Grundmauern des antiken Sigeion freigelegt

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Deutsche Archäologen haben in der heutigen Türkei Teile der antiken Stadt Sigeion ausgegraben. Die Nachfolgestadt Trojas war eine Schaltstelle des Schwarzmeerhandels.[/b]

In der Nähe von Troja in der heutigen Türkei haben Tübinger Archäologen erste Grundmauern von griechischen Häusern der antiken Stadt Sigeion freigelegt. Die Grabungen seien von Bedeutung, weil Sigeion als Schaltstelle des Schwarzmeerhandels in der Antike ein Ort war, an dem viele Kulturen aufeinandergetroffen seien, teilte die Universität Tübingen am Dienstag mit.

Von Beginn an wussten die Forscher um die Existenz der Stadt. "Bereits im 18. oder 19. Jahrhundert war bekannt, dass sich in diesem Gebiet einst Sigeion befand", sagt Thomas Schäfer, Direktor des Instituts für Klassische Archäologie. "Es konnte jedoch nicht gegraben werden, da die türkische Armee die Gegend als militärisch wichtigen Stützpunkt nutzte."
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Forscher lassen Uralt-Samenkorn sprießen

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Zwei Jahre lang mühten sich türkische Wissenschaftler, nun ist es ihnen gelungen: Sie haben ein 4000 Jahre altes Samenkorn zum Keimen gebracht. Doch wozu?[/b]

Türkische Forscher haben ein 4000 Jahre altes Samenkorn sprießen lassen. Der Samen des linsenartigen Gewächses sei bei Ausgrabungen in der Nähe der westtürkischen Stadt Kütahya gefunden worden, sagte Grabungsleiter Nejat Bilgen nach Berichten türkischer Zeitungen vom Mittwoch.
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Nazareth: Haus aus der Zeit Jesu entdeckt

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[b]Wie sah Nazareth zur Zeit Christi aus? Pünktlich zum Weihnachtsfest liefert der Fund von Überresten eines antiken Hauses in dem Ort neue Erkenntnisse. [/b]

In der Nähe der Verkündigungsbasilika von Nazareth haben israelische Archäologen nach eigenen Angaben erstmals Überreste einer Wohnstätte in Nazareth entdeckt, die aus der Zeit Jesu stammen.

Der Fund liefere neue Erkenntnisse darüber, wie Nazareth zu jener Zeit ausgesehen haben mag, sagte die Archäologin Jardena Alexandre von der israelischen Behörde für Altertümer am Montag vor Journalisten.
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Forscher bergen Schätze aus der Bronzezeit auf ICE-Baustelle

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[b]Spektakuläre Funde auf der künftigen ICE-Strecke von Erfurt nach Halle: Archäologen haben mehr als 250 Gräber aus der frühen Bronzezeit entdeckt.[/b]

Mehr als 55.000 Funde aus der Bronzezeit haben Archäologen bei einer Grabung in Sachsen-Anhalt gefunden. Acht Teams untersuchen eine rund 100 Hektar große Fläche auf der Querfurter Platte, die zwischen den Tälern von Saale und Unstrut liegt. Vor einem Jahr begann die Arbeit der Forscher, bis heute haben die Archäologen gut drei Viertel des entdeckten Siedlungsgebiets erkundet.

"Mit der Zeit ist einiges zusammengekommen", sagt Torsten Schunke vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, der das Projekt koordiniert. "Wir fanden weit über 250 Gräber aus den verschiedensten Epochen, sowie gut erhaltene Grabbeigaben." Einige davon sind echte Besonderheiten.
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"Sensationeller" Schatzfund der Angelsachsen in England

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[SIZE=3]Der Traum des Hobbyschatzsuchers ist der Albtraum des Archäologen

Bonn (ots) - Archäologen warnen: Die Suche mit Metalldetektoren ist in Deutschland verboten


Die Begeisterung über den sensationellen Schatzfund eines Hobbyschatzsuchers, der gestern in Birmingham bekannt gemacht wurde, wird von Archäologen und Denkmalpflegern nicht geteilt. "Das ist der Albtraum eines jeden Archäologen", so Dr. Christian Möller, Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte.
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Hobby-Sucher findet riesigen Goldschatz in England

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Es ist der Traum eines jeden Goldjägers: Ein Hobby-Schatzsucher hat in England den bisher größten Goldschatz aus der Zeit der Angelsachsen entdeckt.

