Ludwig-Forscher fordert virtuelle Autopsie für toten "Märchenkönig"

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Zur endgültigen Klärung der Todesursache von König Ludwig II. hat der Berliner Geschichtsforscher Peter Glowasz eine "virtuelle Autopsie" des Märchenkönigs gefordert. Diese neuartige Technik könne bei geschlossenem Sarkophag eingesetzt werden, sagte Glowasz am Donnerstag. Für ihn und viele Königsverehrer sei es 121 Jahre nach dem Tod des Märchenkönigs unerträglich, dass Ludwig II. als Mörder und geisteskranker Selbstmörder dargestellt werde.
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Akropolis: Antike Statuen müssen umziehen

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Athen bereitet sich auf den teuersten Umzug in der Geschichte der Stadt vor: rund 300 Statuen, Friesteile und andere Gegenstände aus der klassischen Antike sollen von der Akropolis ins neue Museum des Wahrzeichens der griechischen Hauptstadt am Fuße des Hügels transportiert werden. "Teuer aber notwendig: 2,5 Millionen Euro für nur 400 Meter", hieß es in der Athener Zeitung "Eleftherotypia" am Mittwoch.
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Das schwere Erbe des jüdischen Barons

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Das Ostseebad Heiligendamm gehörte einst einem Bankier. Und von dieser Vergangenheit könnte der heutige Eigentümer eingeholt werden. Denn die Jewish Claims Conference prüft, ob die Erben von Oskar Adolf Baron von Rosenberg-Redé Ansprüche auf die „Weiße Stadt am Meer" erheben können.
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Deutscher will mit Schilfboot den Atlantik überqueren

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Ein Abenteurer aus Chemnitz glaubt, dass schon vor 14.000 Jahren Seefahrer den Atlantik überquerten. Den Beweis will er mit einem selbstgebauten Schilfboot antreten - ein Erfolg würde die "Ra"-Expeditionen von Thor Heyerdahl in den Schatten stellen.
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Warten auf den siebten Tag

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Vor vierzig Jahren hat der Sechstagekrieg von 1967 die Region des Nahen und Mittleren Ostens einschneidend verändert

Die Folgen des Sechstagekrieges vom 5. bis 10. Juni 1967 beeinflussen den Nahostkonflikt bis heute. Damals kam Israel einem drohenden Angriff Ägyptens und Syriens zuvor, besetzte die syrischen Golanhöhen, das durch Jordanien verwaltete Westjordanland (Judäa, Samaria und die historische Altstadt von Jerusalem) sowie den ägyptischen Sinai und Gaza. Die von Israel besetzten und teilweise besiedelten Palästinensergebiete sind seither nicht zur Ruhe gekommen. Die Bemühungen, auf dem Prinzip Land gegen Frieden einen Ausgleich zu finden, sind allesamt gescheitert.
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Im Bannkreis des Bösen

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Der Judenhass lebt - Aharon Appelfelds Roman «Elternland» zieht bittere Bilanz

Mit dem Roman «Elternland» legt der Israeli Aharon Appelfeld einmal mehr ein Meisterwerk vor. Es ist die Geschichte eines Mannes auf der Suche nach der vernichteten ostjüdischen Welt seiner Eltern. In Polen öffnet sich ihm eine Welt - und die Pandorabüchse des ewigen Judenhasses.
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Außerirdisches Eisen im Pharaonengrab

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Härter als alles und wertvoller als Gold: Alte Ägypter und Hethiter klaubten Meteoriten aus der Wüste, um an das begehrteste Metall ihrer Zeit zu kommen - Eisen. Weil es frühen Hochkulturen an Hochöfen mangelte, stammt das Eisen im Grab des Pharaos Tutanchamun aus dem Weltall.
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Altrömische Sportregeln auf Marmorplatte analysiert

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Auf einer mehr als 1.800 Jahre alten Marmorplatte haben Forscher der Universität Münster sportliche Spielregeln des römischen Kaisers Hadrian entdeckt. Danach drohten den Sportlern bei reichsweiten Wettbewerben wie den Olympischen Spielen in Athen für Undiszipliniertheiten sogar Peitschenhiebe, wie die Universität am Montag mitteilte. Die Strafen sollten allerdings die Athleten "in ihrer weiteren Sport- und Berufsausübung" nicht beeinträchtigen.
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Präkolumbisches Federvieh

