Phönizier - Die Liebe der Matrosen

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Cadiz, Tunis oder Tanger: Viele der pulsierenden Metropolen rund ums Mittelmeer wurden einst von den Phöniziern gegründet. Auch auf Zypern, Malta und Sardinien errichtete das Seefahrervolk seine Stützpunkte - und hinterließen dabei weit mehr als nur steinerne Zeugnisse: Ihre Spuren finden sich bis heute im Erbgut vieler Spanier, Italiener und Tunesier. Einer von 17 Bewohnern im Mittelmeerraum hat einen Phönizier zum Vorfahren.
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3.000 Jahre alte Tonscherbe mit hebräischem Text gefunden

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Sie soll fast 1.000 Jahre älter als die legendären Schriftrollen von Qumran sein - Text noch nicht vollständig entziffert
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Urlaub einmal anders: Versuchen Sie sich als Archäologe!

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Bei sogenannten Grabungswochen können Laien nach Relikten antiker Kulturen suchen - viele erfüllen sich einen Kindheitstraum
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Der Müll des Reformators Martin Luther

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Vieles, was wir über Martin Luther zu wissen meinten, ist falsch. Archäologen haben sich durch die Abfälle der Familie Luther gewühlt und fanden heraus: Er stammt nicht, wie er behauptete, aus armen Verhältnissen – im Gegenteil
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Reste von Robinson Crusoe

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Archäologen haben auf einer Insel vor der Küste Chiles Gegenstände gefunden, die nur einem europäischen Einsiedler aus dem frühen 18. Jahrhundert gehört haben können.
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Das Grab einer Schamanin

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Sie war um die vierzig Jahre alt, als sie starb. Ihre letzte Ruhe fand sie in einem mühsam in den harten Boden gehauenen Grab. Jetzt haben Leore Grosman und ihr Team von der Hebrew University Jerusalem die Tote entdeckt - die vor 12.000 Jahren in einer Höhle im Norden Israels bestattet wurde und in ihrer steinzeitlichen Gemeinde offenbar von großer Wichtigkeit war.
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Mathe-Genies in der britischen Wildnis

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Tätowierte Wilde, die den Römern in England das Leben schwer machten - so sahen Historiker den Stamm der Pikten. Nun zeigen Ausgrabungen, dass die finsteren Krieger in Wahrheit hochgebildet waren. Sie fertigten kostbare Bücher und kannten die mathematische Formel für den Goldenen Schnitt.
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Älteste hebräische Schrift entdeckt?

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Bei Grabungen in einer Festung nahe Jerusalem gelang Archäologen ein spektakulärer Fund: eine 3000 Jahre alte Tonscherbe, beschrieben mit Zeichen, die womöglich den ältesten Nachweis der hebräischen Schrift darstellen.
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Das Grab der Voodoo-Priesterin

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Im Norden Israels haben Wissenschaftler 12.000 Jahre alte Überreste einer Frau gefunden. Die Grabbeilagen zeugen von den Ritualen einer bislang kaum bekannten Kultur
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Sprachverwirrung auf der "Mary Rose"

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Der englische König Heinrich VIII. kochte vor Wut, als sein geliebtes Flaggschiff 1545 mit mehr als 400 Mann an Bord nach kurzem Gefecht sank. Rasch schossen Spekulationen ins Kraut, ob wirklich die Kanonen der Franzosen das Schicksal der "Mary Rose" besiegelt hatten oder womöglich die eigene Mannschaft - durch ein riskantes Wendemanöver etwa.
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Schießbuden im Mischwald

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Wenn sich Ralf Kaim in die Pilze aufmacht, dann nur mit GPS-Gerät. Nicht, dass er die Koordinaten jedes Pfifferlings aufzeichnen müsste. Aber Kaim findet gelegentlich etwas, das nicht in die Suppe gehört. Wie neulich. Ein Stück Panzerglas. Den Fundort hat er festgehalten. Mit GPS-Daten. Es ist ja nicht irgendein Pilzsammelgebiet. Eigentlich geht es auf dem Gelände nicht mal wirklich um Pilze. Sondern um Granaten, Bomben, Raketen. Und um eine kulturelle Vision.

Das Gelände: die ehemalige Heeresversuchsstelle, rund 50 Kilometer südlich von Berlin, bei dem Dorf Kummersdorf-Gut im Landkreis Teltow-Fläming. „Versuchsstelle“ hört sich klein an, überschaubar. Das Areal aber misst 3500 Hektar. Sperrgebiet. Von 1875 bis 1945 testeten und entwickelten deutsche Rüstungsforscher dort alle nur erdenklichen Kriegsmaterialien.
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Couchepin gedenkt Hitler-Attentäter Maurice Bavaud

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Bundespräsident Pascal Couchepin hat am Freitag des von den Nazis enthaupteten Hitler-Attentäters Maurice Bavaud gedacht. Aus heutiger Sicht hätten sich die Schweizer Behörden vor 70 Jahren zu wenig für Bavaud eingesetzt.