Auf dem Acker eines benachbarten Bauern in der Grafschaft Staffordshire fand der arbeitslose Mann mit seinem Metalldetektor bis zu 1500 Stücke, darunter vor allem Kriegsausrüstung. Der Schatz stammt vermutlich aus dem Siebten Jahrhundert und soll Millionen wert sein. Archäologen halten den Fund für den größten und bedeutendsten aus der Zeit des germanischen Stammes. Der Finder Terry Herbert sagte, der Schatz sei so groß, dass er nur noch von Gold geträumt habe. «Stell dir vor, du bist zu Hause und jemand hört nicht auf, Geld durch deinen Briefschlitz zu stecken - so war das.»
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Venedigs Vorgängerin: Archäologen entdecken antike Stadt

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Die Landschaft vor Venedig ist flach und fad. Doch unter der unscheinbaren Oberfläche haben Forscher die Überreste des antiken Altinums entdeckt, einer mächtigen römischen Hafenstadt.

[img]http://pix.sueddeutsche.de/wissen/18/482473/altinum_459-1248967050.jpg[/img]

Rund um den heutigen Ort Altino ist das Land flach, Soja- und Maisfelder erstrecken sich bis zum Horizont, bis hinüber nach Venedig, das wenige Kilometer entfernt in Richtung Westen liegt.

Vom Flugzeug aus sieht das Dörfchen eher fad aus, gerade im Vergleich zur Lagunenstadt Venedig, das mit Markusdom und Canal Grande in der Ferne schimmert. Doch nun haben Geographen der Universität Padua unter den Feldern Altinos das alte Altinum entdeckt, eine mächtige römische Hafenstadt und die wichtigste Vorläuferkolonie Venedigs.

Allein mit Hilfe von Luftbildaufnahmen rekonstruierten die Forscher eine Stadt mit einem komplexen Netz aus Wasserstraßen, bestehend aus natürlichen Flüssen und künstlich angelegten Kanälen.

Für die Forscher ist Altinum vor allem deshalb interessant, weil es eine der wenigen europäischen Städte aus der Zeit um Christi Geburt ist, die nicht später durch mittelalterliche oder moderne Städte überbaut wurde.
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Gräber unter Zement

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Über dem Grab einer Frau erhebt sich ein Fahrstuhl: In Cagliari ist die bedeutendste punische Nekropole des Mittelmeerraums von einem Immobilienprojekt bedroht.

Wenn Städte vor Schmerzen schreien könnten, müsste man sich in Cagliari die Ohren zuhalten. Den Körper der Regionalhauptstadt von Sardinien hat eine ungebremste Bauwut zerschunden, und seine landschaftliche Schönheit ist in den vergangenen Jahrzehnten vergewaltigt worden. Jetzt bedroht ein zweifelhaftes Immobilienprojekt sogar die punische Nekropole auf dem felsigen Hügel Tuvixeddu.

Das ist die größte Totenstadt aus der Glanzzeit Karthagos, die sich im gesamten Mittelmeerraum erhalten hat. Rund 300.000 Kubikmeter Baumasse sollen sich über dem bislang unberührten Ort am Westrand von Cagliari erheben. Lediglich eine kleine archäologische Ausgrabungsstätte soll frei bleiben; sie wird dann quasi zum Hinterhof einer Wohnanlage mutieren. Daneben aber, auf dem Totenhügel mit seinen frühantiken Grabanlagen, wird ein Stadtpark mit Spielplatz und Fitness-Parcours entstehen. Das Projekt ist von der Stadt Cagliari, von der Region Sardinien und von einem privaten Investor bereits vor neun Jahren beschlossen worden.
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Schätze in Bayerns Seen

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Nicht die Briten, die Bayern haben offenbar den Spitzhut erfunden. Die Erkenntnis verdanken Archäologen Fundstücken, die sie in Seen des Alpenvorlandes entdeckten.

Die Hütten grenzten ans Wasser, aber als eines Tages in dem Steinzeitdorf ein Feuer wütete, da wäre sogar die Feuerwehr heute machtlos gewesen. Der Wind trug die tänzelnden Funken auf die Schilfdächer, in Minutenschnelle stand die Siedlung in Flammen. Die Menschen irrten verzweifelt umher, packten ihre Kinder, ergriffen keuchend die Flucht. Derlei Feuersbrünste waren vor 5500Jahren eine ständige Gefahr, eine dieser Katastrophen können wir sogar aufs Jahr genau datieren.

Im Jahr 3961 vor Christus brannte ein Dorf im Westen von München nieder - es war in der im Landkreis Landsberg gelegenen Gemarkung Pestenacker auf Pfählen erbaut. Obwohl der Lauf der Geschichte vieles vergessen macht, holt die moderne Wissenschaft mit einer an Zauberei grenzenden Methodik manches wieder ans Tageslicht, was als unwiederbringlich verloren galt.
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Steinbruch aus der Zeit Jesu entdeckt

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Forscher haben in einer Höhle im Westjordanland womöglich die Überreste eines 2000 Jahre alten Klosters gefunden. Der Steinbruch sei der bislang größte seiner Art.

