Ganz wie vor 540 Jahren

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Das Historische Museum Bern richtet mit der grossen Kelle an und zeigt ein Turnier mit Rittern, Pferden und Fanfaren
Nicht Hollywood soll geboten werden, sondern erlebte Geschichte, möglichst authentisch: Das Historische Museum Bern präsentiert bis am 10. August ein 600000 Franken teures Mittelalterspektakel.
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Jugendlicher Frohsinn und antike Monumentalität

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Die Galleria Borghese in Rom zeigt die erste monografische Ausstellung des Renaissancemalers Correggio – in der Gegenüberstellung mit Werken aus der Antike geben die rund 50 Arbeiten des Meisters Aufschluss über seine Beziehung zur alten Kunst.
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Rütlischwur und böse Vögte – alles eine Erfindung

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Der Bundesbrief, auf Anfang des Monats August 1291 datiert, ist die Gründungsurkunde der Eidgenossenschaft. Das glauben nach wie vor viele. Dass diese Ansicht überholt ist, belegt Roger Sablonier in seinem Buch «Gründungszeit ohne Eidgenossen». Der emeritierte Geschichtsprofessor der Universität Zürich ist ein ausgewiesener Kenner der Innerschweiz und ihrer Geschichte.
Der Inhalt des Bundesbriefes sei wenig spektakulär, schreibt Sablonier. «Von Freiheit, Widerstand und Gründung ist in der Urkunde nicht die Rede.» Ein wesentlicher Teil befasst sich dagegen mit dem Vorgehen bei Totschlag, Raub, Brandstiftung oder Ungehorsam. Generell geht es um Vereinbarungen zur inneren Friedenssicherung und nicht um Zeugnisse eines Volkswillens. Auch Personen würden keine genannt, sagt der Historiker. Die heimliche Beschwörung auf dem Rütli durch die «Drei Eidgenossen» sei eine viel spätere Zutat.
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Sturm der Barbaren

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Während der Völkerwanderung wanderten Völker - so die landläufige Auffassung. Historiker zeichnen heute ein viel genaueres Bild jener Epoche. Sie war das Ende des weströmischen Reichs und stellte in Europa die Weichen Richtung Mittelalter.
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Auch im antiken Griechenland wurde eine Art von Mumifizierung praktiziert

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Ein schweizerisch-griechisches Forscherteam hat erstmals Hinweise gefunden, dass auch im römisch beherrschten Griechenland Leichname einbalsamiert wurden.
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Skandalgrabung in der Türkei

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Offenbar haben sich Notgrabungen in Knidos an der türkischen Ägäisküste im Lauf der Jahre zu Raubzügen entwickelt.
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Die Ritter sind da

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Splitternde Lanzen und tänzelnde Pferde, Ritter und Fanfaren: Das Historische Museum Bern will das Publikum in die Kriegskultur der Burgunder des 15. Jahrhunderts zurückversetzen.

Historisches Museum Bern: Mittelalter-Spektakel, bis 10. August 2008. Turnier-Vorführungen 14.30 und 19 Uhr.
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Als in Berlin der Kalte Krieg begann

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Es ist nicht einfach, heute über Berlin in den ersten Jahren nach dem Zusammenbruch des Nationalsozialismus, nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu berichten.

Nicht nur, dass weitgehend vergessen worden ist, was in jener Zeit tatsächlich Sache war. In der Stadt und weit über sie hinaus. Auch die Namen der Frauen und Männer, die damals in außergewöhnlicher Zeit für Berlin verantwortlich waren, sind nur wenigen bekannt.
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An der Seite Hitlers

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Viele Erinnerungsbücher zum 3. Reich erscheinen zur Zeit, oft mit heißer Nadel gestrickt, um einem Film, einem anderen Buch oder dem Tod des Zeitzeugen zuvor zu kommen. Dazu gehört auch Rochus Misch: nach eigenem Bekunden "Hitlers Telefonist, Kurier und Leibwächter". Er hat seine Lebenserinnerungen unter dem Titel "Der letzte Zeuge" vorgelegt. Henry Bernhard hat sie für uns gelesen.
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Archäologen finden Lager des Römer-Feldherren Varus

