"Nichts vertuscht"

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Einmaliges Dokument: Vor 75 Jahren entstand im KZ Oranienburg eine Radioreportage
ORANIENBURG Das Dokument ist einmalig. Nur eine einzige Radioreportage aus einem Konzentrationslager ist erhalten. Am 30. September 1933, heute vor 75 Jahren, entstanden die Aufnahmen - im KZ Oranienburg.
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Baskische Walfänger hatten Stützpunkt auf Island

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Die Jagd auf Wale hat eine lange Tradition in Island. Nun legten Archäologen im Westen der Insel eine Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert frei. Zur Überraschung der Forscher waren es aber Basken, die hier lebten und Jagd auf Meeressäuger machten. Die Entdeckung ist umso erstaunlicher, da Ausländer zu dieser Zeit auf der Insel eigentlich unerwünscht waren.
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Neue Ursache für den Verfall der Vasa entdeckt

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Der Stolz der königlichen Flotte Schwedens, das Flaggschiff "Vasa", sank am 10. August 1628 bei seiner Jungfernfahrt. Nach der Bergung 1961 wurde der schmucke Dreimaster 27 Jahre lang gründlich restauriert und kann heute in einem eigenen Museum in Stockholm bewundert werden. Die Frage ist nur, wie lange noch. Die Stabilität des ausgestellten Wracks ist ernsthaft gefährdet. Nach neuesten Untersuchen sind Eisennägel für die Bildung von Säuren verantwortlich, die das Schiff langsam von innen zersetzen.
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Mit Hilfe von Mäuse-Genen den Wikingern hinterher spüren

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Erbgut-Analyse unterschiedlicher Hausmaus-"Stämme" läßt auf Wanderbewegung der nordischen Seefahrer schließen
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Rätselhaftes 500 Jahre altes Schiff verschwindet bald für immer im Atlantik

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Archäologen im Wettlauf gegen die Zeit: Nur mehr bis 10. Oktober können sie bergen, was vom portugiesischen Schiff vor Namibia übrig ist
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Deutsche und ukrainische Archäologen arbeiten zusammen

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Anlässlich der deutschen Kulturwochen in der Ukraine präsentierten Dr. Falko Daim (Römisch-Germanisches Zentralmuseum), Prof. Aleksander Ajbabin (Ukrainische Akademie der Wissenschaften) und Prof. Aleksander Gercen (Universität Simferopol) ein gemeinsames Forschungsprojekt auf der Krim einer breiten ukrainisch-deutschen Öffentlichkeit.
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Wie alt ist Berlin?

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Auf dem Petriplatz in Berlin-Mitte sind bei archäologischen Grabungen spannende Funde ans Licht gekommen, die die Stadtgeschichte neu beleuchten.
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Satellit spürt verschüttete Pyramide auf

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Italienische Forscher haben in Peru eine seit Jahrhunderten durch Schuttmassen verborgene Pyramide aus der Nazca-Kultur entdeckt. Die Mitarbeiter des Istituto per i Beni Archeologici e Monumentali und des Istituto di Metologie per l' Analisi Ambientale wandten dazu Fernerkundungstechniken via Satellit an.
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Historikerkommission präzisiert Zahl der Dresdner Bombenopfer von 1945

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Vielfältiges Quellenmaterial ausgewertet - Zwischenbericht geht von einer Obergrenze von 25.000 Toten aus
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7.500 Jahre alte Kupferaxt rüttelt an bisheriger Epocheneinteilung

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Fund in Serbien zeigt nach Ansicht von Wissenschaftern, dass in der Region Metall bereits 500 bis 800 Jahre früher bearbeitet wurde als angenommen
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Uran enthüllt das Alter der Felsbilder

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Die steinzeitlichen Tierdarstellungen sind einzigartig. Nicht umsonst stehen mehrere der spanischen und französischen Bilderhöhlen auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Ein großes Problem bei der Erforschung der Eiszeit-Malereien war bisher immer die problematische Datierung. Das könnte sich ändern: Wissenschaftler haben eine neue und zudem zerstörungsfreie Methode entwickelt, mit der sich das Alter der Kunstwerke einfach bestimmen lässt.
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Seltenes Rasiermesser mit Pferdekopf gefunden

