Sind Allergien eine Zivilisationskrankheit?

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Vereinzelte Hinweise auf allergische Reaktionen gibt es bereits aus der Antike und dem Mittelalter. Inzwischen ist in Europa etwa jeder Dritte betroffen. Ist das Leiden ein Phänomen der Neuzeit?
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Neuseelands Geschichte um 1.500 Jahre verkürzt

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Untersuchungen an Knochen der Pazifischen Ratte zeigten: Besiedlung durch Menschen begann wesentlich später als gedacht
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Rätsel um Massaker an Steinzeitmenschen gelöst

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Der Fund war eine Sensation: Ein Weinbauer hat Anfang der 80er Jahre bei Heilbronn die Überreste von 34 Steinzeitmenschen entdeckt, die auf brutale Art und Weise abgeschlachtet wurden. Die Hintergründe des Massakers blieben lange im Dunkeln. Jetzt haben britische Forscher die Antwort gefunden – die Angreifer hatten es auf Frauen abgesehen.
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Oneg Schabbat

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Das Untergrundarchiv des Warschauer Ghettos - Ausstellung in der Celler Synagoge noch bis zum 24. Juli 2008

"Oneg Schabbat" war der Tarnname für die Schriftsteller, Geistlichen, Lehrer und Sozialarbeiter um den Historiker Emanuel Ringelblum, die Dokumente des Lebens im Warschauer Ghetto sammelten.
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Menschenopfer in Peru vor 4000 Jahren

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In ihrem Glauben waren die frühen Andenbewohner eher gemäßigt. Erst in späteren Kulturen, in den letzten Jahrhunderten v. Chr., kam es zu rituellen Menschenopferungen. So dachte man jedenfalls bisher.

Doch jetzt stießen Forscher in der 4000 Jahre alten Siedlung Bandurria im heutigen Peru auf die verstümmelten Überreste von drei Erwachsenen. Das Team um Alejandro Chu Bandurria vom Archaeological Project of Bandurria entdeckte die Beine zweier Frauen, die wahrscheinlich um die 20 Jahre alt waren, sowie das kopflose Skelett eines jungen Erwachsenen.
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4000 Jahre alte Pyramide wiederentdeckt

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Eine jüngst wiederentdeckte Pyramide wurde vermutlich von einem Pharao in Auftrag gegeben, der nur acht Jahre lang an der Macht war. Ein deutscher Archäologe hatte die Pyramide schon vor 166 Jahren erwähnt. Der Wüstensand begrub seine Entdeckung jedoch unter sich. Nun sind Überreste aufgetaucht.
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Römerschiff auf der Außenalster

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Von Januar 2007 bis März 2008 haben Geschichtswissenschaftler der Universität Hamburg und Bootsbauer der Werft von Jugend in Arbeit Hamburg e.V. nach Funden aus dem 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. ein Römerschiff in Originalgröße nachgebaut. In ersten Testfahrten auf dem Ratzeburger See, dem Elbe-Lübeck-Kanal und der Elbe hat es seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt.
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Multikulti im frühen Skandinavien

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In Dänemark haben Forscher um Jorgen Dissing von der Universität von Kopenhagen das Skelett eines männlichen Erwachsenen mit arabischen Wurzeln aus der Eisenzeit entdeckt. Der Mann war zur Zeitenwende auf einem Gräberfeld auf der Ostseeinsel Seeland beigesetzt worden.
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Archäologen wollen Kirche der "Siebzig Jünger Jesu" gefunden haben

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Archäologen glauben in Jordanien die älteste christliche Kirche der Welt und einen Beleg für eine Passage des Lukasevangeliums entdeckt haben: In dem Höhlengewölbe, das in der Ortschaft Rihab unter der Kirche St. Georg aus dem 3. Jahrhundert liegt, sollen nach Ansicht jordanischer Forscher Anhänger der damals noch jungen Religion im Verborgenen gelebt und heimlich ihren Glauben praktiziert haben.
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Reste des Berliner Tores gefunden

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Reste der einstigen Befestigungsanlage vor der Stadtmauer wurden kürzlich bei Bauarbeiten in der Berliner Straße entdeckt. So Holzpfosten, auf denen die womöglich älteste Brücke von Bernau stand, und Fundamente eines so genannten Vortores.
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Hat ein Deutscher Machu Picchu entdeckt?

