Otto IV. soll im «Kaiserjahr» neu entdeckt werden

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Wer kennt schon Otto von Braunschweig? Obwohl er der einzige Welfe war, der den Kaiserthron bestieg, ist Otto IV. bei vielen in Vergessenheit geraten. Sein Vater, Herzog Heinrich der Löwe, ist trotz seines geringeren Ranges deutlich populärer.

Das soll sich 2009 ändern. In Ottos Heimatstadt Braunschweig wird 800 Jahre nach seiner Kaiserkrönung das «Kaiserjahr 2009» ausgerufen. Höhepunkt soll eine große Ausstellung über den «Traum vom welfischen Kaisertum» werden. «Die Ausstellung ist international angelegt. Nicht nur Otto, die ganze Epoche soll beleuchtet werden», verspricht Historiker Prof. Gerd Biegel.
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66 Millionen Lichtjahre weit weg

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Lange hatten die Astronomen darauf gewartet - und waren am Ende doch vom Zeitpunkt der Entdeckungsmeldung überrascht. Kürzlich berichteten Nasa und die Europäische Südsternwarte Esa gemeinsam über das erste Foto des Hubble-Weltraumteleskops vom Planeten eines anderen Sterns, rund 25 Lichtjahre von der Sonne entfernt.
Vor 400 Jahren dürfte die Situation ganz ähnlich gewesen sein. Jahrtausende hindurch hatten Sternenkundige sich auf das bloße Vermessen der Gestirnsbewegungen beschränken müssen und daraus ein einfaches, naives Weltbild abgeleitet. Es sah die Erde und den Menschen im Mittelpunkt, umgeben von sieben kristallenen Sphären für die Planeten oder Wandelsterne und der alles einhüllenden Fixsternkugel. Vor vierhundert Jahren eröffnete dann
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Bernd Lindner untersucht die „nie geglückte Verhinderung" des DDR-Rock

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Rock ’n’ Roll, das war mal mehr als Musik. Als der unerhörte Sound in den 50ern aus Amerika und England herüber schwappte, brachte er ein neues Lebensgefühl mit. Jugendliche in Ost und West waren davon gleichermaßen fasziniert. Während die neue Radau-Musik im Westen als Bedrohung für Moral und Anstand empfunden wurde, galt sie in der DDR vor allem als eine gezielte Attacke gegen den Sozialismus. Die Geschichte der DDR-Rockmusik sei daher „immer auch die ihrer versuchten, aber nie geglückten Verhinderung“ gewesen, sagt Bernd Lindner. Der Leipziger Kultursoziologe muss es wissen, denn mit „DDR – Rock & Pop“ legt er eine detaillierte und umfangreich bebilderte Sozialgeschichte des Ostrock vor. Der Wissenschaftsjargon bleibt jedoch außen vor. Schließlich war und ist der Professor selbst Fan. Ja, einst verlieh er sogar sein teuer erspartes Moped, um Bravo-Poster zu ertauschen. Seine Liebe zum Forschungsgegenstand ist dem Buch jedenfalls deutlich anzumerken.
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Archäologen entdecken Grabkammern

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Die beiden Stätten stammen aus der Zeit des Pharaos Unas aus dem dritten Jahrtausend vor Christus. Da über diese Herrschaft nur wenig bekannt ist, erhoffen sich die Archäologen durch die Funde neue Erkenntnisse über diese Zeit.
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Parlament verkündet Landeort der Arche Noah

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Dass Schiffe an Bergspitzen festmachen, ist ungewöhnlich, aber es wird davon berichtet. Der Ruhm des Berges Ararat im äußersten Osten der Türkei beruht auf solcher Überlieferung, jedenfalls für Juden und Christen. Er gilt als Landeplatz der Arche Noah. Das türkische Parlament glaubt nun zu wissen, an welchem Berg sie wirklich landete.
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Schweizer Uhr in Ming-Grab

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Wenn Archäologen auf Jahrhunderte alte Grabstätten stoßen, sind sie auf manche Überraschung gefasst – sicher aber nicht auf eine Schweizer Uhr. So geschehen im Süden Chinas: Die Forscher hatten zur feierlichen Öffnung des Grabs aus der Zeit der Ming extra Journalisten nach Shangsi geladen, als plötzlich etwas mit metallischem Klang zu Boden fiel.
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Kaiserdom in Magdeburg war 90 Meter lang

