Schiffsgrab der Wikinger in Schottland entdeckt

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Es ist fünf Meter lang und 1000 Jahre alt: Mit diesen Boot machte sich eine Nordmann auf seine letzte Reise. Britische Forscher sprechen von einer Sensation.


Die letzte Reise unternahm der Mann in einem Boot, nur begleitet von seinem Schwert, seiner Streitaxt, seinem Speer und seinem Schmuck. Damit hatte der Krieger die große Chance, die Reise schnell hinter sich zu bringen, von Schottland aus in die Welt der toten Seelen.

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Rekonstruktion des Bootsgrabes von Arnamurchan in Westschottland.

Die britischen Archäologen sprechen von einer Sensation. Auf der Halbinsel Arnamurchan in Westschottland stießen sie auf die Spuren eines Bootes, das sich als Wikingerschiff entpuppte. Gut fünf Meter lang, mehr als tausend Jahre alt und weitgehend intakt, zweifellos die best erhaltene Begräbnisstätte eines Wikingers in Großbritannien.

"Einer der bedeutendsten nordischen Funde"

„Ein Bootsgrab eines Wikingers ist schon eine unglaubliche Entdeckung. Aber zusammen mit den Artefakten in diesem Erhaltungszustand ist das einer der bedeutendsten nordischen Funde, die je in Großbritannien ausgegraben wurden“, urteilt denn auch Hannah Cobb, Koleiterin des Archäologenteams der Universitäten Manchester und Leicester. Schließlich handelt es sich um ein Zeugnis aus der Zeit, in der England Schlachtfeld zwischen Wikingern, Angelsachsen und Kelten war.

Was ihre Bestattungen anging, waren die Wikinger durchaus pragmatisch. Sowohl Sarggräber, Schacht- oder Brandbestattungen lassen sich bei ihnen nachweisen. Als spektakulärste und wohl auch älteste Form gilt das Bootsgrab. Zum einen ermöglichte das Schiff die schnelle und ungehinderte Fahrt ins Jenseits, zum anderen symbolisierte es die enge Verbindung der Menschen zum „Glücklichen Ort“, wie das Meer auch genannt wurde.
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Englisches Massengrab voller Wikinger

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Sie kamen übers Wasser – und endeten enthauptet in einem Massengrab im britischen Dorset: Archäologen identifizierten die im Juni 2009 entdeckten Skelette nun als Wikinger.


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Im englischen Dorset stießen Archäologen im Juni 2009 auf ein Massengrab

Im englischen Dorset häufen sich die Skelette. Bei Bauarbeiten für eine Umgehungsstraße in der Grafschaft im Südwesten Englands ist bereits im Juni 2009 ein Massengrab entdeckt worden. Unbekannt war bislang, wer dort begraben ist. Nun fanden Archäologen heraus, dass es sich bei den Enthaupteten um Wikinger handelt.

"Wir wussten schon lange, dass wir in Dorset ein großes historisches Umfeld haben. Aber wir hätten es uns niemals träumen lassen, ein Wikinger-Grab dieses Ausmaßes zu finden", sagt Angus Campell, Vorsitzender des Dorset County Council. Mehr als 50 Skelette fanden die Archäologe in der Erde – allesamt enthauptet. "Es ist relativ selten, ein Massengrab zu finden, aber eines in dieser Größenordnung, aus dieser Zeit, ist sehr ungewöhnlich und bietet unglaubliche Möglichkeiten, mehr darüber herauszufinden, was damals in Dorset geschah", sagt Projektleiter David Score.
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Wikinger in Amerika

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Die Wikinger durchquerten eisige Meere, besiedelten Island und Grönland - bis Kapitän Leif Eriksson schließlich im Jahr 1001 eine paradiesische Küste entdeckt, die er Vinland nennt: "Weideland". Er ist der erste Weiße, der Amerika erreicht. Doch den Nordmännern wurde die Neue Welt zum Verhängnis.
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Wikinger fielen auf billige Schwert-Kopien herein