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Ein wahres Kleinod der nordischen Bronzezeit haben Archäologen in Schweden gefunden. Bei der Untersuchung eines Grabhügels stießen sie auf ein exzellent erhaltenes Rasiermesser mit einem kleinen Pferdekopf am Griff.
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Vasen und Keramik der Hethiter gefunden

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Archäologen sind auf dem Weg zur Erforschung einer der größten Städte des Alten Orients einen Schritt weiter gekommen: Hattuscha in der heutigen Türkei spielte einst als zentrale Metropole und wichtiger Gegenpart zu Ägypten im 14. und 13. Jahrhundert vor Christus eine weltpolitische Rolle.
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Stonehenge könnte älter sein als Ägyptens Pyramiden

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Forscher revidieren ihre Annahmen über Stonehenge: Der erste Steinkreis wurde offenbar Jahrhunderte früher errichtet als bislang angenommen. Stimmt die Neudatierung - dann waren die Erbauer den Ägyptern und Babyloniern bei Logistik und Architektur weit voraus.
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Stadtführung durch das Köln von vor 2.000 Jahren

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Online-Simulation bietet als Höhepunkte die Stadtmauer, den Kapitolstempel, das Forum und den Statthalterpalast
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Piraterie: Die gerechten Rüpel

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Seeräuber machen wieder die Meere unsicher. Zwei Forscher zeigen, wie Menschen einst mit den Gesetzlosen umgingen und sind sicher, dass Piraten wahre Freunde der Demokratie waren
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Älteste menschliche Fußabdrücke: Nicht Satan war's, sondern der Homo heidelbergensis

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Die "Teufelsspuren" am Hang des italienischen Vulkans Roccamonfina konnten nun genau datiert werden: Sie zählen 345.000 Jahre
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KZ-Häftling entdeckt Armband nach 64 Jahren in der Gedenkstätte Sachsenhausen wieder

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Das unscheinbare Armband aus Leder, Messing und Eisen, das in einer Vitrine in der Gedenkstätte Sachsenhausen liegt, hätte Marcel Suillerot leicht das Leben kosten können. Persönliche Gegenstände waren im Konzentrationslager Sachsenhausen tabu. Außerdem waren Rohstoffe knapp. Die Zweckentfremdung der Materialien hätte dem französischen Widerstandskämpfer leicht als Sabotage ausgelegt werden können. Und darauf stand die Todesstrafe.
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Ötzi war nicht allein

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Die Gletscher schmelzen, und die Chancen steigen, dass Eismumien aus der Steinzeit auftauchen. Der nächste Ötzi könnte ein Schweizer sein.
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Wolkenkratzer aus Lehm

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Archäologen machten nun die überraschende Entdeckung, dass bereits vor 3500 Jahren in der Bronzezeit mehrstöckig gebaut wurde: In Syrien legten sie einen drei Etagen hohen Palast frei.
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Die Stadt, die ins Verderben rutschte

News in Antikes Griechenland 2 Kommentare »
Geologen erklären den Untergang der griechischen Stadt Helike vor fast 2500 Jahren neu - Die Metropole verschwand auf mysteriöse Weise binnen einer Nacht
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Wie die Nazis ihr Erntedankfest erfanden

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Vor 75 Jahren entstand auf dem Bückeberg über der Weser die Kultstätte deutschen Bauerntums
Für ihn, den Reichsarbeitsführer Robert Ley, war auf dem Reichsparteitag von 1936 sein geliebter "Führer" der von Gott Gesandte: mit einer heilbringenden Botschaft, entschlossen zum Kampf für die "wahre Volksgemeinschaft" der Gläubigen, mit dem Willen, das Reich zu neuer Macht und Herrlichkeit zu führen und dem Volk das Joch des Versailler Vertrags zu nehmen. Schon in den ersten Tagen der Koalitionsregierung Hitler-Hugenberg-Papen hatte 1933 die Verehrung Hitlers eingesetzt und die Suche nach geeigneten Orten der Huldigung im ganzen Reich begonnen.
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Ascheimport für Töpferwerkstätten