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Bei Grabungen im Magdeburger Dom haben Archäologen gut erhaltene Funde der ottonisch-romanischen Vorgängerkirche freigelegt. "Massive Mauern bis zu 1,8 Meter Breite, größere Flächen Wandputz, mehrere Quadratmeter Fußbodenziegel, mächtige Fundamente und zahlreiche Gräber vermitteln uns ein eindrucksvolles Bild der Kathedrale des 10. bis 12. Jahrhunderts", sagte Grabungsleiter Rainer Kuhn von der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Magdeburg. "Die Funde belegen eine Länge von beeindruckenden 90 Metern", ergänzte Kuhn.
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Bleiimport für Punischen Krieg?

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Ein Kölner Forscher hat vor der Küste von Ibiza in 39 Metern Tiefe drei mehr als 2200 Jahre alte Bleibarren entdeckt. Die seltenen Objekte stammten vermutlich aus dem 3. Jahrhundert vor Christus, teilte das Archäologische Institut der Universität Köln am Montag mit. Ein viertes Exemplar war bereits früher zufällig gefunden worden.
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Nazca-Kultur: Köpfe am Gürtel

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Menschenopfer und andere grausige Rituale waren in den präkolumbischen Kulturen Amerikas nichts Ungewöhnliches. Auch bei den Nazca nicht, die zwischen 200 v. Chr. und 600 n. Chr. eine riesige Wüstenebene in Peru besiedelten: Dort haben Forscher bisher hunderte von abgetrennten Köpfen entdeckt - viele davon mit einem Loch in der Stirn, durch das ein Band gezogen war.
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Aktenöffnung nach 30 Jahren: Britische Ängste vor Sowjet-Angriff

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Die Welt vor 30 Jahren: Der britische Labour-Premierminister James Callaghan fürchtete während des Kalten Krieges, einem Angriff der Sowjetunion nicht standhalten zu können. Nachdem Callaghan 1978 bei vertraulichen Regierungssitzungen erfuhr, das britische Militär könne bei einer militärischen Auseinandersetzung mit Raketen nur drei Tage lang gegen die Sowjetunion durchhalten, dachte er sogar an Rücktritt, wie nun veröffentlichte Dokumente aus dem Nationalarchiv in London zeigen.
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Die Abenteuer des Woodes Rogers

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Ausgestattet mit einem Kaperbrief der englischen Krone umsegelte Captain Woodes Rogers von 1708 bis 1711 die Welt als Freibeuter. Seine abenteuerlichen Erlebnisse – wie die Begegnung mit Alexander Selkirk, dem Vorbild für Daniel Defoes Romanfigur Robinson Crusoe – schrieb er dabei stets in seinen Tagebüchern nieder. Im englischen Bristol ist nun eine der seltenen Kopien dieser Chroniken mit dem Titel "A Cruising Voyage Around the World" aufgetaucht.
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Des Pergaments Kern

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Tier-DNA aus Pergamenten könnte zur Datierung und Herkunftsbestimmung von mittelalterlichen Manuskripten dienen. Das sagt der US-Wissenschaftler Timothy Stinson von der Staatsuniversität von North Carolina in Raleigh. Der Forscher sucht nach entsprechenden biotechnologische Methoden, mit denen sich herausfinden lässt, woher ein Pergament stammt und wie alt es ist.
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Knochenharte Mauern

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Die Mauren im spanischen Granada des 14. Jahrhunderts vermischten gebrannte Tierknochen mit anderen Materialien für einen Schutzanstrich ihrer Bauwerke. Dieser mit Knochensubstanz angereicherte Überzug sollte die Festigkeit der Mauerwerke erhöhen, vermuten Archäologen um Carolina Cardell von der Universität in Granada. Dies sind die ersten Hinweise darauf, dass auch muslimische Bauherren Tierknochen in ihren Materialrezepturen nutzten. Bislang war dies nur von mittelalterlich-christlichen und keltischen Monumenten bekannt. Für Archäologen ergeben sich damit wertvolle Hinweise zur Konservierung und Restaurierung maurischer Gebäude in Granada, die teilweise zum Weltkulturerbe der Unesco zählen, berichten die Forscher.
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Amazone in 3D

