Jüdisches Museum in Berlin wird erweitert

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Das Jüdische Museum in Berlin eröffnet am 25. September seinen Erweiterungsbau. Dazu wird auch der Architekt Daniel Libeskind erwartet, teilte Museumssprecherin Eva Söderman am Dienstag mit. Sie bestätigte damit einen Bericht der RBB-"Abendschau". Der Plan und die Finanzierung des Projekts seien aber schon länger bekannt, betonte die Sprecherin.
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Gedenktafel für den Historiker Johann Gustav Droysen enthüllt

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In Jena wird heute (Freitag) eine Gedenktafel für den Historiker Johann Gustav Droysen (1808-1884) enthüllt. Droysen gilt als einer der bedeutendsten deutschen Geschichtswissenschaftler. In den Jahren 1851 bis 1859 hat er in Jena gewirkt und dabei das Historische Seminar der Universität begründet. Er hat Bücher unter anderem über Alexander den Großen, den Hellenismus und die Geschichte der preußischen Politik veröffentlicht.
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Open Access: Freier Zugang zur Antike

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Vom Pantheon in Rom bis zur Statue des Pan im Pariser Louvre – der "Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance" hat jetzt seine Datenbank mit etwa 6.500 erfassten antiken Monumenten und rund 28.000 Bild- und Schriftzeugnissen aus der Zeit der Renaissance ins Internet gestellt. Der Census ist eines der renommiertesten Forschungsvorhaben der Kunstgeschichte: 1946 auf Anregung namhafter Kunsthistoriker und Archäologen in London und New York begründet, widmet er sich der Erfassung und Erforschung derjenigen antiken Bau- und Bildwerke, die in der Renaissance bekannt waren.
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Das Gold der Inka

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Das Völkerkundemuseum in Hamburg hat eine neue Dauerausstellung zu Kunst und Kultur der Inka zu bieten.

Zwei neugestaltete Ausstellungsbereiche stehen jetzt für die „Schätze der Anden“ zur Verfügung. Kostbarer Goldschmuck, Silbergeräte, Bronzeminiaturen und Steinskulpturen der Inka präsentieren sich dem Besucher in zwei Schatzkammern. Die Objekte wurden zwischen 200 v. Chr. und der späten Kolonialzeit des 18. Jahrhunderts hergestellt und dienten teilweise als Beigaben für reichausgestattete Gräber. Unter anderem ist die bedeutende Peru-Sammlung des Amateurforschers Hans H. Brüning zu sehen.
Zu Beginn des Jahres 2007 wurde der zweite Teil der Dauerausstellung, die „Inka-Galerie“, eröffnet. Hier werden etwa 500 Kunstwerke aus Keramik, Textilien oder Holz gezeigt. Auch sie waren einst den Verstorbenen ins Jenseits mitgegeben worden und blieben dank des zum Teil ausgesprochen trockenen Klimas bis heute sehr gut erhalten. Sowohl die bemalte Keramik als auch die Muster der Textilien bilden mit ihren religiösen, mythischen oder alltäglichen Szenen den kulturellen Hintergrund für die Schatzkammer-Objekte, lassen sich doch hier Rückschlüsse auf Riten, Glaubensvorstellungen und Lebenswandel der Andenkulturen ziehen. Damit geben die Objekte wertvolle Anhaltspunkte für eine Kultur, die keine Schriftzeugnisse hinterlassen hat.
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(C) Daniel Oswald