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Das absolute Spitzen-Schwert des Frühmittelalters kam aus der Schmiede des sagenumwobenen Meisters Ulfberht. Doch bei weitem nicht alle Stücke mit dieser Marke waren echt. Im schlimmsten Fall wurde die Kopie erst im Kampf entlarvt - wenn die angebliche Wunderwaffe zersplitterte.
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Mit Hilfe von Mäuse-Genen den Wikingern hinterher spüren

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Erbgut-Analyse unterschiedlicher Hausmaus-"Stämme" läßt auf Wanderbewegung der nordischen Seefahrer schließen
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Forscher gewinnen Wikinger-DNA

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Dänische Mediziner und Archäologen haben einigen ihrer Wikinger-Vorfahren mit Hilfe von DNA-Analysen "unter den Helm" geschaut: Einer Forschergruppe von der Universität Kopenhagen ist es gelungen es, aus zehn jeweils mehr als tausend Jahre alten Skeletten authentische DNA zu gewinnen.
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Doch kein Mord auf dem Wikingerschiff?

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Als Archäologen vor rund hundert Jahren ein Wikingerboot aus dem Strand am Oslofjord bargen, entdeckten sie in einer Kammer hinter dem Mast auch die sterblichen Überreste zweier Frauen. Die aufwändig geschmückte und mit zahlreichen Beigaben ausgestattete Kajüte ließ die Experten seither davon ausgehen, dass es sich bei dem Schiff um die letzte Ruhestätte einer sehr ranghohen Frau handelte - vielleicht sogar einer Wikingerkönigin. Die andere Frau wies ein gebrochenes Schlüsselbein auf, was vermuteten ließ, dass sie die Magd gewesen sei und ihrer Herrin in den Tod folgen musste: Bei den Wikingern war das gängiger Brauch.
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Freizügige Wikinger-Damen

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Die Wikinger-Schönheiten aus dem hohen Norden kleideten sich offenbar längst nicht so züchtig, wie bisher gedacht. Zumindest im frühen Mittelalter verstanden sie es durchaus, ihre weiblichen Reize zur Geltung zu bringen. Das schließt die schwedische Archäologin Annika Larsson von der Universität Uppsala aus der kürzlich entdeckten umfangreichen Kleidersammlung einer Wikinger-Dame. Die Überreste ihrer Garderobe fanden sich im russischen Pskov nahe Nowgorod. Die Stadt liegt auf einer alten Handelsroute zur Seidenstraße, über die orientalische Modetrends anscheinend bis nach Schweden gelangten.
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Königshallen aus der Wikingerzeit entdeckt

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Bei Borre, im Süden Norwegens sind Archäologen auf die Überreste zweier großer Hallenbauten der Wikinger gestoßen. Bisher glaubten die Forscher, der Ort wäre nur als Friedhof von Bedeutung gewesen. Die beiden riesigen Hallen zeugen davon, wie bedeutsam der Ort Borre für des seefahrende Volk einst war. Womöglich dienten die Hallen dem Aufenthalt des Königs.
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DNA-Analyse soll Rätsel um Wikingerfrauen lösen

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Im Jahr 843 wurden die beiden gemeinsam bestattet. Fast 1200 Jahre später wollen norwegische Forscher nun mittels DNA-Analysen das Geheimnis um zwei Wikingerfrauen lüften, deren Gebeine in einem Schiff begraben lagen. Theorien gibt es mehrere.
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England: Wikingerschiff unter Parkplatz entdeckt

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Britische Wissenschaftler haben ein etwa eintausend Jahre altes Wikingerschiff unter dem Parkplatz einer Kneipe entdeckt. Nach Einschätzung der Forscher könnte dies einer der bedeutendsten archäologischen Funde des Landes sein.
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Kostbarer Wikingerschatz in Nordengland entdeckt

