Dutschkes Attentäter hatte Kontakt zu Neonazis

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Neue Erkenntnisse nach 40 Jahren: Der bislang als Einzelgänger geltende Dutschke-Attentäter Josef Bachmann soll Kontakte zu einer Neonazi-Gruppe gehabt haben.


Bachmann habe enge Kontakte zu einer rechtsradikalen Gruppe unterhalten, die später als "Braunschweiger Gruppe" durch Sprengstoffanschläge bekanntgeworden sei, berichtet der Spiegel unter Berufung auf bislang unbekannte Stasi-Akten und Berliner Polizeiprotokolle. Trotz mehrerer Hinweise in den Vernehmungen hätten die Ermittler diese Zusammenhänge damals nicht konsequent aufgedeckt.

Der 23-jährige Hilfsarbeiter Bachmann hatte den Studentenführer am 11. April 1968 in Berlin auf offener Straße niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt. Bei seiner Festnahme hatte er einen Artikel über Dutschke aus der rechtsextremen Deutschen National-Zeitung bei sich gehabt.

Am 24. Dezember 1979 starb Dutschke als Spätfolge des Anschlags. Bachmann wurde zu sieben Jahren Zuchthaus verurteilt. Im Februar 1970 beging er Selbstmord.
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(C) Daniel Oswald