Mehr als 180.000 Menschen sind im Zuge der ungarische Revolution 1956 in den Westen geflohen - viele davon nach Wien. Eine Ausstellung im Wien Museum beleuchtet dieses Thema aus mehreren Perspektiven.
Kurz zur Vorgeschichte: 1945 marschierte die Rote Armee in Ungarn ein, 1949 wurde eine Verfassung nach russischem Vorbild beschlossen. Bis 1953 war Ungarn unter Matyas Rakosi dem stalinistischen Kurs treu.
Am 23. Oktober 1956 stellten dann Studenten in Budapest bei einer Demonstration folgende Forderungen: Sie verlangten unter anderem ein Mehrparteiensystem, freie Wahlen, das Streikrecht, sowie Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit.
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