Frühe Zeugnisse südarabischer Besiedlung in Äthiopien

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Deutsche Archäologen haben im Hochland von Tigray einen Tempel aus der ersten Hälfte des 1. Jahrtausend v.Chr. ausgegraben - eines der frühesten Zeugnisse der südarabischen Besiedlung in Nordostafrika.
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Forscher finden sechs Moos-Arten in Ötzis Magen

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Schottische Forscher haben im Magen-Darm-Trakt von Ötzi sechs verschiedene Moos-Arten gefunden. Diese deuten darauf hin, dass der in den Ötztaler Alpen gefundene Eismann Reisen unternommen und seine Wunden mit Moos verbunden hatte. Ötzi ist die erste Gletschermumie, bei der Moose im Magen gefunden wurden. Der Fund ist überraschend, weil Moose weder essbar sind noch einen Nährwert besitzen. Sie wurden vor 5300 Jahren vielmehr als Stopf-, Wisch- oder Verbandmaterial benutzt, wie die Forscher im Fachmagazin «Vegetation History and Archaeobotany» schreiben.
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Ältesten Nachweis für den Gebrauch von Cannabis im Grab entdeckt

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Das Leben im Jenseits hatte dem Chinesen offenbar vor allem eines versprochen: die Genüsse des Diesseits. Als er vor 2700 Jahren starb, gaben ihm die Hinterbliebenen jedenfalls all die Dinge mit ins Grab, die ihm vermutlich schon zu Lebzeiten Vergnügen bereitet hatten. So fand sich neben einer Harfe und der Ausrüstung eines Bogenschützen auch eine ziemlich große Menge – nämlich 789 Gramm – Cannabis.
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Größte Römersiedlung des Burgenlands war wichtiger Handelsstützpunkt

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Eine im Mittelburgenland entdeckte etwa zehn bis 15 Hektar große, dorfähnliche Niederlassung entpuppt sich als größte Römersiedlung des Burgenlandes. Bisher fanden die Archäologen bei ihren Untersuchungen über 100 Häuser. Die Größe und Bedeutung der Siedlung ergab sich vor allem durch ihre Lage an der römischen Bernsteinstraße.
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Archäologen finden rätselhafte Steinzeit-Figuren in Russland

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Rund 20.000 Jahre alt sind die Venus-Figuren, die russische Archäologen in Saraisk bei Moskau ausgegraben haben. Ihre Bedeutung? Unbekannt. Ebenso wie das rätselhafte kegelförmige Objekt mit dem Loch in der Mitte.
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Berlins Uni ist die FU“

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Im Falle der Wiedervereinigung wird es nur die Freie Universität in Berlin geben. Das schrieb 1951 der Regierende Bürgermeister Ernst Reuter. Die Humboldt-Universität sollte abgewickelt werden.
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Sekretärin in den Heinkel-Flugzeugwerken lieferte wertvolle Hinweise

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Schweigen gebrochen
Die Bilder wird Hildegard Annussat nie vergessen. Sie hat sie wieder vor Augen, wenn sie von den Fliegerangriffen im Februar 1945 berichtet. Als das Flugzeugwerk in Schutt und Asche zerbombt wurde, wie die verwundeten und toten Häftlinge, die als Zwangsarbeiter in den Heinkel-Werken arbeiteten, abtransportiert wurden. „Wir haben alldem zuschauen müssen und konnten nicht helfen“, kann sie noch heute nur stockend und unter Tränen erzählen.

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Genetische Überraschung für spanische Männer

News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie 7 Kommentare »
Zwei von zehn Iberern stammen von sephardischen Juden ab, einer von nordafrikanischen Muslimen
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Amerika bevor Kolumbus kam

News in Lateinamerika | Altamerikanische Kulturen 2 Kommentare »
Mit den kleinen, verstreuten Völkern *Südamerikas hatten die spanischen *Eroberer leichtes Spiel – so lehren es *Forscher seit Jahrzehnten. Nur langsam setzt sich die Erkenntnis durch, dass der Urwald vor Ankunft der Europäer in Wahrheit zu den dichtestbesiedelten *Regionen der Welt gehörte.
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Heiligtum des Iupiter Dolichenus in der Türkei wird weiter untersucht

