Der Schädel von Johann Sebastian Bach

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Der begnadete Komponist Johann Sebastian Bach (1685 bis 1750) saß nicht gern Porträt. Nur für ein einziges Gemälde hatte er sich zur Verfügung gestellt. Jetzt ist es sein Schädel, der Modell stand. Schottische Forscher haben einen Abguss davon gescannt - und eine dreidimensionale Rekonstruktion vom Haupt des Komponisten angefertigt.
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Zweitgrößtes römisches Gräberfeld Deutschlands

News in Das Römische Reich 3 Kommentare »
Seit 1976 fanden Rettungsgrabungen im großen römischen Gräberfeld an der Ulmer Straße in Günzburg statt. Hier an der römischen Donau-Straße haben die Soldaten des ersten Kastells (1. Jahrhundert n. Chr.) ebenso ihre Toten bestattet wie die germanischen Söldner, die bis zu Beginn des 5. Jahrhunderts für Rom die Donaugrenze sicherten. Anlass der Ausgrabungen unter der Federführung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege war die Ausweisung eines Gewerbegebietes.
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Moses' brennender Dornbusch: Eine Drogenvision?

News in Das Christentum 15 Kommentare »
Israelischer Wissenschafter sieht Halluzinogene als Ursprung biblischer Visionen - er selbst hat auch schon experimentiert
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Geheimnisvolles Blau der Maya enträtselt

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US-Forscher haben das alte Rätsel um das Blau der Maya gelöst. Wie sie im britischen Fachjournal Antiquity (online vorab) schreiben, wurde die Farbe Indigo, mit der die geopferten Menschen angemalt wurden, aus dem Mineral Palygorskit und unter Verbrennung von Kopalharz hergestellt - und zwar als integraler Teil der Rituale an der Opferstätte Chichén Itzá.
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Serie Geheimbünde - Teil II: Die Illuminaten

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Über kaum eine Organisation wird so viel spekuliert wie den Illuminatenorden des Adam Weishaupt. Selbst an der Gründung der Vereinigten Staaten sollen die "Erleuchteten" beteiligt gewesen sein.
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Freizügige Wikinger-Damen

News in Die Wikinger 23 Kommentare »
Die Wikinger-Schönheiten aus dem hohen Norden kleideten sich offenbar längst nicht so züchtig, wie bisher gedacht. Zumindest im frühen Mittelalter verstanden sie es durchaus, ihre weiblichen Reize zur Geltung zu bringen. Das schließt die schwedische Archäologin Annika Larsson von der Universität Uppsala aus der kürzlich entdeckten umfangreichen Kleidersammlung einer Wikinger-Dame. Die Überreste ihrer Garderobe fanden sich im russischen Pskov nahe Nowgorod. Die Stadt liegt auf einer alten Handelsroute zur Seidenstraße, über die orientalische Modetrends anscheinend bis nach Schweden gelangten.
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Jedem seinen Tempel

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Die Errichtung der großen Stufenpyramiden der Maya lag offenbar nicht allein in den Händen des Königs. Auch Adlige, Priester und das normale Volk ließen jene gestuften Tempel für ihre Zwecke errichten.
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Größte Festung der Parther entdeckt

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Seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. bestimmten die Parther für fünf Jahrhunderte die Geschichte des Iran. An der Straße von Hormus entdeckten Forscher eine riesige Festung, die den Zugang vom Persischen Golf in den Indischen Ozean kontrollierte.
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Antike Fischsauce bester Qualität

News in Das Römische Reich Noch keine Kommentare »
Nachweis von Knochen als Basis für römische Würzsauce
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Forscher halten Hobbits für Kretins

News in Frühzeit des Menschen 1 Kommentar »
Der Homo floresiensis, der spektakulärste anthropologische Fund der jüngeren Geschichte, war möglicherweise ein hirngeschädigter Zwerg, glauben australische Forscher. Die neuen Hypothese könnte auch lokale Überlieferungen über gierige haarige kleine Kerle erklären.
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Wrack der "HMS Hunter" gefunden