(sda) In seiner Erklärung schreibt der Bundespräsident, Bavaud habe wohl das Verhängnis, das Adolf Hitler über die ganze Welt gebracht habe, vorausgeahnt. Der 22-jährige Neuenburger Priesterseminarist verdiene damit «unsere Erinnerung und Anerkennung». Die Schweiz habe damals von einer Intervention zur Rettung des Attentäters abgesehen.
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Aufstieg und Fall mit dem Monsun

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Tropfsteine sind einzigartige Klimaarchive. Wie Bäume bilden sich bei ihrem Wachstum Jahresringe, an denen sich unter anderem die Niederschlagsmengen der Vergangenheit ablesen lässt. An einem Stalagmiten aus China konnten Forscher nun zeigen, wie der Monsun das Reich der Mitte beeinflusste und zum Aufstieg und Fall ganzer Imperien führte.
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Exhumierungen im Franco-Grabmal

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Die Gebeine von acht Toten des spanischen Bürgerkriegs (1936-1939) sollen aus der monumentalen Grabanlage "Valle de los Caídos" exhumiert werden. Das ordnete der bekannte Richter Baltasar Garzón an und gab damit dem Gesuch der Angehörigen statt. Es ist die bislang erste Exhumierung von Bürgerkriegsopfern aus den Katakomben des Denkmals.
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Als der Holocaust nach Stiefenhofen kommt

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Die im Dorf versteckte fünfjährige Gabriele Schwarz wird verraten und von den Nazis im KZ Auschwitz umgebracht

«Todesdatum: unbekannt. Deportationsziel: Auschwitz.» Das sind die letzten Aufzeichnungen, die über Gabriele Schwarz gemacht werden. Sie wird am 13. Februar 1943 der heilen Welt entrissen, die sie bei ihren Pflegeeltern in Stiefenhofen erleben durfte. Etwa einen Monat später stirbt sie. Umgebracht im KZ. Gabriele Schwarz wird nur fünf Jahre alt.
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„Abdanken? Nie – nie – nie!“

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Wien, am 10. November 1918. Seit einer Woche ist der Weltkrieg zu Ende. Niemand ahnt, dass dieser Schlächterei in wenigen Jahren „Armageddon“ folgen wird: ein zweiter Weltkrieg. Von den acht Millionen Soldaten, die zwischen 1914 und 1918 für „Gott, Kaiser, Vaterland“ ins Feld gezogen waren, sind 1.016.000 gefallen, 1.943.000 verwundet, 1.691.000 in Gefangenschaft, in der nochmals 480.000 sterben werden bzw. schon gestorben sind.

Am Morgen dieses Sonntags versucht der junge Kaiser Karl in Schönbrunn ein letztes Mal, den wankenden Thron der Habsburger zu retten. Er bittet den Wiener Kardinal Friedrich Gustav Piffl, bei der christlichsozialen Parteispitze zugunsten der monarchischen Staatsform zu intervenieren.

Ohne Chance. In Wien herrscht nämlich Panik: Für den Montag sind Demonstrationen zu befürchten. Entweder proklamiert „die Straße“ einfach die Republik, ohne auf die Parteien zu warten; oder die kommunistische „Rote Garde“ fährt nach Schönbrunn hinaus und erzwingt Karls Abdankung.
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Die Baupläne von Auschwitz

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Ausnahmsweise mal eine Pressemitteilung aus der Bildzeitung:


Es sind Dokumente des Grauens. Akkurat gezeichnet. Lagepläne, Grundrisse und Seitenansichten von Gebäuden, alles auf vergilbtem Papier, meist im Maßstab 1:100. Es sind Pläne des nationalsozialistischen Vernichtungslagers Auschwitz.
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Der Weg zur ersten Demokratie

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In den Außenbezirken Berlins pulst heute vor genau 90 Jahren das Leben wie gewohnt, rattern die Straßenbahnen wie an jedem anderen Tag. Und auch in den Vierteln der Innenstadt herrscht auf den ersten Blick ganz normales geschäftiges Treiben; auf den Bürgersteigen wogen die Massen.


