Duell der Erfinder: Gleichstrom gegen Wechselstrom

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Zwei Männer wollen die USA mit Elektrizität versorgen: Thomas Alva Edison und George Westinghouse. 1887 entbrennt zwischen ihnen ein erbitterter Kampf um das bessere Stromsystem. Edison ist dabei jedes Mittel recht.
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500 Jahre altes Schiffwrack vor Namibia entdeckt

News in Zeitalter der Entdeckungen (15. - 18. Jhd.) Noch keine Kommentare »
Johannesburg - Vor der Küste von Namibia ist ein rund 500 Jahre altes Schiffswrack aus der Zeit der Eroberung des Kontinents durch die Europäer gefunden worden. An Bord waren Goldmünzen, Elefantenstoßzähne, Kupferbarren und auch etliche Kanonen.
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Der Mythos vom Reich der Mitte hält sich bis heute

News in Indien | Ferner Osten Noch keine Kommentare »
Was heutzutage an China beeindruckt, ist vor allem die Größe des Landes mit seinen 1,3 Milliarden Einwohnern. Und es hält sich der Mythos, dass China auch in den 3500 Jahren seiner Geschichte stets ein Großreich war. Dabei war das Land nur selten ein geeinter Staat, sondern vielmehr permanent zersplittert, zerstritten und bedroht.
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Eine neue Ikone

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Das Historische Museum Bern inszeniert Karl den Kühnen

Wahrscheinlich würde der sonst so unbeugsam einherschreitende Adrian von Bubenberg am liebsten von seinem Sockel steigen und wieder sein Schwert zücken. Von nationalem Geschichtseifer ergriffen, stellte ihm Bern vor etwas mehr als hundert Jahren eine Statue für seine Verdienste bei der Schlacht von Murten (1476) auf, in der er die Stadt gegen den ambitiösen Burgunderherzog Karl den Kühnen verteidigte. Nun aber setzt das Historische Museum Bern in einer grossen Sonderausstellung ausgerechnet Bubenbergs Feind in Szene, während er, der bronzene, vom Verkehr umbrandete Berner, wie fast jedes Denkmal übersehen wird.
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Ein Datum der vielen Widersprüche

News in Südeuropa | Mittelmeerraum Noch keine Kommentare »
Genau 200 Jahre liegen die Ereignisse zurück, die in zwei Gemälden Goyas – «El dos de mayo» bzw. «El tres de mayo» – auch Kunstgeschichte geworden sind. Der Aussagekraft zumal der Exekutionsszene am Tag nach dem Madrider Volksaufstand vom 2. Mai kann sich niemand entziehen. So krass jedoch Goyas Gegenüberstellung des gesichtslosen Pelotons und des Entsetzens auf den Mienen der Opfer die Identifikation mit Letzteren herbeizwingt, es bleibt ein mehrdeutiges Bild. Alles Licht scheint von dem weissen Hemd des Rebellen auszugehen, auf den sich die Gewehrläufe richten. Genau betrachtet ist es indessen nur ein Reflex der enormen Laterne aufseiten der napoleonischen Besatzungstruppen, Allegorie der «Lumières», in die gerade Goya seine Hoffnungen gesetzt hatte. So wäre es, laut einem andern berühmten Bildtitel des Malers, nicht der Schlaf der Vernunft, sondern der Traum von dieser, der Ungeheuer gebiert? «El sueño de la razón produce monstruos» kann beides bedeuten.
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Symbolische Revolte mit kulturellen Folgen

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Der französische «Mai/Juni 68» im historischen Kontext

Mai 68» spielt im kollektiven Bewusstsein Frankreichs nach wie vor eine wichtige Rolle. Wenn die Studentenrevolte ein internationales Phänomen war, so hatte sie doch in Frankreich ein ganz spezifisches Profil. «Mai 68» stellte aber nicht, wie es der gängige Mythos suggeriert, einen totalen Bruch dar. In einem umfangreichen Sammelband mit dem schlichten Titel «Mai - Juin 68» versuchen darum die Autoren in 29 Beiträgen, die Ereignisse in einen grösseren Zusammenhang einzuordnen. In einem ersten Teil werden die Bruchlinien vor 1968 ermittelt, die eine Krise im Bereich der Schule, der Universität, der religiösen und politischen Institutionen anzeigten. In einer Untersuchung über die Formen der häuslichen Herrschaft wird schon für die sechziger Jahre eine erste Lockerung im Bereich der Erziehung und der Frauenrechte festgestellt; ab 1964 durften die Frauen – endlich! – ohne die Erlaubnis des Mannes ein Konto eröffnen.
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(C) Daniel Oswald