Der Tod des Pharaos

News in Das Alte Ägypten 1 Kommentar »

Malaria und Knochenkrankheiten: Woran Tutanchamun litt und woran er starb, bleibt trotz der neuen Studie umstritten.


[IMG]http://images.zeit.de/wissen/geschichte/2010-02/tutanchamun.jpg/tutanchamun.jpg-540x304.jpg[/IMG]
Sein Tod gibt der Wissenschaft Rätsel auf: Pharao Tutanchamun (etwa 1347-1339 v. Chr.). Hier eine Nachbildung seiner Totenmaske

Von "Magie und Mysterium" schwärmt Zahi Hawass gern, wenn es um die archäologischen Schätze des alten Ägyptens geht. Man kann in diesen Tagen nicht anders als ihm recht zu geben. Magisch-magnetisch angezogen richten sich die Augen der Weltöffentlichkeit wieder einmal auf Tutanchamun, den gottgleichen Herrscher der 18. Dynastie.

In einer am Mittwoch veröffentlichten Studie im Mediziner-Fachblatt Jama behauptet Hawass, Generaldirektor der ägyptischen Antikenverwaltung, gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam die mutmaßliche Todesursache gefunden zu haben. Ein Knochenbruch habe zusammen mit einer schweren Form der Malaria den erst 19-jährigen Pharao etwa im Jahr 1324 v. Chr. dahingerafft.
Weiterlesen »

Die wahren Gründe des Untergangs Roms

News in Das Römische Reich 15 Kommentare »

Von "spätrömischer Dekadenz" sprach FDP-Chef Westerwelle im Zusammenhang mit seinen Vorstellungen über Hartz-IV-Empfänger. Wie war das damals wirklich in Rom der Spätantike?


[IMG]http://images.zeit.de/wissen/geschichte/2010-02/dekadenz-rom/dekadenz-rom-540x304.jpg[/IMG]
Man war reich und man zeigte es: Das Bild "Les Romains de la décadence" von Thomas Couture (1844) zeigt den Luxus und die Dekadenz Roms

Der Zusammenbruch des römischen Imperiums hatte viele Ursachen. Der unmittelbare Auslöser war die Völkerwanderung: Die Hunnen drangen aus Asien nach Ostmitteleuropa ein. Andere Völker zogen daraufhin nach Westen und Süden und bedrängten wiederum das Römische Reich.

Seit 395 war das Reich in West- und Ost-Rom geteilt, die sich zwar als ein Imperium verstanden, aber von zwei Kaisern beherrscht wurden. Ost-Rom hielt den andrängenden Völkern stand, unter anderem, weil diese das stark befestigte und strategisch entscheidende Konstantinopel an der Pforte zu Kleinasien nie erobern konnten; es stand aber zu sehr unter Druck, um der westlichen Reichshälfte beistehen zu können.
Weiterlesen »

(C) Daniel Oswald