Erstmals Kreuzfahrer-Inschrift in arabischer Sprache entdeckt

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Erst übersahen die israelischen Historiker die Sensation. Doch dann entzifferten sie die arabische Schrift auf einer Steinplatte und fanden einen Text der Kreuzfahrer.


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Die Kreuzfahrer-Inschrift wurde in Tel Aviv, Israel, entdeckt.

Israelische Forscher haben eine fast 800 Jahre alte Kreuzfahrer-Inschrift in arabischer Sprache entziffert. Die graue Marmorplatte trage den Namen des römisch-deutschen Herrschers Friedrich II. und das Datum "1229 der Fleischwerdung unseres Herren Jesus des Messias", teilte die israelische Altertumsbehörde mit.

Der römisch-deutsche Kaiser Friedrich II. (1194-1250) werde in dem Text unter anderem als "König von Jerusalem" beschrieben. Der nun entzifferte Text sei die einzige Kreuzfahrer-Inschrift in arabischer Sprache, die je im Nahen Osten gefunden wurde.
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Hauen und Rechnen

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Wie das Ritterleben wirklich war: Eine große Doppelausstellung in Nürnberg und Berlin zeigt die Burg als Macht- und Zauberort.


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Kampf in schimmernder Rüstung? Ritterstolz und Minnesang gehören keineswegs zur Standardausstattung der Burg

Ach, das herrliche Ritterleben! In die polierte Rüstung gestiegen, dem Burgfräulein gewinkt, das Pferd gesattelt und ein paar Heiden, wahlweise Räuber, einen Kopf kürzer gemacht. Nach der Arbeit zurück in die Burg, ein deftiges Mahl und zum Abendprogramm noch ein paar Weisen eines fahrenden Sängers. So sieht es aus, das Wunsch- und Traumbild vom Leben auf der Burg. Glaubt man dagegen dem Brief des späten Ritters Ulrich von Hutten (1488 bis 1523) an seinen Freund Willibald Pirckheimer, schlug man sich dort weniger mit teuflischen Schurken als dem bestialischen Gestank der Tiere, mit quengelnden Bauern und dem Lärm blökender Schafe herum. Hutten: »Überall stinkt es nach Schießpulver; und dann die Hunde und ihr Dreck, auch das – ich muss es schon sagen – ein lieblicher Duft!«

Wie war es also wirklich, das Burgleben?
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Die mythische Schlacht

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Bei Tannenberg in Masuren kämpften die Deutschordensritter 1410 ihren letzten großen Kampf. Es war ein Wendepunkt der polnischen und der preußischen Geschichte.[/b]

Diese beiden Schwerter kennt jeder Pole. Vor der Schlacht erhielt sie König Ladislaus II. Jagiełło von zwei Gesandten der Ordensarmee überreicht. Nicht als Versöhnungsgeschenk, versteht sich. Der Hochmeister des Deutschen Ordens – so sprachen die Gesandten – fordere die Polen und Litauer zum Kampf auf, und falls die königliche Armee zu wenig Platz habe, dann sei der Hochmeister auch bereit, sich ein wenig zurückzuziehen, damit der Gegner nicht im Gebüsch vermodere. Die Antwort fiel so knapp und würdig aus, dass Schuljungen sie noch nach mehr als einem halben Jahrtausend in ihren Kriegsspielen wiederholen: »Schwerter haben wir genug, aber auch diese nehmen wir entgegen, als ein Zeichen unseres Sieges!«
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An jenem 15. Juli 1410 stehen die beiden Armeen in zwei fast drei Kilometer langen Linien etwa 200 Meter von einander entfernt. Sie sind bereit zu einer der größten Schlachten des späten Mittelalters, die für fast vier Jahrhunderte das Machtgefüge in Ostmitteleuropa vorentscheiden sollte: zur Schlacht von Grunwald (deutsch: Grünfelde), die in Deutschland seit preußischer Zeit die Schlacht bei Tannenberg (polnisch: Stębark) heißt, beides Orte in der Nähe des Geschehens südwestlich von Allenstein in Masuren. Auf der einen Seite warten über 20000 Mann – die Armee des Deutschen Ordens mit 250 Rittern, Tausenden Söldnern zu Pferd und zu Fuß aus allen Ländern Europas und 100 Kanonen. Auf der anderen bis zu 30000 Polen und Litauer, aber auch ruthenische Einheiten (drei Banner aus Smolensk) und etwa 2000 tatarische Reiter.
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Absolution für Tempelritter

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Die „Arme Ritterschaft Christi vom Salomonischen Tempel“ war im Mittelalter der vielleicht einflussreichste Orden. Das Ende der „Tempelritter“ kam im Jahr 1307, in Gestalt des französischen Königs Philipp des Schönen. Er überzeugte Papst Clemens V. davon, die Ritter mit ihren roten Kreuzen auf den weißen Gewändern seien Ketzer – vordergründig wegen ihrer seltsamen Rituale – so sollen sie regelmäßig das Kreuz bespuckt haben – hintergründig indes aus Sorge vor allzu großer Konkurrenz. Im Jahr 1314 folgte Clemens V. den Vorwürfen und verbot den Orden.
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Vatikan-Buch spricht Tempelritter frei

