Santorin dürfte den Untergang der minoischen Kultur auf Kreta eingeleitet haben. Wann aber war die Eruption? Naturwissenschafter und Archäologen streiten. Erstere dürften nun gewinnen.
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Mutter aller Schatzschiffe

News in Zeitalter der Entdeckungen (15. - 18. Jhd.) 1 Kommentar »
Bei Gibraltar wollen die britische Regierung und eine US-Firma den wohl wertvollsten Schatz aller Zeiten heben: die Fracht der "Sussex". Beladen mit Gold und Silber, sollte der Dreimaster 1694 Frankreich zurückdrängen und der Geschichte Europas einen anderen Lauf geben.
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„Ägyptens versunkene Schätze“ im Martin-Gropius-Bau

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Erstmals werden in der Ausstellung „Ägyptens versunkene Schätze“ im Martin-Gropius-Bau in Berlin zahlreiche Funde präsentiert, die bei den Unterwasserexpeditionen des Archäologen Franck Goddio vor der ägyptischen Mittelmeerküste geborgen wurden. Circa 500 Artefakte liefern in der Ausstellung vom 13. Mai bis zum 4. September 2006 Erkenntnisse über 1.500 Jahre ägyptischer Geschichte.
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Von Katzen und Menschen

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Auf den Spuren einer besonderen Beziehung – Ausstellung im Thüringer Museum für Volkskunde in Erfurt vom 11. Mai bis 27. August 2006.
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Gesicht Heinrich IV. für Speyer rekonstruiert

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Heinrich IV. gehört zweifellos zu den bekanntesten Herrschern des deutschen Mittelalters. Er war es, der 1077 mehrere Tage lang im Büßergewand vor der Burg Canossa ausharrte, bis Papst Gregor VII. ihn wieder in die Arme schloß und in die Kirche aufnahm. Nicht zuletzt in dieser Niederlage im "Investiturstreit", in dem es um das Einsetzungsrecht der Reichsbischöfe ging, hat die Geschichtsschreibung des Wilhelminismus einen Meilenstein kaiserlichen Machtverfalls gesehen.
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Zensur als heilige Pflicht?

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Als der damalige Erzbischof von München und Freising, Josef Kardinal Ratzinger, 1981 zum Präfekten der Glaubenskongregation bestellt wurde, waren die Historiker gespannt. Konnte man bei ihm, der ein angesehener Universitätsprofessor und Vertrauensmann der Deutschen Forschungsgemeinschaft für sein Fach gewesen war, Verständnis dafür finden, dass die über Jahrhunderte unter Verschluss gehaltenen Akten der «römischen Inquisition» und ihrer «kleinen Schwester», der Indexkongregation, für die Forschung geöffnet würden?
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Überreste unter Polens ältester Kirche entdeckt

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Archäologen haben im westpolnischen Posen (Poznan) die Überreste der wahrscheinlich ältesten Kirche Polens entdeckt. Unter einer Kirche auf der Dominsel stießen sie mit Hilfe eines Erdradars auf die aus dem zehnten Jahrhundert stammenden Gemäuer, berichtete die Zeitung Gazeta Wyborcza. Die Archäologen gehen dem Bericht zufolge davon aus, dass die Ehefrau des Piastenfürsten Mieszko die Kirche bauen ließ. Mieszko trat 966 zum Christentum über.
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Was ist deutsch?

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Das Germanische Nationalmuseum zeigt eine
hintergründige und humorvolle Schau zu einer Frage, die nicht nur aus Anlass des großen Fußball-Ereignisses die Deutschen bewegt. „Was ist deutsch?“ durchstreift die deutsche Seelenlandschaft der letzten 200 Jahre und folgt dabei fünf Pfaden: Geist, Charakter, Glaube, Sehnsucht und Vaterland. Sie nähert sich der Frage mit einer vielschichtigen Auswahl von etwa 700 Werken, die sowohl der heutigen Alltagskultur als auch Museumssammlungen entstammen.
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Wollnashornschädel als römerzeitliches Werkzeug

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Schädelteile eines eiszeitlichen Wollhaarnashorns haben Archäologen im Zuge des Kölner U-Bahn-Baus entdeckt: Der knapp einen Meter lange und gut 20 Kilogramm schwere Knochen ist nach einer Analyse der Universität Kiel mehr als 37.000 Jahre alt. Das teilte der Paläozoologe Hubert Berke von der Universität Köln am Montag mit.
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Abschiedsausstellung

News in Ausstellungen | Historische Sehenswürdigkeiten 4 Kommentare »
Nach einer fast 80-jährigen Irrfahrt durch die halbe Welt ist eine der weltbekannten Moai-Steinstatuen den Bewohnern der Osterinsel zurückgegeben worden.
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Abgeschnittene Ohren, eingeschlagene Schädel

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Besonders fein ging es bei den Steinzeitmenschen nicht zu. Am rätselhaften Mammutsterben waren die rabiaten Höhlenbewohner aber nicht schuld, fanden Forscher jetzt heraus.