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Porta Westfalica - Wo genau der römische Feldherr Varus sein Ende fand, darüber streiten die Gelehrten noch. Wo er aber herkam, auf dem Weg in die Falle, die ihm und seinen Legionen die Germanen vor fast 2000 Jahren stellten - das können die Experten nun erstmals genauer sagen.
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Dies Erbe geht nicht nur uns an

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07. August 2008 Vor kurzem sorgte ein interessanter Fall für Aufsehen. Es ging um ein Werk des Malers Max Liebermann, eine Gartenszene am Wannsee, gemalt 1917. Noch Anfang 1938 hing das Gemälde im Esszimmer des jüdischen Bankiers Victor von Klemperer, doch dann floh er vor den Nationalsozialisten, die seine Sammlung im November 1938 beschlagnahmten. Ein Dresdener Museumsdirektor suchte sich ein paar Stücke für sein Haus aus, der Rest ging zurück an Klemperers Generalbevollmächtigten und landete im Lager einer Spedition. Von dort sollte auch der Liebermann an eine in der Schweiz lebende Tochter der Klemperers geschickt werden. Er kam, wie auch andere Gemälde, nie an und galt als verschollen.
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Ein Fonds für die Vergessenen

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Mehr als 60 Jahre nach dem Ende des Nazi-Terrors entschädigt Deutschland eine Kategorie von Holocaust-Überlebenden, die bisher aus bürokratischen Gründen unberücksichtigt geblieben sind. Dies vereinbarte die Conference of Jewish Claims Against Germany mit dem Bundesfinanzministerium. Es geht um die Budapester Juden, die vom Frühjahr 1944 bis Februar 1945 Hunger, Krankheiten, Ghettoisierung und Stigmatisierung durch ungarische und deutsche Nazis überlebt haben. Im gleichen Zeitraum wurden etwa 400 000 ungarische Juden ermordet.
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Holocaust zieht Besucher an

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Mit 2.260 Besuchern haben am Mittwoch so viele Interessierte wie noch nie den Ort der Information am Holocaust-Mahnmal an einem Tag besichtigt. Auch in den vergangenen Monaten sei die Besucherzahl deutlich höher als im Vorjahr, erklärte gestern der Geschäftsführer der Denkmalstiftung, Uwe Neumärker. So hätten im Juli 50.000 Menschen die unterirdische Dokumentationsstätte gesehen. Damit gebe es nun annähernd so viele Besucher wie in den Monaten unmittelbar nach Eröffnung des Denkmals im Mai 2005, als an drei Monaten jeweils rund 55.000 Menschen kamen. Seit Eröffnung haben das Denkmal rund 1,5 Millionen Menschen besucht. Derzeit kommen nach Angaben des Sprechers vor allem Einzeltouristen. Nach den Schulferien würden wieder viele Gruppenführungen erwartet. Im Moment bereitet die Stiftung die Präsentation des Videoarchivs "Leben mit der Erinnerung. Überlebende des Holocaust erzählen" am 8. und 9. September vor. Dabei handelt es sich um eine aufwändig aufbereitete Interviewsammlung (stiftung-denkmal.de/projekte/interviews).

DDP, DPA
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Die Ritterzeit hält Einzug

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Mit Pferden, auf Planwagen und in mittelalterlichen Kostümen gekleidet werden am kommenden Wochenende (Samstag, 9., und Sonntag, 10. August) wieder die Ritter in den Eichtersheimer Schlosspark einfallen. Bereits zum 15. Mal findet der mittelalterliche Markt mit Ritterturnier im Kraichgau statt, erwartet werden wieder mehrere 10 000 Besucher aus dem In- und Ausland.
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Das Heroin der Habsburger

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Als die beiden Historikerinnen Sabine Fellner und Katrin Unterreiner dann über den alten Rezeptbüchern saßen, waren sie "schon einigermaßen überrascht. Nicht darüber, dass es auch im Kaiserhaus Geschlechtskrankheiten gab, sondern über das Ausmaß und die Scheinheiligkeit: Alle Welt glaubt bis heute, dass Rudolf (Kronprinz; Anm.) der wüsteste Habsburger war. Und weil man weiß, dass er Morphium nahm, gilt er als Obergiftler der Familie - aber in Wirklichkeit war er der Harmloseste von allen."
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Wenn Bücher brennen

