HEINRICH LAMMASCH. Der letzte Ministerpräsident beim Zusammenbruch 1918.

Nur drei Tage lang war er Ministerpräsident des westlichen, des kleineren Teiles der Donaumonarchie: der Staatsrechtslehrer Heinrich Lammasch. Am 27. Oktober 1918 von Kaiser Karl in verzweifelter Panik ins Amt berufen, musste der Universitätsprofessor schon am 30. Oktober – nach dem Abfall der nicht deutschsprachigen Gebiete – die Geschäfte an den neuen deutschösterreichischen Staatsrat übergeben. Am 11.November, als „Karl, der Letzte“ auf jeden Anteil an den Staatsgeschäften verzichtete, ist er formell des Amtes enthoben worden.
Weiterlesen »