Dennoch ist die Unruhe zu spüren, die über der Reichshauptstadt liegt an jenem 8. November 1918. Am Vortag sind einzelne Züge mit revoltierenden Matrosen aus Kiel und anderen Soldaten im Lehrter Bahnhof angekommen; bald darauf wird der Eisenbahnfernverkehr unterbrochen, ebenso Telefone und Telegrafen. Immer öfter tauchen in der Innenstadt Polizisten zu Fuß und zu Pferde auf. Alle öffentlichen Gebäude und das Schloss werden von Wachen umstellt. Mehrfach zerstreuen berittene Einheiten Menschenansammlungen am östlichen Ende der Linden. Die Stimmung verschlechtert sich. Revolution liegt in der Luft
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Auftakt zum Holocaust

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Raub, Mord, Erpressung, Erniedrigung – mit dem tödlichen Anschlag auf den deutschen Diplomaten Ernst vom Rath begann vor 70 Jahren das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte. Ein Protokoll.
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Der Untergang

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Das unrühmliche Ende der Habsburgermonarchie markierte vor neunzig Jahren die große Zeitenwende in Europa

Herbststürme fegen von den schneebedeckten Dolomitengipfeln über die Ebene des Piave. Das kalte und nasse Oktoberwetter zehrt an den entkräfteten und hungernden Truppen in den Schützengräben. Seit vielen Monaten erhalten sie nur noch unzureichenden Nachschub. Ihre Reihen sind ausgedünnt, die meisten Einheiten verfügen kaum noch über die Hälfte ihrer Sollstärke. Eine Grippeepidemie rafft täglich Hunderte dahin. Es fehlt an Waffen und Munition. Viele besitzen weder Schuhe noch Mäntel. Oft hängen die Uniformen in Fetzen an den spindeldürren Gestalten. Im Durchschnitt wiegen die Männer gerade noch 55 Kilo. Es ist eine Geisterarmee, des Kaisers letztes Aufgebot, das sich verbissen seiner Haut wehrt. Nach langen Wochen trügerischer Ruhe liegen die Regimenter nun unter schwerem Feuer.
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Der Fluchtpunkt Schweiz und Hitlers Feind Nummer eins

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Sein Name erzählt Geschichte: Gregor Peter Demosthenes Strasser. Der erste Vorname erinnert an seinen von der nationalsozialistischen Sonderorganisation Schutzstaffel (SS) ermordeten Onkel, der zweite an seinen Grossvater, einen bayrischen Kanzleirat, der dritte an die Insel Samos, wo er geboren wurde, der Familienname an Vater Otto, der erst mit, dann gegen Hitler marschierte, 22 Jahre auf der Flucht und im Exil lebte. «Ich bin völlig unpolitisch», sagt Gregor Peter Demosthenes Strasser, 73-jährig, Schweizer Bürger. Er sitzt am Stubentisch seines Einfamilienhauses im sankt-gallischen Bronschhofen und erzählt. Der Reihe nach. – Als er am 25. Mai 1935 auf Samos geboren wird, bemüht sich sein Vater von seinem Exil in Prag aus, den Widerstand gegen Hitler wachzuhalten. Otto und dessen Bruder Gregor gehörten ab 1925 zu den führenden Köpfen der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP): Otto leitete zusammen mit seinem Sekretär Joseph Goebbels die Parteipresse im Norden Deutschlands, Gregor war Reichsorganisationsleiter und Mitglied des Reichstags. 1930 kam es zum Bruch: Otto Strasser, Verfechter eines nationalen Sozialismus, lehnte die Zusammenarbeit Hitlers mit Industriellen und Grundbesitzern ab, kehrte ihm mit dem Ausspruch «Die Sozialisten verlassen die NSDAP» den Rücken und gründete mit Getreuen die oppositionelle «Schwarze Front». Gregor blieb bis 1932 im Amt, verlor den Machtkampf gegen Goebbels und wurde 1934 von der SS bei internen Säuberungen exekutiert. Otto, von Goebbels als «Hitlers Feind Nummer 1» bezeichnet, setzte sich rechtzeitig nach Österreich, dann in die Tschechoslowakei ab und überstand mehrere Attentatsversuche.
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Pogromnacht vor siebzig Jahren

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Bekannt ist das Bild der Berliner Neuen Synagoge, aus dem die Flammen schlagen. Es war die prächtigste von den im Kaisserreich neu errichteten, im maurischen Stil, mit hochgesetzter Zentralkuppel, in florentinischem Stil.

Sehr gern wird dieses Bild benutzt zur Illustration der Greuel, die zur sogenannten Pogromnacht begangen wurden. So verwendet, ist das Photo irreführend. Denn die Neue Synagoge bleib als einzige von vierzehn in Berlin im Außenbau völlig unbeschädigt. Das Flammenbild bezieht sich auf die Folgen des englischen Luftangriffs am 22.November 1943.
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Karneval im Alten Rom

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Drei Tage im Dezember war im alten Rom Ausnahmezustand - dann feierte die ganze Stadt die Saturnalien, eine Art Karneval. Herren verkleideten sich als Sklaven und Sklaven als Herren. Im Rausch des Alkohols fielen nicht nur soziale Schranken - sondern auch alle sittlichen.
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Größtes Bernstein-Vorkommen in Europa entdeckt