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Keine Vogelart ist so eng mit der menschlichen Kultur verbunden wie Gallus gallus - besser bekannt als Haushuhn. Als ursprünglich unauffälliger Bewohner südostasiatischer Tropenwälder hat sich das "Hendl" zum kulinarischen Weltstar gemausert, von den Eiern ganz zu schweigen.
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Spektakuläre Funde aus der Keltenzeit

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Auf der eisenzeitlichen „Schnippenburg“ im Landkreis Osnabrück fanden Archäologen eine überraschende Fülle von Objekten, die auf einen regen Kulturaustausch mit den Kelten hindeuten. Die Fundergebnisse werden nun erstmals in einer Sonderausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.



Ausgrabungsprojekt Schnippenburg: Aktuelles
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NS-Vergangenheit holt Uni ein

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Am medizinischen Institut der Uni Münster wurden Tausende Kinder für die Rassenforschung der Nazis missbraucht. Ein Student deckte dies bereits vor sechs Jahren auf. Über die Aufarbeitung diskutiert wird erst jetzt.
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Verstoßen und vergessen

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Mehr als 2000 Akademikern wurde im Nationalsozialismus der Doktortitel aberkannt. Mit der Rehabilitierung haben sich manche Universitäten bis heute Zeit gelassen
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Jüdisches Massengrab zufällig entdeckt

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Über 60 Jahre nach dem Ende des Holocaust haben Bauarbeiter im Süden der Ukraine eine Grube mit den Leichen tausender jüdischer Opfer gefunden. Dies ist ein weiteres schreckliches Detail der Tragödie um die europäischen Juden.
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Die prophezeite Weltherrschaft

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Kaiser Konstantin I.

Auf einem langen und blutigen Weg erkämpfte sich Kaiser Konstantin I. den Weg zur Alleinherrschaft über das Römische Reich. Dabei schreckte er auch vor Mord in der eigenen Verwandtschaft nicht zurück. Mit der ihm eigenen Härte hielt Konstantin das riesige Reich zusammen: Kein anderer Kaiser seit Augustus hat so lange geherrscht wie er.
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Vom Glück überaus begünstigt

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Trier in der Spätantike

In seiner Blütezeit hatte das römische Trier um die 60000 Einwohner, der Circus der Stadt wetteiferte mit dem Circus Maximus in Rom, prachtvolle Bauten zeugten von kaiserlichem Glanz.

Unmittelbar nachdem die Truppen seines Vaters ihn in Eburacum (York) zum Kaiser ausgerufen hatten, setzte Konstantin nach Gallien über. Er wollte sich Triers bemächtigen, der gallischen Residenz, und damit Anspruch auf den von seinem Vater beherrschten Reichsteil erheben. Bis 316 blieb die Stadt an der Mosel seine wichtigste Residenz. Hier nahm er vermutlich Fausta zur Frau und fand Anerkennung als Augustus. Von Trier aus sicherte Konstantin die Rheingrenze. Und hier bereitete er schließlich seinen Zug nach Rom vor, der ihm die Herrschaft über den gesamten Westen des Reichs eintrug.
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In diesem Zeichen sollst du siegen...

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Konstantin I., die hednischen Kulte und das Christentum

Auch wenn er als erster christlicher Kaiser gilt, schränkte Konstantin I. die Ausübung heidnischer Kulte noch keineswegs ein. Das wäre auch politisch unklug gewesen, hing doch die überwiegende Mehrheit seiner Untertanen noch den alten Göttern an.
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Eine Stadt zu Ehren des Kaisers

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Konstantinupolis

Die Gründung Konstantinopels zählt zu den zukunftsweisenden Entscheidungen, die Konstantins Ruhm über die Jahrhunderte hinweg begründeten. Von den genauen Umständen zeichnen die Quellen allerdings ein widersprüchliches, mit Legenden versetztes Bild. Und archäologische Funde sind kaum vorhanden.
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Für die Wohlfahrt des Staates

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Konstantin I. als Gesetzgeber