Zwei Beduinen warnten die Forscher noch, sie mögen die Höhle nicht betreten – hier im Westjordanland, etwa vier Kilometer nördlich der Palästinenserstadt Jericho. Sie sei verwunschen und in ihr wimmele es vor Wölfen und Hyänen. Der Archäologe Adam Zertal von der Universität Haifa und sein Team betraten den Eingang dennoch.

Was sie fanden war ein unterirdisches Gewölbe, das sich über 4000 Quadratmeter erstreckt, getragen von 22 riesigen Säulen, berichtet die israelische Zeitung Ha'aretz. Darin entdeckten sie unterschiedliche Symbole wie römische Buchstaben und ein Legionärsemblem sowie Kreuze und ein Bildnis der Tierkreiszeichen.

Die Forscher schätzen das Alter des Steinbruchs anhand der Schnitzereien und gefundener Tonscherben auf rund 2000 Jahre, jener Zeit also, zu der nach der Überlieferung Jesus lebte. Nischen zwischen den Säulen deuten darauf hin, dass dort einst Öllampen standen. Außerdem fanden Zertal und seine Helfer Anbindestellen für Pferde.

Die zehn Meter tiefe Höhle könnte einst ein Kloster oder eine andere heilige Stätte gewesen sein. Die Archäologen vermuten, dass die Gewölbe dem Ort Galgala entsprechen, der auf der ältesten erhaltenen Karte der Region – der knapp 1500 Jahre alten Mosaikkarte von Madaba – eingezeichnet ist. In jedem Fall sei dies die größte künstlich angelegte Höhle, die bislang in Israel entdeckt wurde.
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Hausmusik im hohlen Fels

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Auf der Schwäbischen Alb stießen Forscher auf einen 40.000 Jahre alten Geierknochen – das älteste Musikinstrument der Welt

Wer den Eingangsbereich der Höhle durchschreitet, kommt an einen gewaltigen Ort. Wo derzeit Tübinger Archäologen in Bodenschichten aus der Steinzeit graben, dort tut sich plötzlich über dem Kopf des Besuchers ein Loch auf, 6000 Kubikmeter groß. Eine Halle mitten im Gestein: der Hohle Fels bei Schelklingen im schwäbischen Achtal. Die Dimension dieses Ortes muss die Menschen schon vor über 35.000 Jahren beeindruckt haben, jene Schöpfer kleiner Kunstwerke – darunter Pferd, Löwenmensch, Wasservogel –, die den Hohlen Fels als Fundstätte frühester Elfenbeinskulpturen weltberühmt gemacht haben.
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Rätsel um Mumien-Talismane gelöst

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Es war eine archäologische Fundsache der ganz besonderen Art: Beim Kelleraufräumen im April 2004 hatten Mitarbeiter der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen alte Vitrinen und Pappschachteln durchstöbert, als ihnen eine Anzahl gut erhaltener Mumien in die Hände fiel. Wie sich herausstellte, gehörten die Exponate zu einer Anfang des 20. Jahrhunderts erworbenen Sammlung. Durch Kriegswirren war sie in Vergessenheit geraten.
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Himmelsscheibe von Nebra soll kretisches Schiff zeigen

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Neues von der Himmelsscheibe: Archäologen aus Sachsen-Anhalt glauben nach einem Fund auf einer Mittelmeerinsel, dass auf der Scheibe ein Schiff von Europas ältester Hochkultur zu sehen ist. Doch wie kam die Kunde vom Kreterkahn nach Mitteldeutschland?
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Blamabler Verlust: Steinzeitliche Einbäume verrottet

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7.000 Jahre lang waren sie im feuchten Boden bei Stralsund konserviert geblieben, doch bereits zwei Jahre nach ihrer Bergung im Sommer 2002 waren die ältesten Wasserfahrzeuge des Ostseeraums zum größten Teil zerfallen. Bekannt wurde dies erst Anfang der Woche, als die Hansestadt sich beim Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin nach dem Verbleib der Einbäume erkundigte.
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Venedig: "Vampirfrau" in Pestgrab entdeckt

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Es war eine gruselige Szene, die sich den Archäologen in Venedig bot: In einem Massengrab aus dem 16. Jahrhundert unweit des früheren Pestlazaretts entdeckten sie das verstümmelte Skelett einer Frau. Der Teil unterhalb der Brust war abgetrennt, und aus dem weit geöffneten Kiefer ragte ein steinerner Pfahl. Eine "Vampirfrau" blickte ihnen entgegen – vor vielen Jahrhunderten unschädlich gemacht durch ein symbolisches Beerdigungsritual.
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Eidring aus der Bronzezeit gefunden

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In Sachsen-Anhalt gefundenes Objekt hatte im bronzezeitlichen Nordeuropa eine ähnliche Funktion wie heute die Bibel bei Gericht
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Zahi Hawass: Der Ich-Archäologe

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Wie ein Pharao regiert er über das Erbe seines Landes: Zahi Hawass, der Chef der ägyptischen Antikenverwaltung. Europäischen Archäologen ist er mitunter ein Graus. Doch er hat es geschafft, die Ägypter wieder für ihre eigene Geschichte zu begeistern.
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Baustelle des Keltenmuseums verwüstet

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Einbrecher haben an der Baustelle des Keltenmuseums bei Glauberg in der Wetterau ein Feuer gelegt. Der Schaden wird auf 100.000 Euro geschätzt.

