Okt 13
2011
Nazi-Spielzeug, Tod und der Duft von Schützengräben
News in Ausstellungen | Historische Sehenswürdigkeiten Noch keine Kommentare »Harte Kost wartet auf die Besucher des Militärhistorischen Museums in Dresden. Neben Kriegsutensilien gibt es dort bizarre Stücke wie ein von Vivienne Westwood designtes Exponat.
Verwesungsgeruch auf Knopfdruck: Im neuen Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden können Besucher nachempfinden, wie es in den Schützengräben des Ersten Weltkrieges gerochen haben muss. Der "Duft" wurde extra von einer weltweit bekannten Geruchsforscherin kreiert. Ausgestopfte Pferde mit Gasmasken zeigen, wie Tiere im Krieg eingesetzt wurden. Beinprothesen zeugen vom Schicksal eines 14-jährigen kambodschanischen Jungen, der auf eine Mine getreten ist. Zu sehen ist auch ein Kleidungsstück, das die englische Modedesignerin Vivienne Westwood entworfen hat.
Am 14. Oktober wird das Militärhistorische Museum nach siebenjähriger Umbauzeit wiedereröffnet. Die Macher der Ausstellung bieten den Besuchern einen neuen Blick auf Gewalt und Krieg: "Wir wollen Krieg nicht nacherlebbar machen, wohl aber nachempfinden", sagte Katja Protte, Leiterin des Sachgebiets Kunst, kurz vor der offiziellen Eröffnung.
Ein Ausstellungsbesuch solle nicht nur Spaß machen. Vielmehr gehe es darum, sich mit wichtigen Fragen der Menschheit – Tod, Verlust, Gewalt und Zerstörung - auseinanderzusetzen und zum Nachdenken anzuregen
Weiterlesen »
Verwesungsgeruch auf Knopfdruck: Im neuen Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden können Besucher nachempfinden, wie es in den Schützengräben des Ersten Weltkrieges gerochen haben muss. Der "Duft" wurde extra von einer weltweit bekannten Geruchsforscherin kreiert. Ausgestopfte Pferde mit Gasmasken zeigen, wie Tiere im Krieg eingesetzt wurden. Beinprothesen zeugen vom Schicksal eines 14-jährigen kambodschanischen Jungen, der auf eine Mine getreten ist. Zu sehen ist auch ein Kleidungsstück, das die englische Modedesignerin Vivienne Westwood entworfen hat.
Am 14. Oktober wird das Militärhistorische Museum nach siebenjähriger Umbauzeit wiedereröffnet. Die Macher der Ausstellung bieten den Besuchern einen neuen Blick auf Gewalt und Krieg: "Wir wollen Krieg nicht nacherlebbar machen, wohl aber nachempfinden", sagte Katja Protte, Leiterin des Sachgebiets Kunst, kurz vor der offiziellen Eröffnung.
Ein Ausstellungsbesuch solle nicht nur Spaß machen. Vielmehr gehe es darum, sich mit wichtigen Fragen der Menschheit – Tod, Verlust, Gewalt und Zerstörung - auseinanderzusetzen und zum Nachdenken anzuregen
Weiterlesen »
ieser Tage zeigt der römische Palazzo Farnese, zum ersten Mal seit 300 Jahren, wieder die weltberühmte Kunstsammlung der Adelsfamilie, die den gleichnamigen Palast einst errichten liess.