Überleben mit Austern

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Als englische Siedler im 17. Jahrhundert den Ort Jamestown im heutigen Virgina gründeten, wären sie fast verhungert. Muscheln retteten den Siedlern das Leben.[/b]

Ohne Austern wäre die amerikanische Geschichte anders verlaufen. Als im Mai 1607 englische Siedler im heutigen Virginia den Ort Jamestown gründeten, der die erste permanent bewohnte englische Siedlung in Nordamerika werden sollte, herrschte dort eine langjährige Dürre.
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NS-Propaganda - Der Führer aus dem Morgenland

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Neu ausgewertete Radio-Protokolle zeigen, wie Nationalsozialisten in arabischen Ländern Propaganda betrieben.[/b]

In der gastfreien Wohnung Händelallee 26 in Tiergarten verkehrten vornehmlich Diplomaten und Geschäftsträger, vielerlei ausländische Gäste, denn der Hausherr war Abteilungsleiter im Auswärtigen Amt und zuständig für den Orient. Einem dieser "gelangweilten Gäste" galt schon von Staats wegen die besondere Sorge Werner Otto von Hentigs, eines Mannes, der, wie sich der Sohn Hartmut von Hentig erinnert, den Freuden der westlichen Welt nicht völlig abgeneigt war, im Tiergarten Medizinball mit Vater und Sohn spielte und gern auch mit der Schwester Helga flirtete.

Vater Hentig war damit betraut, den Fremdling "seinem Stand gemäß zu betreuen und 'gegebenenfalls' in die Schweiz zu verbringen". Und so flog Mohammed Said Al-Husseini, der Mufti von Jerusalem, am 6. April 1945 von Berlin nach Österreich, von wo ihm Gustav Adolf Scheel, der Gauleiter von Salzburg, über die Grenze in die Schweiz weiterhalf.
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Aargau will mit Thema Habsburger Touristen anlocken

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Der Aargau will Touristen auf die Spuren der Habsburger schicken. Für die Österreicher wurde schon die Habsburger-Fahne gehisst.


Michael Spillmann

Ein wahrlich ungewöhnlicher Akt: Unter den Fanfarenklängen zweier mittelalterlich gekleideter Bläser wurde gestern auf Schloss Habsburg feierlich die Habsburger-Fahne gehisst. Nun weht sie dort neben der Aargau-Fahne im Wind. Die Schweizer Flagge muss derweil «eine Saison lang» ihren Platz räumen.

Es ist aber nicht so, dass der Ort, wo die Habsburgerdynastie einst ihren Anfänge genommen hatte, wieder an unsere Nachbarn gegangen wäre. Vielmehr war es der Startschuss für eine Offensive – keine militärische, sondern eine kulturtouristische.

«Die Stammlande Europas»

Im Auftrag des Regierungsrats bietet das Museum Aargau künftig die «Habsburger-Touren» an, welche insbesondere BusReisegruppen aus der Schweiz, Deutschland und vor allem Österreich ansprechen sollen. Dem Vernehmen nach soll das Angebot in Österreich bereits auf reges Interesse gestossen sein. «Die Geschichte des Aargaus ist darum so speziell und spannend, weil wir uns als die Stammlande der Habsburger auch als die Stammlande Europas verstehen», begründete Staatsschreiber Peter Grünenfelder die Absichten des Kantons.

Wie Manuela Barrera, Projektleiterin Habsburger Kulturtourismus, ausführte, unterteilt sich das Angebot in zwei Gruppen. Der Kurz-Stopp mit Mittagessen führt zum Schloss Habsburg. Zum Programm gehören szenische Führungen und Hammeltopf mit Linsen. Höhepunkte der Tagestouren sind Schlösser, Klöster und mittelalterliche Städte, wo die Habsburger gewirkt haben. An ausgewählten Daten finden im Wasserschloss Hallwyl zudem Dinnerspektakel mit einem Improvisationstheater statt. Und: Für die Tourismus-Offensive wurde ein Habsburgerli, ein Königinnen-Siegel gefüllt mit Edelschokolade, kreiert.

Die österreichische Generalkonsulin in Zürich, Petra Schneebauer, war ob der Pläne begeistert: «Das alles ist toll! Ich kann nur gratulieren und dem Kanton Aargau danken.»
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(C) Daniel Oswald