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Historiker aus den USA und Peru gehen davon aus, dass die historische Stätte der Inkas bereits 1867 von einem deutschen Unternehmer entdeckt und ausgeplündert wurde.
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Montezumas Palast ist gefunden

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Mexikanische Archäologen haben mitten in der Hauptstadt Mexiko-Stadt die Reste eines Azteken-Palastes entdeckt. In ihm soll der Herrscher Montezuma II. gewohnt und über die Visionen von Schamanen und Sehern meditiert haben.
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Deutsche Naturforscher im 18. Jahrhundert

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Sie waren Teilnehmer berühmter europäischer Expeditionen bei der Erforschung bisher unbekannter Regionen der Erde im 18. Jahrhundert – deutsche Naturforscher. Sie verarbeiteten eine Flut an neuen Informationen über Flora, Fauna und Völker außereuropäischer Erdteile - deren Vermittlung traf hier auf ein überaus interessiertes, begeistertes Publikum und erweiterte den Wissenshorizont sprunghaft.

Deutsche Naturforscher im 18. Jahrhundert / Kassel und Göttingen
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Europas "letzte Hexe" offiziell rehabilitiert

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Jene Frau, die als "letzte Hexe" Europas 1782 im Schweizer Kanton hingerichtet worden war, wird nun offiziell rehabilitiert. Der Regierungsrat des Kantons will Anna Göldi vom Tatbestand der Vergiftung entlasten. Zugleich wird festgehalten, dass die Frau im Prozess vom Juni 1782 Opfer eines "Justizmordes" wurde.
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Forscher widerlegen Giftmordlegende Napoleons

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Keiner möchte es wahrhaben, aber auch die Mächtigsten der Geschichte können einen glanzlosen, gewöhnlichen Tod sterben. Italienische Forscher haben jetzt das Ende Napoleons entzaubert: Kein Giftanschlag, sondern ein Tumor und eine Überdosis Brechmittel haben dem großen Feldherrn den Tod gebracht.
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Graf von Stauffenberg: Die starke Frau hinter dem Hitler-Attentäter

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Stauffenbergs Tochter über die oft unterschätzte Rolle ihrer Mutter und den Hollywoodstar Tom Cruise

Hitler wollte sie ausrotten. Die ganze, weit verzweigte Familie. Aus Rache nach dem Attentat vom 20. Juli 1944. Claus Schenk Graf von Stauffenberg, den Mann, der das Attentat verübte, ließ der Diktator wenige Stunden nach dem Anschlag hinrichten. Stauffenbergs Frau Nina wurde am 23. Juli von der Gestapo im Familiensitz Schloss Lautlingen abgeholt.
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Die Methusalem-Palme

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Es ist der älteste Samen, der je gesprossen ist: Im Jahr 2005 setzte Sarah Sallon vom Louis Brick Natural Medicine Research Center in Jerusalem den Samen einer judäischen Dattelpalme, der vor etwa vier Jahrzehnten in den Trümmern der alten Felsenfestung Masada am Toten Meer gefunden worden war, in eine spezielle Nährlösung. Nach acht Wochen begann er zu keimen und wuchs zu einer mittlerweile anderthalb Meter großen Pflanze heran.
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Britisches Kriegsschiff auf amerikanischen Grund

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Als die HMS Ontario am 10. Mai 1780 auf der Insel Carleton vom Stapel lief, konnte ihr kein anderes Kriegsschiff auf den Großen Seen das Wasser reichen: Beinahe 25 Meter lang und rund 225 Tonnen schwer war sie mit 22 Kanonen bestückt, um die Vorherrschaft der englischen Krone während des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs (1775 -1783) zu verteidigen. Zur Schlacht kam es jedoch nie. Bereits ein halbes später ging das gefürchtete Schlachtschiff während eines schweren Sturms mit etwa 120 Menschen an Bord auf dem Ontariosee unter – ohne je eine einzige Kanonenkugel auf den Feind abgeschossen zu haben.

