07. August 2008 Vor kurzem sorgte ein interessanter Fall für Aufsehen. Es ging um ein Werk des Malers Max Liebermann, eine Gartenszene am Wannsee, gemalt 1917. Noch Anfang 1938 hing das Gemälde im Esszimmer des jüdischen Bankiers Victor von Klemperer, doch dann floh er vor den Nationalsozialisten, die seine Sammlung im November 1938 beschlagnahmten. Ein Dresdener Museumsdirektor suchte sich ein paar Stücke für sein Haus aus, der Rest ging zurück an Klemperers Generalbevollmächtigten und landete im Lager einer Spedition. Von dort sollte auch der Liebermann an eine in der Schweiz lebende Tochter der Klemperers geschickt werden. Er kam, wie auch andere Gemälde, nie an und galt als verschollen.
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