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Einige tausend Menschen begrub der Vesuv als er im Jahre 79 n. Chr. seine Umgebung erstickte - darunter auch Pompeji und Herculaneum. 2000 Jahre später profitieren Archäologen von den dicken Ascheschichten, die die Überreste der blühenden Städte konservierten.
Vor ein paar Jahren fand sich dort auch der steinerne Kopf einer römischen Statue - der deshalb so begeistert, weil er der erste seiner Art war, dessen Bemalung die Zeiten überdauerte. Mit Hilfe eines Lasers und hoch aufgelöster Farbaufnahmen ist es Forscher nun gelungen, das Haupt einer Amazone virtuell zu rekonstruieren.
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Archäologen finden Werft aus der Pharaonenzeit

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Bootsbau am Roten Meer: Ein Archäologenteam hat in einem ägyptischen Küstenort die Ruinen einer altägyptischen Werft gefunden. Dort wurden vor mehr als 4500 Jahren Schiffe repariert.
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»Feiglinge« und »Verräter«

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Noch bis weit in die fünfziger Jahre hinein wurden in der Bundesrepublik die Männer und Frauen des Widerstandes denunziert und diffamiert.

Noch bis weit in die fünfziger Jahre hinein wurden in der Bundesrepublik die Männer und Frauen des Widerstandes denunziert und diffamiert

Die Hetze setzte gleich nach der Tat ein. In seiner Rundfunkansprache am Abend des 20. Juli 1944, als Stauffenbergs Operation Walküre gescheitert war, gab Hitler den Ton vor: »Eine ganz kleine Clique ehrgeiziger, gewissenloser und zugleich verbrecherischer dummer Offiziere hat ein Komplott geschmiedet, um mich zu beseitigen […]. Es ist ein ganz kleiner Klüngel verbrecherischer Elemente, die jetzt ausgerottet werden.«
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Feldherr aus dem Sumpf

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Wollte Hermann der Cherusker ein germanisches Ur-Reich schaffen? 2000 Jahre nach der Varusschlacht liefern Archäologen ein verblüffendes Bild. Der später zum Nationalhelden erhobene Heerführer war ein Machtpolitiker, der Rom weit mehr ins Wanken brachte als bislang gedacht.
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Förderband nach Stonehenge

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Die Kultstätte gilt als größte Bauleistung der Steinzeit - doch nun gibt es neue Indizien für eine andere Erklärung des Steintransports als die bisher gedachte
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Stammbaum der griechischen Götter- und Heroenwelt

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In 33 Jahren Arbeit hat der Privatgelehrte Dieter Macek den ersten vollständigen Stammbaum der griechischen Götter- und Heroenwelt zusammengetragen. Das Dokument ist 52 Meter lang
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Mit chemischen Waffen gegen die Römer

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An der Grenze zwischen dem persischen und dem römischen Reich gelegen, litt die Stadt Dura Europos im heutigen Syrien immer wieder unter den heftigen Kämpfen der beiden notorischen Kriegsgegner. Als im Jahr 256 n. Chr. die Sassaniden die römische Festung zu erobern versuchten, schreckten sie vor keinem Mittel zurück - auch vor dem Einsatz chemischer Waffen nicht.
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Robuste Mauern dank Tierknochen

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In der abschließenden Phase der Reconquista war Granada auf dem spanischen Festland letzter Rückzugspunkt für die Mauren. Noch heute zeugen gewaltige Maueranlagen von ihrer einstigen Verteidigung gegen die christlichen Eroberer. Wie Forscher jetzt herausfanden, wurden die schützenden Wände von den Nasriden, der letzten maurischen Dynastie, mit einer ganz speziellen Masse aus Kalk und verbrannten Tierknochen überzogen, um sie witterungsfest zu machen.
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Magischer Ring gefunden

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Auf dem Ernst-Reuter-Platz in Augsburg soll der Neubau der Stadtbücherei entstehen, doch zuvor wurden die Stadtarchäologen fündig: Neben Siedlungsstrukturen aus römischer Zeit und aus dem Mittelalter kam auch eine Überraschung zum Vorschein: ein silberner Ring mit der geheimnisvollen Aufschrift: „TETRAGRAMATON AGLA“.
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Astronom mit Sehschwäche

