Gewaltige 2,35 Meter Höhe und ein Meter Breite misst das Bild, das „ain gleichnus der person cristi – die leng vnd gros“ darstellt – so hat es der Maler selbst ausdrücklich auf der 1487 datierten Holztafel dokumentiert. Formuliert wird hier nicht weniger als der Anspruch, das Abbild und die Wahre Länge Christi abzubilden. Seit der Gründung des Museums vor über 130 Jahren gehört dieses Gemälde, dessen Bildfindung in der Kunst eine Rarität darstellt, zu den Sammlungen des Museum im Prediger in Schwäbisch Gmünd. Es stellt nicht nur das größte mittelalterliche Bildwerk dar, sondern es ist zweifellos auch das geheimnisvollste.
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