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Gefäße aus reinem Ton sind spröde und brüchig. Deshalb "magerten" die Menschen der Vorzeit den Rohstoff, indem sie verschiedene Materialien, wie beispielsweise Sand, Stroh oder Muschelschalen untermischten. Zu diesem Zweck importierten die Maya der Stadt "El Pilar" vor 1200 Jahren sogar Vulkanasche aus mehr als 350 Kilometern Entfernung.
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Tauchgang zu Hitlers Torpedo-Falle

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Vor der US-Ostküste lauerte 1942 eine tödliche Gefahr: Deutsche U-Boote schossen binnen weniger Wochen Hunderte Schiffe auf den Meeresgrund. Jetzt soll das Schlachtfeld zum Unterwassermuseum für Taucher werden - und an ein fast vergessenes Kapitel der Kriegsgeschichte erinnern.
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Gruft des "Gladiator"-Vorbilds gefunden

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Archäologen ist in der Nähe von Rom ein spektakulärer Fund gelungen: Sie haben das Grab von Marcus Nonius Macrinus entdeckt. Er soll das historische Vorbild für die Hauptfigur des Actionsfilms "Gladiator" gewesen sein.
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Niederländer ehren einen Wehrmachtssoldaten

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Das Bild der Deutschen in den Niederlanden erfährt nach den Gräueltaten der Nationalsozialisten jetzt einen Lichtblick: In dem kleinen Dorf Goirle hat sich eine Bürgerinitiative dazu entschlossen, dem deutschen Soldaten Karl-Heinz Rosch ein Denkmal zu errichten. Er rettete zwei Kinder und verlor dabei sein Leben.
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Gold, Juwelen und Brokat – römische Luxusgrabgüter

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In der Antike war es üblich den Verstorbenen Gaben für ein Leben nach dem Tod mit ins Grab zu legen. In der römischen Stadt Ephesos stießen Forscher nun auf ein 1700 Jahre altes Gebeinhaus, dass, neben den sterblichen Überresten von mehr als 50 Menschen, außergewöhnlich viele wertvolle Beigaben enthielt.
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Himmler war ein «verklemmter» Einzelgänger

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Der Historiker Longerich hat auf der Frankfurter Buchmesse seine Biografie des SS-Führers vorgestellt. Der «Architekt des Holocausts» sei in seiner Jugend ein Frauenfeind gewesen. Dies zeigten seine Tagebücher.
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Riesige Totenstadt in Rom entdeckt

News in Das Römische Reich 1 Kommentar »
Bauarbeiter sind in Rom auf eine Überraschung gestoßen: Bei der Renovierung eines Sportstadions fanden sie eine riesige Totenstadt. Der Begriff hat in diesem Fall tiefere Bedeutung: Die Grabfelder sehen tatsächlich aus wie eine Stadt, und sie waren von lebenden Menschen bewohnt.
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Randfigur der Weltgeschichte

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HEINRICH LAMMASCH. Der letzte Ministerpräsident beim Zusammenbruch 1918.

