Putz, der vielleicht mal gelb gemeint war, schmale Fensterschlitze, manche mit Gittern davor. Die Außenansicht verrät nicht unbedingt, wozu das Haus an der Potsdamer Leistikowstraße gedient hat. Drinnen hingegen verflüchtigen sich alle Fragezeichen. Enge Korridore mit Stahltüren und durch die Wände gebrochene Gucklöcher, grüne Ölsockel, Zellen, eine neben der anderen, im Keller, im ersten und zweiten Stock, unbeheizbar und, wenn überhaupt, nur mit hölzernen Pritschen möbliert. Kälte sitzt im Gemäuer. Das ehemalige Untersuchungsgefängnis des KGB im ehemaligen Militär-„Städtchen Nr. 7“ scheint die Schrecken, denen seine Insassen einst ausgesetzt waren, eingefroren zu haben.
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