Als der Echternacher Codex Aureus 1955 vom Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg erworben wurde, war er mit 1,1 Millionen Mark das teuerste Buch Deutschlands. Er wäre es wohl noch heute, läge er nicht sicher und unverkäuflich im Tresor des Germanischen Nationalmuseums. 1982 war er das letzte Mal in Nürnberg ausgestellt. Nun kann das kostbare Buch nach einem Vierteljahrhundert in Abgeschiedenheit wieder besichtigt werden - begleitet von einer umfangreichen kunsttechnologischen Dokumentation. Außerdem sind kostbare Faksimilebände ottonischer Handschriften zu sehen.
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