News in Der Zweite Weltkrieg Noch keine Kommentare »
Der britische Zerstörer versank vor 68 Jahren vor der norwegischen Stadt Narvik
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Der letzte Herrscher Babylons

News in Hochkulturen Mesopotamiens Noch keine Kommentare »
Deutsche Archäologen auf den Spuren des rätselhaften Königs Nabonid
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Serie Geheimbünde - Teil III: Die Freimaurer

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Nachdem die Geheimbünde des Mittelalters meist religiös geprägt waren, entstanden im 17. und 18. Jahrhundert Geheimgesellschaften wie die Freimaurer, die das politische und soziale Leben beeinflussen wollten.
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Makedonien: Bronzezeitliches Gräberfeld

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Bei Grabungen in Pella, der Hauptstadt des antiken Makedoniens sind Archäologen auf einen bronzezeitlichen Friedhof gestoßen. In der Zeit von 3100 bis 2200 v. Chr. bestatteten die Menschen ihre Toten hier in einfachen Erdgruben, auf Steinpackungen oder in großen Gefäßen.
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Erstes Kuppelgrab auf Lefkada

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Auch wenn der Bagger nur die Hälfte des dreitausend Jahre alten Grabes übrig ließ - der Fund des ersten Kuppelgrabs auf der ionischen Insel Lefkada ist eine Sensation.
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Der innere Zugang

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Augstein, Nannen und Bucerius als großzügige Spender: Nicht bloß Stasi und Apo, vor allem einige Hamburger Großverlage wollten 1968 Axel Springers Macht beschneiden.
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Maya-Kultur: Im Königreich der Schlange

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Tief im Dschungel Yucatáns gelegen, offenbart die Maya-Metropole Calakmul erst seit wenigen Jahren ihre Geheimnisse. Vor allem eines: Calakmul war der Erzfeind des mächtigen und gefürchteten Tikal, eine im heutigen Guatemala gelegene Stadt.
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Vatikan setzt Galileo Galilei ein Denkmal

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Die katholische Kirche schließt einen späten Frieden mit Galileo Galilei: Der Pionier der Astronomie, der von der Inquisition zum Widerruf seiner Thesen gezwungen wurde, bekommt eine eigene Statue im Vatikan.
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Als Österreich braun wurde

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Vor siebzig Jahren marschierte die Wehrmacht im Nachbarland ein - und wurde jubelnd empfangen
Einige Zehntausend jubelnde Menschen als Kulisse kann man organisieren. Vielleicht auch hundert- oder zweihunderttausend. Aber mehrere Millionen? Und noch dazu von einem Tag auf den anderen? Als im Morgengrauen des 12. März 1938 sechs Divisionen der deutschen Wehrmacht die Grenze
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Generation Sündenstolz

News in BRD | DDR Noch keine Kommentare »
Die Rebellion, die sich mit der Jahreszahl 1968 verknüpft, hatte internationale Dimensionen und ebensolche Gemeinsamkeiten. In Deutschland aber ist sie stärker als anderswo eine Auseinandersetzung mit vergangenheitspolitischem Hinter- und Untergrund gewesen
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Ein Aufbruch – wohin?

News in BRD | DDR 6 Kommentare »
Von den über zwei Dutzend deutschsprachigen Büchern über «1968», die in diesem Frühling die Druckerpresse verlassen, darf das eben erschienene von Götz Aly mit besonderer Aufmerksamkeit rechnen. «Unser Kampf» zieht Parallelen zwischen den «Achtundsechzigern» und den «Dreiunddreissigern». Von Interesse ist aber nicht nur dieser Deutungsversuch.
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Die Zähmung der Wildesel

News in Sonstiges im Altertum 2 Kommentare »
Schon vor über fünftausend Jahren mussten Esel als Nutztiere in Ägypten schwere Lasten für den Menschen tragen. Dies veränderte mit der Zeit ihre ursprüngliche Wildesel-Anatomie und formte sie allmählich zum Haustier.
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Antike Therme steht vor der Flutung