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Über 1000 Jahre war der Dülük Baba Tepesi im Südosten der Türkei ein bedeutender Kultplatz. Dass hier das Hauptheiligtum des Iupiter Dolichenus stand, der in römischer Zeit zum Reichsgott aufstieg, war schon länger bekannt. Prof. Dr. Engelbert Winter und sein Team von der Forschungsstelle Asia Minor der Universität Münster konnten zudem nachweisen, dass die Tradition der Kultstätte auf dem rund 1200 Meter hohen Hügel weitaus länger zurückreicht. Erstmals konnten in diesem Jahr nun auch konkrete Hinweise auf die Gestaltung des Heiligtums in der Frühzeit gewonnen werden.
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Das Märchen vom entfärbten Glas

News in Technikgeschichte 1 Kommentar »
Das in den deutschen Glashütten im Mittelalter und in der frühen Neuzeit erzeugte Gebrauchsglas war in der Regel mehr oder minder stark grün gefärbt. Die Bezeichnung „Waldglas“ hierfür geht jedoch nicht auf die „waldgrüne“ Färbung, sondern auf den Standort der Hütten im Walde zurück. Abbildung 1 zeigt einen Nuppenbecher aus leicht grünem Glas; es handelt sich um eine Replik aus Böhmen. Mehr oder minder farblose Nuppenbecher waren im 13./14. Jahrhundert weit verbreitet.
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US-Labor bestätigt Echtheit der Gebeine von Russlands letztem Zaren

News in Russland | Sowjetunion | Osteuropa 4 Kommentare »
Die Ende der 90er Jahre in einem Wald bei Jekatarinenburg geborgenen Gebeine sind tatsächlich die des letzten russischen Zaren Nikolaus II. Ein US-Speziallabor verglich aus den Überresten entnommene DNA mit der von Nikolaus' Sohn, seinem Vater und Cousin.
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Das KGB-Gefängnis in Potsdam wird eine Gedenk- und Begegnungsstätte

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Putz, der vielleicht mal gelb gemeint war, schmale Fensterschlitze, manche mit Gittern davor. Die Außenansicht verrät nicht unbedingt, wozu das Haus an der Potsdamer Leistikowstraße gedient hat. Drinnen hingegen verflüchtigen sich alle Fragezeichen. Enge Korridore mit Stahltüren und durch die Wände gebrochene Gucklöcher, grüne Ölsockel, Zellen, eine neben der anderen, im Keller, im ersten und zweiten Stock, unbeheizbar und, wenn überhaupt, nur mit hölzernen Pritschen möbliert. Kälte sitzt im Gemäuer. Das ehemalige Untersuchungsgefängnis des KGB im ehemaligen Militär-„Städtchen Nr. 7“ scheint die Schrecken, denen seine Insassen einst ausgesetzt waren, eingefroren zu haben.
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Schiffbruch eines Piraten

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Vor seinen Überfällen pflegte Captain Blackbeard sich brennende Lunten in seinen Bart einzuflechten. So verbreitete der gefürchtete Pirat in der ganzen Karibik Angst und Schrecken. Bei einem seiner berüchtigten Coups könnte er aber unschuldig gewesen sein.

Nach einem Beutezug im Jahr 1718 soll Blackbeard nämlich die Queen Anne’s Revenge - das Flagschiff seiner kleinen Flotte – absichtlich versenkt haben. Der Grund: Auf diese Weise habe er sich eines Teils seiner eigenen Mannschaft entledigen und mit der Beute nach North Carolina absetzen können.
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Lange vor dem Mais: Der 8.000 Jahre alte "Speisezettel" aus Peru

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Im Gebiet des heutigen Peru wurde schon viel früher Landwirtschaft betrieben, als man bisher angenommen hatte: Das entdeckten Archäologen des Washingtoner National Museum of Natural History und der Vanderbilt University. Sie analysierten Knochen und Speisereste auf 39 alten Zähnen mit der C14-Methode und konnten sie auf einen Zeitraum von vor 6.000 bis 8.000 Jahren datieren.
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Als Hitlers Hakenkreuzfahne am Südpol wehte