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Erfunden hat Galileo Galilei es zwar nicht, doch war er der Erste, der das Fernrohr in den Himmel richtete und damit systematische Forschungen anstellte. Im 17. Jahrhundert erkundete er damit die Landschaften des Mondes, beobachtete Sonnenflecken und bemerkte eine seltsame Unförmigkeit des Saturns.
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Spätantikes Bodenmosaik in Kroatien entdeckt

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In der kroatischen Adriastadt Rijeka ist ein spätantikes Bodenmosaik entdeckt worden. Das Kunstwerk aus dem 5. Jahrhundert sei 40 Quadratmeter groß und Teil einer frühchristlichen Kirche auf dem Boden der alten römischen Thermen, berichtete die Zeitung "Novi list" am Montag in Zagreb.
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Nazca-Linien in Peru beschädigt

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Starker Regen hat Teile der berühmten Nazca-Linien in Peru beschädigt, wie ein Archäologe am Montag berichtete. Die riesigen und nur aus der Luft ganz zu erkennenden Scharrbilder sind eine der Haupttouristenattraktionen Perus. Sie wurden vor rund 2.000 Jahren in den Boden der Wüste gegraben.
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Bayern verbietet Abdruck von Nazi-Hetzblättern

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Das bayerische Finanzministerium hat als Inhaber der Rechte des früheren NS-Verlags Eher den Originalnachdruck von Nazi-Hetzblättern durch das Projekt „Zeitungszeugen“ untersagt. Der ersten Edition sei ein kompletter Nachdruck einer Ausgabe der Goebbels-Zeitung „Der Angriff“ von 1933 lose beigefügt, teilte das Ministerium am Freitag in München mit.

Für die zweite Ausgabe im Rahmen des wissenschaftlichen Projekts sei der Faksimiledruck des ebenfalls im Eher-Verlag erschienen Nazi-Organs „Völkischer Beobachter“ geplant. Das Ministerium forderte „Zeitungszeugen“ auf, eine Unterlassungserklärung abzugeben und bereits im Umlauf befindliche Exemplare einzuziehen. Die Edition war vor gut einer Woche erstmals erschienen.

Die Eher-Verlagsrechte waren nach Ende des Zweiten Weltkriegs auf den Freistaat Bayern übergegangen. Damit wurde dessen Regierung auch die Verantwortung übertragen, die Verbreitung von NS-Propaganda zu unterbinden. Abdruckgenehmigungen für Gesamtwerke erteilte der Freistaat weder im In- noch im Ausland. Die Staatsregierung begründet dies auch mit dem Respekt gegenüber den Opfern des Holocaust.

„Zeitungszeugen“-Chefredakteurin Sandra Paweronschitz sprach von einem Angriff auf die Pressefreiheit, gegen den man juristisch vorgehen werde – notfalls bis vor das Bundesverfassungsgericht. Es gebe keine Missbrauchgefahr durch rechtsradikale Propaganda, erklärte sie.
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Historiker fordern Abdruck von Hitlers Hasstiraden

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Der Streit um die historischen Zeitungen aus der Nazi-Zeit geht weiter: Historiker haben sich für den Abdruck der NS-"Zeitungszeugen" ausgesprochen. Hans Mommsen, Barbara Distel und andere wandten sich an das Bayerische Finanzministerium. Die Lektüre schütze vor einer "Mystifizierung".
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Benimm auf der "Titanic": Höflich ins nasse Grab

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Forscher haben am Untergang der "Titanic" untersucht, wie sich Menschen im Angesicht des Todes verhalten. Das Ergebnis: Geld und Macht sind immer von Vorteil, aber selbst in Extremsituationen gehen soziale Normen nicht über Bord. Und: Die Briten stellen sich immer höflich hinten an.
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NS-Zeit: Überleben und widerstehen

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Zeitzeugen-Interviews: Ein Online-Archiv mit Lebensberichten von knapp 600 ehemaligen Zwangsarbeitern wurde am Donnerstag in Berlin eröffnet.
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Renommierter Historiker zerpflückt Stauffenberg-Film