News in Archäologie 1 Kommentar »
Archäologen geraten ins Schwärmen, wenn sie über Allianoi sprechen. Der Ausgrabungsort im Westen der Türkei birgt eine der besterhaltenen Kuranlagen des Altertums. Nun droht der antike Badeort im Wasser zu versinken. Ein nahe Allianoi gebauter Staudamm soll in Betrieb gehen.
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Digitale Suche nach mittelalterlichen Schreiberhänden

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Pilotprojekt "Damals" in Graz: Millimetergenaue Schriftanalysen helfen, verschiedene Codex-Schreiber zu unterscheiden
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Skelette mitten in Berlin: "Ein Gourmetstück der Zeitgeschichte"

News in Archäologie 4 Kommentare »
Wenn mitten in Berlin plötzlich menschliche Knochen auftauchen, schockiert das Passanten und freut die Experten. Daniel Baumann war an der Fundstelle und hat viel über die bewegte Geschichte der Toten erfahren.
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Ein schwarzer Tag für Österreich

News in Das Dritte Reich 2 Kommentare »
Am 12. März marschiert die deutsche Wehrmacht in Österreich ein. Einen Tag später erlässt Hitler ein Gesetz zum Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich. Der Schweizer ETH-Professor Eduard Imhof wird während einer Vortragsreise in München und Wien Augenzeuge der politischen Ereignisse. Seine Eindrücke hat er schriftlich festgehalten.
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Wand und Wagnis

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Die Ausstellung «Wand und Wagnis» im Schweizerischen Alpinen Museum fragt aus Anlass des 150-Jahre-Jubiläums der Eiger-Erstbesteigung nach dem Umgang mit dem Risiko und der Motivation der Menschen, die sich in die Wände wagten und wagen. Obwohl die Ausrüstung, die Methoden des Kletterns und die Rettung perfektioniert sind, begleitet das Risiko Extremkletterer und Bergsteigerinnen genauso wie Bergwanderer. Was sind die Alpinisten: Heldinnen, Abenteurer, Sportler oder doch Verrückte?

Faszinierende historische und aktuelle Fotografien, Filme und Originalausrüstungen geben Einblick in die Geschichte der Eroberung des Eigers und den Wandel des Bergsteigens.


Willkommen
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Es war nicht einfach Jubel

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Heute vor genau siebzig Jahren hat der österreichische Ministerrat das Bundesverfassungsgesetz zur Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich beschlossen. Das Datum bleibt ein Fanal der österreichischen Geschichte. Der 1938 aus Wien geflüchtete Germanist Egon Schwarz erinnert sich im Gespräch mit Paul Jandl an die Tage des März.
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Heirat im alten Rom: Zweckgemeinschaft ohne Gefühl

News in Das Römische Reich 22 Kommentare »
Heiraten im Alten Rom war eine wichtige Angelegenheit, Mädchen wurden mitunter schon im frühen Alter von 13, Jungen mit 18 verheiratet. Es war eine Zweckgemeinschaft, die strengen Regeln folgte. Nur eines spielte dabei kaum eine Rolle: das Gefühl.
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Ältestes Zeugnis jüdischen Lebens in Österreich entdeckt

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Archäologen des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien entdeckten im Gräberfeld in Halbturn (Burgenland) in einem römischen Kindergrab aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. ein Amulett, das mit einer jüdischen Gebetsformel beschriftet ist. Bei dem 2,2 Zentimeter langen Goldblech handelt es sich um das älteste Zeugnis jüdischen Lebens auf heute österreichischem Boden.
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Verschwiegenes zur Anschluss-Diskussion

News in Das Dritte Reich 32 Kommentare »
Österreich war nicht nur „Opfer“ Hitlerischer Expansion sowie Land individueller Täter, sondern auch aktiver Gegner des Dritten Reiches.
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Ein «mittlerer Charakter» von königlicher Grösse