Prügeleien sind unter unseren Vorfahren nicht selten gewesen. Britische Wissenschaftler untersuchten 350 Schädel aus der Jungsteinzeit (zwischen 4000 und 3200 vor Christus) und stellten fest: jeder vierzehnte Höhlenmensch-Schädel wies eine Kopfwunde auf und es gab sogar „einige Hinweise, dass Ohren abgeschnitten wurden“, berichtete das Wissenschaftsmagazin New Scientist.

Zwei von drei der Attackierten scheinen die Verletzungen überlebt zu haben. Die Wunden nach den Kopfschlägen verheilten wieder. „Die Verletzungen wurden vor allem durch stumpfe Objekte verursacht, auch wenn einige der Schädel offenbar Schläge von Steinäxten erhielten“, berichteten die Archäologen Rick Schulting von der Universität von Belfast und Mick Wysocki von der Universität von Central Lancashire.

Trotz der brutalen Umgangsformen unter den Steinzeitmenschen – am rätselhaften Aussterben der Mammuts und Urwildpferde sind die prügelnden Höhlenbewohner wohl nicht allein schuld gewesen, will ein Wissenschaftler herausgefunden haben.
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Berliner Ausstellung: Ägyptens versunkene Schätze, Gut gewässert

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Meer Sphinx, bitte: Soviel Lingerie wurde selten aus schwarzem Granit gemeißelt. Im Berliner Gropius-Bau werden die versunkenen Schätze aus der Bucht von Alexandria gezeigt.

Einen Windhauch, nur eine Brise bräuchte es, vor über 2300 Jahren vielleicht vom Mittelmeer her, heute wohl aus der Klimaanlage, einen Hauch, und Königin Arsinoe II. stünde nackt da. So leicht fällt ihr das Gewand über die Schulter, so elegant schlingt sich der charakteristische Isis-Knoten vor den halb verhüllten Brüsten, so zart lässt das Tuch den Nabel ahnen, Hüften und Knie, dass das steinerne Kleid, das die Hand eines griechischen Meisters verrät, fast durchscheinend wirkt. Selten wurde so feine Lingerie aus schwarzem Granit gemeißelt.


http://www.aegyptens-versunkene-schaetze.org/Ausstellung.aspx
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Forscher finden "Stonehenge Brasiliens"

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Archäologen haben im brasilianischen Amazonas-Gebiet nach eigenen Angaben eine bis zu 2000 Jahre alte Sternwarte entdeckt. Die Forscher verglichen ihren Fund mit dem berühmten Stonehenge in England.
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April und Lenz

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Die etwa 400 Leute, die den Familiennamen Abrell tragen, heißen in diesem Monat genau richtig. Denn Abrell ist die alte oberdeutsche Form für April. Den Namen April gibt es etwa 60mal, die meisten schreiben sich aber mit doppeltem "l". Der Name kommt vom lateinischen Aprilis, dem Monat, der das römische Jahr eröffnete (lateinisch aperire = eröffnen). Daß Leute nach Monaten und Jahreszeiten benannt wurden, erklärt sich aus der Naturalwirtschaft des feudalen Mittelalters. Die meisten Bauern waren Pächter und mußten zu bestimmten Zeiten ihren Zins zahlen: Feldfrüchte im Sommer, Schlachtvieh im Winter. Da im Frühjahr nach dem langen Winter meist nichts übrig war, leisteten sie statt dessen Fron- und Spanndienste bei der Frühjahrsbestellung.
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Bärenstecher und Nonnenmacher