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Vor 75 Jahren brannten in Nazideutschland die Bücher. Doch die Bücherverbrennung war keine Erfindung des Faschismus. Es gab sie lange vorher und noch lange nachher. Und meistens erreichte sie das Gegenteil: Sie nobilitierte, was sie auszumerzen gedachte.
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Wider die falschen Ideen

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Im Zuge der Religionswirren in der Ostschweiz sind im 17. Jahrhundert mehrmals missliebige Bücher öffentlich verbrannt worden. Ausdrücklich handelte es sich hierbei um Ersatzhandlungen: Lieber hätte man ihre Autoren auf dem Scheiterhaufen gerichtet.
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„Das Vorgehen von Nagy war fatal“

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Selbst wenn einem der Blick in die ungarische Geschichte nicht unbedingt hilft, die ungarische Gegenwart besser zu verstehen, hilft er einem doch, ihre Absonderlichkeiten gelassener hinzunehmen. Immerhin erfährt man, dass nationaler Zwist mit teils suizidären Zügen und das gekonnte Verspielen von beachtlichen Guthaben zu den Grundfesten dieses Volkes zu gehören scheinen.
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Mit Pomp und Trara in die Wüste

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Die verlassenen Häuser von Kolmanskop in Namibia zeugen von vergangener Pracht. Einst war die Kolonialstadt das mondäne Zentrum der Diamantenindustrie von Deutsch-Südwestafrika. Heute droht die wilhelminische Architektur der Wüstensiedlung im Sand unterzugehen.
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Als Germanen den römischen Besatzern folgten

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Wenn Archäologen das Terrain um die Gemeinde Echzell als Fundgrube bezeichnen, dann ist das nicht übertrieben. Ertragreiche Böden und die günstige Lage oberhalb eines Auengebiets haben Siedler seit der Frühgeschichte immer wieder veranlasst, sich in dem Teil der Wetterau – östlich von Friedberg – niederzulassen.
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Die Fakten und die Toten

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Am Petriplatz soll ein lebendiges Stadtquartier entstehen. Doch zunächst geht es um die Toten: Bei Ausgrabungen ist ein mittelalterlicher Friedhof aufgetaucht. Bereits 2000 Skelette wurden freigelegt.
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Wäre Heinrich von Kleist Offizier der SS gewesen?

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Die Abiturfrage im Fach Deutsch lautete im Jahre 1944 in Schleswig-Holstein: „Hätte H. v. Kleist auch Selbstmord begangen, wenn er SS-Offizier gewesen wäre?“ Es ist schwer zu ermessen, wie Schüler auf diese Aufgabe reagierten, und noch schwerer, die politisch damals korrekte Antwort zu erahnen. Erwartete man einen Rückgriff auf den kanonisch gewordenen „Katechismus der Deutschen“, der 1939 in einer eigens entworfenen, ,heidnischen' „Kleist-Fraktur“ erschien? Oder sollten Unterrichtsinhalte vom bedingungslos für das Vaterland kämpfenden und zum Sterben bereiten Prinzen von Homburg, von Kohlhaas als Austräger von Hitlers „Notwehr“-Doktrin oder von Hermann als rachsüchtigem Verteidiger Germaniens auf den Dichter angewendet werden?
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Bewegtes Mittelalter

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Das frühe Mittelalter als dynamische Epoche zu präsentieren ist das Anliegen der Ausstellung „Eine Welt in Bewegung. Unterwegs zu Zentren des frühen Mittelalters“. Die Schau, die zunächst in Paderborn ihre Tore geöffnet hatte, ist noch bis zum 16. November 2008 im Mainfränkischen Museum in Würzburg zu sehen. Die Standorte der Ausstellung ergeben sich aus der Tatsache, dass in unmittelbarer Nähe der beiden Städte zwei Zentren des Frühmittelalters zu finden waren: Der Ort Balhorn am westfälischen Hellweg, einem überregional bedeutenden Handelsweg, gelegen und Karlburg, ein wichtiger Handelsort und Bischofssitz am Main. Beide Siedlungsplätze sind in den letzten Jahren durch große Ausgrabungen und Forschungsprojekte wiederentdeckt worden. Die Ausstellung thematisiert anhand von über 1000 Objekten nicht nur den frühmittelalterlichen Handelsaustausch, sondern auch die Lebensumstände der Adligen und der bäuerlichen Bevölkerung; zudem die wichtigsten religiösen und kulturellen Umbrüche der Zeit zwischen dem 6. und dem 10. Jahrhundert. Zur Ausstellung ist ein schöner Katalog im Deutschen Kunstverlag erschienen.
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Hoffnungen und Elend eines Thronfolgers

