Mit dem Schlafschwamm in die Vollnarkose

News in Alltag im Mittelalter 6 Kommentare »
Die Medizin des Mittelalters steht in keinem guten Ruf. Man denkt an herumreisende Quacksalber und blutige Zahnoperationen, und daran, dass heilkundige Frauen gerne als Hexen verbrannt wurden. Aktuelle Studien zeigen jedoch: Das Mittelalter war in Bezug auf die Medizin alles andere als finster.
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Säulen zeigen Auf und Ab des Mittelmeeres

News in Sonstiges im Altertum Noch keine Kommentare »
Viele Italien-Urlauber fuhren bisher nicht nach Pozzuoli. Dabei beherbergt die Kleinstadt am Golf von Neapel bedeutende Denkmäler. Und nur auf den ersten Blick erscheinen die drei zwölf Meter hohen Marmorsäulen aus der Römerzeit unspektakulär. Man muss genau hinschauen - wie der Geologe Charles Lyell vor knapp 200 Jahren.
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Wohin mit Nofretete

News in Kultur- und Philosophiegeschichte 9 Kommentare »
Blick zurück im Zorn: Nofretete, Pergamon-Altar, Parthenon-Fries - Die Herkunftsländer erheben Ansprüche auf einstmals ausgeführte Kulturschätze. Sollen die Museen sie zurückgeben? Hier sind zwei Meinungen dazu!
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Bussrituale contra Common Sense

News in Wirtschaftsgeschichte 8 Kommentare »
Bristol, im Südwesten des Königreichs gelegen, ist eine der schönsten Städte Grossbritanniens. Zwar wurde sie im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, doch viele alte Gebäude blieben unversehrt, andere wurden wieder aufgebaut. So erfreut sich die Stadt zahlreicher historischer Prachtbauten, etwa des Theatre Royal, erbaut in den Jahren 1764-66. Neuerdings jedoch erscheint die georgianische Fassade des Bühnenhauses in einem anderen Licht, so wie auch weitere Bauten der Stadt, darunter Schulen und Kirchen. Allen haftet derselbe Makel an: Sie wurden erbaut mit Geld, das aus dem florierenden Sklavenhandel stammte, der Bristol im 18. Jahrhundert reich machte, als die örtliche Wirtschaft zu über sechzig Prozent auf der Sklaverei basierte.
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Visionär oder Starrkopf

News in Zeitalter der Entdeckungen (15. - 18. Jhd.) 1 Kommentar »
»Die Welt ist klein«,schrieb Christoph Kolumbus trotzig auf seiner letzten Reise. Elf Jahre zuvor war er nach 36 Tagen westwärtiger Seereise auf einer kleinen Insel an Land gegangen, in dem Glauben, im Reich eines gewissen »großen Khan« gelandet zu sein, von dem er in einem 200 Jahre alten Reisebericht eines Kaufmanns namens Marco Polo gelesen hatte, und in der Hoffnung, auf dem an allerhand Früchten reichen Eiland die Reichtümer zu beschaffen, die die Könige Kastiliens und Aragons für die Befreiung Jerusalems aus den Händen der Ungläubigen benötigen würden.
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Über den Tod hinaus

News in Zeitalter der Entdeckungen (15. - 18. Jhd.) Noch keine Kommentare »
500 Jahre nach seinem Tod segeln Columbus' Schiffe noch

Christoph Columbus treibt auch 500 Jahre nach seinem Tod Historiker um. Doch auch die Schiffe seiner erste Reise feiern regelmässig Auferstehung. Und nicht allein zu Jubiläen der Fahrt von 1492 stechen «Santa Maria», «Niña» und «Pinta» in See.

rel. Am 20. Mai 1506 starb Christoph Columbus in der spanischen Stadt Valladolid, nachdem er vier Reisen in eine Welt unternommen hatte, die er nicht als neuen Kontinent erkennen wollte. Ungeachtet dessen gilt Columbus als grösster Entdecker überhaupt, und seine erste Reise von 1492 veränderte das Weltbild der Europäer radikal.

Die Fahrt nach Westen hinaus in ein unbekanntes, unkartographiertes Meer war eine Tat, welche für die damaligen Seeleute hart an der Grenze der Vernunft lag. Von den Schiffen der ersten Reise kennt man in erster Linie die Namen: «Santa Maria», «Niña» und «Pinta». Ihre wirkliche Gestalt ist ebenso Gegenstand von Mutmassungen, wie es das wahre Aussehen des Seefahrers ist. Weder sind verlässliche Bilder noch genaue Pläne überliefert.
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(C) Daniel Oswald