Abgeschnittene Ohren, eingeschlagene Schädel

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Besonders fein ging es bei den Steinzeitmenschen nicht zu. Am rätselhaften Mammutsterben waren die rabiaten Höhlenbewohner aber nicht schuld, fanden Forscher jetzt heraus.

Prügeleien sind unter unseren Vorfahren nicht selten gewesen. Britische Wissenschaftler untersuchten 350 Schädel aus der Jungsteinzeit (zwischen 4000 und 3200 vor Christus) und stellten fest: jeder vierzehnte Höhlenmensch-Schädel wies eine Kopfwunde auf und es gab sogar „einige Hinweise, dass Ohren abgeschnitten wurden“, berichtete das Wissenschaftsmagazin New Scientist.

Zwei von drei der Attackierten scheinen die Verletzungen überlebt zu haben. Die Wunden nach den Kopfschlägen verheilten wieder. „Die Verletzungen wurden vor allem durch stumpfe Objekte verursacht, auch wenn einige der Schädel offenbar Schläge von Steinäxten erhielten“, berichteten die Archäologen Rick Schulting von der Universität von Belfast und Mick Wysocki von der Universität von Central Lancashire.

Trotz der brutalen Umgangsformen unter den Steinzeitmenschen – am rätselhaften Aussterben der Mammuts und Urwildpferde sind die prügelnden Höhlenbewohner wohl nicht allein schuld gewesen, will ein Wissenschaftler herausgefunden haben.
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Berliner Ausstellung: Ägyptens versunkene Schätze, Gut gewässert

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Meer Sphinx, bitte: Soviel Lingerie wurde selten aus schwarzem Granit gemeißelt. Im Berliner Gropius-Bau werden die versunkenen Schätze aus der Bucht von Alexandria gezeigt.

Einen Windhauch, nur eine Brise bräuchte es, vor über 2300 Jahren vielleicht vom Mittelmeer her, heute wohl aus der Klimaanlage, einen Hauch, und Königin Arsinoe II. stünde nackt da. So leicht fällt ihr das Gewand über die Schulter, so elegant schlingt sich der charakteristische Isis-Knoten vor den halb verhüllten Brüsten, so zart lässt das Tuch den Nabel ahnen, Hüften und Knie, dass das steinerne Kleid, das die Hand eines griechischen Meisters verrät, fast durchscheinend wirkt. Selten wurde so feine Lingerie aus schwarzem Granit gemeißelt.


http://www.aegyptens-versunkene-schaetze.org/Ausstellung.aspx
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(C) Daniel Oswald