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Spanische Forscher haben nach eigenen Angaben das größte Bernstein-Vorkommen in Europa entdeckt. Nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität des Fundes soll bemerkenswert sein: Die bläulich-violette Farbe soll extrem selten sein. Es stammt aus der Zeit, als Dinosaurier in der Gegend herumstreunten.
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Ahnenforschung - Familien und ihre Geschichten

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Dank Internet und Genanalytik kann heute jeder ein Ahnenforscher werden. Millionen Laien weltweit erkunden die eigene Herkunft - und erleben manchmal große Überraschungen.
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Wie Auschwitz zur Mordfabrik wurde

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Von den Pogromen gegen Deutschlands Juden vor genau 70 Jahren führte ein direkter Weg zum millionenfachen Mord im Holocaust. Bisher unbekannte, in Berlin entdeckte Zeichnungen dokumentieren den Ausbau des KZ zum Vernichtungslager
Entrümpelungen fördern oft Unerwartetes zutage. In Berlin wurde jetzt ein besonderer Fund gemacht: ein dickes Konvolut mit 28 Bauplänen des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz. Die Zeichnungen, teilweise auf Leinen aufgezogen, sind augenscheinlich echt, obwohl bisher weder ein kriminaltechnisches noch ein archivwissenschaftliches Gutachten vorliegt. Doch spricht der Vergleich mit Plänen, die 1945 von der Roten Armee nach Moskau gebracht wurden und dort im Zentralarchiv liegen, sowie Unterlagen in der Gedenkstätte Auschwitz selbst eindeutig für die Echtheit. Veröffentlicht wurde der Fund erstmals gestern von der "Bild".
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Holocaust-Überlebender erzählt von den Pogromen 1938

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Kein Applaus, aber stilles Innehalten aller Teilnehmer nach der ergreifenden Rede des Publizisten und Holocaust-Überlebenden Ernst Cramer: Zu einer Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Pogrome kamen am Abend mehrere Hundert Menschen ins Jüdische Gemeindehaus an der Fasanenstraße.
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Neue Forschungen zur Weimarer Zeit in Bayern

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Tagungsbericht

Die Weimarer Republik wurde lange nur mit Blick auf ihre Extreme wahrgenommen, die Demokratie als improvisiert und unvollendet beschrieben. Seit einiger Zeit haben jedoch Forschungen zur Weimarer Republik an Intensität gewonnen, die den politischen und diplomatischen Alltag der Zwischenkriegszeit aufgreifen und damit die Konzentration auf die Extreme überwinden.
Vom 6. bis zum 7. Oktober 2008 veranstaltete das Institut für Bayerische Geschichte mit Unterstützung der Michael-Doeberl-Stiftung in München ein Kolloquium, das neuere Forschungen zur Weimarer Zeit vorstellte. Die Organisatoren CLAUDIA FRIEMBERGER (München) und MARKUS SCHMALZL (München) hatten Nachwuchswissenschaftler aus dem gesamten Bundesgebiet eingeladen, die sich in ihren Dissertationen mit bilateralen Verbindungen, politischen Akteuren, aber auch der Verfasstheit des Staatsgebildes der Weimarer Republik befassen. Die Mehrzahl dieser Forschungen rückt dabei vornehmlich den jungen Freistaat Bayern ins Zentrum der Untersuchungen.
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Mutmaßlichem Massenmörder Demjanjuk droht Anklage in Deutschland

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Spektakulärer Coup deutscher NS-Fahnder: Sie haben genug Material gegen den KZ-Aufseher Iwan Demjanjuk gesammelt, um seine Auslieferung aus den USA beantragen zu können. Der gebürtige Ukrainer soll an der Ermordung von fast dreißigtausend Menschen beteiligt gewesen sein.
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Gesunkenes Weltkriegs-U-Boot U-864 erhält Beton-Sarkophag

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Norwegische Behörden befürchten, dass die noch immer in dem deutschen Wrack enthaltenen 65 Tonnen Quecksilber austreten könnten
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2.000 Jahre alter Klunker in der "Stadt Davids" entdeckt

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Ein 2.000 Jahre altes Schmuckstück haben israelische Archäologen gefunden: Das Ohrgehänge, das aus einer in Gold eingefassten großen Perle mit zwei herabhängenden kleineren Perlen und zwei Smaragden besteht, geht auf die Zeit Christi und damit die römische Ära zurück, wie die israelische Behörde für Altertümer am Montag erklärte.
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Glanzstücke

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Emilie Flöge und der Schmuck der Wiener Werkstätte - Ausstellung im Wien Museum am Karlsplatz vom 13. November 2008 bis zum 22. Februar 2009

Die Wiener Werkstätte, 1903 gegründet, steht für einen Paradigmenwechsel im Schmuckdesign. Ihre Reformkünstler lehnten die rein materielle Bewertung des Juwelierschmuckes ab und rückten den kreativen Entwurf ins Zentrum: Schmuck der Wiener Werkstätte wurde von Architekten und Künstlern konzipiert, bunte Halbedelsteine als Inspirationsquellen neu entdeckt und die präzise handwerkliche Ausführung eingefordert.

