Seit 790.000 Jahren beherrschen wir das Feuer

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Forscher untersuchten die Fundstelle von Gesher Benot Ya'aqov in Israel und schließen auf kontinuierliche Feuer-Nutzung und hohe Bedeutung für die menschliche Migration
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Malaria bei den alten Ägyptern

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Sie gehören zu den zehn biblischen Plagen - und stellen in Ägypten bis heute stellenweise eine große Gefahr dar: Fieber bringende Stechmücken. Doch schon zur Zeit der Pharaonen war der Erreger der Malaria entlang des Nils offenbar verbreitet. Im Gewebe zweier Mumien sind Andreas Nerlich und sein Team vom Klinikum Bogenhausen in München jedenfalls auf die mehr als 3500 Jahre alte DNA des einzelligen Parasiten Plasmodium falciparum gestoßen. Den Forschern gelang damit der bisher älteste Nachweis der Krankheit weltweit.
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König Salomos Kupferminen

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Eine eisenzeitliche Minenanlage im heutigen Jordanien ist mehrere hundert Jahre älter als bisher angenommen: Die Kupferminen und Schmelzanlagen in Khirbat en-Nahas stammen aus dem neunten und zehnten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung, hat ein internationales Wissenschaftlerteam gezeigt. Diese Minen könnten demnach bereits den israelitischen König Salomo mit Kupfer versorgt haben. Frühere Forschungsergebnisse, denen zufolge die Minen in Khirbat en-Nahas erst 300 Jahre später in Betrieb gingen, hält Forschungsleiter Thomas Levy von der Universität von Kalifornien in San Diego damit für überholt.
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Wie groß war Troia?

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Die deutsche Troiaforschung hat wieder einmal für Schlagzeilen gesorgt. Kurz vor Ende der diesjährigen Grabungskampagne ist Ernst Pernicka, der Nachfolger des langjährigen Tübinger Troiaforschers Manfred Korfmann, mit seinem Team im Südosten des Hügels von Hisarlik auf einen 1,4 Kilometer langen Graben und eine Pflasterung gestoßen. Laut Pernicka handelt es sich um einen Verteidigungsgraben, der das bronzezeitliche Troia VI (1700–1300 v. Chr.) umgeben, und einen Torweg, der zu einem „Südosttor“ geführt habe. Das jetzt gefundene Grabenstück ergänzt die bereits aufgefundenen Gräben, die im Nordwesten des Ortes und etwa 400 Meter südlich der befestigten Burg verlaufen. Pernicka sieht in dem die Festung weiträumig umgebenden Graben und weiteren Keramikfunden einen entscheidenden Nachweis für die These, dass das bronzezeitliche Troia eine dichtbesiedelte Unterstadt mit bis zu 10000 Einwohnern besessen habe. Anders als noch Korfmann betont Pernicka allerdings, dass Troia keine reiche Handelsstadt gewesen sei, dafür aber eine bedeutende Residenzstadt mit ausgedehntem Hinterland, identisch mit dem „Ilios“ der homerischen Sagen.
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(C) Daniel Oswald