Im März 1979 kommt es im US-Atomkraftwerk Three Mile Island bei Harrisburg erstmals zu einer Kernschmelze – Auslöser ist eine unbedeutende Panne. Das Protokoll einer Beinahekatastrophe.[IMG]http://images.zeit.de/bilder/2009/13/international/82-three-mile-island/82-three-mile-island-artikel-410.jpg[/IMG]
Das AKW Three Mile Island bei Harrisburg in dem US-Bundesstaat Pennsylvania nach dem UnglückVor 30 Jahren, im März 1979, geschah, was nach Prognosen von Atomgutachtern praktisch ausgeschlossen war: Der Reaktorblock eines Atomkraftwerks geriet außer Kontrolle. Es passierte im AKW Three Mile Island bei Harrisburg, der Hauptstadt des US-Bundesstaats Pennsylvania. Eine ganze Woche lang kämpften die Operateure der Betreiberfirma Metropolitan Edison Company und eine kontinuierlich anschwellende Expertenschar gegen das Inferno. Die erste Kernschmelze in einem Großreaktor konnten sie nicht verhindern. Als tonnenschwerer Sturzbach ergoss sich das weiß glühende Reaktorherz auf den Grund des Druckbehälters. Fast drei Viertel des Kerns aus 36.816 Brennstäben, gebündelt in 177 Brennelementen, waren bei Temperaturen nahe 2800 Grad geschmolzen.
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