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Die Weihnachtsbäckerei hält bekanntlich süße Leckereien bereit. Die Gründe dafür sind unklar, vielleicht liegen sie in der Chemie oder Ethnologie.[/b]

Früher war die Weihnachtszeit eine Fastenzeit. Heute wird im Advent nach Herzenslust genascht. Schoko-Weihnachtsmänner, Dominosteine und Lebkuchen finden sich bereits im frühen Herbst in den Auslagen. Vor nicht allzu langer Zeit jedoch, fing das richtige Schlemmen aber erst nach Heiligabend an.

Die Menschen im Mittelalter lebten in enger Abhängigkeit von der Natur. Und sie glaubten, die Natur beeinflussen und sogar bestechen zu können. In der Hoffnung auf eine gute Ernte im nächsten Jahr, stellten die Menschen kurz vor dem Jahreswechsel besonders viele Speisen her. Diese wurden an Arme verteilt, ans Vieh verfüttert oder ins Saatgut gemischt. Einiges aß man allerdings auch selbst oder lagerte es ein.
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