Unter diesem Programm, das von der englischen Arts & Crafts-Bewegung beeinflusst war, brachte die Wiener Werkstätte Glanzstücke von radikaler Modernität hervor. Josef Hoffmann, Kolo Moser, Eduard Wimmer-Wisgrill, Carl Otto Czeschka und Dagobert Peche zeichneten für die Werke verantwortlich, die häufig Unikate waren und von einer aufgeschlossenen finanzkräftigen Klientel erworben wurden.

Emilie Flöge – Lebensgefährtin und Muse von Gustav Klimt – nahm eine besondere Rolle im Wiener Kunstfrühling ein. Die emanzipierte moderne Frau trat als Fotomodell für den Schmuck der Wiener Werkstätte in Erscheinung und der von ihr geführte Modesalon "Schwestern Flöge" war eine Drehscheibe des Schmuckverkaufes. Von Gustav Klimt, der sie 1902 porträtierte, erhielt sie mehrere Schmuckstücke der Wiener Werkstätte geschenkt, die in der Ausstellung präsentiert werden.

Die Ausstellung in Kooperation mit der Neuen Galerie New York präsentiert rund 40 Schmuckstücke – Broschen, Halsketten, Anhänger und Diademe – aus der Zeit von 1903 bis 1920. Entwurfszeichnungen und historische Fotografien geben darüber hinaus tieferen Einblick in Umfang und stilistischen Wandel des Schmucks der Wiener Werkstätte, der mit seinem Paradigmenwechsel nachhaltigen Einfluss auf die Schmuckkunst der Nachkriegsjahre hatte.
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Ein neues Gesicht für den Poeten

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Die Gemälde, die von Dante Alighieri (1265 bis 1321) existieren, zeigen den prominenten Schriftsteller mit bisweilen sehr unterschiedlichen Gesichtszügen – nur die große Nase ist auf allen zu finden. Jetzt ist es Forschern erstmals gelungen das Antlitz des berühmtesten Dichters Italiens genau zu rekonstruiert.
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118. Pyramide in Ägypten entdeckt

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Archäologen legten in der Totenstadt Sakkara 4.300 Jahre altes Bauwerk frei - Pyramide soll für Seschseschet, der Mutter von Pharao Teti II., errichtet worden sein
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Regierung stoppt Salzabbau im Mumiengebiet

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In den letzten Jahren wurden in einem Salzbergwerk 250 Kilometer nordwestlich der iranischen Hauptstadt Teheran die spätantiken Mumien von insgesamt sechs Männern samt ihrer Ausrüstung gefunden. Trotz Protesten seitens Wissenschaftlern und Kulturbehörden wurde der Bergbaubetrieb nicht eingestellt. Etwaige weitere archäologische Schätze waren so der Gefahr ausgesetzt, zerstört zu werden.
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Google baut antikes Rom in 3D nach

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Ein Spaziergang durch die Straßen des alten Rom: Eine neue Erweiterung für den Digitalglobus Google Earth verspricht eine Zeitreise ins 4. Jahrhundert. Die Gebäude wurden mit großem Aufwand in 3D nachgebildet - doch das Ergebnis ist durchwachsen.
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Reste einer 1200 Jahre alten Kirche in Syien entdeckt

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Im Zentrum Syriens haben Forscher Überreste einer frühchristlichen Kirche ausgegraben. Das 1200 Jahre alte Gebäude wurde in Palmyra gefunden, einem Ort an der Seidenstraße.
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Die Steinzeit-Frau zog dem Mann hinterher

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Steinzeitliche Partnersuche: Wie Mann und Frau in der Jungsteinzeit zusammen kamen, konnte jetzt durch Analysen eines Steinzeitgrabes geklärt werden: Die Frauen verließen die Gegenden in denen sie aufgewachsen waren und zogen in den Haushalt des Mannes. Er und die Söhne blieben in der Region ihrer Kindheit sesshaft.
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In Westdeutschland lagerten im Kalten Krieg 700 geheime Atomwaffen

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Westdeutschland hat während des Kalten Kriegs etwa 700 geheime Atombomben beherbergt, die dem Land von den USA zur Verfügung gestellt worden waren. Dies berichtet das deutsche Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf Forschungserkenntnisse des Münchner Historikers Detlef Bald. "Nur etwa zwei Dutzend Menschen waren damals in die Pläne eingeweiht", sagte Bald, der unter anderem Zugriff auf das Privatarchiv des früheren Kanzlers Helmut Schmidt (1974-82) hatte.
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Einzigartiger keltischer Münzschatz in den Niederlanden gefunden