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Vor 70 Jahren startete die "Schwabenland" Richtung Antarktis, um das südlichste Gebiet der Erde zu besetzen. Die Expedition bietet bis heute Stoff für Legenden. Eine besagt gar, Hitler hätte dort nach dem Krieg Zuflucht gesucht. Oder: Mit "Reichsflugscheiben" hätte er sich auf den "sicheren Endsieg" vorbereitet.
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100.000 historische Fotos aus dem Bundesarchiv online

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Erstmalig will sich das Bundesarchiv mit Wikipedia zusammentun. Die Kooperation umfasst 100.000 digitalisierte Fotografien aus den Arsenalen der Staatssammlung, die künftig bei Wikimedia Commons, eine Zentralstelle für freie Mediendateien, unterkommen sollen. "Das Bundesarchiv hat den gesetzlichen Auftrag, Archivgut öffentlich zur Verfügung zu stellen", erläutert Oliver Sander, Leiter des Referats Bilder, Karten, Töne beim Bundesarchiv. "Wie könnte man das besser machen als über Wikipedia?"
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Ein Anfang der Konkordanz

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Der 100. Todestag Josef Zemps, des ersten Katholisch-Konservativen im Bundesrat, ist Anlass zu Rückblicken auf die Integration unterschiedlicher Kräfte in und durch die Landesregierung. Zemp bewerkstelligte die einst von ihm bekämpfte Verstaatlichung der Eisenbahnen.
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„Die Bevölkerung benimmt sich würdelos“

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Sie war Himmlers letztes Aufgebot: Die mysteriöse Organisation „Werwolf“. Sie sollte noch in den letzten Tagen der Naziherrschaft durch die Vollziehung der Todesstrafe an "Verrätern erzieherisch wirken". Volker Koop hat ein Buch über sie geschrieben.
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Gefälschte Landkarten

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Griechenlands antike Bauwerke sind nicht immer leicht zu finden. Regelmäßig weisen selbst Navigationsgeräte Irrwege. Fast scheint es, nicht nur die Sehenswürdigkeiten selbst, sondern auch manche Landkarten Griechenlands stammten aus dem Altertum, so wenige Straßen sind verzeichnet. Doch die Karten sind nicht überholt, sie sind gefälscht.

"In Griechenland und vielen anderen Ländern gibt es eine lange Geheimhaltungs-Tradition für Verkehrswege", sagt Kurt Brunner, Kartograph an der Universität der Bundeswehr München. Brunner ist Dutzenden Landkarten-Fälschungen auf die Spur gekommen.
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Römisches Schlachtfeld entdeckt

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Das am besten erhaltene Schlachtfeld aus römischer Zeit soll im Kreis Northeim gefunden worden sein. Geborgen wurden vor allem Waffen und Waffenteile. Die Funde sollen belegen, dass die Römer auch 200 Jahre nach der Varus-Schlacht noch groß angelegte Militäraktionen im Inneren Germaniens durchführten.
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Illyrer handeln statt rauben

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Wenn die Chronisten der Antike über die Illyrer schrieben, dann selten etwas Gutes. Mit den Makedonen hatten sich die Stämme jahrzehntelang erbitterte Kämpfe geliefert, bei den römischen Seefahrern waren sie als Piraten der Adria gefürchtet.

Als Forscher im Jahr 2007 in dem Fluss Neretva nahe der Grenze zwischen Kroatien und Bosnien illyrische Boote entdeckten, die römische Amphoren geladen hatten, passte dies zunächst gut in das überlieferte Bild notorischer Seeräuber.
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Umstrittenes Inka-Erbe

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Ein Mythos, viele Entdecker: Hiram Bingham war nicht der erste Forscher auf dem Machu Picchu
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Archäologen finden 2000 Jahre altes Gehirn

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Eine geheimnisvolle Substanz im Inneren eines ausgegrabenen Schädels ließ britische Archäologen stutzig werden: In dem Fundstück entdeckten sie Überreste eines Gehirns, das mindestens 2000 Jahre alt sein soll. Der Schädel könnte eine rituelle Opfergabe gewesen sein.
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Drei Hochmeister des Deutschen Ordens identifiziert