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Eine Schau im Pariser Grand Palais evoziert das Leben der letzten Königin von Frankreich. Dank der genialen Szenografie von Robert Carsen erzählen die Exponate eine Tragödie in drei Akten nach.
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Porträt Mozarts entdeckt

News in Kunstgeschichte 1 Kommentar »
Nur drei Bilder zeugten bislang von den Wiener Jahren (1781 bis 1791) des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart. Jetzt kommt offenbar ein viertes hinzu. Der Musikwissenschaftler Cliff Eisen hat den „Mann im roten Gehrock“ entdeckt - in einer Privatsammlung.
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Einzigartiger Tempel entdeckt

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Schon seit 2001 graben deutsche Archäologen in der sabäischen Stadt von Sirwah im Jemen (Provinz Marib) etliche Kultbauten aus. Jetzt haben sie einen Tempel entdeckt, dessen Grundriss und Baukonstruktion bisher einmalig im Jemen sind.
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Die Vergangenheit der Väter

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Karl-Otto Saur und sein Sohn haben ihre Familiengeschichte aufgeschrieben Aus dem Buch über die NS-Zeit las jetzt auch Willy Brandts Sohn Matthias.

„Hier sitzen drei Söhne, deren Väter sehr unterschiedliche Antworten auf Hitlers Deutschland fanden“, sagt Uwe-Karsten Heye. Der ehemalige Regierungssprecher und Mitgründer des Vereins „Gesicht zeigen“, der sich gegen Fremdenfeindlichkeit engagiert, ist am Dienstagabend in den neuen Räumen des Vereins in der Koppenstraße am Ostbahnhof. Neben Heye sitzt der Journalist Karl-Otto Saur. Und der beginnt nun zu lesen, wie „ich langsam dahinter kam, wer mein Vater im dritten Reich gewesen ist.“ Es ist die erste Veranstaltung hier, sie gehört zu den Aktionswochen gegen Rassismus.
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Der Lump im Lande

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Die Denunziation gilt als kleine, geizige Schwester des Verrats. Der Historiker Dr. Christoph Thonfeld hat Denunziationen im Dritten Reich und der Nachkriegszeit am Beispiel Thüringens untersucht.
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Homers Helden von Troja bis Hollywood

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Über Homer, den Urvater aller Dichter, wird derzeit heftig gestritten. Die Basler Ausstellung «Homer. Der Mythos von Troja in Dichtung und Kunst» zeigt ihn von seinen besten Seiten.
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'Zug der Erinnerung'

News in Das Dritte Reich 12 Kommentare »
Nach einem eintägigen Aufenthalt im Hamburger Hauptbahnhof ist der 'Zug der Erinnerung' am Dienstag nach Altona weiter gefahren. Dort steht er bis zum Wochenende auf Gleis 5 und kann täglich zwischen 9 und 19 Uhr besucht werden. Die Verlegung nach Altona war notwendig geworden, weil die Bahn AG den Hauptbahnhof "aus betrieblichen Gründen" für den Rest der Woche sperrte. Der Hamburger Senat, den die bundesweite Initiative um eine Intervention beim Berliner Bahnvorstand gebeten hatte, vermochte es nicht, die Standzeiten im Hauptbahnhof zu erweitern. In Hamburg sei der Zug "mehr geduldet als willkommen", schreibt das Hamburger Abendblatt.
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Vorkolumbischer Floßbau

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Die Bewohner Südamerikas befuhren mit ihren Flößen schon vor mehr als tausend Jahren die Pazifikküste von Chile bis Westmexiko - lange bevor die ersten Europäer den Kontinent betraten. Das beweisen frühe Berichte und Zeichnungen der Eroberer. Doch über den exakten Aufbau der Flöße und das Handelssystem war bislang kaum etwas bekannt.
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Ältester Mais Südamerikas