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Ein in den Niederlanden einzigartiger keltischer Münzschatz aus dem 1. Jahrhundert vor Christus wurde auf einem Acker in Maastricht gefunden. Nach Angaben der Stadt Maastricht besteht der Schatz aus insgesamt 109 Gold- und Silbermünzen. Die 39 Goldmünzen werden dem keltischen Volksstamm der Eburonen zugeordnet. Die 70 silbernen sogenannten Regenbogenschüsselchen stammen den Angaben zufolge aus dem Rheingebiet. Dieser erste keltische Goldschatz auf niederländischem Boden sei von großer kulturhistorischer Bedeutung.
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Berühmtes Markttor von Milet erstrahlt in alter Pracht

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Bauwerk aus dem 2. Jahrhundert nach Christus nach dreijähriger Renovierung im Berliner Pergamonmuseum enthüllt
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Familie Feuerstein aus Sachsen-Anhalt ermordet

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Das Bild der liebevoll Bestatteten ist rührend - schon in der Steinzeit gab es offenbar enge Familienbande, die bis in den Tod reichte. Doch in Sachsen-Anhalt gefundene Gräber enthüllen pure Grausamkeit.
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Offene Rechnung von 1918

News in Der Erste Weltkrieg 2 Kommentare »
Die schlechte Nachricht: Nach 90 Jahren hat Deutschland immer noch Schulden aus dem Ersten Weltkrieg. Die gute Nachricht: Im Herbst 2010 wird die letzte Rate getilgt.
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Seele im Stein

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Archäologen finden auf Grabstein in der heutigen Türkei Hinweise auf die Vorstellung einer unsterblichen Seele


Eine in der Türkei gefundene Grabsteinplatte aus dem 8. Jahrhundert vor Christus deutet darauf hin, dass die damaligen Menschen an eine unsterbliche Seele glaubten. Das schließen Wissenschaftler von der Universität von Chicago aus der Inschrift auf der Steinplatte, die besagt, dass die Seele des Verstorbenen in der Steinstele wohnt. Der ungewöhnliche Fund stammt aus Zincirli in der Südosttürkei.
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Die Sputnik-Bruchlandung

News in BRD | DDR 2 Kommentare »
Vor 20 Jahren verbietet die SED die sowjetische Zeitschrift in der DDR – eine Kampfansage an Gorbatschow

Im November 1988 wird Dietmar Keller mit einigen Kollegen zum SED-Chefideologen Kurt Hager zitiert. Keller ist damals stellvertretender DDR-Kulturminister. Hager zeigt sich zutiefst bedient. Es geht um eine gerade verbotene deutschsprachige Zeitschrift vom Bruderland Sowjetunion: den „Sputnik“. Im Ministerium sind mehrere Leute gegen das Verbot. Auch Keller. Hager fragt, ob sie dabei blieben. Wenn ja, droht er dann, könnten alle ihre Parteiausweise auf den Tisch legen. Sofort. 20 Jahre ist das her.
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Die diskreten Treffpunkte der Stasi

News in BRD | DDR 1 Kommentar »
"Hast du morgen Zeit?" fragt der Mann vor der Wohnungstür und hält eine halbe Skatkarte mit dem Kreuz-Buben in die Höhe. "Ja, immer", antwortet der angebliche Bewohner der Zwei-Raum-Wohnung am Frankfurter Juri-Gagarin-Ring, zückt die andere Hälfte der Spielkarte und lässt den Gast eintreten.
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Aufklärung vor der Aufklärung

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Schnell spricht vom «Rückfall ins finstere Mittelalter», wer sich etwa über ein von den geltenden zivilisatorischen Standards abweichendes Verhalten empört. Das Mittelalter muss oft als Projektionsfläche dienen für das, was in der Gegenwart stört: Gewalt, fanatische Frömmigkeit, ungefilterte Triebhaftigkeit. Dass diese Etikettierung besonders bei Mittelalter-Historikern auf wenig Gegenliebe stösst, liegt auf der Hand.

Der prominente Frankfurter Mediävist Johannes Fried widerlegt nun das sich hartnäckig haltende Vorurteil von der «Rückständigkeit» des Mittelalters mit einer stattlichen Monografie, die den so schlichten wie prätentiösen Titel «Das Mittelalter – Geschichte und Kultur» trägt. (Was Fried nur am Rande erwähnt: Das Image des Mittelalters ist nicht nur ein schlechtes. Nicht weniger virulent ist eine populärkulturelle, sich in unzähligen Filmen und Büchern, in Musik und Mode ausdrückende Faszination für die angeblich urtümlich-exotischen Seiten jener Zeit.)
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D'Artagnan starb in Holland

