66 Millionen Lichtjahre weit weg

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Lange hatten die Astronomen darauf gewartet - und waren am Ende doch vom Zeitpunkt der Entdeckungsmeldung überrascht. Kürzlich berichteten Nasa und die Europäische Südsternwarte Esa gemeinsam über das erste Foto des Hubble-Weltraumteleskops vom Planeten eines anderen Sterns, rund 25 Lichtjahre von der Sonne entfernt.
Vor 400 Jahren dürfte die Situation ganz ähnlich gewesen sein. Jahrtausende hindurch hatten Sternenkundige sich auf das bloße Vermessen der Gestirnsbewegungen beschränken müssen und daraus ein einfaches, naives Weltbild abgeleitet. Es sah die Erde und den Menschen im Mittelpunkt, umgeben von sieben kristallenen Sphären für die Planeten oder Wandelsterne und der alles einhüllenden Fixsternkugel. Vor vierhundert Jahren eröffnete dann
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Bernd Lindner untersucht die „nie geglückte Verhinderung" des DDR-Rock

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Rock ’n’ Roll, das war mal mehr als Musik. Als der unerhörte Sound in den 50ern aus Amerika und England herüber schwappte, brachte er ein neues Lebensgefühl mit. Jugendliche in Ost und West waren davon gleichermaßen fasziniert. Während die neue Radau-Musik im Westen als Bedrohung für Moral und Anstand empfunden wurde, galt sie in der DDR vor allem als eine gezielte Attacke gegen den Sozialismus. Die Geschichte der DDR-Rockmusik sei daher „immer auch die ihrer versuchten, aber nie geglückten Verhinderung“ gewesen, sagt Bernd Lindner. Der Leipziger Kultursoziologe muss es wissen, denn mit „DDR – Rock & Pop“ legt er eine detaillierte und umfangreich bebilderte Sozialgeschichte des Ostrock vor. Der Wissenschaftsjargon bleibt jedoch außen vor. Schließlich war und ist der Professor selbst Fan. Ja, einst verlieh er sogar sein teuer erspartes Moped, um Bravo-Poster zu ertauschen. Seine Liebe zum Forschungsgegenstand ist dem Buch jedenfalls deutlich anzumerken.
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(C) Daniel Oswald