Unbekannte Täter hätten in der Nacht zum Sonntag mehrere Baucontainer aufgebrochen, die Bürocontainer in Brand gesetzt und Maschinen gestohlen. Der Sachschaden werde auf 100.000 Euro geschätzt, berichtete die Polizei in Friedberg am Montag. Hinweise auf die Täter gebe es bislang nicht.

Das Feuer vernichtete sämtliche gelagerten Bauunterlagen. Ein Sprecher des Wissenschaftsministeriums sagte in Wiesbaden, die Unterlagen könnten rasch durch an anderen Orten gelagerte Kopien und Originale ersetzt werden. Die bereits ausgeführten Arbeiten für den neuen Museumsbau seien durch die Flammen nicht beschädigt worden.
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Troja bleibt der Traum

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Ernst Pernicka, Chefausgräber am Hisarlik, einem Hügel an den Dardanellen, zieht in Istanbul ein Fazit des Forschungsstands in Troja. Ein Museum wird entstehen, und die Grabungen gehen weiter
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Archäologen finden 2000 Jahre altes Gehirn

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Eine geheimnisvolle Substanz im Inneren eines ausgegrabenen Schädels ließ britische Archäologen stutzig werden: In dem Fundstück entdeckten sie Überreste eines Gehirns, das mindestens 2000 Jahre alt sein soll. Der Schädel könnte eine rituelle Opfergabe gewesen sein.
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Heiligtum des Iupiter Dolichenus in der Türkei wird weiter untersucht

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Über 1000 Jahre war der Dülük Baba Tepesi im Südosten der Türkei ein bedeutender Kultplatz. Dass hier das Hauptheiligtum des Iupiter Dolichenus stand, der in römischer Zeit zum Reichsgott aufstieg, war schon länger bekannt. Prof. Dr. Engelbert Winter und sein Team von der Forschungsstelle Asia Minor der Universität Münster konnten zudem nachweisen, dass die Tradition der Kultstätte auf dem rund 1200 Meter hohen Hügel weitaus länger zurückreicht. Erstmals konnten in diesem Jahr nun auch konkrete Hinweise auf die Gestaltung des Heiligtums in der Frühzeit gewonnen werden.
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1800 Jahre alter Streitwagen begeistert Archäologen

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Rund 1.800 Jahre alt und reich verziert: Bulgarischen Archäologen ist ein Glücksfund gelungen. Sie gruben einen gut erhaltenen thrakischen Streitwagen aus - und beklagen, dass sie immer schlechtere Karten im Kampf gegen Grabräuber haben.
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Seele im Stein

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Archäologen finden auf Grabstein in der heutigen Türkei Hinweise auf die Vorstellung einer unsterblichen Seele


Eine in der Türkei gefundene Grabsteinplatte aus dem 8. Jahrhundert vor Christus deutet darauf hin, dass die damaligen Menschen an eine unsterbliche Seele glaubten. Das schließen Wissenschaftler von der Universität von Chicago aus der Inschrift auf der Steinplatte, die besagt, dass die Seele des Verstorbenen in der Steinstele wohnt. Der ungewöhnliche Fund stammt aus Zincirli in der Südosttürkei.
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Regierung stoppt Salzabbau im Mumiengebiet

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In den letzten Jahren wurden in einem Salzbergwerk 250 Kilometer nordwestlich der iranischen Hauptstadt Teheran die spätantiken Mumien von insgesamt sechs Männern samt ihrer Ausrüstung gefunden. Trotz Protesten seitens Wissenschaftlern und Kulturbehörden wurde der Bergbaubetrieb nicht eingestellt. Etwaige weitere archäologische Schätze waren so der Gefahr ausgesetzt, zerstört zu werden.
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Größtes Bernstein-Vorkommen in Europa entdeckt

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Spanische Forscher haben nach eigenen Angaben das größte Bernstein-Vorkommen in Europa entdeckt. Nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität des Fundes soll bemerkenswert sein: Die bläulich-violette Farbe soll extrem selten sein. Es stammt aus der Zeit, als Dinosaurier in der Gegend herumstreunten.
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(C) Daniel Oswald