Der dunkle Glanz von ein paar berühmten Mosaiken, sei es in der Hagia Sophia zu Konstantinopel oder in San Vitale zu Ravenna - das ist in der Regel alles, was der Zeitgenosse noch mit der Welt von Byzanz verbindet, dem Oströmischen Reich, das in der ausgehenden Antike noch ganz Italien und Griechenland, Nordafrika von Karthago bis Alexandria, die Länder an Nil und Jordan, Kleinasien und die Krim umfasste, sein ausgedehntes Territorium in wiederholten Schüben an Venezianer und osmanische Türken verlor, ehe 1453 auch der kleine Rest zu existieren aufhörte. Das byzantinische war vorbei, und das lateinische Europa des Westens verlor mit dem griechischen des Ostens einen Gegner, vor allem aber Brücke und Schirm gegenüber dem Osmanischen Reich.
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