Nur drei Tage lang war er Ministerpräsident des westlichen, des kleineren Teiles der Donaumonarchie: der Staatsrechtslehrer Heinrich Lammasch. Am 27. Oktober 1918 von Kaiser Karl in verzweifelter Panik ins Amt berufen, musste der Universitätsprofessor schon am 30. Oktober – nach dem Abfall der nicht deutschsprachigen Gebiete – die Geschäfte an den neuen deutschösterreichischen Staatsrat übergeben. Am 11.November, als „Karl, der Letzte“ auf jeden Anteil an den Staatsgeschäften verzichtete, ist er formell des Amtes enthoben worden.
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9.000 Jahre alter Tuberkulose-Fall belegt

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Forscher entdeckten die sterblichen Überreste einer Mutter und ihres Kindes in einer neolithischen Siedlung nahe Haifa
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Der verlorene Tempel des Gottkönigs

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Es sollte eine prächtige Festung für die Ewigkeit sein. Doch der Königstempel von Amenophis III. mit den sitzenden Kolossen hielt der Zeit nicht stand. Erdbeben, Steinraub und Nilfluten ließen sie der Vergessen anheimfallen - bis Archäologen erstaunliche Funde machten.
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Terror und Bürokratie

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Nach Jahren einer strukturtheoretischen Analyse des Nationalsozialismus hat sich spätestens mit Ian Kershaws Hitler-Biografie die Einsicht in die Bedeutung persönlicher Elemente in der Beurteilung des NS-Regimes erneut Bahn gebrochen. Unter dieser Perspektive allerdings erscheint Heinrich Himmler, der „Reichsführer SS und Chef der Deutschen Polizei“ – um nur den wichtigsten seiner zahllosen Titel zu nennen –, als umso rätselhafter. „Wie konnte eine so farblose Persönlichkeit eine historisch so einmalige Machtfülle erreichen?“, fragt Peter Longerich, der 53-jährige Historiker und Professor an der Universität London, zu Beginn seiner Biografie des SS-Führers. Und betont zugleich: „Ohne den Mann an ihrer Spitze lässt sich diese heterogene, ständig expandierende und sich radikalisierende Organisation nicht umfassend erschließen.“
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Das sagenhafte "zweite Rom"

News in Ausstellungen | Historische Sehenswürdigkeiten 2 Kommentare »
London widmet seine größte Ausstellung der letzten 50 Jahre der Geschichte des byzantinischen Reiches
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Als Vorarlberg bei der Schweiz sein wollte

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Nach dem Ersten Weltkrieg verfolgte Vorarlberg das Ziel, ein Teil der Schweiz zu werden. Bei einer Volksbefragung am 11. Mai 1919 befürworteten über 80 Prozent der Vorarlberger den Anschluss an das Nachbarland. Von 25. Oktober bis 25. Jänner 2009 ist diese Phase der Geschichte Thema der Bregenzer Ausstellung "Kanton Übrig. Als Vorarlberg zur Schweiz gehören wollte".

Die Schau des Vorarlberger Landesmuseums (VLM) berührt dabei auch Wunde Punkte. Das Thema emotionalisiere auch heute noch sehr, erklärte VLM-Direktor Tobias Natter. Natter will mit der Ausstellung einen Vorgeschmack auf das "Landesmuseum neu" bieten, das im Jahr 2012 eröffnet werden soll.
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Die geraubte Kindheit

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Nach 1945 sperrte die sowjetische Militärverwaltung auch Schwangere in Lagern ein, die Babys kamen später in Heime. Jürgen Wagner war eines davon.
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"Liste der verlorenen Bürger" übergeben

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Kulturstaatsminister Neumann hat der Gedenkstätte Jad Vaschem in Jerusalem eine Liste mit den Daten von 600.000 jüdischen Einwohnern in Deutschland aus der Zeit von 1933 bis 1945 übergeben. Bei einer anschließenden Gedenkfeier erinnerte an die "Leiden der jüdischen Mitbürger in Deutschland".
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Kölner retteten Jüdinnen vor Holocaust

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Die Gedenkstätte Yad Vashem verleiht sechsmal den Ehrentitel „Gerechter unter den Völkern“. Die Tochter eines der Ehepaare, die an der Rettung beteiligt waren, nahm die Auszeichnung entgegen.
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Palast eines assyrischen Statthalters ausgegraben

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Die Ausgrabung eines Assyrerpalastes in der Südosttürkei bringt interessante Erkenntnisse für die Archäologie zutage: Spuren einer Brandbestattung, die bei den Assyrern nicht üblich war, lassen auf fremdländische Einflüsse schließen.
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Fund in Kaiseraugst aus spätrömischer Zeit