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Der Berliner Geschichtsprofessor Peter Steinbach, einer der führenden Kenner des Widerstands gegen den Nationalsozialismus, hat an Tom Cruises Stauffenberg-Film kein gutes Haar gelassen. "Operation Walküre" sei an vielen Stellen "unsäglich falsch", erklärte Steinbach im "Hamburger Abendblatt". Der Historiker leitet die Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin.
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Besiedelung der Südsee in zwei Strömen

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Tausende von kleinen Inseln sind über den größten Ozean der Erde verstreut - auf mehr als 2000 davon leben Menschen. Die meisten Archäologen gehen davon aus, dass die Landnahme in zwei Schüben erfolgte: Demnach machten sich vor ungefähr 30.000 Jahren eine erste Gruppe aus Südostasien auf und wanderte über eine Landbrücke - den heutigen indonesischen Archipel - nach Neuguinea und Australien ein. Viel später, vor ungefähr 5000 Jahren nämlich, kamen Menschen aus der Region um Taiwan nach Polynesien, Neuseeland und auf die Philippinen.
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Waffenfähiges Plutonium am "schmutzigsten Ort der Welt"

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Mit dem "Manhattan-Projekt" setzten die USA ab 1942 alles daran, mit der Atombombe den Weltkrieg endgültig für sich zu entscheiden. Zentrum der Entwicklungen war die "Hanford Site" im Bundesstaat Washington. Hier sollte natürliches Plutonium zu waffenfähigem angereichert werden.
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Thrakischer Streitwagen gefunden

News in Sonstiges im Altertum 4 Kommentare »
Er ist rund 1800 Jahre alt und reich verziert, der thrakische Streitwagen, den bulgarische Archäologen nahe dem Ort Karanowo im Südosten ihres Landes fanden. Der bronzene Wagen wurde dem Grab eines thrakischen Adligen beigegeben. Der Fund zeigt Szenen aus der Mythologie, etwa einen Panther. Pferdegeschirr und -skelett wurden ebenfalls gefunden.
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Arabiens antike Großmacht

News in Afrika Noch keine Kommentare »
Zwischen der Königin von Saba und Mohammed: Deutsche Archäologen rekonstruieren Aufstieg und Fall der Herrscher von Himyar
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Unberührte "DDR-Wohnung" in Leipzig entdeckt

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Architekt fand realsozialistisches Arrangement in Zweiraumwohnung - Unterkunft dürfte vor 19 Jahren überstürzt verlassen worden sein
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Der "Zauberer Jackl" und die Auslöschung der Unterschicht

News in Hexenverfolgung (1450-1750) Noch keine Kommentare »
Ein neuer Film widmet sich dem größten Hexenprozess auf dem Gebiet des heutigen Österreich - 138 Menschen wurden Ende des 17. Jahrhunderts in Salzburg hingerichtet
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Römischer Boxer in Jerusalem

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Mit Hadrian bestieg 117 n. Chr. ein großer Verehrer der griechischen Kunst den römischen Kaiserthron. So erreichte die römische Bildhauerei unter seiner Herrschaft ihre Blütezeit. Auf einen kunstvoll gearbeiteten Marmorkopf aus dieser Periode sind Archäologen nun bei Grabungsarbeiten in einem Stadtteil von Jerusalem gestoßen.
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Wilhelm, der Moderator

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Verkannt und umstritten: Heute vor 150 Jahren wurde der letzte deutsche Kaiser geboren.

Kaiser Wilhelm II. ist noch immer ein Problem, und zwar nicht nur für aktenverliebte Historiker. Denn die Beurteilung seiner dreißigjährigen Herrschaftszeit mit all ihren politischen Wirrnissen, Skandalen und Erfolgen ist eng verbunden mit unserer Sicht auf die Katastrophe der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Wie weit haben seine lauten Reden, sein Militarismus, die häufige Verachtung der Parlamente Preußens und des Reichs beigetragen zum Ersten Weltkrieg, zur Instabilität der Weimarer Republik, zum Aufstieg Hitlers, zum Aufgeben aller zivilisatorischer Standards der Deutschen gegenüber den Nazis? War Wilhelm II. mit Schuld an Hitler? Oder war er der erste moderne, bürgernahe Herrscher Deutschlands?
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Seine Hoheit sieht die wichtigsten Leihgaben seiner Familie in guter Obhut