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Das Staatsgebiet des Deutschen Ordens erstreckte sich im Mittelalter über weite Teile des Baltikums. Bis heute zeugen vielerorts Burgen und Kathedralen von dem Einfluss der Ordensgemeinschaft. Im nordpolnischen Kwidzyn - Marienwerder - fanden Forscher nun heraus, dass es sich bei drei Leichnamen um besonders prominente Mitglieder des Deutschen Ordens handelte.
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Der lila Drache und die Mär von der schönen DDR

News in BRD | DDR 30 Kommentare »
Seit dem Mauerfall vergeht kein Jahr, in dem die DDR nicht in noch milderem Licht erscheint. Es ist der Triumph einer alten Dame und ihres verblichenen Gatten. Beide haben das Weite gesucht. Ihr Hofstaat aber ist noch da. Alte Kader in der Lehrerschaft verklären ihre eigene Vergangenheit und beschönigen das SED-Unrecht.
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Troja bleibt der Traum

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Ernst Pernicka, Chefausgräber am Hisarlik, einem Hügel an den Dardanellen, zieht in Istanbul ein Fazit des Forschungsstands in Troja. Ein Museum wird entstehen, und die Grabungen gehen weiter
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Fakten statt Mythen über den Stalinismus

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Je stärker in Russland die heroischen Seiten des 20. Jahrhunderts beschworen werden, desto milder fällt das Urteil über die Herrschaft Stalins aus. An einer Konferenz in Moskau haben Wissenschafter eine Zwischenbilanz über die historische Forschung zum Stalinismus gezogen.
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Ein Haus für Schuster, Drechsler und Beinschnitzer

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Mit dem Bau der „Fabrica“ hat das Römerkastell Saalburg in Bad Homburg die Nutzfläche seines Museums um rund 1.050 Quadratmeter vergrößert. Das Anfang Dezember 2008 vollendete Gebäude, das einen Meilenstein im Ausbauprogramm des Kastells markiert, ist den Werkstätten römischer Militärlager nachempfunden.
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"Er thront über allen"

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In der Varusschlacht schlug Arminius die Römer vernichtend, danach bekamen sie Germanien nie mehr unter Kontrolle. Experte Alexander Demandt verrät im SPIEGEL-ONLINE-Interview, warum ohne den Schlachtenführer das Deutsch ausgestorben wäre - und es Europa nie gegeben hätte.
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Alexander der Große und die Öffnung der Welt

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Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Zehn Monate vor der großen Sonderausstellung "Alexander der Große und die Öffnung der Welt" kündigt der Schnell-und-Steiner Verlag eine reich bebilderte Publikation als Begleitband zum großen Kulturereignis an.

Alexander der Große - eine Ausstellung der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim 3. Oktober 2009 - 21. Februar 2010
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Baustelle des Keltenmuseums verwüstet

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Einbrecher haben an der Baustelle des Keltenmuseums bei Glauberg in der Wetterau ein Feuer gelegt. Der Schaden wird auf 100.000 Euro geschätzt.

Unbekannte Täter hätten in der Nacht zum Sonntag mehrere Baucontainer aufgebrochen, die Bürocontainer in Brand gesetzt und Maschinen gestohlen. Der Sachschaden werde auf 100.000 Euro geschätzt, berichtete die Polizei in Friedberg am Montag. Hinweise auf die Täter gebe es bislang nicht.

Das Feuer vernichtete sämtliche gelagerten Bauunterlagen. Ein Sprecher des Wissenschaftsministeriums sagte in Wiesbaden, die Unterlagen könnten rasch durch an anderen Orten gelagerte Kopien und Originale ersetzt werden. Die bereits ausgeführten Arbeiten für den neuen Museumsbau seien durch die Flammen nicht beschädigt worden.
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Schweizer in Sibirien

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Etwa 2000 Schweizer und Auslandschweizer kämpften im Zweiten Weltkrieg freiwillig auf deutscher Seite. Viele von ihnen gerieten in Kriegsgefangenschaft, auch in sowjetische. Diese in der Schweiz vielfach wenig bekannte Tatsache wurde zum Ausgangspunkt einer Ausstellung im Historischen und Völkerkundemuseum St. Gallen (Museumstraße 50) mit dem Titel „Kälte, Hunger, Heimweh – in sowjetischer Kriegsgefangenschaft“, die noch bis zum 13. September 2009 zu sehen ist.


Historisches Museum St.Gallen
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(C) Daniel Oswald