500 Jahre nach seinem Tod segeln Columbus' Schiffe noch
Christoph Columbus treibt auch 500 Jahre nach seinem Tod Historiker um. Doch auch die Schiffe seiner erste Reise feiern regelmässig Auferstehung. Und nicht allein zu Jubiläen der Fahrt von 1492 stechen «Santa Maria», «Niña» und «Pinta» in See.
rel. Am 20. Mai 1506 starb Christoph Columbus in der spanischen Stadt Valladolid, nachdem er vier Reisen in eine Welt unternommen hatte, die er nicht als neuen Kontinent erkennen wollte. Ungeachtet dessen gilt Columbus als grösster Entdecker überhaupt, und seine erste Reise von 1492 veränderte das Weltbild der Europäer radikal.
Die Fahrt nach Westen hinaus in ein unbekanntes, unkartographiertes Meer war eine Tat, welche für die damaligen Seeleute hart an der Grenze der Vernunft lag. Von den Schiffen der ersten Reise kennt man in erster Linie die Namen: «Santa Maria», «Niña» und «Pinta». Ihre wirkliche Gestalt ist ebenso Gegenstand von Mutmassungen, wie es das wahre Aussehen des Seefahrers ist. Weder sind verlässliche Bilder noch genaue Pläne überliefert.
Weiterlesen »