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Vor 150 Jahren wurde der österreichische Kronprinz Rudolf geboren - Mit der Bluttat in Mayerling endete ein trauriges Leben und begann der Niedergang der Monarchie
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Das Ende des Prager Frühlings

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Eigentlich wollte Lubos Dobrovsky am 20. August 1968 nur seine Familie vom Flughafen in Moskau abholen. Sie hatte etwas länger als er in der heimatlichen Tschechoslowakei Ferien gemacht.
- Beim Blick auf das Rollfeld sah der 36-jährige Korrespondent des Tschechoslowakischen Rundfunks eine weitere Maschine aus Prag landen. Ihr entstiegen hochrangige Militärs. Normalerweise erfuhr er vorher von solchen Besuchen. Dobrovsky erkundigte sich in der Botschaft. Dort war man ahnungslos. Sein Chef versuchte ihn zu beruhigen, das müsse nichts bedeuten.
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Spielesoftware lässt Atlantis der Nordsee auferstehen

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Fruchtbare Flusswiesen, Schilfgürtel, Strände: Vor 8000 Jahren streiften unsere Vorfahren zwischen England und Dänemark durch diese Landschaft. Dann versank Doggerland im Meer. Archäologen haben die Landbrücke jetzt als 3D-Modell rekonstruiert - mit Hilfe einer Spielesoftware für Egoshooter.
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Troja-Ausgräber finden Tor im Verteidigungsgraben

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Und wieder neue Entdeckungen aus Troja: Kurz vor dem Ende der diesjährigen Grabungskampagne haben Archäologen in der legendären antiken Stadt eine weitere Toranlage im Verteidigungsgraben gefunden. Bei einem anderen Fund erlebten die Forscher allerdings eine Enttäuschung.
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Puzzelspiel mit minoischen Fresken

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Von vielen einst farbenprächtigen Fresken bleiben nach hunderten oder tausenden von Jahren oft nur unzählige von der Wand gefallene Brocken. Die Rekonstruktion solcher Kunstwerke ist für die Restauratoren eine Sisyphusarbeit - und kann viele Jahre dauern.
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Schriften des Philosophen Diogenes entdeckt

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Im Südwesten der Türkei sind Archäologen auf zahlreiche Inschriften des Philosophen Diogenes gestoßen. Doch handelte es sich dabei nicht um den prominenten Gelehrten, der im 4. Jahrhundert v. Chr. angeblich in einer Tonne lebte, sondern um einen Namensvetter, der rund vier Jahrhunderte später lebte.
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Die "Wunderwaffe" hinter Bierfässern

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Die "Vergeltungs-Waffe 2" sollte Adolf Hitler trotz nahender Kriegsniederlage noch den "Endsieg" sichern - Gefertigt wurden Raketenteile auch in Redl-Zipf
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Schnidejoch-Funde älter als Ötzi

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Aus dem Gletschereis im Berner Oberland sind seit 2003 über 300 Objekte aufgetaucht - Radiokar*bon*methode datierte sie auf 4500 v. Chr.
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Keltische Trophäe: Abgeschlagener und mit Eisennagel durchstoßener Schädel

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Einen menschlichen Schädel, durch den ein eiserner Nagel getrieben wurde, haben Archäologen bei Ausgrabungen nahe Kobern-Gondorf an der Mosel entdeckt. Wahrscheinlich handle es sich um den Schädel eines römischen Legionärs, den Kelten etwa 50 vor Christus nach einem Kampf als Trophäe aufbewahrten.
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Der halbierte Held

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Er flog als erster Deutscher um die Erde, 125 Mal, bekam einen Staatsempfang, Orden, Denkmäler: Sigmund Jähns Weltraumreise vor 30 Jahren war ein Großspektakel – aber nur in der DDR. Heute sagt er: „Das war nicht ich“
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Neanderthaler waren nicht dümmer als Homo sapiens