Weitere Quelle:
Sensationsfund: Taucher entdecken legendäres Kriegsschiff - Wissenschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
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Funde belegen das mühsame Arbeiterleben im Alten Rom

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Eine einige Kilometer westlich von Rom entdeckte Grabstätte aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert ermöglicht Archäologen seltene Einblicke in die Lebens- und Arbeitsweise von Hafenarbeitern und Handwerkern in der Antike. Die Totenstadt nahe dem Ort Ponte Galeria war bereits im vergangenen Jahr zum Vorschein gekommen, als Polizisten Aktivitäten von Grabräubern bemerkt hatten, die auf der Suche nach wertvollen altertümlichen Artefakten waren.
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10.000 Jahre altes Skelett in Yucatan gefunden

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Mexikanische Wissenschafter haben auf der Halbinsel Yucatan in Mexiko erneut ein rund 10.000 Jahre altes menschliches Skelett gefunden. Wie das Forschungsteam berichtete, wurde das Fundstück im Bundesstaat Quintana Roo in einer mit Wasser gefüllten Höhle geborgen. Bereits 2003 und 2005 waren in der Region in Höhlen drei bis zu 14.000 Jahren alte menschliche Überreste gefunden worden.
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Mittelalter-Spektakel in Bern

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Vom 30. Juli bis zum 10. August verwandelt sich der Platz vor dem Historischen Museum Bern in einen farbenprächtigen Turnierplatz mit einer Tribüne für 1200 Zuschauer. Hier findet zweimal täglich (14.30 Uhr und 19 Uhr) kein gewöhnliches Ritterturnier statt, sondern ein wahrhafter «Pas d’armes» – so wie er zur Hochzeit Karls des Kühnen von Burgund mit Margarete von York 1468 in Brügge veranstaltet wurde. Bei einem Pas d’armes messen sich edle Ritter über mehrere Tage in Kämpfen zu Fuß und zu Pferd.

Nun werden die besten Turnierreiter Englands während zehn Tagen auf dem Berner Helvetiaplatz wieder ein «Pas d’armes» austragen. Bereits vor dem eigentlichen Turnier in der Arena auf dem Helvetiaplatz können die Besucherinnen und Besucher im Museumspark die Turniervorbereitungen mitverfolgen (ca. 1 Std. vor Turnierbeginn).

Umrahmt werden die Turnierspiele zudem von der Company of Saynt George, einer Re-enactment-Gruppe, welche den ganzen Tag über im Museumspark das Lagerleben im Gefolge Karls des Kühnen auf lebendige Weise und historisch korrekt nachgestaltet.

Selbstverständlich werden beim Spektakel auch Musik, altes Handwerk, Kinderattraktionen sowie Speis und Trank nicht fehlen. Und im Spektakel-Kombiticket eingeschlossen ist auch der Besuch des Museums mit der Sonderausstellung «Karl der Kühne».
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Die besten historischen Bücher des Jahres 2007

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DAMALS, das Magazin für Geschichte und Kultur, zeichnet nun schon zum neunten Mal die besten historischen Sachbücher aus. Die hochkarätige Jury setzt sich aus renommierten Wissenschaftlern und Vertretern der Medien zusammen: Prof. Dr. Stig Förster, Bern; Prof. Dr. Hartmut Leppin, Frankfurt am Main, Prof. Dr. Ulrich Herbert, Freiburg, Prof. Dr. Jürgen Osterhammel, Konstanz, Prof. Dr. Gabriela Signori, Konstanz, Dr. Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung, Dr. Michael Jeismann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Dr. Günter Müchler, Deutschlandfunk.
Die Jury beurteilte die Bücher in sieben Kategorien und wählt außerdem ihre “Nummer 1”, “Das historische Buch des Jahres 2007”.
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Viel Geld für Abkehr vom geozentrischen Weltbild

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Eine Erstausgabe des Werks des Astronomen Kopernikus zur Bewegung der Planeten um die Sonne ist in New York für umgerechnet 1,4 Millionen Euro versteigert worden. Christie's bot in seiner Auktion am Dienstag mehr als 300 wissenschaftliche Bücher an, darunter auch "De Revolutionibus Orbium Coelestium" aus dem Jahr 1543.
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Ägypten: Kirche mit angeblichem Fußabdruck Jesu bei Brand beschädigt

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Eine bedeutende koptische Kirche im Nildelta ist bei einem Brand beschädigt worden. Wie aus ägyptischen Sicherheitskreisen am Dienstag verlautete, wurden durch das Feuer der Altar und eine Ikone der Kirche der Hl. Jungfrau Maria zerstört. In der Gegend soll sich der Überlieferung zufolge einst die Heilige Familie auf der Flucht vor Herodes aufgehalten haben.
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Grüne Revolution in der Jungsteinzeit

