Mai 11
Abgeschnittene Ohren, eingeschlagene Schädel
News in Frühzeit des Menschen 26 Kommentare »Besonders fein ging es bei den Steinzeitmenschen nicht zu. Am rätselhaften Mammutsterben waren die rabiaten Höhlenbewohner aber nicht schuld, fanden Forscher jetzt heraus.
Prügeleien sind unter unseren Vorfahren nicht selten gewesen. Britische Wissenschaftler untersuchten 350 Schädel aus der Jungsteinzeit (zwischen 4000 und 3200 vor Christus) und stellten fest: jeder vierzehnte Höhlenmensch-Schädel wies eine Kopfwunde auf und es gab sogar „einige Hinweise, dass Ohren abgeschnitten wurden“, berichtete das Wissenschaftsmagazin New Scientist.
Zwei von drei der Attackierten scheinen die Verletzungen überlebt zu haben. Die Wunden nach den Kopfschlägen verheilten wieder. „Die Verletzungen wurden vor allem durch stumpfe Objekte verursacht, auch wenn einige der Schädel offenbar Schläge von Steinäxten erhielten“, berichteten die Archäologen Rick Schulting von der Universität von Belfast und Mick Wysocki von der Universität von Central Lancashire.
Trotz der brutalen Umgangsformen unter den Steinzeitmenschen – am rätselhaften Aussterben der Mammuts und Urwildpferde sind die prügelnden Höhlenbewohner wohl nicht allein schuld gewesen, will ein Wissenschaftler herausgefunden haben.
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Prügeleien sind unter unseren Vorfahren nicht selten gewesen. Britische Wissenschaftler untersuchten 350 Schädel aus der Jungsteinzeit (zwischen 4000 und 3200 vor Christus) und stellten fest: jeder vierzehnte Höhlenmensch-Schädel wies eine Kopfwunde auf und es gab sogar „einige Hinweise, dass Ohren abgeschnitten wurden“, berichtete das Wissenschaftsmagazin New Scientist.
Zwei von drei der Attackierten scheinen die Verletzungen überlebt zu haben. Die Wunden nach den Kopfschlägen verheilten wieder. „Die Verletzungen wurden vor allem durch stumpfe Objekte verursacht, auch wenn einige der Schädel offenbar Schläge von Steinäxten erhielten“, berichteten die Archäologen Rick Schulting von der Universität von Belfast und Mick Wysocki von der Universität von Central Lancashire.
Trotz der brutalen Umgangsformen unter den Steinzeitmenschen – am rätselhaften Aussterben der Mammuts und Urwildpferde sind die prügelnden Höhlenbewohner wohl nicht allein schuld gewesen, will ein Wissenschaftler herausgefunden haben.
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