Mai 17
«Im Lager ist alles registriert worden»
News in Das Dritte Reich 1 Kommentar »Grösstes Holocaust-Archiv wird geöffnet
Deutschland hat seinen Widerstand gegen die Öffnung des Holocaust-Archivs im nordhessischen Bad Arolsen aufgegeben. Es geht um die grösste Sammlung über Deutschlands finsterstes Kapitel mit Angaben über 17,5 Millionen Menschen, darunter KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter und weitere Nazi-Opfer.
(ap) Bis unter die Decke stapeln sich die Akten des nationalsozialistischen Grauens: In Pappschachteln, in stählernen Dokumentenschränken, zwischen Aktendeckeln und zunehmend auch auf digitalen Datenträgern.
Das Archiv des Internationalen Suchdienstes im nordhessischen Bad Arolsen ist ein nüchterner Ort. Und doch werden in der gigantischen Dokumentensammlung die Verbrechen des Dritten Reiches so deutlich wie beim Besuch eines Konzentrationslagers. «Es gab fünf Vernichtungslager und 22 KZ-Hauptlager», erklärt Udo Jost, Leiter des vom Internationalen Roten Kreuz verwalteten Archivs: «Vom Eingang bis zum Ausgang wurde alles registriert.»
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Deutschland hat seinen Widerstand gegen die Öffnung des Holocaust-Archivs im nordhessischen Bad Arolsen aufgegeben. Es geht um die grösste Sammlung über Deutschlands finsterstes Kapitel mit Angaben über 17,5 Millionen Menschen, darunter KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter und weitere Nazi-Opfer.
(ap) Bis unter die Decke stapeln sich die Akten des nationalsozialistischen Grauens: In Pappschachteln, in stählernen Dokumentenschränken, zwischen Aktendeckeln und zunehmend auch auf digitalen Datenträgern.
Das Archiv des Internationalen Suchdienstes im nordhessischen Bad Arolsen ist ein nüchterner Ort. Und doch werden in der gigantischen Dokumentensammlung die Verbrechen des Dritten Reiches so deutlich wie beim Besuch eines Konzentrationslagers. «Es gab fünf Vernichtungslager und 22 KZ-Hauptlager», erklärt Udo Jost, Leiter des vom Internationalen Roten Kreuz verwalteten Archivs: «Vom Eingang bis zum Ausgang wurde alles registriert.»
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