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Mit grünlich schimmernden Schmuckstücken verbanden die ersten Ackerbauern aus dem Nahen Osten die Hoffnung auf reiche Ernten und ein gesundes Leben. Offenbar dienten sie als Talisman, um damit schlechte Einflüsse abzuwehren. Erstmals wäre damit die Farbe Grün mit symbolischen Assoziationen wie Hoffnung und Fruchtbarkeit belegt worden, wie Forscher um Daniella Bar-Yosef Mayer von der Universität von Haifa berichten.
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Experimentierfreudige Jäger

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Nachdem die Nordamerikaner vor rund 1500 Jahren erstmals zu Pfeil und Bogen griffen, dauerte es nicht lang, bis sie aus der neuen Technik eine Kunst machten. Begünstigt wurde dies vor allem durch die Experimentierfreudigkeit der indigenen Völker, wie Forscher um Lee Lyman von der Universität von Missouri herausgefunden haben.
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Indien auf frühen Fotografien

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Ausstellung im Museum Rietberg in Zürich vom 4. Juli bis zum 26. Oktober

Dass der Indische Subkontinent in der Pionierzeit der Fotografie besondere Beachtung fand, rückte vor etwa zwei Jahrzehnten erneut ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Seitdem wird das bemerkenswert umfangreiche Corpus der frühen Indienfotografie durch Ausstellungen und wissenschaftliche Publikationen (vornehmlich aus dem angelsächsischen Raum) zugänglich gemacht.

Erstmalig wird nun in Zürich eine umfangreiche Ausstellung zur Kunstfotografie im Indien des 19. Jahrhunderts gezeigt. Das Museum Rietberg präsentiert eine Ausstellung des Museums für Asiatische Kunst, Berlin, die 71 exquisite Arbeiten der bedeutendsten Indien-Fotografen jener Epoche umfasst.

http://www.stadt-zuerich.ch/internet/zuerichkultur/home/institutionen/home/redirect_mr/museum_rietberg/home.html
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Rauchen Ursache für Karl Marx’ Eiterbeulen

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Seit seinem 44. Lebensjahr beklagte Karl Marx ein chronisches Hautleiden, das sich in schmerzhaften Eiterbeulen und Fisteln in den Achselhöhlen, den Leistenbeugen und am Gesäß äußerte. Ausgelöst hat er diese als Hidradenitis suppurativa bekannte Erkrankung offenbar selbst – durch exzessives Rauchen.
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Der älteste Brotweizen der Welt?

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Türkische Forscher wollen nach Presseberichten in einer steinzeitlichen Stadt in Zentralanatolien den ältesten Weizen der Welt gefunden haben. Analysen des Erbguts der Weizenkörner hätten ergeben, dass die Körner 8500 Jahre alt seien, hiess es.
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Mongolischer Reiterkrieger hatte allerlei Krankheiten

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Er hatte allerlei Krankheiten und sie auch nach 2300 Jahren noch verraten: Der Reiterkrieger, dessen Leiche vor zwei Jahren in der Mongolei gefunden worden war, hatte Probleme mit den Kiefern- und Stirnhöhlen, mit dem Zahnfleisch und den Knochen. Der Skythen-Mann gehörte zur Mittelschicht.
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Auf den Spuren der Habsburger

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Die Galerie Zimmermannhaus bietet mit der Ausstellung «Die Habsburger – eine Weltmacht mit Wurzeln in Aargau» Einblick in die Geschichte einer Dynastie.

Ausstellung vom 14.6 – 21.9.2008
Galerie Zimmermannhaus in Brugg
Öffnungszeiten: Mittwoch – Freitag 15 – 18.30 Uhr, Samstag/Sonntag 11-16 Uhr
Eintritt frei
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Die willigen Helfer

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Das Deutsche Rote Kreuz hat im Dritten Reich nicht nur Verwundete gepflegt. Ein neues Buch soll darüber aufklären, wie das DRK zum hörigen Handlanger des NS-Regimes wurde.
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Deutsches Braunes Kreuz?