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700 Jahre lang galten sie als Ketzer, jetzt schreibt der Vatikan selbst einen Teil seiner Geschichte um. Ein lange verschollenes Dokument, das jetzt veröffentlicht werden soll, belegt: Der Papst hat die Tempelritter schon 1314 vom Vorwurf der Gotteslästerei freigesprochen - und um Verzeihung gebeten.
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Echte Ritter treten niemals nach

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Kavaliere in Konservendosen: Die polnische Soziologin Maria Ossowska hat ein kluges Buch über das Mittelalter geschrieben. Heutige Hedge-Fonds-Manager können sich viel von den höfischen Verhaltensweisen abschauen. Man muss die Ehre hochhalten.
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Vor dem Krieg wurde der Krieg geübt

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Würzburg. In die Stadt Nürnberg kam er nicht, in Würzburg jedoch hatte Lothar III, König des Heiligen Römischen Reichs, im Jahr 1127 mehrere Anhänger. So zog er in die Stadt. Seine Feinde, die Stauferherzöge Herzöge Friedrich und Konrad, bekamen das mit und ritten ebenfalls nach Würzburg. Zum Krieg kam es nicht. Was im Sommer vor 880 Jahren vor den Toren der Stadt Würzburg stattfand, ging als erstes Ritterkampfspiel auf deutschem Boden in die Geschichte ein.
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Der Deutsche Orden - von der Gründung bis 1525

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Eine vergleichsweise moderne Organisation, fähige Anführer und beachtliche territoriale Zuwächse ließen den Deutschen Orden schnell zu einer mächtigen Institution werden. Im 15. Jahrhundert büßte der Orden seine unabhängige Machtstellung jedoch weitgehend ein und wurde zum Spielball territorialer Machtkämpfe.
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Geheimnis des Damaszener Stahls gelüftet

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Die Damaszener Klingen der orientalischen Krieger lehrten schon die Kreuzritter das Fürchten - doch das Wissen um die Herstellung der enorm scharfen Waffen ging schon vor Jahrhunderten verloren. Deutsche Forscher glauben jetzt, das Geheimnis durchschaut zu haben.
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Ansichtssache: Deutscher Orden stellt Schatzkammer aus

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Als einer der drei größten deutschen Ritterorden wurde der Deutsche Orden 1190 als Hospitalbruderschaft gegründet. Bereits im Jahr 1206 wurde das Haus in der Wiener Singerstraße Nr. 7 nahe dem Stephansdom bezogen. Anlässlich des 800-jährigen Bestehens des Standortes wurden die Räume nun revitalisiert, in denen die Schatzkammer des Ordens präsentiert wird.
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Kreuzzüge sollen rehabilitiert werden

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Eine Konferenz in einer katholischen Hochschule in Rom tritt in den Kulturkampf ein und verbindet die Kreuzzüge mitsamt dem christlichen Märtyrertum mit der Gegenwart des muslimischen Dschihad.
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Saladin und die Kreuzfahrer

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Ab dem 5. März dieses Jahres zeigt das Landesmuseum für Natur und Mensch in Oldenburg eine beachtenswerte Ausstellung: „Saladin und die Kreuzfahrer“ lautet der Titel der Schau, für die 220 Exponate aus Museen des Vorderen Orients und den bedeutendsten europäischen Sammlungen zusammengestellt wurden (u. a. Louvre, El Escorial, British Museum, Rijksmuseum). Die Sonderausstellung im hohen Norden, die in fünf Themenblöcke unterteilt ist, vereint erstmals Ausstellungsstücke aus dem Umfeld der Kreuzfahrerstaaten zusammen mit Objekten aus der islamischen Welt.
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Die Chronik der Kreuzzüge

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1095: - Papst Urban II. ruft zur Befreiung des Heiligen Landes auf


1096: "Pilgerkreuzzug" scheitert 1096-1099: 1. Kreuzzug gipfelt in der Eroberung Jerusalems, Gründung des Königreichs Jerusalem


1145-1149: 2. Kreuzzug scheitert vor Damaskus


1147: Kreuzzüge gegen die ostelbischen Wenden, die Mauren in Spanien, Eroberung Lissabons
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Eine Tatwaffe der christlichen Kriminalgeschichte

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Kreuzritter Gottfried von Bouillon watete 1099 im Blut ermordeter Moslems. Jetzt wird sein Schwert aus- gestellt, um Belgiens geschichtliche Größe zu belegen.
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Zug um Zug

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Das Christentum trifft auf den Islam. 1099 wird Jerusalem gestürmt, das Abendland führt seinen heiligen Krieg. Wie die arabischen Welt die Kreuzritter sah – und warum die Erinnerung auch nach Jahrhunderten noch lebendig ist.
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(C) Daniel Oswald