Das Märchen vom entfärbten Glas

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Das in den deutschen Glashütten im Mittelalter und in der frühen Neuzeit erzeugte Gebrauchsglas war in der Regel mehr oder minder stark grün gefärbt. Die Bezeichnung „Waldglas“ hierfür geht jedoch nicht auf die „waldgrüne“ Färbung, sondern auf den Standort der Hütten im Walde zurück. Abbildung 1 zeigt einen Nuppenbecher aus leicht grünem Glas; es handelt sich um eine Replik aus Böhmen. Mehr oder minder farblose Nuppenbecher waren im 13./14. Jahrhundert weit verbreitet.
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US-Labor bestätigt Echtheit der Gebeine von Russlands letztem Zaren

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Die Ende der 90er Jahre in einem Wald bei Jekatarinenburg geborgenen Gebeine sind tatsächlich die des letzten russischen Zaren Nikolaus II. Ein US-Speziallabor verglich aus den Überresten entnommene DNA mit der von Nikolaus' Sohn, seinem Vater und Cousin.
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Das KGB-Gefängnis in Potsdam wird eine Gedenk- und Begegnungsstätte

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Putz, der vielleicht mal gelb gemeint war, schmale Fensterschlitze, manche mit Gittern davor. Die Außenansicht verrät nicht unbedingt, wozu das Haus an der Potsdamer Leistikowstraße gedient hat. Drinnen hingegen verflüchtigen sich alle Fragezeichen. Enge Korridore mit Stahltüren und durch die Wände gebrochene Gucklöcher, grüne Ölsockel, Zellen, eine neben der anderen, im Keller, im ersten und zweiten Stock, unbeheizbar und, wenn überhaupt, nur mit hölzernen Pritschen möbliert. Kälte sitzt im Gemäuer. Das ehemalige Untersuchungsgefängnis des KGB im ehemaligen Militär-„Städtchen Nr. 7“ scheint die Schrecken, denen seine Insassen einst ausgesetzt waren, eingefroren zu haben.
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(C) Daniel Oswald