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Bei Notgrabungen im Vorfeld der Erstellung von zwei Privathäusern in Kaiseraugst im Kanton Aargau ist ein vollständig erhaltenes spätrömisches Relief gefunden worden. Wie die Kantonsarchäologie Aargau am Montag mitteilte, handelt es sich um eine Weihgabe für den römischen Gott Merkur. Der Fund bestehe aus einem kleinen Kalkstein von etwa 20 Zentimetern Seitenlänge, einer tempelförmigen Rahmung und einer szenischen Darstellung in der Mitte. Das Relief weise zudem auch noch Farbreste einer Bemalung auf, was höchst selten sei.
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Römische Venus entdeckt

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Schon seit einigen Jahren sind österreichische Archäologen in Neumarkt-Pfongau nahe Salzburg mit der Untersuchung einer Villa rustica aus der Römerzeit befasst. Man möchte vor allem der handwerklichen Produktion und den Ernährungsge-wohnheiten nachgehen. Die bisher freigelegten Wirtschaftsgebäude sprechen für die ökonomische Bedeutung der Villa für ihr Umland.
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Älteste Schrift im mykenischen Tiryns

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Bevor die Griechen der Antike das bekannte griechische Alphabet benutzten, gab es mehrere andere Schriftformen. In mykenischer Zeit etwa schrieben die Palastschreiber ihre Urkunden und Lagerlisten in der so genannten Linear B. Archäologen gelang nun der älteste Nachweis für diese Schrift in der mykenischen Stadt Tiryns.
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Henkersplätze im Hinterhof

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In manchem deutschen Garten liegen steinalte Leichen, unentdeckt und übel zugerichtet: Unter der Grasnarbe verbergen sich Galgenhügel und Henkersplätze aus dem Mittelalter. Bisher wurden sie oft nur durch Zufall entdeckt - doch jetzt machen sich Archäologen auf die Suche.
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Die Babys unserer Verwandten

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Auch bei den Neandertalern dauerte die Schwangerschaft neun Monate. Das Gehirn der Säuglinge wuchs schnell, was den Nachwuchs ziemlich anspruchsvoll werden ließ.
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Seit 790.000 Jahren beherrschen wir das Feuer

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Forscher untersuchten die Fundstelle von Gesher Benot Ya'aqov in Israel und schließen auf kontinuierliche Feuer-Nutzung und hohe Bedeutung für die menschliche Migration
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Malaria bei den alten Ägyptern

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Sie gehören zu den zehn biblischen Plagen - und stellen in Ägypten bis heute stellenweise eine große Gefahr dar: Fieber bringende Stechmücken. Doch schon zur Zeit der Pharaonen war der Erreger der Malaria entlang des Nils offenbar verbreitet. Im Gewebe zweier Mumien sind Andreas Nerlich und sein Team vom Klinikum Bogenhausen in München jedenfalls auf die mehr als 3500 Jahre alte DNA des einzelligen Parasiten Plasmodium falciparum gestoßen. Den Forschern gelang damit der bisher älteste Nachweis der Krankheit weltweit.
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König Salomos Kupferminen

News in Judentum | Israel | Naher Osten Noch keine Kommentare »
Eine eisenzeitliche Minenanlage im heutigen Jordanien ist mehrere hundert Jahre älter als bisher angenommen: Die Kupferminen und Schmelzanlagen in Khirbat en-Nahas stammen aus dem neunten und zehnten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung, hat ein internationales Wissenschaftlerteam gezeigt. Diese Minen könnten demnach bereits den israelitischen König Salomo mit Kupfer versorgt haben. Frühere Forschungsergebnisse, denen zufolge die Minen in Khirbat en-Nahas erst 300 Jahre später in Betrieb gingen, hält Forschungsleiter Thomas Levy von der Universität von Kalifornien in San Diego damit für überholt.
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Wie groß war Troia?