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Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat seine Geschichte im Nationalsozialismus von unabhängigen Historikern erforschen lassen. Dies ist für deutsche Institutionen oder Großunternehmen ein mittlerweile übliches Vorgehen: Volkswagen und die Dresdner Bank, ganz aktuell die Industriellenfamilie Flick, ja sogar der Fußballverein Schalke 04 haben unabhängigen Wissenschaftlern Finanzen und/oder ihre Archive zur Verfügung gestellt. Heraus kommen in der Regel dicke, oft unlesbare Bücher, die den Auftraggeber auf die eine oder andere weise entlasten: Entweder war die Verstrickung nicht gar so schlimm. Oder sie war es, wird aber vom Unternehmen selbst aufgearbeitet und gilt damit als bewältigt. Neue Fakten zum Nationalsozialismus kommen bei diesen Firmenfestschriften der anderen Art selten heraus. Die gestern in Berlin vorgestellte Studie über das Rote Kreuz hebt sich hier ab. Das liegt zuerst am Gegenstand: "Das DRK war die einzige Großorganisation im Dritten Reich, die aufgrund internationaler Rücksichten sich nicht in direkter Abhängigkeit von der NSDAP befand", schreibt der Bochumer Historiker Hans Mommsen, der die Forscherinnen Birgitt Mommsen und Stephanie Merkenich für die Studie anleitete. Das nicht organisatorisch gleichgeschaltete DRK blieb ein Fremdkörper im totalen Staat, auch wenn seine Führungspositionen zunächst von SA-, später von maßgeblichen SS-Funktionären eingenommen wurden. An den Zugriffsversuchen konkurrierender brauner Machthaber lässt sich eindrucksvoll die Multipolarität des Regimes ablesen. So gab das DRK etwa günstige Millionenkredite an die SS.
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Sturm legt deutsche Bunker frei

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Die gesamte Westküste der dänischen Halbinsel Jütland ist gesäumt von deutschen Bunkern und Verteidigungsanlagen aus der Zeit der Zweiten Weltkriegs. In Hanstholm widmet sich ein didaktisch hervorragend gemachtes Museum der Zeit. Ein Großteil der alten Bunker versinkt jedoch langsam aber sicher im Sand bzw. im Meer. Nun aber ist genau das Gegenteil geschehen, wie die dänische Zeitung "Politiken" berichtet: Ein Sturm hat vier völlig unversehrte Bunker in der Nähe von Søndervej wieder freigelegt. Und zur Begeisterung der dänischen Archäologen ist das Innere dieser Bunker völlig unversehrt. Während die meisten anderen militärischen Anlagen in der Zeit nach dem Krieg auf der Suche nach Metallen und anderen brauchbaren Stoffen leergeräumt wurden, erwecken die vier Bunker bei Søndervig den Eindruck, als seien die deutschen Besatzer gerade erst abgezogen. "Das ist absolut einzigartig, einen Bunker mit komplettem Inventar zu finden", wird der Leiter des Hanstholmer Museumszentrums, Jens Andersen, zitiert. Die Bunker dienten neun Mansschaftsdienstgraden und einem Offizier als ständiger Bau, waren also dauerhaft besetzt. Da die Wehrmacht mit einer alliierten Invasion in Dänemark rechnete, war die ständige Kontrolle der gesamten Küstenlinie eine der Hauptaufgaben der deutschen Soldaten in dem skandinavischen Land. In den kommenden Wochen werden nun Archäologen die Bunker komplett freilegen und deren Inhalt sichern. Die gefundenen Gegenstände sollen dann die Ausstellung im Museumscenter Hanstholm ergänzen.
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"Auch wenn ich hoffe"

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Mit seiner Familie taucht der sechzehnjährige Mosche Flinker in Belgien unter, wird 1944 von Deutschen verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Nur seine Geschwister überleben. Nach dem Krieg entdecken sie die Tagebücher ihres Bruders: Die unter dem Titel "Auch wenn ich hoffe" veröffentlichten Aufzeichnungen legen Zeugnis ab vom Leiden, Hoffen und Bangen der jüdischen Bevölkerung.
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Forscher wollen Argonauten-Schiff nach Venedig rudern

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Der Weg bis nach Italien ist weit: 72 Freiwillige möchten von Griechenland aus bis nach Venedig rudern und segeln - in einem möglichst originalgetreuen Nachbau des Schiffs des Sagenhelden Jason. Die Argonauten-Reise soll drei Monate dauern.
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(C) Daniel Oswald