Kaiser Konstantin I. hinterließ eine Fülle von Gesetzen, die Ordnung und Einheit des Reichs gewährleisten sollten. Ein nicht geringer Teil dieser Maßnahmen regelte religionspolitische Fragen. Gesetze, die Konstantin als „milden Herrscher“ charakterisieren würden, sucht man allerdings vergeblich.
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Im Zaubertunnel der Vision

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Das Panoramabild "ROM CCCXII" im Leipziger Panometer

Wer möchte nicht gerne einmal durch die Straßen des antiken Rom wandeln? Mit ein wenig Phantasie gelingt dies im Leipziger Panometer. Auf einem Rundgemälde ist die Stadt so dargestellt, wie sie im Jahr 312 ausgesehen haben könnte.
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Kollision der Kulturen

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Den Kolonisatoren Nordamerikas wird meist pauschal der Vorwurf gemacht, die Besiedlung sei außerordentlich gewalttätig und kriegerisch erfolgt. Ein genauerer Blick auf die ersten puritanischen Kolonien Neuenglands, Plymouth, Massachusetts oder Connecticut, relativiert dieses Urteil.
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Jüdisches Museum in Berlin wird erweitert

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Das Jüdische Museum in Berlin eröffnet am 25. September seinen Erweiterungsbau. Dazu wird auch der Architekt Daniel Libeskind erwartet, teilte Museumssprecherin Eva Söderman am Dienstag mit. Sie bestätigte damit einen Bericht der RBB-"Abendschau". Der Plan und die Finanzierung des Projekts seien aber schon länger bekannt, betonte die Sprecherin.
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Gedenktafel für den Historiker Johann Gustav Droysen enthüllt

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In Jena wird heute (Freitag) eine Gedenktafel für den Historiker Johann Gustav Droysen (1808-1884) enthüllt. Droysen gilt als einer der bedeutendsten deutschen Geschichtswissenschaftler. In den Jahren 1851 bis 1859 hat er in Jena gewirkt und dabei das Historische Seminar der Universität begründet. Er hat Bücher unter anderem über Alexander den Großen, den Hellenismus und die Geschichte der preußischen Politik veröffentlicht.
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Open Access: Freier Zugang zur Antike

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Vom Pantheon in Rom bis zur Statue des Pan im Pariser Louvre – der "Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance" hat jetzt seine Datenbank mit etwa 6.500 erfassten antiken Monumenten und rund 28.000 Bild- und Schriftzeugnissen aus der Zeit der Renaissance ins Internet gestellt. Der Census ist eines der renommiertesten Forschungsvorhaben der Kunstgeschichte: 1946 auf Anregung namhafter Kunsthistoriker und Archäologen in London und New York begründet, widmet er sich der Erfassung und Erforschung derjenigen antiken Bau- und Bildwerke, die in der Renaissance bekannt waren.
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Das Gold der Inka

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Das Völkerkundemuseum in Hamburg hat eine neue Dauerausstellung zu Kunst und Kultur der Inka zu bieten.

Zwei neugestaltete Ausstellungsbereiche stehen jetzt für die „Schätze der Anden“ zur Verfügung. Kostbarer Goldschmuck, Silbergeräte, Bronzeminiaturen und Steinskulpturen der Inka präsentieren sich dem Besucher in zwei Schatzkammern. Die Objekte wurden zwischen 200 v. Chr. und der späten Kolonialzeit des 18. Jahrhunderts hergestellt und dienten teilweise als Beigaben für reichausgestattete Gräber. Unter anderem ist die bedeutende Peru-Sammlung des Amateurforschers Hans H. Brüning zu sehen.
Zu Beginn des Jahres 2007 wurde der zweite Teil der Dauerausstellung, die „Inka-Galerie“, eröffnet. Hier werden etwa 500 Kunstwerke aus Keramik, Textilien oder Holz gezeigt. Auch sie waren einst den Verstorbenen ins Jenseits mitgegeben worden und blieben dank des zum Teil ausgesprochen trockenen Klimas bis heute sehr gut erhalten. Sowohl die bemalte Keramik als auch die Muster der Textilien bilden mit ihren religiösen, mythischen oder alltäglichen Szenen den kulturellen Hintergrund für die Schatzkammer-Objekte, lassen sich doch hier Rückschlüsse auf Riten, Glaubensvorstellungen und Lebenswandel der Andenkulturen ziehen. Damit geben die Objekte wertvolle Anhaltspunkte für eine Kultur, die keine Schriftzeugnisse hinterlassen hat.
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Einbaum aus dem Wörthersee geborgen