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Die deutsche Troiaforschung hat wieder einmal für Schlagzeilen gesorgt. Kurz vor Ende der diesjährigen Grabungskampagne ist Ernst Pernicka, der Nachfolger des langjährigen Tübinger Troiaforschers Manfred Korfmann, mit seinem Team im Südosten des Hügels von Hisarlik auf einen 1,4 Kilometer langen Graben und eine Pflasterung gestoßen. Laut Pernicka handelt es sich um einen Verteidigungsgraben, der das bronzezeitliche Troia VI (1700–1300 v. Chr.) umgeben, und einen Torweg, der zu einem „Südosttor“ geführt habe. Das jetzt gefundene Grabenstück ergänzt die bereits aufgefundenen Gräben, die im Nordwesten des Ortes und etwa 400 Meter südlich der befestigten Burg verlaufen. Pernicka sieht in dem die Festung weiträumig umgebenden Graben und weiteren Keramikfunden einen entscheidenden Nachweis für die These, dass das bronzezeitliche Troia eine dichtbesiedelte Unterstadt mit bis zu 10000 Einwohnern besessen habe. Anders als noch Korfmann betont Pernicka allerdings, dass Troia keine reiche Handelsstadt gewesen sei, dafür aber eine bedeutende Residenzstadt mit ausgedehntem Hinterland, identisch mit dem „Ilios“ der homerischen Sagen.
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Akropolis : Mit Laser gegen Luftverschmutzung

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Die Akropolis in Athen hat in ihren 2500 Jahren eine Menge erlebt: Erdbeben, Feuer, Krieg und - seit einigen Jahrzehnten - Millionen Besucher pro Jahr. Doch insbesondere die zunehmende Luftverschmutzung macht dem antiken Marmor zu schaffen - und hüllt ihn in eine aggressive, dunkelgraue Schmutzschicht.
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Monumentale Grabanlagen werden in Tirol freigelegt

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Gleich zwei spektakuläre Entdeckungen ihrer heurigen Grabungen bei Vomp im Unterinntal (Bezirk Schwaz) haben Archäologen des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum gemeldet. Im spätbronzezeitlichen Brandgräberfeld in der Fiechter Au werden derzeit zwei Grabanlagen freigelegt, die in ihrer Monumentalität einzigartig in Westösterreich sind. Es wird vermutet, dass dort hochgestellte Persönlichkeiten beerdigt wurden.
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Jugendgangs in Manchester Ende des 19. Jhd.

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Fransige Haare, die Mütze schief auf dem Kopf und weit geschnittene Schlaghosen - das lässt an die protestierenden Studenten der 1970er Jahren denken. Doch stammt diese Beschreibung aus einem Polizeibericht über marodierende Halbstarke im Manchester des Jahres 1894.
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Wie eine alte Deponie zu einem Zeugen der Nazi-Verbrechen wird

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Eine Scherbe mit einem Davidstern, eine Kanne und eine Flasche, ebenfalls mit sechszackigem Stern. Das sind die Funde, die der israelische Journalist Yaron Svoray am Rande einer stillgelegten Müllkippe in Klandorf (Barnim) in die Kamera hält. „Ich habe hier fünf Tage lang gegraben“, sagt er, „und 500 Scherben aus Porzellan und Glas gefunden.“ Die Herkunft dieser Gegenstände ist für Svoray eindeutig: Sie stammen aus Berliner Synagogen und jüdischen Geschäften, die während der Reichspogromnacht am 9. November 1938 zerstört wurden. Mit der Heidekrautbahn wurden die Trümmer in die Schorfheide gefahren und dort verklappt. Entladen haben den Müll gefangene Straffällige und wegen Homosexualität Verfolgte aus einem nahegelegenen Lager, hört man im Ort.
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Ursachen der Gewalt

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Neuere Forschungen zeigen: Es gab keine "Systematik" hinter den Massenvergewaltigungen 1945
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(C) Daniel Oswald