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Es gibt viele Familiennamen, die auf falsche Fährten locken: Was war etwa ein Mohrenstecher? Ein Kreuzfahrer? Und die Bierschneider und Nonnenmacher? Alle diese Namen gehen auf den Beruf des Kastrators zurück. Was heute der Tierarzt macht, besorgte im Mittelalter ein Handwerker. Und daß uns dieses Handwerk in so vielen Namen überliefert ist, liegt daran, daß die mittelhochdeutsche Sprache für das kastrierte Schwein viele Wörter kennt: "nunne" heißt der kastrierte Eber. Davon abgeleitet sind die Nunner, Nunnemann und Nunnenmacher. Den letzteren formte der Volkswitz um in Nonnenmacher (etwa 1500 Namensträger). Es gibt auch die Namen Nonner und Nonne(n)mann (500 Mal).
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Beck und Beckenbauer

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Kurt Beck, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und nun zugleich SPD-Vorsitzender, trägt einen Familiennamen, der ein alter Berufsname ist. Beck hieß der Bäcker im Mittelalter. Unsere Familiennamen haben den Berufsnamen bewahrt, und er ist, seiner Bedeutung und Verbreitung entsprechend, außerordentlich häufig: Es gibt ihn fast 60 000mal. Weit übertroffen wird er aber vom Becker, der den Beck als Berufsname ab dem 12. Jahrhundert ablöst und in der Zeit, als die Familiennamen sich endgültig festigten, fast allgemein geworden ist. Gegenüber den 170 000 Beckers sind die rund 7000 Bäcker geradezu selten. Denn als die heutige Namensform des Bäckerberufs aufkam, war die Bildung der Familiennamen schon praktisch abgeschlossen. Unsere Familiennamen spiegeln die ganze Vielfalt der buntgewürfelten Zunft der Brotbereiter durch die Jahrhunderte und alle Dialektlandschaften.
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Kräuter und Dostler

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Der Familienname Krüdewagen belegt anschaulich, daß der frühe mittelalterliche Arzt auch notgedrungen sein eigener Apotheker war. Mit seinem Kräuterwagen zog er von Kirmes zu Kirmes und mixte den Leuten an Ort und Stelle Tinkturen und Salben.
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Schönwolf und Schindewolf

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Ein knappes Tausend Leute heißen Schön(e)wolf. An dem Namen ist auf den ersten Blick nichts Ungewöhnliches, denn Namen, die das Wort Wolf enthalten, gibt es in Fülle: Den Familiennamen Wolf(f) zusammen mit dem niederdeutschen Wulf(f) mehr als 200 000mal (Wölfle und Wülfing gar nicht gerechnet). Als unsere Familiennamen entstanden, genoß der Wolf dank seiner Stärke hohen Respekt: Wölfe waren ja die Begleiter des germanischen Göttervaters Wotan (Odin). Kraftvoll ja. Aber schön? Das macht den Namenforscher mißtrauisch, und alte Urkunden bringen es an den Tag: Die Schön(e)wolf haben sich getarnt. Ursprünglich hießen sie Schindewolf. Und die - ehrlich gebliebenen - Schindewolf gibt es immerhin auch noch etwa 500mal.
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Stotterer und Breitsprecher

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Als Jürgen Schrempp als Vorstand der DaimlerChrysler AG mit einigen Blessuren zurücktrat (der Börsenkurs des Konzerns reagierte auf seinen Weggang mit Gewinn), machte er - wohl unbewußt und ungewollt - seinem namengebenden Vorfahren alle Ehre. Schrempp, das ist "der Mann mit der Wunde" (Schramme). Gemeint ist wohl eine Narbe.
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Rumsfeld: Dieser Name bedeutete ursprünglich "Räum das Feld ab"

News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie 2 Kommentare »
Der Familienname des hochgeschätzten Schriftstellers Peter Rühmkorf hat mit Ruhm und Rühmen nichts zu tun. Im Gegenteil. Sein namengebender Vorfahr war ein Wegelagerer und Räuber: Räumdenkorb (aus) war sein ursprünglicher Name (viele Namen aus diesem Bereich sind sogenannte Satznamen: Namen, die aus einem ganzen Satz bestehen). Die Namen Rühmekorb und Rühmkorb lassen ihren Ursprung besser erkennen.
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Der Sieger, der verlieren musste

News in Persönlichkeiten im Altertum 3 Kommentare »
Keiner war so dicht daran, Rom in die Knie zu zwingen, wie der karthagische Feldherr - gut für uns, dass er trotzdem scheiterte. Seine berühmten Kriegselefanten hatten es übrigens schwer mit dem feuchten Winter in Italien.
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«Im Lager ist alles registriert worden»

News in Das Dritte Reich 1 Kommentar »
Grösstes Holocaust-Archiv wird geöffnet

Deutschland hat seinen Widerstand gegen die Öffnung des Holocaust-Archivs im nordhessischen Bad Arolsen aufgegeben. Es geht um die grösste Sammlung über Deutschlands finsterstes Kapitel mit Angaben über 17,5 Millionen Menschen, darunter KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter und weitere Nazi-Opfer.