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Mais hat in Ecuador bereits eine circa 5 300 Jahre lange Tradition. Einige der angekohlten Mahlzeiten haben sich in Keramiktöpfen aus Loma Alta, der ältesten bekannten Siedlung im Westen Ecuadors bis heute erhalten. Wie Scott Raymond von der University of Calgary, Kanada, berichtet ist dies der bisher älteste Beweis für den Maisanbau in Südamerika - denn organisches Material zerfällt in dem feuchten Klima recht schnell, sodass nur selten Spuren davon erhalten bleiben.
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Ältester Westeuropäer

News in Frühzeit des Menschen 1 Kommentar »
Bei Atapuerca in Nordspanien sind Forscher auf die Überreste des ältesten bisher bekannten Menschen in Westeuropa gestoßen. In der Sima del Elefante-Höhle entdeckten sie neben Tierknochen und Steinwerkzeugen auch einen menschlichen Unterkiefer in dem noch einige Zähne steckten.
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Der mysteriöse Wächter von Stonehenge

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Der geheimnisvolle Steinkreis von Stonehenge ist um eine gewagte Theorie reicher: Ein Bogenschütze soll über das Heiligtum gewacht haben, bis er von seinem Nachfolger erschossen wurde. Ein Experte präsentiert jetzt Indizien für das blutige Ritual - und manche sind sogar plausibel.
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Forscher präsentieren älteste Tonaufnahme der Welt

News in Technikgeschichte 3 Kommentare »
Es rauscht, es vibriert - und ist doch als Melodie erkennbar: US-Forscher haben eine Klangaufnahme aus dem Jahr 1860 wiederhergestellt. Das französische Kinderlied ist 20 Jahre älter als alle bisher bekannten Tonaufzeichnungen. SPIEGEL ONLINE gibt eine Hörprobe.
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Die Taschenuhr mit dem Kratzer im Glas

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Irgendwo in Thüringen muss die Taschenuhr noch sein. Davon ist Barbara Reich aus Förtha überzeugt. Eine Uhr mit einem Kratzer im Glas. An ihr hatte ihr Großonkel, August Stauch aus Ettenhausen a.d. Suhl, am 10. April 1908 einen sonderbaren Stein aus dem Wüstensand im damaligen Deutsch-Südwestafrika getestet. Der Stein schnitt das Glas und August Stauch vermutete, was kurz darauf ein Fieber in „Südwest“ auslösen sollte: Es war ein Diamant.
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Frühe Holländer

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In Rotterdam ist eine faszinierende Kollektion holländischer Malerei des Spätmittelalters zu sehen.


Denkt man an die Malerei des Spätmittelalters, so werden neben den italienischen Künstlern vor allem die großen Flamen wie Jan van Eyck, Rogier van der Weyden oder Hans Memling assoziiert. Doch auch im nördlichen Teil der Niederlande, in Holland, wurden die künstlerischen Anregungen aus dem Süden rasch aufgegriffen und in beachtlichen Werken gestaltet. Allerdings sind kaum Ölgemälde, Skulpturen oder Fresken erhalten geblieben, die dies dokumentieren könnten. Einst schmückte eine große Zahl von Kunstwerken die Kirchen, doch fielen viele den Bilderstürmern der Reformation zum Opfer. Hinzu traten Kriege, Feuer oder schlicht der sich ändernde Zeitgeschmack, so dass sich heute nicht ein einziges Altarbild des 15. Jahrhunderts noch an seinem ursprünglichen Platz befindet.
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Nebel und Nässe waren sein Glück

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Der Staat Israel hat den Theologen zum Gerechten der Völker ernannt. Er geriet im Dritten Reich in Haft, entdeckte dort seinen Glauben und rettete später drei Jüdinnen das Leben
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Extreme Gewalt

