Sep 06
Krieg dem Krieg
News in Der Erste Weltkrieg 1 Kommentar »Ein Leben lang kämpfte Frankreichs Sozialistenführer Jean Jaurès gegen das große Morden – am Vorabend des Ersten Weltkriegs wurde er in Paris erschossen. Zum 150. Geburtstag des legendären Politikers ein Porträt.
[img]http://images.zeit.de/bilder/2009/37/wissen/jean-jaures/jean-jaures-148x197.jpg[/img]
Am 31. Juli 1914 erscheint die sozialistische Zeitung L’Humanité mit der Schlagzeile Sang froid nécessaire – "Kaltes Blut tut not". Doch davon ist die Stimmung in Paris weit entfernt. Angst vor dem Krieg beherrscht Frankreichs Hauptstadt. Am späten Nachmittag ist der Sozialistenführer Jean Jaurès mit einer Delegation seiner Partei im Außenministerium am Quai d’Orsay. "Was wird Ihre Partei tun?", fragt ihn Unterstaatssekretär Abel Ferry. "Wir setzen unseren Kampf gegen den Krieg fort", antwortet Jaurès. "Dann fürchte ich, dass man Sie an der nächsten Straßenecke umbringt", prophezeit ihm der Stellvertreter des Ministers.
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Am 31. Juli 1914 erscheint die sozialistische Zeitung L’Humanité mit der Schlagzeile Sang froid nécessaire – "Kaltes Blut tut not". Doch davon ist die Stimmung in Paris weit entfernt. Angst vor dem Krieg beherrscht Frankreichs Hauptstadt. Am späten Nachmittag ist der Sozialistenführer Jean Jaurès mit einer Delegation seiner Partei im Außenministerium am Quai d’Orsay. "Was wird Ihre Partei tun?", fragt ihn Unterstaatssekretär Abel Ferry. "Wir setzen unseren Kampf gegen den Krieg fort", antwortet Jaurès. "Dann fürchte ich, dass man Sie an der nächsten Straßenecke umbringt", prophezeit ihm der Stellvertreter des Ministers.
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