Feb 17
Ist Sachsens jahrhundertealte Porzellangeschichte falsch?
News in Kunstgeschichte 4 Kommentare »Meißen/Lübeck. Die Historie des Meißener Porzellans muss nach 300 Jahren umgeschrieben werden. Davon ist Christof von Tschirnhaus überzeugt. Der Nachfahre des Universalgelehrten Ehrenfried Walther von Tschirnhaus sagt, seinem Ur-Ahn und nicht dem Alchimisten Johann Böttger gebühre der Titel Porzellan-Erfinder. Eine Tabakdose aus der Porzellan-Sammlung Dresden soll das beweisen. Doch die ist verschollen.
[IMG]http://www.freiepresse.de/MEDIEN/BILDER/65/27/3556527_FULL.jpg[/IMG]
Diese verschollene Tabakdose wird von Tschirnhaus zugeschrieben. Fand er schon lange vor Böttger das Geheimnis des Porzellans?
"Einer für alle! Alle für einen!" schworen die Musketiere, wenn sie die Degen kreuzten. Wenn in unserem Zeitalter zwischen zwei schon jahrhundertealte Schwerter nun ein drittes scheppert, hat das andere Gründe als Dreieinigkeit. "Drei forschten, nur einer erntet Ruhm, noch dazu der Falsche!" Das ist das Motto, unter dem der Lübecker Diamanten-Gutachter Christof von Tschirnhaus die Klinge kreuzt - mit den 1722 ersonnenen blauen Schwertern, die als ältestes Markenzeichen der Welt gelten: denen der Porzellan-Manufaktur Meissen.
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Diese verschollene Tabakdose wird von Tschirnhaus zugeschrieben. Fand er schon lange vor Böttger das Geheimnis des Porzellans?
"Einer für alle! Alle für einen!" schworen die Musketiere, wenn sie die Degen kreuzten. Wenn in unserem Zeitalter zwischen zwei schon jahrhundertealte Schwerter nun ein drittes scheppert, hat das andere Gründe als Dreieinigkeit. "Drei forschten, nur einer erntet Ruhm, noch dazu der Falsche!" Das ist das Motto, unter dem der Lübecker Diamanten-Gutachter Christof von Tschirnhaus die Klinge kreuzt - mit den 1722 ersonnenen blauen Schwertern, die als ältestes Markenzeichen der Welt gelten: denen der Porzellan-Manufaktur Meissen.
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