(ap) Bis unter die Decke stapeln sich die Akten des nationalsozialistischen Grauens: In Pappschachteln, in stählernen Dokumentenschränken, zwischen Aktendeckeln und zunehmend auch auf digitalen Datenträgern.

Das Archiv des Internationalen Suchdienstes im nordhessischen Bad Arolsen ist ein nüchterner Ort. Und doch werden in der gigantischen Dokumentensammlung die Verbrechen des Dritten Reiches so deutlich wie beim Besuch eines Konzentrationslagers. «Es gab fünf Vernichtungslager und 22 KZ-Hauptlager», erklärt Udo Jost, Leiter des vom Internationalen Roten Kreuz verwalteten Archivs: «Vom Eingang bis zum Ausgang wurde alles registriert.»
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Mit dem Messer der Moral

News in Das Dritte Reich Noch keine Kommentare »
Am Münchner Institut für Zeitgeschichte wird über die Motive des Widerstandes gegen Hitler gestritten
von Konrad Adam

Es hat gedauert, bis der Widerstand gegen die Gewaltherrschaft Adolf Hitlers, der im Attentat vom 20. Juli 1944 gipfelte, Eingang fand in das Geschichtsbewußtsein der Deutschen. Auch diejenigen, die in den Stauffenbergs und Tresckows, den Goerdelers und Mierendorffs nicht von vornherein Landesverräter sahen, haben das Weltbild und die Motive, gelegentlich auch den Mut der Verschworenen immer wieder in Zweifel gezogen. Soweit er nicht auf dezidierte Skepsis oder blanke Ablehnung stieß, hatte der Widerstand mit der Unkenntnis und dem Desinteresse der Nachgeborenen zu kämpfen. Mehr als zögerliche Anerkennung ist dem Ereignis bis heute nicht zuteil geworden.


Das scheint auch so zu bleiben
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Mädchenopfer zu Ehren einer Kriegerin

News in Lateinamerika | Altamerikanische Kulturen Noch keine Kommentare »
Ein spektakulärer Mumienfund in Peru gibt Forschern Rätsel auf: Die junge Frau, die vor rund 1600 Jahren gestorben ist, trug komplexe Tätowierungen und wurde mit Waffen auf ihre letzte Reise geschickt. War sie eine adlige Kriegerin?
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So toll sah Kleopatra gar nicht aus

News in Das Alte Ägypten 44 Kommentare »
Viele hundert Gegenstände aus Kult, Handel und Küche des alten Ägyptens hat der französische Meeresarchäologe Franck Goddio in den letzten Jahren vor Alexandria aus dem Meer geholt. In der Ausstellung "Ägyptens versunkene Schätze" sind sie nun im Berliner Martin-Gropius-Bau zu bestaunen.
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Carnuntum - eine Römische Stadt an den Ufern der Donau

News in Das Römische Reich 14 Kommentare »
Als Kaiser Tiberius im Jahr 6 n. Chr. ein befestigtes Winterlager im Raum Carnuntum (nahe Hainburg in Niederösterreich) errichten ließ, ahnte er sicherlich nicht, daß es sich im Laufe der nächsten Jahrhunderte zu einer der bedeutendsten Donaumetropolen des römischen Imperiums entwickeln sollte. Der Ausbau des Legionslagers förderte die Entstehung einer westlich von Carnuntum gelegenen Zivilstadt, die unter Kaiser Trajan zur Hauptstadt Oberpannoniens mit Sitz des Provinzstatthalters ernannt wurde. Der kontinuierliche Aufstieg der Stadt gipfelte in der 193 n. Chr. erfolgen Akklamation des Septimius Severus zum römischen Kaiser und die kurz darauf erfolgte Erhebung der Stadt zur Colonia.
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Mit dem Schlafschwamm in die Vollnarkose