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Aus den Tiefen des Wörthersees wurde am Freitag ein vermutlich 1.400 Jahre alter Einbaum geborgen. Das historische Gefährt ist 7,5 Meter lang und 80 Zentimeter breit und bot bis zu sechs Personen Platz. Es handelt sich vermutlich um den bisher größten derartigen Fund in Österreich.
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Bakunin und die Freimaurer des „Grand Orient“

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Im neunzehnten Jahrhundert bestanden zwischen den Protagonisten der radikalen, demokratischen und sozialistischen Bewegungen einerseits und den Freimaurern andererseits enge Beziehungen. Sieht man es von der Seite der Politisch-Oppositionellen her, die meist auch scharf antiklerikal eingestellt waren, dann bot die internationale Gemeinschaft der Freimaurer eine europaweite, bis nach Russland reichende Infrastruktur der Kommunikation, die ihnen die Kontaktaufnahme zu möglichen Sympathisanten, sei es in Italien, in Polen, in Frankreich oder in Großbritannien, erlaubte.
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Bisher unbekanntes Botticelli-Werk in Ungarn entdeckt

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In der Burg des unweit von Budapest gelegenen Bischofsitzes Esztergom (Gran) wurde ein bisher unbekanntes Fresko des berühmten italienischen Renaissance-Malers Sandro Botticelli entdeckt. Dies berichtete die Ungarische Nachrichtenagentur MTI am Freitag.
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Die älteste Mütze der Welt ist nach Hallstatt zurückgekehrt

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Die älteste Mütze der Welt ist am Freitag offiziell nach Hallstatt im Salzkammergut zurückgekehrt. Sie wurde vor knapp 70 Jahren im Salzbergwerk des Ortes entdeckt und war in den vergangenen Jahren in mehreren europäischen Ausstellungen zu sehen. Das mehr als 3.300 Jahre alte Relikt aus der Bronzezeit erhält nun einen Ehrenplatz im Welterbemuseum Hallstatt.
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Vor dem Krieg wurde der Krieg geübt

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Würzburg. In die Stadt Nürnberg kam er nicht, in Würzburg jedoch hatte Lothar III, König des Heiligen Römischen Reichs, im Jahr 1127 mehrere Anhänger. So zog er in die Stadt. Seine Feinde, die Stauferherzöge Herzöge Friedrich und Konrad, bekamen das mit und ritten ebenfalls nach Würzburg. Zum Krieg kam es nicht. Was im Sommer vor 880 Jahren vor den Toren der Stadt Würzburg stattfand, ging als erstes Ritterkampfspiel auf deutschem Boden in die Geschichte ein.
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Schöner Reflex

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Der Rasende Roland ist nicht sehr schnell. Die Bede, niederdeutsch für Bitte, war eine vom Landesherrn erhobene Steuer, ursprünglich sogar freiwillig. Ein Donnerkeil ist eine besondere Tintenfisch-Versteinerung, die man mit etwas Glück am Ostseestrand findet. Der Klützer Kaffeebrenner war eine Bahnverbindung, auf der Getreide zur Mälzerei Grevesmühlen transportiert wurde.
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Die verkannte Mutter der deutschen Klassik

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Wenn Anna Amalia in Weimar zur Mittwochstafel lud, kamen Goethe, Wieland und Herder. Drei biografische Bücher erforschen das Geheimnis der kunstliebenden Herzogin. Aber ihre Lebensleistung wird nicht angemessen gewürdigt.
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Napoleons Sieg-Säbel von Marengo erzielt 4,8 Millionen Euro

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Der Feldherr soll ihn im historischen Moment geschwungen haben - jetzt wurde sein letzter Säbel aus Privatbesitz versteigert. Mit dem Schmuckstück soll Napoleon die Wende in der Schlacht von Marengo herbeigeführt haben. Trotz Auktion wird er Frankreich nie verlassen dürfen.
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Rudolf Arnheim mit 102 Jahren gestorben

