Die Heilkraft des Todes

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Waren die Europäer einst Kannibalen? Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war Menschenfleisch fester Bestandteil der Medizin.
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Lukretias Fluch

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Lange galt die Tochter des Renaissance-Papstes Alexander VI. als männermordendes Luder. Zu Unrecht
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Ötzi wurde offenbar zweimal angegriffen

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Münchner Forscher haben bei einer Analyse der Verletzungen der Eismumie Ötzi neue Erkenntnisse gewonnen: Demnach hat der Gletschermann nach einem Pfeilschuss in den Rücken kurz vor seinem Tod eine zweite Attacke mit einem stumpfen Gegenstand erlitten – möglicherweise mit einem Stein aus einer Schleuder.
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Der Mythos Störtebeker schwindet

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Legende und Fakten passen nicht zusammen: Wissenschaftler entzaubern die Sagen um den berühmten Piraten. Fest steht, er hat gelebt, doch wann und wo bleibt ein Rätsel
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1,8 Millionen Jahre alte Beile in Malaysia entdeckt

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Archäologen haben in Malaysia nach eigenen Angaben mehrere rund 1,8 Millionen Jahre alte Beile entdeckt. Die Äxte seien damit die ältesten der Welt. Die Forscher suchen nun nach Überresten menschlicher Knochen. Die bisher ältesten Funde sind rund 10 000 Jahre alt. Wegen des feuchten und warmen Wetters halten sich Knochenüberreste dort nicht besonders gut.
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Operation «Walküre» – das andere Gesicht Deutschlands

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Die kontrovers diskutierte Verfilmung des Attentats auf Hitler vom 20. Juli 1944 hat die Verschwörung um Claus Schenk Graf von Stauffenberg ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Der renommierte britische Historiker Sir Ian Kershaw rekapituliert die Geschichte des Anschlags.

Gegen Hitler sind mehr Mordkomplotte ausgesponnen worden als gegen jeden anderen deutschen Kanzler. Die meisten wurden von den Sicherheitskräften vereitelt, oder sie liefen vorzeitig auf Grund – so etwa eine Verschwörung leitender Persönlichkeiten aus Armee, Spionageabwehr und Aussenministerium, die Hitler verhaften oder töten lassen wollten, falls er im Oktober 1938 tatsächlich in die Tschechoslowakei eingefallen wäre. Das Münchener Abkommen, in dessen Rahmen das Sudetenland an Deutschland abgetreten wurde, liess dieses Komplott ins Leere laufen. Aber am 8. November 1939 wäre ein anderer Attentatsversuch beinahe geglückt. Dem süddeutschen Schreiner Georg Elser, der vormals mit den Kommunisten sympathisiert hatte, gelang es, ganz auf eigene Faust eine Bombe im Münchener Bürgerbräukeller zu legen, wo Hitler zur Erinnerung an den 1923 gescheiterten Putsch der Nationalsozialisten alljährlich eine Rede hielt. 1939 aber war Deutschland gerade in den Krieg eingetreten, und Hitler fasste seine Ansprache unerwartet kurz, um noch am selben Abend nach Berlin zurückzukehren. Nachdem er das Lokal verlassen hatte, ging die Bombe hoch; hätte Hitler so lange gesprochen wie sonst, wäre er in tausend Stücke zerrissen worden. Es war nicht das einzige Mal, dass schieres Glück ihn vor dem Tod bewahrte.
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(C) Daniel Oswald