News in Alltag im Mittelalter 6 Kommentare »
Die Medizin des Mittelalters steht in keinem guten Ruf. Man denkt an herumreisende Quacksalber und blutige Zahnoperationen, und daran, dass heilkundige Frauen gerne als Hexen verbrannt wurden. Aktuelle Studien zeigen jedoch: Das Mittelalter war in Bezug auf die Medizin alles andere als finster.
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Säulen zeigen Auf und Ab des Mittelmeeres

News in Sonstiges im Altertum Noch keine Kommentare »
Viele Italien-Urlauber fuhren bisher nicht nach Pozzuoli. Dabei beherbergt die Kleinstadt am Golf von Neapel bedeutende Denkmäler. Und nur auf den ersten Blick erscheinen die drei zwölf Meter hohen Marmorsäulen aus der Römerzeit unspektakulär. Man muss genau hinschauen - wie der Geologe Charles Lyell vor knapp 200 Jahren.
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Wohin mit Nofretete

News in Kultur- und Philosophiegeschichte 9 Kommentare »
Blick zurück im Zorn: Nofretete, Pergamon-Altar, Parthenon-Fries - Die Herkunftsländer erheben Ansprüche auf einstmals ausgeführte Kulturschätze. Sollen die Museen sie zurückgeben? Hier sind zwei Meinungen dazu!
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Bussrituale contra Common Sense

News in Wirtschaftsgeschichte 8 Kommentare »
Bristol, im Südwesten des Königreichs gelegen, ist eine der schönsten Städte Grossbritanniens. Zwar wurde sie im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, doch viele alte Gebäude blieben unversehrt, andere wurden wieder aufgebaut. So erfreut sich die Stadt zahlreicher historischer Prachtbauten, etwa des Theatre Royal, erbaut in den Jahren 1764-66. Neuerdings jedoch erscheint die georgianische Fassade des Bühnenhauses in einem anderen Licht, so wie auch weitere Bauten der Stadt, darunter Schulen und Kirchen. Allen haftet derselbe Makel an: Sie wurden erbaut mit Geld, das aus dem florierenden Sklavenhandel stammte, der Bristol im 18. Jahrhundert reich machte, als die örtliche Wirtschaft zu über sechzig Prozent auf der Sklaverei basierte.
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Visionär oder Starrkopf

News in Zeitalter der Entdeckungen (15. - 18. Jhd.) 1 Kommentar »
»Die Welt ist klein«,schrieb Christoph Kolumbus trotzig auf seiner letzten Reise. Elf Jahre zuvor war er nach 36 Tagen westwärtiger Seereise auf einer kleinen Insel an Land gegangen, in dem Glauben, im Reich eines gewissen »großen Khan« gelandet zu sein, von dem er in einem 200 Jahre alten Reisebericht eines Kaufmanns namens Marco Polo gelesen hatte, und in der Hoffnung, auf dem an allerhand Früchten reichen Eiland die Reichtümer zu beschaffen, die die Könige Kastiliens und Aragons für die Befreiung Jerusalems aus den Händen der Ungläubigen benötigen würden.
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Über den Tod hinaus

News in Zeitalter der Entdeckungen (15. - 18. Jhd.) Noch keine Kommentare »
500 Jahre nach seinem Tod segeln Columbus' Schiffe noch

Christoph Columbus treibt auch 500 Jahre nach seinem Tod Historiker um. Doch auch die Schiffe seiner erste Reise feiern regelmässig Auferstehung. Und nicht allein zu Jubiläen der Fahrt von 1492 stechen «Santa Maria», «Niña» und «Pinta» in See.

rel. Am 20. Mai 1506 starb Christoph Columbus in der spanischen Stadt Valladolid, nachdem er vier Reisen in eine Welt unternommen hatte, die er nicht als neuen Kontinent erkennen wollte. Ungeachtet dessen gilt Columbus als grösster Entdecker überhaupt, und seine erste Reise von 1492 veränderte das Weltbild der Europäer radikal.