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In der Weimarer Republik stritt er in der berühmten "Weltbühne" für die Anerkennung des Films als Kunst. Im Exil in Amerika wandte er sich der Kunst zu. Der Autor verfasste zahlreiche Bücher zur Theorie des Sehens und des bildhaften Denkens.
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150 Jahre Geschichte Berlins in Bildern

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Ein im wahrsten Sinn gewichtiger Fotoband lädt zu einem Streifzug durch 150 Jahre Berliner Geschichte ein. "Berlin-Porträt einer Stadt" bietet auf 670 großformatigen Seiten einen spannenden Spaziergang durch Alltag und mehr oder weniger weltbewegende "Haupt- und Staatsaktionen" in Berlin von 1860 bis heute. Das alles gesehen und miterlebt von rund 280 Fotografen, darunter Robert Capa, Helmut Newton, Henri Cartier-Bresson, René Burri, Friedrich Seidenstücker und Erich Salomon.
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Was von der Küche Roms und Ägyptens blieb

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Wie in der Antike gegessen und getrunken wurde, das ist ab Dienstag im Stadtmuseum Nordico in Linz zu sehen. Aus dem antiken Carnuntum, aus Wels und aus Salzburg seien teils seltene Objekte zum Thema römische Küche übernommen worden, berichtete Museumsdirektor Willibald Katzinger in einer Pressekonferenz am Montag. In Kooperation mit in- und ausländischen Museen sowie mit der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien entstanden zwei Kabinettausstellungen.
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Attila und die Hunnen

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Das sagenumwobene Reitervolk der Hunnen drang im späten 4. Jahrhundert nach Europa vor und verbreitete dort Angst und Schrecken. Die Einfälle der Reiternomaden unter ihrem Anführer Attila waren Auslöser und maßgeblicher Bestandteil der sogenannten Zeit der Völkerwanderung – der Epoche zwischen Antike und Mittelalter. Das meist klischeehaft übermittelte Geschichtsbild der Hunnen übte während des ganzen Mittelalters und in der Neuzeit eine große Faszination auf die Europäer aus. Attila als „die Geißel Gottes“ zog in etliche Epen ein, so zum Beispiel als König Etzel in das Nibelungenlied. Doch was wissen wir wirklich über Attila und seine Hunnen?
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Es bleiben vor allem Erinnerungen

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Die eineinhalb Jahrhunderte, die Neuenburg von 1707 bis 1857 unter preussischer Souveränität erlebte, haben erstaunlich wenig Spuren hinterlassen. Geblieben sind aus jener Zeit hauptsächlich Erinnerungen - und ein Wirtshaus- schild zu Ehren von «Grand Frédéric».
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Diskussion um Rehabilitierung von "Europas letzter Hexe"

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Im Schweizer Kanton Glarus ist eine öffentliche Auseinandersetzung um die Rehabilitierung von Anna Göldi entbrannt, die 1782 als letztes Opfer des europäischen Hexenwahns hingerichtet wurde. Anna Göldi war am 13. Juni 1782 in Glarus nach einem bereits damals höchst umstrittenen Prozess als Hexe zum Tod verurteilt und enthauptet worden. Für den 225. Todestag von Anna Göldi ist im Kanton Glarus die Eröffnung eines Museums für die "letzte Hexe Europas" geplant.
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Venedig: Hunderte Skelette von Pestopfern gefunden

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Italienische Archäologen haben unter den Resten eines Lazaretts auf einer Insel der Lagune von Venedig die Leichen von 1.560 Menschen gefunden, die an Pest gestorben sind. Die Opfer waren der großen Pest-Epidemie des Jahres 1423 erlegen, berichtete die römische Tageszeitung "La Repubblica" am Mittwoch. Die Analyse der Skelette, die auf der Insel Santa Maria di Nazareth im südlichen Teil der Venediger Lagune entdeckt wurden, soll den Archäologen wichtige Informationen über die Lebensweise im Venedig des 15. Jahrhunderts liefern.
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Ansichtssache: Das antike Rom, wieder auferstanden

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Das Kolosseum und das Forum Romanum taufrisch ohne die Zeichen der Zeit erleben: Experten aus aller Welt haben am Montag die nach ihren Angaben bisher größte und umfassendste Computersimulation des antiken Rom vorgestellt.
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Thüringer Landesausstellung auf den Spuren der heiligen Elisabeth

