Okt 08
2011
So qualvoll starben die irischen Könige
News in Die Kelten 20 Kommentare »Wer in der Eisenzeit König in Irland war, hatte es gut. Er aß offenbar viel Fleisch. Und arbeitete wenig. Ja, ein irischer König hatte sogar genügend Zeit, sich die Fingernägel zu maniküren - oder maniküren zu lassen. Und fürs gute Aussehen gab es eigens aus Südeuropa importiertes Haargel. Nur wenn der Arbeitsvertrag mit dem Reich auslief, wurde es unangenehm. Die Pensionierungszeremonie war blutig, qualvoll - und endete im Moor.
Die sterblichen Überreste eines dieser irischen Könige haben nun Torfstecher im Cul na Móna Moor zwischen Abbeyleix und Portlaoise wiederentdeckt - rund 2500 Jahre nach seinem Tod.
Als der Arbeiter Jason Phelan von der irischen Torfbehörde Bord na Móna am 10. August vom Führerhaus seiner schweren Fräsmaschine ein ungewöhnliches Objekt entdeckte, hielt er sofort an. Zwei Beine ragten da aus dem Torf, zusammen mit einem Ledersack. Der Fahrer informierte seinen Chef, und der hatte sofort die richtige Telefonnummer für solche Fälle parat: die von Eamonn Kelly - seit mehr als 35 Jahren Kurator des Irischen Nationalmuseums und Moorleichenexperte.
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Die sterblichen Überreste eines dieser irischen Könige haben nun Torfstecher im Cul na Móna Moor zwischen Abbeyleix und Portlaoise wiederentdeckt - rund 2500 Jahre nach seinem Tod.
Als der Arbeiter Jason Phelan von der irischen Torfbehörde Bord na Móna am 10. August vom Führerhaus seiner schweren Fräsmaschine ein ungewöhnliches Objekt entdeckte, hielt er sofort an. Zwei Beine ragten da aus dem Torf, zusammen mit einem Ledersack. Der Fahrer informierte seinen Chef, und der hatte sofort die richtige Telefonnummer für solche Fälle parat: die von Eamonn Kelly - seit mehr als 35 Jahren Kurator des Irischen Nationalmuseums und Moorleichenexperte.
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