Die Fahrt nach Westen hinaus in ein unbekanntes, unkartographiertes Meer war eine Tat, welche für die damaligen Seeleute hart an der Grenze der Vernunft lag. Von den Schiffen der ersten Reise kennt man in erster Linie die Namen: «Santa Maria», «Niña» und «Pinta». Ihre wirkliche Gestalt ist ebenso Gegenstand von Mutmassungen, wie es das wahre Aussehen des Seefahrers ist. Weder sind verlässliche Bilder noch genaue Pläne überliefert.
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Columbus' Grab identifiziert

News in Zeitalter der Entdeckungen (15. - 18. Jhd.) Noch keine Kommentare »
Wo liegen die sterblichen Überreste von Christoph Columbus? Seit mehr als 100 Jahren streiten Experten darüber, wo der berühmte Entdecker seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Jetzt glauben spanische Forscher, das Rätsel per Erbgut-Analyse gelöst zu haben.
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Wissenschafter zweifeln an Existenz des Flores-Menschen

News in Frühzeit des Menschen 3 Kommentare »
Theorie über "Hobbits" auf indonesischer Insel umstritten

Drei Jahre nach dem spektakulären Fund des Skeletts eines nur einen Meter großen Menschen auf der indonesischen Insel Flores haben Wissenschafter Zweifel, dass es sich bei dem Fund wie bisher angenommen um einen neuen Vorfahren des heutigen Menschen handelt.
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Captain Cooks Schiff möglicherweise lokalisiert

News in Zeitalter der Entdeckungen (15. - 18. Jhd.) Noch keine Kommentare »
Vor 225 Jahren wurde das Schiff des Entdeckers versenkt - nun wurden sechs Wracks im Hafen des amerikanischen Newport entdeckt
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Internationaler Museumstag am 21.Mai

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Allein die Zahl erschlägt. Wer hätte gedacht, daß es in Deutschland mehr als 6.000 Museen gibt? Und niemand kann sagen, daß sie sich nicht um größtmögliche Öffentlichkeitsarbeit bemühen: Am Sonntag, 21. Mai 2006 begehen in ganz Deutschland Museen, von großen staatlichen Einrichtungen bis hin zu lokalen Heimatmuseen, den Internationalen Museumstag, der dieses Jahr unter dem Motto "Museen und junge Besucher" steht. Die Einrichtungen wenden sich an diesem Tag mit vielfältigen Aktionen gezielt an die junge Generation von Besuchern, um sie für museale Angebote zu begeistern.
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Medizingeschichte: Götter, Gifte und Gebrechen

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Ob Priapos und Ödipus, Achilles oder Ires: Im medizinischen Fachvokabular haben viele antike Mythen überlebt - oft als Namenspatronen für delikate Diagnosen. Eine Entdeckungsreise durch die Geschichte von Medizin und Pharmazie.
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Kolumbus: Der Entdecker der Neuen Welt

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Am 12. Oktober 1492 erreichte Christoph Kolumbus die Bahama-Inseln an der Ostküste des amerikansichen Kontinents. Ziel seiner Expedition war, den westlichen Seeweg nach Indien zu finden. Zum 500. Todestag ein Porträt des großen Abenteurers
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Der Barbarenschatz - Geraubt und im Rhein versunken

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Vor über 1.700 Jahren versank er in den Fluten des Rheins: der einmalige "Barbarenschatz" aus dem rheinland-pfälzischen Neupotz, etwa 30 km entfernt von Speyer. Mit über 1.000 Stücken aus Silber, Bronze, Messing und Eisen und einem Gewicht von mehr als 700 kg ist er der größte römerzeitliche Metallfund Europas. In einem internationalen Großprojekt präsentiert das Historische Museum der Pfalz Speyer gemeinsam mit Museen in Deutschland, Belgien und Luxemburg diesen facettenreichen Fund der Öffentlichkeit. Mit Hilfe multimedialer Inszenierungen können die Besucher dieser großangelegten Ausstellung einen der spannendsten Abschnitte unserer Geschichte entdecken.
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Blutige Opferfeste in Gosecks Observatorium

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Das Sonnenobservatorium in Goseck diente wahrscheinlich als Bauernkalender. Doch die Menschen legten mit Hilfe des Bauwerks auch Opfertage fest.
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Weißes Gold in Vietnam

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Schon vor 3000 Jahren produzierten die Urahnen der Khmer in Südvietnam Salz für ein weites Hinterland. Ein Forscherteam geht jetzt den Spuren des ältesten Salzsiedezentrums in Südostasien nach.
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Vor Sinai-Küste versunkene Stadt soll gehoben werden

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Archäologen fanden unter Wasser Gebäude und die Ruine einer Burg aus der Römerzeit
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Funde in Niederösterreich könnten Hinweis auf Römerstadt Namare sein