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Sie zählt zu den beliebtesten Personen des gesamten Mittelalters. Noch heute zeugen Skulpturen, Fensterbilder, Holzschnitzwerke, Reliquiengefäße und Bildteppiche in Städten wie Köln, Nürnberg, Marburg, Straßburg, Udine oder Assisi von der stetig zunehmenden Verehrung, die die Heilige Elisabeth seit dem 13. Jahrhundert erfahren hat.
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Des Kaisers scheinbar schwereloses Elfenbein

News in Kunstgeschichte Noch keine Kommentare »
Es zu verwenden ist bei Artenschützern umstritten - schon im 16. Jahrhundert galt Elfenbein aber auch als 'weißes Gold': Bei den Herrschern Europas war es ein beliebtes Sammelobjekt. Das zeigt das Kunsthistorische Museum in Wien mit der Ausstellung "Kaiserliches Elfenbein".
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USA haben Hunderte präkolumbische Kunstwerke zurückgegeben

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Artefakte dürften aus alten Gräbern in Peru gestohlen worden sein
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Streit um El Cids Schwert

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England hat Artus' Excalibur, Frankreich das Joyeuse Karls des Großen und Spanien La Tizona – zumindest bis vor Kurzem noch. Über 60 Jahre wurde ein Schwert, das angeblich der legendäre Volksheld El Cid gegen die Mauren schwang, im Militärmuseum von Madrid ausgestellt. Alles nur ein Mythos, verkündete jetzt das Kulturministerium – just nachdem die Region Kastillien-Léon das Schaustück für 1,6 Millionen Euro von Privat erwarb.
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Aus dem Topf in den Kopf

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Forscher vermuten, dass gekochtes Essen einst das Gehirn der Urmenschen wachsen ließ. Doch noch ist unklar, wann unsere Vorfahren überhaupt kochen lernten.
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Das Bröckeln der Imperien

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Weltgeschichtliche Weichenstellungen in den fünfziger Jahren

Die Geschichte kennt heroische und unheroische Zeiten. Heroische Zeiten schaffen Neues. Sie bringen Lösungen für die Probleme der Welt und ordnen die Welt neu. Die Beteiligten sind bereit, dafür Opfer zu erbringen, denn es geht um die Machtverteilung in der Welt. Unheroische Zeiten sind epigonal. Sie wollen nichts Neues, sondern sie wollen das Bestehende bewahren. Sie betrachten dieses als selbstverständlich; und Veränderungen werden ihnen meistens erst dann bewusst, wenn sie bereits unwiderruflich sind. Doch selbst ohne es zu beabsichtigen, schaffen sie zuweilen grundlegend Neues. Das geschah in den fünfziger Jahren, als die Europäer, indem sie sich mit aller Kraft gegen den Verlust ihrer Kolonialimperien und gegen ihre Abhängigkeit von neuen, imperialen Grossmächten wehrten, neue Formen supranationaler Zusammenarbeit entwickelten, die zu epochalen Erfolgsmodellen wurden.
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Konstantin der Große: Krieger, Kaiser, falscher Stifter

News in Das Römische Reich 1 Kommentar »
Engelsgestalt oder Machtmensch im Blutrausch: Historiker rekonstruieren das Leben Kaiser Konstantins zwischen antiker Wahrheit und christlichem Wunschdenken. Eine Ausstellung in Trier zeigt, wie sehr die Kirchenoberen den Heiden als Stifter und Schenker vereinnahmten.
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Die Etrusker stammen aus der heutigen Türkei

News in Sonstiges im Altertum 1 Kommentar »
Analysen von Erbgut belegen, dass die Etrusker aus der Region der heutigen Türkei nach Italien gekommen sind. Forscher hatten die Gene von Menschen in der Toskana mit jenen aus anderen Regionen Europas, der Türkei und dem Nahen Osten Lebenden verglichen.
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Nächster Halt Byzanz

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Eine neue U-Bahn soll Istanbul vor dem Verkehrskollaps retten. Doch den Tiefbauern kommen immer wieder antike Funde in die Quere
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Isaac Newtons Weltuntergangsprognose für 2060

