Ein halbes Jahr vor Hitler endet der Rechtsstaat

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Albert Grzesinski trägt Schwarz am 20. Juli 1932. Das ist Zufall: Er will an diesem Mittwoch dienstlich zu einer Beerdigung; ein verdienter Kriminalrat soll beigesetzt werden. Doch dann muss Berlins Polizeipräsident kurzfristig absagen.
Denn an eben diesem 20. Juli 1932 wird in Preußens Hauptstadt der Rechtsstaat zu Grabe getragen. Grzesinski, der seinen Posten als SPD-Politiker bekommen hat, erfährt um 11.20 Uhr, dass Reichspräsident Paul von Hindenburg über ganz Preußen den Ausnahmezustand verhängt hat. Die Reichswehr übernehme die Macht, teilt General Gerd von Rundstedt telefonisch mit. Sein Nachfolger werde der bisherige Polizeipräsident von Essen, Kurt Melcher, erfährt Albert Grzesinski noch - dann ist die Leitung tot. Überall im Polizeipräsidium am Alex ziehen Soldaten auf.
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«Attila» im Dienst des Kaisers

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Als Stadtplaner und nicht als Architekt war Georges Eugène Haussmann der grosse Baumeister von Napoleon III. In knapp 17 Jahren verwandelte der Präfekt Paris in eine moderne Stadt.
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(C) Daniel Oswald