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Dass das Ausstellungsjahr 2009 für die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg mit einem Paukenschlag beginnt, das sei vor allem auch dem Leihgeber zu verdanken, so Heinz Berg, Ständiger Vertreter des Generaldirektors der Stiftung, bei der gestrigen Presse-Präsentation der Exposition „Preußische Kroninsignien auf Reisen“, die morgen im Oranienburger Schloss eröffnet wird.
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Von Sonntag an sind Preußens Kronjuwelen in Oranienburg zu sehen

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Eigentlich ist es die Umkehrung des preußischen Tugendmottos. Denn was jetzt im Oranienburger Schloss gezeigt wird, ist mehr Schein als Sein. Es scheint nämlich wirklich schön, das Gold und das Silber, aus dem die Kroninsignien der Hohenzollern geschmiedet sind. Das Sein bezieht sich eher auf den Umfang der Ausstellung, die klein, aber weil nun mal alles so schön scheint, eben auch fein ist.
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Happy Birthday, Charly! Festakt zu Darwins 200.Geburtstag

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Feiern Sie mit uns den Geburtstag des wohl bedeutendsten Biologen aller Zeiten! Am 12. Februar 2009 jährt sich Darwins Geburtstag zum 200. Mal. Am Tag darauf, Freitag, dem 13.2., lädt das Darwin-Jahr-Komitee alle Interessierten herzlich zur großen Charles-Darwin-Geburtstagsfeier in die Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt ein.
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Das rätselhafte Massengrab

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In Polen sind die Gebeine von fast 2 000 Menschen entdeckt worden. Es könnten Deutsche sein, die 1945 ums Leben kamen

Der Schädel mit Erd- und Wurzelresten in den Augenhöhlen hat noch alle Zähne, ganz weiß sind sie. Dies wird ein junger Mensch gewesen sein. Die zarten Rippenknochen daneben müssen von einem Kind stammen. Ein Gemeindearbeiter hat sie an diesem sonnigen Januartag aus der lehmigen Erde im nordpolnischen Malbork gegraben, dem früheren deutschen Marienburg. Er legt sie in einen der fünf schwarzen Eimer, die neben einem schon zur Hälfte gefüllten Leichensack aus Plastik stehen.

All diese Knochen und Schädel haben der Archäologe Zbigniew Sawicki und seine Leute heute bereits gefunden, hier in der Grube auf einem Baugelände direkt neben dem Weg zum mittelalterlichen Schloss. Seit der Frost zum Wochenanfang etwas nachgelassen hat, suchen Sawicki und seine Leute weiter nach den Gebeinen der Menschen, die hier wahrscheinlich im Frühjahr 1945 verscharrt wurden. Die Stadtverwaltung von Malbork und Experten vermuten deutsche Zivilisten in dem Massengrab, das Ende Oktober bei Bauarbeiten für ein Luxushotel entdeckt wurde. Aber bisher gibt es keinerlei Gewissheit. Weder, wer diese Menschen waren, noch darüber, unter welchen Umständen sie starben.
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Das Leben von Charles Darwin

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Das Jahr 2009 wird auch sein Jahr: Zum 150. Mal jährt sich die Veröffentlichung von Charles Darwins bahnbrechendem Grundlagenwerk „Über die Entstehung der Arten". Da zudem im Februar der 200. Geburtstag des Naturforschers ansteht, wurde 2009 international zum Darwin-Jahr ausgerufen.
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Geheimnis um Editha noch nicht gelüftet

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Ein Leinentuch verhüllt, was eine archäologische Sensation sein soll. In einem Sarg aus Blei liegt das bleiche Stoffbündel, in dem Altertumsforscher die sterblichen Überreste der Königin Editha vermuten. Mehr als 1000 Jahre ist die gebürtige englische Prinzessin tot, gestorben am 29. Januar 946. Dort, wo wahrscheinlich ihre letzte Ruhestätte entdeckt wurde, habe sie niemand vermutet, sagte Landesarchäologe Harald Meller am Mittwoch in Halle bei der Vorstellung des "unerwarteten Fundes".
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(C) Daniel Oswald