News in Geschichte der Naturwissenschaften 1 Kommentar »
Isaac Newton, einer der einflussreichsten Wissenschafter der Welt, hat Anfang des 18. Jahrhunderts das Ende der Welt für das Jahr 2060 vorausgesagt. In der Ausstellung "Newtons Geheimnisse" präsentiert die Hebräische Universität in Jerusalem seit Sonntag unter anderem einen Brief von 1704, in dem der Forscher das Weltende auf 1.260 Jahre nach der (800 nach Christus erfolgten) Gründung des Heiligen Römischen Reiches festsetzte.
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Bunte Wallfahrten in die graue Vorzeit

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Am Fundort der „Himmelsscheibe" in Nebra wird ein Besucherzentrum eröffnet. Die "Himmelswege" machen an verschiedenen Orten Sachsen-Anhalt zum mythischen Ort - und zur Pilgerstätte für Ausgabungs-Fans und Esoteriker. Zur Sonne, zur Frühzeit!
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Nubien: Goldverarbeitung in großem Stil

News in Afrika 1 Kommentar »
Nur langsam rückt das nubische Königreich von Kusch aus dem Schatten der altägyptischen Hochkultur in das Blickfeld der Archäologie. Neue Erkenntnisse über Gesellschaft und Metallverarbeitungstechnik des legendären Reichs im heutigen Sudan verspricht jetzt der Fund einer 3500 bis 4000 Jahre alten Goldverarbeitungswerkstatt 360 Kilometer nördlich von Khartoum.
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Aborigines: Genetischer Stillstand oder Mischpopulation?

News in Australien und Ozeanien Noch keine Kommentare »
Welches Erbgut tragen die australischen Ureinwohner (Aborigines) in sich?
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Kunstwerke aus der Eiszeit im Lonetal entdeckt

News in Frühzeit des Menschen 2 Kommentare »
Eine vollständig erhaltene Mammutfigur und weitere Kunstgegenstände aus der Zeit von vor 35.000 Jahren haben Archäologen aus Tübingen gefunden.
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Inka-Schädel haben Einschusslöcher

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Forscher sind in Peru auf 500 Jahre alte Skelette mit Schussverletzungen gestoßen. Die grausig zugerichteten Leichen sind nach Meinung der Archäologen die ersten Feuerwaffen-Opfer Amerikas.
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Archimedes- Manuskript gibt letzte Geheimnisse preis

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Über 2000 Jahre nach dem Tod des Archimedes entschlüsseln US-Forscher eine lange verschollene Handschrift des größten Mathematikers der Antike. Doch das Sensationsmanuskript umgibt ein Schatten. Wurde es aus einem Kloster in Istanbul gestohlen?
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Aufgang der unbesiegten Sonne

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Eine dreiteilige Trierer Ausstellung über Konstantin den Grossen, Spätantike und Christentum

Die Grossregion Luxemburg darf in diesem Jahr (neben dem rumänischen Hermannstadt) den Titel «Europäische Kulturhauptstadt» führen. Trier leistet seinen Beitrag zu dem damit verbundenen Veranstaltungsreigen mit einer Landesausstellung über den römischen Kaiser Konstantin den Grossen (um 275 bis 337) und seine Wende zum Christentum.
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Der erbarmungslose Inquisitor

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Konrad von Marburg war nicht nur Beichtvater und „Seelenführer“ der heiligen Elisabeth. Wo immer er Ketzer vermutete, verfolgte er sie mit unbarmherziger Härte. Die Häresie sollte mit Stumpf und Stiel ausgerottet werden.
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Echte Ritter treten niemals nach

News in Rittertum und Kreuzzüge 9 Kommentare »
Kavaliere in Konservendosen: Die polnische Soziologin Maria Ossowska hat ein kluges Buch über das Mittelalter geschrieben. Heutige Hedge-Fonds-Manager können sich viel von den höfischen Verhaltensweisen abschauen. Man muss die Ehre hochhalten.
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Aura der Freiheit

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Zwei Kindsmörderinnen im Europa des 18. Jahrhunderts, die eine in Bologna, die andere in Frankfurt: Die Italienerin, Lucia Cremonini, 1710 von einem unfähigen Henker am Galgen zu Tode gequält, drei Jahrhunderte lang vergessen. Die andere, Susanna Margaretha Brand, geköpft 1771, weltberühmt durch einen Dichter, der bei der Hinrichtung anwesend war und sie unter einem Kosenamen, den sie nie trug, an die Seite seines wichtigsten Dramenhelden stellte.
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Fürstin im Dienst der Niedrigsten

