Dez 17
Die blutigste Episode der Wendezeit
News in Russland | Sowjetunion | Osteuropa Noch keine Kommentare »Die Diktatur in Rumänien war die brutalste im Ostblock. Vor 20 Jahren begann der kurze und blutige Aufstand gegen Nicolae Ceauşescu. Weihnachten wurde er hingerichtet.
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Bukarest, Heiligabend 1989: Demonstranten verschanzen sich hinter einem Panzer. Sie liefern sich Schussgefechte mit den Regime-treuen Securitate-Agenten
1989. In der Sowjetunion herrscht Tauwetter. Die Ungarn zerschneiden den Eisernen Vorhang. Die Polen wählen ein Parlament, in Berlin fällt die Mauer – und Rumänien ächzt unter der Herrschaft Nicolae Ceauşescus. Unangefochten regiert das "Genie der Karpaten", der "Conducător" (Führer), wie er sich nennen lässt. 22 Jahre lang. Bis zum Dezember 1989.
Der Aufstand beginnt in Timişoara, der zweitgrößten Stadt Rumäniens. Die vielen ethnischen Ungarn hier im Banat nennen die Stadt Temesvár, die Deutschen Temeschwar oder Temeschburg. László Tőkés, Pastor der Ungarischen Reformierten Kirche von Temesvár, wagt es, über die Diskriminierung der ungarischen Minderheit zu predigen, über die Armut, die von Ceauşescu geplante Landreform, der tausende Dörfer zum Opfer fallen sollen.
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