"Konstantin der Große" steht im Mittelpunkt der gleichnamigen Ausstellung in Trier, die am 1. Juni eröffnet wird und in drei Museen Platz findet. In der Stadt, zunächst als Augusta Treverorum gegründet und dann als Treveris bekannt, sorgte der römische Kaiser für Glanz und Größe, die im spätantiken römischen Reich nördlich der Alpen beispiellos waren. 306 war Konstantin Kaiser geworden - zunächst einer von vieren, die sich nach dem Willen Diokletians in einer "Tetrarchie" (Herrschaft der Vier) die Herrschaft über west- und oströmisches Reich teilten. Als er 337 starb, war er seit 324 Alleinherrscher des gesamten Reiches, nachdem er machtbewusst und oft rücksichtslos Mit-Kaiser und Rivalen ausgeschaltet hatte.
Weiterlesen »