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Elisabeth von Thüringen erfreut sich seit Jahrhunderten großer Verehrung. Ihr karitatives Engagement ging weit über die Normen adliger Mildtätigkeit hinaus. Dadurch war sie unter ihresgleichen nicht unumstritten.
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"Unwissend bin ich und ein Idiot"

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In ihrer Forderung nach radikaler Armut unterschieden sich die neugegründeten Bettelorden der Franziskaner und Dominikaner nicht von den Waldensern oder anderen als häretisch eingestuften Gruppierungen. Doch anders als diese vertrauten sie ihre Gemeinschaft „der heiligen römischen Kirche“ an.
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Vom Hoffen auf ein Wunder

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Nicht einmal vier Jahre nach ihrem Tod wurde Elisabeth von Thüringen heiliggesprochen. Weshalb betrieb man dieses Heiligsprechungsverfahren mit so großem Aufwand? Und welchen historischen Quellenwert haben die Wunderberichte, die dabei eine Rolle spielten?
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Ein Hort für die Ärmsten der Armen

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Nach dem Tod ihres Mannes verwendete Elisabeth von Thüringen ihr Vermögen, um ein Hospital in Marburg zu unterhalten. Hier kümmerte sie sich eigenhändig um Notleidende und Kranke. Dies war der Grundstein für ihre spätere Heiligsprechung.
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Ein ganz besond'rer Saft

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Im 18. Jahrhundert galten japanische Lacke als der Gipfel der Lackkunst, chinesische gelangten dagegen erst im 19. Jahrhundert in größerem Maß nach Europa – dank der damaligen Begeisterung für Chinoiserien aller Art, aber auch als Folge politisch-militärischer Intervention im Reich der Mitte.
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Mumie der Königin Hatschepsut identifiziert

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Archäologen haben angeblich Beweise, dass der mumifizierte Leich*nam in einem bereits 1903 entdeckten Grab jener der Pharaonin ist.
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¡Viva España!

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„Die Sonne scheint bei Tag und Nacht, eviva España!“ – derartige Verheißungen locken die Deutschen seit vielen Jahren ins Urlaubsland Spanien. Es ist heute ihr Auslandsreiseziel Nummer 1 – ob sie die Kultur suchen oder Sonne, Strand und Meer. Die unterschiedlichen Facetten dieser Faszination und die lange Geschichte der „Spanienlust“ erkundet die Ausstellung auf einer Reise vom Mittelalter
bis in die Gegenwart
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Neue Künstlerkeramik

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Die „Karlsruher Majolika“, die einzige noch existierende Keramikmanufaktur auf deutschem Boden, blickt in ihrer über einhundertjährigen Geschichte auf unterschiedliche Phasen künstlerischen Höchstanspruchs und gebrauchshandwerklicher Nützlichkeit zurück. Künstlerische Blütezeiten sind dabei nicht immer die wirtschaftlich erfolgreichsten gewesen.
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Schönheit im Alten Ägypten

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Bereits der Titel verheißt eine Augenweide: „Schönheit im alten Ägypten“ zeigt die Sonderausstellung im Karlsruher Schloss, eine Übernahme des Roemer- und Pelizaeus Museums Hildesheim. Mehr als 300 Objekten illustrieren das Thema “Schönheit” mit seinen vielen Bedeutungen. Die Begriffe “schön” (nfr, nefer) und “Schönheit” (nfrw, neferu) waren im alten Ägypten sehr vielschichtig besetzt. “Schön” ist daher nur eine von mehreren mögliche Übersetzungen des Wortes nefer, dessen Bedeutungsbreite von schön und gut bis zu vollständig und vollkommen reicht.
Die Besucher sollen zum Nachdenken und genauerem Hinsehen angeregt werden. Schon die antiken Philosophen haben erkannt: Was der Einzelne unter “Schönheit” versteht, ist eine sehr persönliche, individuell unterschiedliche Interpretationssache.
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(C) Daniel Oswald