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"Einer für alle und Alle für einen", diesen Wahlspruch der Figuren aus Alexandre Dumas Roman "Die drei Musketiere" kennt jeder. Nur wenige wissen jedoch, dass die legendären Charaktere reale Vorbilder hatten. Eine französische Historikerin folgt seit Jahren den Spuren der Degenhelden Athos, Porthos, Aramis und deren Gefährten D'Artagnan. Jetzt ist sie offenbar auf die letzte Ruhestätte von Charles de Batz de Castelmore, comte d'Artagnan gestoßen, der Dumas zu seinem Musketierkapitän inspirierte.
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Der Koloss von Rhodos als Lichtinstallation

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Athen/Rhodos - Der legendäre Koloss von Rhodos, in der Antike Wahrzeichen der griechischen Insel und eines der Sieben Weltwunder, soll wieder errichtet werden. Geplant ist ein Hologramm mit Laserstrahlen, die den Koloss jede Nacht in den Himmel malen, teilte die Stadt Rhodos am Mittwoch mit. An dem Projekt werde sich auch der renommierte deutsche Lichtkünstler Gert Hof beteiligen. "Das Projekt wird ein Teil eines Kongresszentrums sein, auf dessen Dach der Koloss erscheinen wird", erklärte ein Sprecher der Stadt. Rhodos habe bereits vergangenen September einen Vertrag mit Hof unterzeichnet.
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Mysteriös – Alte Landkarten waren ihrer Zeit voraus

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Woher wusste der Kartograf Martin Waldseemüller schon 1508 von einem großen Ozean jenseits von Amerika? Und warum publizierte er acht Jahre später eine zweite Karte, auf der Südamerika als ein Teil Asiens und damit nicht mehr als eine „Insel" verzeichnet ist? Ein Historiker hat die Begleittexte der Karte neu übersetzt.
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Forscher identifizieren Schädel von Kopernikus

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Mit der Erkenntnis, dass die Erde um die Sonne kreist, hat Nikolaus Kopernikus die Astronomie revolutioniert: Nun wollen polnische und schwedische Forscher das Grab und die Gebeine des berühmten Astronomen identifiziert haben. Zwei Haare und ein Zahn lieferten den entscheidenden Hinweis.
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Wellness im Palast König Herodes

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Die Römer bezeichneten ihn als Vasallen, der Evangelist Matthäus nannte ihn den "Kindermörder von Bethlehem" und bei seinem eigenen Volk war er für seine Verschwendungssucht verschrien: König Herodes. Am Ende ließ er sich ein gewaltiges Grabmal erreichten - das Archäologen nun seit über einem Jahr erforschen.

Das Mausoleum gehörte zu einer riesigen Anlage, die sich auf einem Hügel - in der Antike auch Herodion genannt - 15 Kilometer südlich der Hauptstadt Israels befand. Wie Ehud Netzer von der Hebrew University und seine Mitarbeiter jetzt berichten, bestand das Begräbnishaus aus einem zwei Stockwerke hohen Säulenrondel, auf dem ein 25 Meter hohes Spitzdach thronte.
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Kompasse: Eine wegweisende Erfindung

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Zu allen Tages- und Nachtzeiten, bei Nebel, Sturm und Flaute – der Kompass ist seit Jahrhunderten Richtungszeiger und Garant fürs Überleben auf dem Meer. Erfunden wurde er aber eigentlich für die Reise über Land.
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Neandertaler unter Beschuss

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Der moderne Mensch könnte mit präzisen Stein- und Speerwürfen den Neandertaler ausgerottet haben. Diese Theorie schlagen amerikanische Wissenschaftler vor, nachdem sie die Anatomie der Skelette von Neandertalern, des Homo sapiens und heute lebenden Individuen verglichen hatten. In ihren Untersuchungen fanden sie heraus, dass die Armknochen des frühen Homo sapiens auf häufig ausgeführte Wurfbewegungen hindeuten. Beim Neandertaler fehlen diese nur durch einseitige Beanspruchung auftretenden Merkmale hingegen.
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1800 Jahre alter Streitwagen begeistert Archäologen

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Rund 1.800 Jahre alt und reich verziert: Bulgarischen Archäologen ist ein Glücksfund gelungen. Sie gruben einen gut erhaltenen thrakischen Streitwagen aus - und beklagen, dass sie immer schlechtere Karten im Kampf gegen Grabräuber haben.
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Älteste Weinkellerei der Schweiz entdeckt

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Archäologen haben in Pratteln im Kanton Baselland die älteste Weinkellerei der Schweiz entdeckt. Auf die Spur brachte die Forscher ein braunroter Fleck in der Ruine. Experten identifizierten ihn als Rotwein.
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Älteste Bestattung Österreichs nicht mehr von Häuslbauer bedroht

