Bundespräsident Pascal Couchepin hat am Freitag des von den Nazis enthaupteten Hitler-Attentäters Maurice Bavaud gedacht. Aus heutiger Sicht hätten sich die Schweizer Behörden vor 70 Jahren zu wenig für Bavaud eingesetzt.

(sda) In seiner Erklärung schreibt der Bundespräsident, Bavaud habe wohl das Verhängnis, das Adolf Hitler über die ganze Welt gebracht habe, vorausgeahnt. Der 22-jährige Neuenburger Priesterseminarist verdiene damit «unsere Erinnerung und Anerkennung». Die Schweiz habe damals von einer Intervention zur Rettung des Attentäters abgesehen.
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