30 Jahre Titanic (das Satiremagazin) - die Ausstellung

News in BRD | DDR 2 Kommentare »
Geburtstagsausstellung "Titanic – Das Erstbeste aus 30 Jahren" im Museum für Komische Kunst

(pia) Die neue Wechselausstellung im "caricatura museum frankfurt" am Weckmarkt widmet sich dem 30. Geburtstag des Frankfurter Satiremagazins "TITANIC".

Vor 30 Jahren erblickte die Zeitschrift "TITANIC" die Dunkelheit der Welt, um ihr fortan Licht und Wärme zu schenken. Gegründet von Robert Gernhardt, Peter Knorr, Chlodwig Poth, F.K. Waechter und Hans Traxler, löste "das endgültige Satiremagazin" "Pardon" als Leitmedium der "Neuen Frankfurter Schule" ab, wurde zum Zentralorgan der kritisch-komischen Intelligenz – ein ständiges Forum für Autoren wie Bernd Eilert, Eckhard Henscheid, Walter Boehlich, Max Goldt, Hans Zippert, Oliver Maria Schmitt und Thomas Gsella; ein stets geöffnetes Atelier für Zeichner wie Bernd Pfarr, F.W. Bernstein, Michael Sowa, Eugen Egner, Greser & Lenz, Walter Moers, Rattelschneck, Ernst Kahl und Rudi Hurzlmeier.
Weiterlesen »

Ardi, unsere älteste bekannte Vorfahrin

News in Frühzeit des Menschen Noch keine Kommentare »
[b]Jahrelang puzzelten Forscher an den Überresten einer 4,4 Millionen Jahre alten Affendame. Nun revolutioniert "Ardipithecus ramidus" das Verständnis über unsere Vorfahren.[/b]

Geschickt klettert sie auf allen Vieren durchs Geäst einer mächtigen Feige. Doch sobald das Affenweibchen auf dem Grasboden unter dem lichten Kronendach landet, wandelt sie sich scheinbar zum Menschen: Kurzerhand richtet sie sich auf und läuft auf zwei Beinen zur Palme ein paar Meter weiter.

So ähnlich könnte "Ardi" – eine Affendame, die vor 4,4 Millionen Jahren im Nordosten des heutigen Äthiopiens lebte – den Wald durchstreift haben. Innerhalb der letzten 15 Jahre fanden Wissenschaftler immer wieder Teiles des Skeletts von Ardipithecus ramidus, einer Art, die dem Menschen offenbar weitaus ähnlicher war, als bislang vermutet.
Weiterlesen »

Der letzte Anführer des Aufstandes im Warschauer Ghetto ist tot

News in Der Zweite Weltkrieg 1 Kommentar »
[b]Er kämpfte gegen die Nazis, den Kommunismus und für Minderheiten. Am Freitag verstarb Marek Edelman in Warschau.[/b]

Er war Kriegsheld, Arzt, Regimekritiker und Parlamentarier. "Niemals passiv sein, immer die Schwächeren in Schutz nehmen." Das riet Marek Edelman deutschen Jugendlichen, als er 2002 als Ehrengast am Holocaust-Gedenktag im Berliner Bundestag teilnahm.

Der Anführer des Aufstandes im Warschauer Ghetto gegen die deutsche Besatzungsmacht von 1943 war diesem Prinzip während seines ereignisreichen Lebens treu geblieben. Am gestrigen Freitagabend verstarb er im Familienkreis in seinem Haus in Warschau.

Sein Geburtsdatum ist umstritten, angenommen wird, dass er 1922 in Gomel (heute Weißrussland) geboren wurde, andere Quellen verweisen auf das Jahr 1919. Ende der zwanziger Jahre zog er mit seiner Familie nach Warschau. Zwischen den Weltkriegen war er im Bund einer jüdisch sozialistischen Organisation tätig. Nach der deutschen Besetzung Polens wurde er von den Nationalsozialisten mit seiner Familie ins Ghetto verschleppt. Dort trat er in den Jüdischen Kampfverband ZOB ein.
Weiterlesen »

(C) Daniel Oswald