Aug 25
2009
Ein 2500 Jahre altes Grab eines Keltenfürsten - unter Biokarotten
News in Die Kelten 2 Kommentare »Für Laien sind die korrodierten Eisen- und Bronzeteile, die verrotteten Knochen- und Holzstücke in zwei Meter Tiefe wenig spektakulär. Sorgfältig freigelegt, liegen sie auf einem Feld im Stammertal unter zwei Zelten der Kantonsarchäologie. Wochen-, ja monatelang haben die Grabungstechniker den Dreck weggeschäufelt und -gepinselt und die Fundstücke mit raffinierten Methoden vor dem definitiven Zerfall bewahrt. Die 2500 Jahre in der Erde und die neuere Landwirtschaft mit ihren tiefwurzelnden Pflanzen haben das meiste zerbröseln lassen. Was gerettet werden konnte, wird nun im Konservierungszentrum des Landesmuseums in Affoltern a. A. analysiert.
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