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Neanderthaler waren nicht dümmer als Homo sapiens
London (AFP) — Neanderthaler waren laut einer wissenschaftlichen Studie schlauer als sie bislang dargestellt wurden. Wie Forscher aus Großbritannien und den USA herausfanden, produzierten sie offenbar genauso gute Werkzeuge wie die direkten Vorfahren des Menschen. Die neue Studie, die im Fachmagazin "Journal of Human Evolution" veröffentlicht wurde, stellt die allgemeine Annahme in Frage, menschliche Vorfahren hätten sich langfristig mit ausgefeilteren Herstellungstechniken gegen die Neanderthaler durchgesetzt.
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Der Neandertaler und die Fleischeslust

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Der Neandertaler und die Fleischeslust

Der Neandertaler war durchaus wählerisch. Ein Fischlein aus der Düssel war nichts für ihn. Fleisch musste her und zwar reichlich.
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Zum 200. Geburtstag des Wahl-Potsdamers Hermann Schulze-Delitzsch

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Sein Begräbnis war ein öffentliches Ereignis. Als Hermann Schulze-Delitzsch 1883 auf dem Alten Friedhof in Potsdam zu Grabe getragen wurde, säumten Tausende die Straßen. Sein Haus in der Spandauer Straße, der heutigen Friedrich-Ebert-Straße, war für seine Anhänger seinerzeit längst zu einer Art Wallfahrtsstätte geworden.
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Traum von der Südsee

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Deutschland wurde erst spät Kolonialmacht und hatte dann mit dem vorliebzunehmen, was Großbritannien, Frankreich und andere noch nicht besetzt hatten. Seinen „Platz an der Sonne“ fand es schließlich auch im Pazifik – und herrschte dort ganz anders als in Afrika.
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„Unsre schönen Kolonien“

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In Ausstellungen oder auf „Völkerschauen“, in Vereinen oder Parteien widmete sich Deutschland der Exotik ferner Welten im Allgemeinen – und pflegte im Besonderen die Sehnsucht nach eigenen Kolonien.

Am 1. Mai 1896 öffnete in Berlin die „Erste Deutsche Kolonial-Ausstellung“ ihre Pforten; sie wurde in fünf Monaten von mehr als zwei Millionen Menschen besucht. Geboten wurden „Eingeborenendörfer“, Kult- und Gebrauchsgegenstände, Exportgüter der Kolonien … Ziel war, das deutsche „Kolonialwesen“ in seiner ganzen Breite vorzuführen, die Argumente der Kolonialgegner zu entkräften und das Deutsche Reich als den anderen Kolonialmächten ebenbürtig zu präsentieren.
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„Fidschi-Machens“

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Conrad Machens (1856–1930) war ein früher Selfmademan. Mit 22 Jahren wanderte er mittellos nach Australien aus. 1881 siedelte er auf die Fidschi-Inseln über, wo er rasant zum Großkaufmann aufstieg. Seine umfangreichen Aufzeichnungen vermitteln ein anschauliches Bild von den Verhältnissen in den Südseekolonien.
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Aufzeichnungen einer versinkenden Welt

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Anfang Oktober 1913 brach der 46-jährige Emil Nolde gemeinsam mit seiner Frau Ada zu einer fast einjährigen Reise in die Südsee auf. Sie wurde ein zentrales Ereignis im Leben des Malers.
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Ahnenwesen und „Big Men“

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Von der Entwicklung Neuguineas vor der europäischen Erkundung ist nur wenig überliefert. So stellen die ethnographischen Beschreibungen aus der Frühzeit der kolonialen Eroberung – einer Zeit, in der sich der kulturelle Wandel stark beschleunigte – gewissermaßen eine Momentaufnahme der vielfältigen neuguineischen Kulturen dar.
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Entdecker, die eigentlich Hochstapler waren

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Sie wollen am Nordpol gewesen sein, Indien entdeckt oder alle Ozeane durchmessen haben - aber sie haben geschwindelt, dass sich die Planken bogen. Einem Gernegroß glaubt noch heute alle Welt.
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(C) Daniel Oswald