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Angesichts der organisierten Massentötungen der Nationalsozialisten, der Massaker und Völkermorde im 20. Jahrhundert verschlägt es einem die Sprache. Die Versuchung ist groß, solche Zivilisationsbrüche als schlechthin unbegreiflich anzusehen, weil ihre Monstrosität unser Begriffsvermögen lähmt. Demgegenüber mag der Satz von Jacques Sémelin "Völkermord ist durchaus zu begreifen - und leider nur allzu gut" fast blasphemisch klingen. Aber er hat recht. Und nicht nur das: Erst wenn die Stufen der individuellen und kollektiven Verrohung begriffen werden, die die Voraussetzung für das Umschlagen abstrakter Vernichtungsphantasien in extreme Gewalthandlungen bildet, wenn die gesellschaftliche Dynamik, die zu ethnischen Säuberungen und Völkermord führt, erkannt wird, ergibt sich - vielleicht - die Chance der Gewaltprävention.
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Kreisky-Preisträger Saul Friedländer im Gespräch

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Saul Friedländer ist ein Spezialist der Geschichte des Holocaust, dem seine Eltern - deutschsprachige Juden aus Prag - zum Opfer gefallen sind; sie wurden in Auschwitz ermordet. Vor ihrer Deportation konnten sie ihren Sohn in einem französischen Kloster verstecken, wo er überlebte.

In seinem Hauptwerk "Das Dritte Reich und die Juden" mischt Friedländer die Schilderung der Ereignisse mit persönlichen Berichten der Opfer in Form von Briefen oder Tagebüchern - eine Methode, die auch zu Polemiken mit deutschen Historikerkollegen geführt hat.

Kritische Stellungnahmen
Saul Friedländer, der auch die israelische Staatsbürgerschaft hat - er unterrichtet in Tel Aviv und Los Angeles - hat auch immer wieder kritisch zur israelischen Siedlungspolitik Stellung bezogen.

Zum Thema Österreich und Vergangenheitsbewältigung meint Friedländer im Gespräch mit Christian Fillitz, man solle auch die überproportional starke Vertretung von Österreichern in führender Position etwa der SS nicht vergessen.
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Ich habe gewonnen und schlafe schlecht

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Es ist eine sehr deutsche Geschichte, voller Pathos und Tschindaradei. Der Aufbau-Verlag war nicht nur der erste, sondern auch der größte Verlag der DDR. Er wurde 1945 von Klaus Gysi, dem späteren Kulturminister und Vater von Gregor Gysi, mitgegründet. Mit sehr gewissenhaften Editionen der deutschen Klassiker und mit Buchtiteln der Emigranten vor allem hat sich der Verlag rasch einen Namen gemacht. Brecht teilte die Rechte zwischen Suhrkamp im Westen und dem Aufbau im Osten. Als Thomas Mann in einem Brief schrieb, "ich habe wiederholt den Aufbau-Verlag wissen lassen, dass ich das Fehlen meiner Bücher in der Ostzone schmerzlich empfinde", ordnete Walter Ulbricht an, dass der Verlag Manns Titel drucken müsse.
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Unbekannte Predigten des Augustinus entdeckt

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Wiener Forscher haben sechs bislang unbekannte Predigten des frühchristlichen Kirchengelehrten Augustinus von Hippo (354 bis 430) entdeckt. Sie waren Teil einer mittelalterlichen Handschrift in der Erfurter Bibliotheca Amploniana.
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Warum manche Libanesen europäische Vorfahren haben

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Seit dem 7. Jahrhundert eroberten Muslime von der Arabischen Halbinsel den Libanon, vom 11. bis 13. Jahrhundert herrschten dort christliche Kreuzritter aus Europa. Diese Ereignisse sind nicht nur historisch gut belegt, die Angehörigen beider Glaubensrichtungen haben bis heute Spuren im Erbgut der Menschen hinterlassen - das beweist eine neue Studie.
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Größter Einbaum Deutschlands älter als gedacht

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Das Boot, das 1950 aus der Lippe geborgen worden war, wurde jetzt zum ersten Mal dendrochronologisch datiert. An Hand der Jahresringe im Holz ermittelte Burghardt Schmidt von der Universität Köln ein Alter von 2400 Jahren.
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Tief im Sand der Wüste Taklamakan

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Neuste archäologische Forschungen aus China zeigen, dass die sagenumwobene Seidenstrasse viel älter ist, als bisher vermutet worden ist.
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(C) Daniel Oswald