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Bisher oft mit Melk gleichgesetzt - tatsächlich ist vielleicht die 67 Einwohner kleine Ortschaft Großpriel Namares "Nachfolgerin"
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Frühchristliches Massengrab in römischen Katakomben gibt Rätsel auf

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2003 Überreste von schätzungsweise 1.100 Toten entdeckt - Präsentation der Untersuchungsergebnisse am 22.6. im Vatikan
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Fund im Rheinland: Römische Sarkophage entzücken Forscher

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Zwei gut erhaltene und zudem nicht ausgeplünderte Sarkophage aus dem dritten Jahrhundert kamen beim Bau einer Umgehungsstraße in Rommerskirchen (Nordrhein-Westfalen) ans Tageslicht.
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Versunkenes Beutegut

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In Speyer präsentiert eine Ausstellung unter dem Titel „Barbarenschatz“ spektakuläre Funde aus der Spätantike.

Knapp 1700 Jahre lang hatte der Rhein die Kostbarkeiten nicht preisgegeben. Anfang der 1980er Jahre wurde dann zufällig beim Kiesabbau nahe dem südpfälzischen Neupotz am Rhein ein Schatz gefunden, der sich als größter römerzeitlicher Metallfund Europas entpuppte. Über 1000 Fundstücke, bestehend aus Metallobjekten aller Art wie Sakralgegenständen, Waffen, Münzen, Werkzeug oder Tafel- und Küchengeschirr, förderten die Bagger nach Jahrhunderten wieder ans Tageslicht. Der Schatz umfaßt zum Beispiel allein 121 Teile eines Tafelgeschirrs.

Vom 21. Mai bis zum 22. Oktober präsentiert nun das Historische Museum der Pfalz in Speyer in einer Sonderausstellung den spektakulären Hortfund von Neupotz sowie den nur wenige Kilometer weiter südlich entdeckten Beutefund von Hagenbach
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Würzburger Archäologen erforschen antiken Siedlungsbund in der Türkei

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In der Antike war die Karische Chersones, die heutige Bozburun-Halbinsel im äußersten Südwesten der Türkei, als ein Bund von etwa 20 kleineren Siedlungen organisiert, die kein städtisches Zentrum hatten. "Diese dezentrale Struktur steht im Gegensatz zu den griechischen Stadtstaaten, ist jedoch für das einheimische Volk der Karer eine typische, wenn auch archäologisch bisher kaum untersuchte Siedlungsweise", erklärt der Würzburger Archäologe Held.
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Ägypten erhält antike Schätze aus Deutschland zurück

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Nach einem Bericht der ägyptischen Behörden will die Universität Tübingen fünf Fragmente eines antiken Pharaonen-Reliefs an Ägypten zurückgeben.
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Deutschsprachige Ausgabe des Judas-Evangeliums kommt

News in Das Christentum Noch keine Kommentare »
Herausgeber sind Archäologe und Theologe, die schon an Rekonstruktion und Übersetzung der koptischen Handschrift beteiligt waren
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Der Herr der Karten

News in Zeitalter der Entdeckungen (15. - 18. Jhd.) Noch keine Kommentare »
Wie Gerhard Mercator in der Epoche der Entdeckungen, der Glaubenskrisen und -kriege mit seinen Globen und Atlanten unser Bild der Welt entwarf
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Als Napoleon die Quadriga stahl

News in Westeuropa Noch keine Kommentare »
Der Staatsbankrott von 1806 – und die große Reform
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Spektakuläre Funde unter Wasser

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Versunkene Städte oder zerschellte Schiffe - auf dem Meeresboden stoßen Archäologen immer wieder auf faszinierende Zeugnisse vergangener Jahrhunderte. Eine Übersicht über die wichtigsten Entdeckungen der Unterwasserarchäologie.
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Maya-Grab mit Schmuckgegenständen gefunden

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Guatemala - In Guatemala, 600 Kilometer nördlich der Hauptstadt, stieß ein guatemaltekisch-US-amerikanisches ArchäologInnen-Team auf ein Grab aus der Maya-Zeit mit zahlreichen Schmuckgegenständen.
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Überraschende Studie: "Die Toskaner haben keine etruskischen Papas"