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27.000 Jahre alte Zwillingsgräber am Wachtberg in Krems gerettet - Archäologen haben weitere sieben Jahre Zeit für Forschungen
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Meilensteine der Antike

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Wie breitete sich das Christentum im Römischen Reich aus? Mit welchen Mitteln, zum Beispiel Meilensteinen oder religiösen Kulten, markierten antike Herrscher ihr Territorium? Und warum entwickelten sich die sesshaften Viehzüchter der Bronzezeit bis zum frühen Mittelalter zu Nomaden? Rund 250 Wissenschaftler sollen solche Fragen rund um antike Räume in den kommenden fünf Jahren beantworten – unter dem Dach des Berliner Exzellenzclusters „Topoi“, der gestern im Pergamonmuseum eröffnet wurde.
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Uralt-Bibel im Internet

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Die älteste Bibelhandschrift der Welt, der Codex Sinaiticus, feiert derzeit im Internet seine Wiederauferstehung. Die ersten Teile sind bereits online.
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Archäologischer Park in Syrien im Aufbau

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Am reizvoll gelegenen Assad-Stausee in Nord-Syrien entsteht in Emar-Balis ein Archäologischer Park rund um die Ausgrabungen, die von den Universitäten Tübingen und Princeton in Zusammenarbeit mit der syrischen Antikenverwaltung dort seit 1996 betrieben werden. Ein neues Grabungs- und Besucherzentrum zum Empfang von Touristen wurde soeben fertig gestellt.
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Wo David gegen Goliath kämpfte

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Sha'arayim im Tal von Elah: Hier stand David dem übermächtigen Goliath gegenüber - und besiegte ihn mit einer Steinschleuder. So steht es jedenfalls im Alten Testament geschrieben. Überreste zweier altertümlicher Tore nahe der Festung von Elah deuten nun darauf hin, dass es den biblischen Ort tatsächlich gegeben hat. Im Hebräischen bedeutet Sha'arayim nämlich "zwei Tore".
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Vatikan will Verfahrens-Akten zur Causa Galilei veröffentlichen

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Der Vatikan will die Akten des Verfahrens gegen Galileo Galilei neu verlegen. Galilei hatte mit seinen Erkenntnissen und Schriften im 17. Jahrhundert den Zorn der Inquisition auf sich zog.
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Fund einer Maya-Unterwelt

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Spektakuläre Entdeckung in Mexiko: Ein Archäologenteam hat womöglich die mythische Unterwelt der Maya gefunden. Ein Tauchteam stieß auf ein gruseliges Höhlensystem, das teilweise unter Wasser liegt - und in vielen Details den Beschreibungen im heiligen Buch der Maya ähnelt.
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Anne-Frank-Ausstellung: Ein Mord, der sechs Millionen Mal geschah

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Nicht sechs Millionen Juden wurden ermordet. Ein Jude wurde ermordet, und das ist sechs Millionen Mal geschehen.“ Mit diesen Worten wird Abel Jacob Herzberg in der Ausstellung „Anne Frank – eine Geschichte für heute“ zitiert, die zurzeit in der Schmalkalder Stadtkirche zu sehen ist. Das Zitat des niederländisch-jüdischen Schriftstellers bringt eine der Intentionen der Ausstellung auf den Punkt: Anhand Anne Franks Biographie werden die Gräueltaten der Nazis, die Deportationen sowie der fabrikmäßig organisierte Genozid an Juden und anderen Minderheiten, entanonymisiert. Anstelle der zigmillionen namens- und gesichtslosen Opfer treten zu Tode gequälte Menschen, die Mutter, Vater, Bruder, Schwester, Freund, Kollege oder Nachbar waren.
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Freizeit im Faschismus

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Die Wanderausstellung „Freizeit im Faschismus“ dokumentiert die staatliche Freizeitpolitik im nationalsozialistischen Deutschland und im faschistischen Italien. Bis zum 25. Februar 2009 ist die Gegenüberstellung der staatlichen Freizeitorganisationen „Kraft durch Freude“ und „Opera Nazionale Dopolavoro“ in der Dokumentation Obersalzberg zu sehen.
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Atlas zeigt Europa vor dem Dreißigjährigen Krieg

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Saufkult im Hafen, Eselhatz mit einer Ehebrecherin und jede Stadt aus der Vogelperspektive: Ein faszinierender historischer Bildband zeigt Europas Metropolen kurz vor der Katastrophe des Dreißigjährigen Kriegs. Ein Zweck der verspielten Darstellungen war, die Osmanen zu verschrecken.
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Schiffswrack zeugt von afrikanischer Geschichte

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Unweit der karibischen Turks- und Caicosinseln haben Unterwasserarchäologen nach langen Untersuchungen das Wrack der Trouvadore identifiziert. Das Schiff ist so bedeutsam, weil es die Geschichte vieler Insulaner erzählt.
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(C) Daniel Oswald