Ausstellung im Deutschen Historischen Museum in Berlin noch bis zum 31. August 2008
Die politische Enttäuschung über den Ausgang der bürgerlichen Revolution 1848/49 mündete in eine Phase immenser wirtschaftlicher Energie. Einerseits kam es zu zahlreichen Neugründungen noch heute bestehender Unternehmen andererseits zu einem rasanten Aufschwung älterer Unternehmen wie Faber-Castell in Nürnberg oder Krupp in Essen. In Schlesien, an der Saar und an der Ruhr begann die große Zeit von Kohle und Stahl. Neue Gewerbe- und Handelsgesetze, der Ausbau der Eisenbahnverbindungen und eine bisher kaum gekannte Kapitalmenge auf dem Weltmarkt, zusätzlich angeregt durch die Goldfunde in Kalifornien und Australien, förderte die erste Gründerzeit in Deutschland. Aktiengesellschaften entwickelten sich, große Bankinstitute entstanden.
Deutsches Historisches Museum Berlin
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