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London - In England wurde ein kostbarer Wikingerschatz gefunden: 617 Silbermünzen, ein vergoldeter Silberbehälter und ein goldener Armring gehören zu dem nahe Harrogate in der nordenglischen Provinz Yorkshire entdeckten Schatz, teilte das British Museum in London am Donnerstag mit. Die Objekte stammen zum Teil aus Irland und Skandinavien, aber auch aus Russland und Afghanistan.
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Legendärer Wikinger-Königshof in Norwegen entdeckt

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Trockenheit machte über hundert Fundamente von Häusern und Grabstätten sichtbar
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Segeln wie die Wikinger

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Seit einer Woche ist die «Havhingsten» auf offenem Meer unterwegs. Sie ist die bisher genaueste Rekonstruktion eines Wikinger-Langbootes.
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Muschel nagt an größtem Bauwerk der Wikinger

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Schleswig (dpa) - Auch eine Folge des Klimawandels: Eingewanderte Muscheln nagen in der Schlei bei Schleswig am größten erhaltenen Bauwerk der Wikingerzeit, dem Danewerk. "Man kann nichts dagegen tun", sagte Ostsee-Archäologe Willi Kramer zu dem Geschehen unter Wasser.
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Wikinger 2007: "Meereshengst" soll die Nordsee überqueren

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Größter Nachbau eines Wikingerschiffs wird für Überfahrt von Roskilde nach Dublin gerüstet
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Schatz aus der Wikinger-Zeit freigelegt

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Zwei Brüder finden bei der Feldarbeit Münzen und Halsbänder aus der Zeit vor etwa 1.100 Jahren
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Wikinger ritzten sich Kerben in die Zähne

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Als Ehrenzeichen oder Hinweis auf kriegerische Taten bearbeiteten die Wikinger ihre Zähne. Diese Art des Körperschmuckes ist auch aus anderen Kulturen bekannt.
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Reformstau im Drachenboot

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Die Wikinger waren die größte Seemacht des frühen Mittelalters. Als Plünderer, Händler und Pioniere legten sie sich in die Riemen, wenn Profit lockte. Im dänischen Roskilde sind Archäologen den vergessenen Künsten ihrer Vorfahren auf der Spur.
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Wikinger feilten und färbten sich die Zähne

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Die Wikinger feilten und färbten ihre Zähne - offenbar zu Schmuckzwecken. Zu diesem Schluss kommt die Arbeit der Anthropologin Caroline Arcini vom Schwedischen Denkmalamt (Riksantikvarieämbetet). Sie untersuchte die Zähne von 24 jungen Männern, die in der Wikinger-Zeit auf der Ostsee-Insel Gotland und in der südschwedischen Provinz Schonen (Skåne) lebten.
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Bis ans Ende der Welt

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Sie kannten nur das Recht des Stärkeren. Doch die Wikinger waren nicht nur unbarmherzige Eroberer. Als effiziente Organisatoren gründeten sie Staaten und beherrschten das Wissen ihrer Zeit.
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Ausstellung über die Wikinger

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Vor gut 1100 Jahren versetzte der Ruf ?Wikinger am Rhein? die Menschen in Bonn genauso wie in Köln, Koblenz ,Utrecht und in Dorestad in Angst und Schrecken. Bis zum 17. Oktober 2004 zeigt das Rheinische LandesMuseum Bonn in der Ausstellung "Wikinger am Rhein" Schiffe, Schmuck und Waffen aus den Zeiten der Wikinger.
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Briten entdecken erstmals tote Wikinger

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In Großbritannien sind zum ersten Mal die Überreste von Wikingern entdeckt worden. Das Grab mit vier Männern und zwei Frauen stellt nach Meinung von Archäologen einen der wichtigsten Funde der vergangenen hundert Jahre in England dar.
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Dänemark: Die Widergeburt eines Wikingerschiffs

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Roskilde - Vor 20.000 Zuschauern ist im dänischen Roskilde der Nachbau eines fast tausend Jahre alten Wikingerschiffs vom Stapel gelaufen.
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(C) Daniel Oswald