News in Sonstiges im Altertum 72 Kommentare »
Die Toskaner stammen nicht von den Etruskern ab. Zu dieser überraschenden Erkenntnis ist jetzt eine italienisch-amerikanische Studie der Universitäten Ferrara und Stanford gekommen.
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Wie der Mensch den Krieg erfand

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Ist dem Homo sapiens der Krieg in die Wiege gelegt? Glaubt man gängigen Vorstellungen, war schon die Steinzeit ein Tummelplatz von Keulenschwingern und Schädelspaltern. Doch bei einem genaueren Blick werden Überraschungen sichtbar.
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Leichnam von Ex-Zarin kehrt per Schiff nach Sankt Petersburg zurück

News in Russland | Sowjetunion | Osteuropa 13 Kommentare »
Endgültige Beisetzung der Mutter des letzten russischen Zaren im September
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Menschen in Zeiten der Dürre

News in Frühzeit des Menschen 25 Kommentare »
Klimaschwankungen haben wahrscheinlich eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des Homo sapiens gespielt.
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Ehrung für selbstlose Retterin

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Am 1. Juni erhält eine Französin die Urkunde einer Gerechten unter den Nationen. Sie beherbergte während des Zweiten Weltkriegs furchtlos ein jüdisches Baby – in einer Gegend Frankreichs, die sich durch besonderen Heldenmut bei der Rettung jüdischer Menschen auszeichnete.
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Aus der Gefühlswelt einer Mitläuferin

News in Das Dritte Reich 1 Kommentar »
Brigitte Penkert war im Zweiten Weltkrieg Rotkreuzschwester an der Ostfront. Überzeugt von der Ideologie der Nazis wollte sie dem Vaterland im Kampf gegen die "Asiaten" dienen. Ihre nun veröffentlichten Feldpostbriefe geben Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt einer typischen Mitläuferin des Nationalsozialismus.

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Ohne Selektion in die Gaskammer

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Beim 12. Jewish Film Festival in Berlin erlebte der Dokumentarfilm "Belzec" von Guillaume Moscovitz seine Deutschlandpremiere. Im gleichnamigen ersten Vernichtungslager der Nazis wurden zwischen März und Dezember 1942 über 600.000 meist polnische Juden ermordet. Danach ebnete die SS das Vernichtungslager ein, das weit weniger bekannt ist als Auschwitz, Treblinka oder Sobibor.
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Selektive Erinnerung?

News in Das Dritte Reich 2 Kommentare »
Ein Historiker stellt in den Niederlanden unbequeme Fragen

Jedes Frühjahr vergewissern sich die Niederländer ihrer selbst. Zum Nationalfeiertag am 30. April reist Königin Beatrix durchs Land, und ihre orangefarben gekleideten Landeskinder verwandeln die Innenstädte in riesige Flohmärkte, für die sie sich früh Plätze reservieren. So steht die Markierung «Bezet» (Besetzt) noch allenthalben, wenn viele Niederländer am 4. Mai mit Schweigeminuten und Kränzen der Opfer der deutschen Besatzung gedenken und am 5. Mai den Tag der Befreiung feiern. Eines der zu dem Anlass erschienenen Bücher, «Wider besseres Wissen» von dem Historiker Ies Vuijsje, trübte allerdings dieses Jahr die Stimmung. Vuijsje interessierte die Frage, was seine untergetauchten Eltern und andere Juden vom Holocaust geahnt hatten. Der Untertitel, «Selbstbetrug und Leugnung in der niederländischen Geschichtsschreibung zur Judenverfolgung», ist brisant, denn die ergänzende Zeile «Das Königreich der Niederlande im Zweiten Weltkrieg» zitiert das 14-bändige Standardwerk Loe de Jongs, des 2005 gestorbenen Säulenheiligen der niederländischen Historiker, an dem Vuijsje heftige Kritik übt.
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Tore zur Unterwelt

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Ein geflutetes Höhlenlabyrinth durchzieht auf Hunderten von Kilometern die mexikanische Halbinsel Yucatán. Forscher suchen hier nach den Hinterlassenschaften der Maya - ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn der Bauboom in der Touristenregion lässt Eingänge und Tunnel zusammenstürzen.
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Skelett ist älter als die Ewige Stadt

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Archäologen haben in einer antiken Nekropole in Rom das gut erhaltene Skelett einer jungen Frau entdeckt. Die Überraschung: Die Knochen sind rund 3000 Jahre alt - und damit älter als Rom selbst.
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(C) Daniel Oswald